BMW Group: 2012 war bisher bestes Jahr der Unternehmensgeschichte

News | 14.03.2013 von 17

Nachdem die BMW Group schon vor einigen Wochen die Verkaufszahlen des Jahres 2012 präsentiert hatte und somit auch ganz offiziell das zweite Rekordjahr in Folge …

Nachdem die BMW Group schon vor einigen Wochen die Verkaufszahlen des Jahres 2012 präsentiert hatte und somit auch ganz offiziell das zweite Rekordjahr in Folge feiern durfte, folgen nun die Zahlen zum Finanz-Ergebnis. Der Konzernumsatz konnte um 11,7 Prozent auf 76,8 Milliarden Euro gesteigert werden, was einen um 4,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro gestiegenen Konzernüberschuss ermöglicht hat. Die EBIT-Marge im Automobilsegment liegt bei sehr guten 10,9 Prozent.

Der Erfolg der BMW Group im Jahr 2012 soll sich auch für die Aktionäre auszahlen, denn mit 2,50 Euro pro Stammaktie wird der Hauptversammlung am 14. Mai eine höhere Dividende als jemals zuvor vorgeschlagen.

BMW-Group-2012-Absatz-Umsatz-Gewinn-Ueberblick

Grundlage für den finanziellen Erfolg sind die anhaltend guten Verkaufszahlen: Im Jahr 2012 feierten alle drei Auto-Marken der BMW Group neue Rekordwerte, insgesamt konnte der Absatz von BMW, MINI und Rolls-Royce um 10,6 Prozent auf 1.845.186 Einheiten gesteigert werden. Die Position als weltweit führender Anbieter von Premium-Automobilen konnte so souverän verteidigt werden.

Beim Blick auf die einzelnen Baureihen waren auch 2012 der BMW 3er mit 406.752 Einheiten (+5,8%) und die 5er-Reihe mit 359.016 Einheiten (+8,0%) wichtige Impulsgeber. Die 3er Limousine und der BMW 5er trugen als weltweite Segmentführer wesentlich zum Erfolg der BMW Group bei. Sehr positiv haben sich auch die Verkaufszahlen des BMW 1er (226.829 / +28,6%), der 6er-Reihe (23.193 /+146,8%), des BMW X1 (147.776 / +16,9%), X3 (149.853 / +27,1%) sowie des BMW X5 (108.544 / +3,5%) und des X6 (43.689 / +7,0%) entwickelt.

Die größte Verkaufsregion der BMW Group war auch 2012 der Heimatkontinent Europa, auf den 865.417 Einheiten entfielen. Trotz eines in manchen Ländern schwierigen Umfelds konnte der Absatz leicht um 0,8 Prozent gesteigert werden. Das größte Wachstum gab es in Asien, wo die Verkaufszahlen um 31,4 Prozent auf 493.393 Fahrzeuge gesteigert werden konnten – wofür vor allem China (327.341 / +40,1%) verantwortlich war. Auf den amerikanischen Kontinenten wurde der Absatz um 11,8 Prozent auf 425.382 Einheiten gesteigert.

Norbert Reithofer (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): “Mit neuen Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis war das abgelaufene Geschäftsjahr das bislang beste in der Unternehmensgeschichte. Wir haben alle unsere Ziele für 2012 in einem herausfordernden Marktumfeld erreicht oder teilweise übertroffen.
Wir streben 2013 weltweit erneut einen Absatzzuwachs und damit einen neuen Höchstwert bei den Auslieferungen an. Wir bereiten uns weiter konsequent auf die technologischen Herausforderungen der Zukunft vor und stellen die Weichen für weiteres Wachstum und Profitabilität.”

BMW-Group-2012-Absatz-Umsatz-Ergebnis-Ueberblick-Gesamtjahr

17 responses to “BMW Group: 2012 war bisher bestes Jahr der Unternehmensgeschichte”

  1. MFetischist says:

    Bayerns mächtigste Waffe. 😉

  2. Thomas_01 says:

    Nicht schlecht – über 1,8 Mio. Fahrzeuge…
    Glückwunsch nach München und an die Käufer eines tollen Wagens. 🙂

  3. Ju8547 says:

    Schon erstaunlich, wie gut sich der mittlerweile angestaubte X6 noch schlägt. Hätte nie erwartet, dass er so gut im Plus liegt. Klasse!
    Somit ist es auch kein Wunder, dass andere Hersteller ein ähnliches Fahrzeug auf Basis des X6 bauen wollen. Es wird spannend!

  4. Thomas says:

    An der Qualität kann es nicht liegen, wenn ich mir diesen dicken Spalt unter dem Scheinwerfer anschaue, für den ich dann auch noch mindestens 75k € bezahlen soll …
    Ein E30 war besser verarbeitet.

  5. quickjohn says:

    “…..andere Hersteller ein ähnliches Fahrzeug auf Basis des X6 bauen wollen….”
    Tatsächlich? Ich wusste ja dass BMW die Motoren-Lieferungen als zusätzliches Geschäftsfeld eröffnet hat – aber jetzt auch ganze Plattformen?
    Nix für ungut – ab hier schlug (sprachlicher) Eifer leider die Präzision.

  6. Mathis says:

    Schön für die Aktinäre, schade für die Kunden, daß mittlerweile alles immer mehr zu emotionsloser Massenware wird….Hauptsache die Dividende stimmt.

    • cisi says:

      ich hätts nicht besser sagen können. /Massenautos, //Massenware, //Marketing zahlt sich eben mehr aus. Das ist dern neuer M3 😀

      • Bernd says:

        Naja, solange es dem Unternehemen gut geht, ist es doch OK. Schlimmer wäre es, wenn man die alten Tugenden ablegt, und es nicht läuft. Es wird gebaut was der Markt verlangt – meistens. BMW kann eben offensichtlich auf die paar BMW “Hardliner” verzichten. Man verdient eben mehr Geld mit massentauglichen Fahrzeugen. Der Rubel rollt und das ist auch gut so. In Anbetracht der immer stärker werdenden Konkurrenz aus dem Ausland, ist es extrem wichtig schwarze Zahlen zu haben. Es ist schon schlimm genug, dass BMW mit Toyota zusammenarbeitet. Mir wäre ein deutscher Konzern viel lieber gewesen. Ich weiß, VW ist keine Option, aber am Ende wird abgerechnet und die Chinesen oder Japaner sägen uns schneller den Ast ab, als wir gucken können – und das werden sie auch machen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.

        Ich freue mich über jeden positiven Geschäftsbericht aus Deutschland, dem Land wo ich lebe und Geld verdiene.

        • v10 says:

          Naja, ich bin ja fast immer Deiner Meinung, aber dass die Chinesen uns schneller den Ast absägen als wir gucken können, bezweifle ich dann doch. VW produziert seit 30 Jahren im Land. Bis heute haben es die Chinesen nicht geschafft aus eigenem Antrieb ordentliche Autos zu bauen, obwohl sie kompletten Einblick in die Technik der JointVentures haben, sowohl bei VW als auch bei den Japanern. Die chinesische Führung halte ich für grundsätzlich sehr intelligent. Sie hat soviel Geld im Ausland investiert, die Exporte der Chinesen sind so hoch und die Abhängigkeit daraus auch, sie wären dumm, einen Handelskrieg vom Zaun zu brechen, oder gar mit Enteignung zu drohen. Ich halte das für wirklich unwahrscheinlich. Im Falle einer ECHTEN Weltwirtschaftskriese (also nicht das was wir 2008 hatten) ist freilich alles möglich, auch ein Regimewechsel in China. Solange das aber nicht passiert, denke ich, wird alles so weiter laufen, wie bisher.

          Was BMW und Toyota betrifft, eine Wahl haben sie nun mal nicht. Es ist nicht ungefährlich sich so einem mächtigen Partner anzudienen, aber wer sonst wäre in Frage gekommen? Vieleicht wird diese Kooperation ja mal einschlagen, die anderen sind/waren ja nicht gerade Erfolgsmodelle.

