Genf 2018: Live-Fotos zeigen neue Mercedes A-Klasse W177

BMW 1er | 9.03.2018 von 16

Auch die neue Mercedes A-Klasse W177 feiert ihre Messepremiere auf dem Genfer Autosalon 2018. Der BMW 1er-Rivale aus Stuttgart präsentiert sich in seiner vierten Generation …

Auch die neue Mercedes A-Klasse W177 feiert ihre Messepremiere auf dem Genfer Autosalon 2018. Der BMW 1er-Rivale aus Stuttgart präsentiert sich in seiner vierten Generation als weiter geschärfte Evolution des Vorgängers, der die Baureihe deutlich jugendlicher gemacht und ihr eine neue Zielgruppe eröffnet hat. Unsere Live-Fotos aus Genf zeigen die A-Klasse in kräftigem Rot und mit AMG Line – zweifellos die vorerst sportlichste Variante.

Als A 200 wird die neue Mercedes A-Klasse von einem Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum angetrieben, dieser schickt 163 PS und maximal 250 Newtonmeter Drehmoment an die Vorderräder. Der Benziner ist sowohl als 6-Gang-Handschalter als auch mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Vorläufiges Topmodell ist der A 250 mit 224 PS, außerdem gibt es den neuen A 180 d mit 116 PS. Alle Modelle gehen mit reinem Frontantrieb an den Start, der Allradantrieb 4MATIC ist zum Marktstart nicht erhältlich.

Im Innenraum sehen wir die bei Mercedes Widescreen-Cockpit genannte Lösung mit zwei Displays unter einem gemeinsamen Deckglas. Hier arbeitet das neue Infotainment-System MBUX, das unter eine durch das Kommando “Hey, Mercedes!” aktivierbare Sprachbedienung bietet. Optional ist für die neue Mercedes A-Klasse auch ein Head-Up-Display erhältlich.

Besonders umfassend ist das Angebot von Assistenzsystemen, wobei die A-Klasse derzeit einen Modellzyklus-bedingten Vorteil genießt und mehrere Systeme bietet, die es weder für den BMW 1er noch für den Audi A3 gibt. Mit dem Marktstart des neuen BMW 1er F40 im Jahr 2019 sowie des neuen A3 dürften die beiden Bayern naturgemäß mindestens aufschließen.

Die Preise für die neue Mercedes A-Klasse W177 beginnen bei 30.232 Euro für den A 200 mit Frontantrieb und manuellem Getriebe, der stets mit 7-Gang-DKG ausgerüstete A 180 d ist ab 31.398 Euro erhältlich.

Dieter Zetsche (Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars): “Die A-Klasse ist ein wichtiger Treiber des Wandels für Mercedes-Benz und das beste Beispiel dafür, wie es uns gelungen ist, die gesamte Marke zu verjüngen. Von einem ‚Einstiegsmodell‘ ist bei dieser A-Klasse nicht mehr viel übrig. Sie ist erwachsen geworden und entspricht voll und ganz unserer Definition von ‘Modern Luxury‘. Und das ist einzigartig in diesem Segment.”

16 responses to “Genf 2018: Live-Fotos zeigen neue Mercedes A-Klasse W177”

  1. Meo says:

    Auch wenn mir das Layout im Innenraum echt nicht so wirklich gefällt – die Verarbeitung ist einfach vorbildlich, erst recht in der Kompaktklasse (alleine das Lenkrad bzw. die Multifunktionstasten!). So setzt man bewusst die oft verwendeten Bereiche um den Fahrer herum qualitativ/haptisch premium-like in Szene und kann dafür bewusst z. B. bei weniger wahrnehmbaren Bereichen sparen (so beledert z. B. BMW die Airbag-Module, andere nicht, aber wird das als Premium-Merkmal überhaupt so wahrgenommen?).

    • DropsInc. says:

      Naja, das Tablet was in jedem Benz mittlerweile zu finden ist, mit nem Rand von gefühlten 5 cm wirkt eher altmodisch und etwas lieblos ins Cockpit geschmissen. Aber so spart man sich die Integration der Technik. Mein Fall ist es nicht, anderen gefällt es vielleicht.

      • Pro_Four says:

        …ich kann das auch nicht verstehen, die sehen wie 2 hingestellte Tablets aus.

        • DropsInc. says:

          Wie gesagt, so spart man sich die Integration Technik-Dashboard. Die einen sehen es als modern, ich als Sparmaßnahme:) zumindest kommt es so rüber ob gewollt oder nicht.

          • DerOssi says:

            Eindeutig Sparmaßnahme… beim C-Klasse Facelift fällt das Navi-Display jetzt auch größer aus… und da das Display dort auch wie eine Baumarktnachrüstlösung drangedübelt ist, musste man überhaupt nichts am Armaturenbrett ändern… hier wird´s bei kommenden Generationen genauso “einfach”…

      • Meo says:

        Bei dem Kombi- und Navi-Display gebe ich dir völlig Recht – hier sparen sie richtig Geld (ebenso bei Audi), da einfach nahezu keinerlei Mechanik etc. verbaut ist (bei BMW sind wenigstens noch “echte” Tachoringe vorhanden, an denen sich die Grafik immer orientiert, was ich super gut finde). Jedoch nimmt der Großteil der Kunden leider die Benz- & Audi-Variante als sehr fortschrittlich und modern wahr – das ist ja das was ich meine: auf die Kunden-wahrnehmbare Qualität kommt es unterm Strich an, nicht auf einen “toll belederten Airbag”, den die meisten erst auf den 2. Blick überhaupt so bemerken. Auf der anderen Seite dann aber immer diese einfachen schwarzen Plastiktasten. BMW investiert vielleicht teilweise an falschen Stellen in Qualität.

        • DropsInc. says:

          Ja, du liegst da nicht unbedingt falsch… ich sag mal so, unterhalb 5er ist es schwierig mit der Wertigkeit der Innenräume. Jedoch zieht da BMW kräftig nach. Wertigkeit verstehe ich aber nicht unter einem Touch, rein von der Verarbeitung. Jedoch räumt sich da BMW selber etwas Nachlässigkeit ein. Ich denke BMW wird auch unterhalb der Mittelklasse den Premiumanspruch gerecht werden. Zumindest langfristig gesehen.

      • Mini-Fan says:

        erinnert mich fatal an VAG-Einheits-Armaturenbrett der 80er Jahre, vom Golf an aufwärts quer durch alle Baureihen – bis hin zum Lkw VW LT.

    • JohnVI says:

      Mir ist es wichtiger ein Hersteller verbaut hochwertige Technik und Motoren, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, anstatt das Geld in die Tasten im Innenraum zu stecken… Damit sind Audi und Mercedes ja kräftig auf die Nase gefallen. Ich möchte nicht wissen, was da dann noch alles an billigem Zeug unter dem Blech steckt…

      • Daniela Wolf says:

        ja dafür gab es sogar für den A3,A4,A6x3,TT Spitzenplätze bei der Dekra für höchste Zuverlässigkeit.^^

        wenns dich interessiert – das Verhältnis der Technik die MB und BMW unter dem Blech haben entspricht etwa dem Verhältnis der neuen Apple und Samsung Geräte im Vergleich.

  2. DropsInc. says:

    Die A-Klasse ist leider genau das, was die Exklusivität des CLS nimmt.

    • Mini-Fan says:

      schon der “Baby-Benz” (der 190er) sah damals aus wie eine kleine S-Klasse – und nahm dieser dadurch ihre Exclusivität.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden