3D-Druck in Oberschleißheim: BMW Campus für Additive Fertigung

News | 17.04.2018 von 0

Schon heute setzt die BMW Group Bauteile aus dem 3D-Drucker in Serienfahrzeugen ein, künftig wird die Bedeutung der additiven Fertigung ausgewählter Komponenten noch deutlich größer. …

Schon heute setzt die BMW Group Bauteile aus dem 3D-Drucker in Serienfahrzeugen ein, künftig wird die Bedeutung der additiven Fertigung ausgewählter Komponenten noch deutlich größer. Mit dem neuen Campus für Additive Fertigung in Oberschleißheim baut BMW jetzt ein Kompetenzzentrum auf, das den Vorsprung des Unternehmens auf diesem Gebiet des Autobaus weiter ausbauen soll. Anfang 2019 soll der neue Campus eröffnet werden, zunächst werden hierfür rund 10 Millionen Euro investiert und 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Campus Oberschleißheim sollen die Möglichkeiten des 3D-Drucks für den Fahrzeugbau erforscht und weiter vorangetrieben werden. Wenn im Campus neue Technologien der additiven Fertigung zur Serienreife entwickelt wurden, können diese auch anderen Werken zur Verfügung gestellt werden. Neben Erprobungs-Teilen für Prototypen und individualisierten Komponenten für ausgewählte Kundenfahrzeuge kommt auch komplexen Serienteilen eine wachsende Bedeutung zu. Das additiv hergestellte Aluminium-Element für die Verdeck-Konstruktion des BMW i8 Roadster stellt dabei nur den Anfang dar.

Udo Hänle (Bereichsleiter Produktionsintegration und Vorserienwerk): “Auf dem Additive Manufacturing Campus werden wir künftig die gesamte Technologiekompetenz der BMW Group in den 3D-Druckverfahren an einem Standort konzentrieren. Dies ermöglicht es uns, neue Technologien frühzeitig zu erproben und unsere Pionierrolle weiter auszubauen.”

Jens Ertel (Leiter Additive Manufacturing Center der BMW Group und zukünftiger Leiter des Campus): “Der neue Standort ist ein großer Meilenstein in der additiven Fertigung bei der BMW Group. Sowohl im Kunststoff- als auch im Metallbereich werden wir dort bestehende und neue Technologien bewerten und zur Serienreife bringen. Ziel ist es, für jeden Einsatzzweck – sei es für kleine Stückzahlen, individuelle Teile oder auch für die Serienproduktion – die optimale Technologie und Prozesskette zur Verfügung stellen zu können.
Beim BMW i8 Roadster setzt die BMW Group als erster Automobilhersteller das 3D-Druckverfahren im Metallbereich in einer Serienproduktion von mehreren tausend Stück ein. Das neue Bauteil aus dem 3D-Drucker befindet sich am Soft-Top-Verdeck des BMW i8 Roadsters und dient als Halterung der Verdeckabdeckung.“

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