          • Bernd says:

            Ich habe erst kürzlich gelesen, ich glaube es war in FAZ, das die Chinesen gerade echte Probleme mit VW haben. Der werden Rückrufaktionen erzwungen. Es wurde berichtet, dass dies nicht ohnen politische Rckendeckung geschieht und die Chiniesen wohl nicht damit einverstanden sind, dass VW so einen großen Marktanteil hat und sie viel lieber einen einheimischen Konzern auf Platz eins sehen würden. Da wird teilweise mit drastischen Mitteln und Zwängen vorgegangen. Ich werde mal schauen, ob ich noch mehr zu diesem Thema finde. Fakt ist, Chinas Regime nimmt keine Rücksicht, weder auf das eigene Volk, noch auf andere. Ein Handelsembargo kam ja schon desöfteren vor, zwar nur kurzfristig, aber um Macht zu demonstrieren, hat es bisher gereicht. Hat aber villeicht auch etwas mit meienr Einstellung zu CHina zu tun. Ich bin nicht unbedingt der größte Fan von der Regierung Chinas 😉

            Wer außer Toyota in Frage gekommen wäre? Das kann ich dir auch nicht sagen. Mercedes wäre sehr gut gewesen, aber dann würde es für Audi ganz schlecht aussehen. 😉 Aber so wäre es wenigsten ein deutscher Konzern. Toyota ist aber immer noch besser asl ein Chinese 😉 Wa sisch auch besorgniserregend finde, ist die Tatsache, das Daimler mit BYD eine Kooperation für die E Mobilität eigegangen sind. BYD – das sind die, die fast das gleiche Logo haben wie BMW und die auch sonst alles nachbauen und kopieren was ihnen zwischen die Finger gerät 😉

            • v10 says:

              Nun gut, wir sehen die Lage unterschiedlich. Das macht ja nichts. Ich sag aber: der chinesische Konsument ist durchaus eigenwillig. Man kauft gerne VW und anderes ausländisches und traut den eigenen Produkten (bislang zu recht) nicht so. Alle Versuche die nationale Konsumentenkarte zu spielen waren bislang Rohrkrepierer (bei den Japanern sieht es ein wenig anders aus, aufgrund Geschichte). Die Sache ist auch deshalb nicht so einfach, weil alle Firmen ja JointVentures sind, und der jew chin. Konzern der mit VW oder BMW oder Toyota verbandelt ist, stark von den Verkaufszahlen profitiert und über Einbremsversuche folglich nicht begeistert ist. Will sagen: viele gegensätzliche Interessen, die es den Chinesen nicht so leicht machen, Handstreichartig die Autoindustrie zu “chinesisieren”. Ich bin jedenfalls, abgesehen von der Gefahr einer Wirtschaftskrise in China (Immobilienblase, Konsumquote ist im Vergleich zur Investitionsquote viel zu niedrig, niemand hat Einsicht in das chin. Bankenwesen, wie viele faule Kredite liegen da rum), dann ist natürlich alles am A…, ziemlich zuversichtlich. Aber klar, die Thematik ist kompliziert und man kann zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Und was die chin. Regierung angeht – in der Tibetfrage verabscheue ich sie (FREE TIBET!), Menschenrechte, klar, siehts düster aus, aber ich halte sie für intelligent.

              Naja, wenn Mercedes und BMW enger kooperieren würden, nicht nur bei den Sitzen:-), würden wohl beide profitieren, nur hat es Daimler grad nötiger :-). Für Audi wäre das ein Problem, das ihnen aber, dank dem Konzern, nicht das Genick brechen würde, schätze ich mal. Aber, stell dir vor BMW würde mit VW kooperieren – bei Daimler würden die Pistolen aus den verschlossenen Schubladen geholt werden:-D. DAS wäre wirklich übel für die Stuttgarter 😉

  7. digger says:

    wo ist die spalte, wie sich im absatzmarkt china die menschenrechte von 2011 zu 2012 entwickelt haben und wie man mit dem katastrophalen ergebnis im bereich motorrad umgehen will?

  8. MZ says:

    Mal sehen wie lange das so weitergeht. BMW profitiert zur Zeit von seinem Image und überträgt dies auf die asiatischen Märkte. Das Grundproblem besteht aber weiterhin: Audi ist durch den Zusammenschluss mit VW in der Lage viel günstiger einzukaufen. BMW ist hier auch Weltmeister aber nicht durch Volumen sondern durch Einsparungen bei der Qualität. In den Bereichen Innenraumverarbeitung, Lack und konventionellem Leichtbau hat Audi längst BMW überholt. Der Asiate ist für diese Feinheiten (noch) unempfänglich aber die Anforderungen werden wachsen und dann ist Schluss mit den Milliardengewinnen. Abgesehen davon muss man sich die Frage stellen, ob es normal ist, dass ein Unternehmen wie VW 22 Milliarden Gewinn macht. Ich bleib dabei: Früher wollten die Vorstände in erster Linie ein gutes Produkt bauen und Geld verdienen. Heute muss Geld verdient werden egal mit welchem Produkt.

    • quickjohn says:

      Entschuldigung – aber das ist mir Alles viel zu vordergründig argumentiert und (falls überhaupt) mit zu wenig Tiefgang recherchiert.
      BMW pauschal als Einsparungsweltmeister in Sachen Qualität und Profiteur unterentwickelter Kundeansprüche abzuqualifizieren geht völlig an der Realität vorbei. Und man sollte – wenn man schon mit Ergebniszahlen um sich wirft – wissen dass mehr als die Hälfte des Ergebnisses 2012 von VW aus Bewertungseffekten der Porsche-Übernahme stammt – also Buchgewinne sind.
      Ohne diese Effekte liegt die Rendite deutlich unter dem BMW-Wert und Audi verdankt seine 0,3 %Pkte. Mehrrendite (im Vergl. zu BMW) weniger der Tatsache dass man via VW so günstig einkauft sondern dass man als Konzernunternehmen gewisse Strukturkosten (z.B Teile der Fixkosten von VW-Werken in denen man produziert) nicht ins Ergebnis geschrieiben bekommt und auch deutlich weniger in Zukunftstechnologien (im Vergl. zu BMW i) investiert.
      Aber was kümmern Einen diese Fakten wenn sie – wie bei MZ offenbar der Fall – der eigenen Argumentation im Wege stehen!.

      • v10 says:

        Dass die Rendite von VW ohne die Sondereffekte unterhalb von BMW liegt ist für einen Volumenhersteller nicht eben aussergewöhnlich. Sowohl BMW als auch Audi stehen super da, der ganze VW-Konzern auch. Abgesehen von den Sondereffekten ist das Ergebnis immer noch sehr gut.

        Du weisst genauso wenig wie mz oder ich, wie die Sache zwischen VW und Audi und Porsche und all den anderen Marken abgerechnet wird, den Beherrschungsvertrag lässt du ebenfalls unter den Tisch fallen. Du ergehst dich hier nur in Spekulationen, nicht anders als mz es tut, aber was kümmert DICH das Nichtwissen, wenn es- wie bei Dir offenbar bei Dir Fall – der eigenen Argumentation zuträglich ist!

  9. BMW_550i says:

    Glückwunsch nach München aus München.

    550i

  10. bmwbiest says:

    Das mit den Einsparungen hat schon was, wenn ich da die Verarbeitung unserer Produkte so ansehe.

    Auch die Materialien sind nicht mehr das was sie schon mal wahre, aber das werden unsere lieben Vorstände auch mal mit bekommen wenn die Sparschäden immer höher werden und das an der Qualität des Produktes fehlt.

    Ein neuer BMW ist Top in der Auslieferqualität, aber was ist nach ein paar Jahren?

    Ich möchte keinen Gebrauchten mehr.

    Aber das gute ist das es nicht nur BMW so geht, auch Audi oder Mercedes haben diese Probleme.

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