Tesla Model 3: BMW 330e-Werbung nimmt Tesla ins Visier

BMW 3er, BMW i, Videos | 8.08.2016 von 90

Wait or Drive? Eine neue BMW-Werbung in den USA nimmt das Tesla Model 3 ins Visier und stellt den BMW 330e als sofort verfügbare Alternative in den Raum.

Eine neue BMW-Werbung in den USA nimmt das Tesla Model 3 direkt aufs Korn und spielt dabei auf den Umstand an, dass die neue Mittelklasse des Autobauers von Elon Musk frühestens Ende 2017 in den Handel kommt. Zwar nimmt Tesla bereits Reservierungen für das Model 3 entgegen und hat bereits zehntausende Vorbestellungen vermeldet, in den allermeisten Fällen wird das neue Auto aber nicht vor 2018 in der heimischen Einfahrt stehen.

Genau diese lange Wartezeit steht im Fokus des jüngsten TV-Spots von BMW Nordamerika und wird plakativ in Szene gesetzt: Bevor das neue Tesla Model 3 tatsächlich gefahren werden kann, wird es Weihnachten sein – und dann nochmal Weihnachten. Wäre der jetzt verfügbare Plug-in-Hybrid BMW 330e (zum Fahrbericht), den der Nachbar schon heute in der Garage hat, da nicht die bessere Option?

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Der BMW 330e iPerformance kombiniert die Kraft eines Vierzylinder-Benziners mit der eines Elektromotors, letzterer ist platzsparend im Gehäuse der Achtgang-Automatik untergebracht und bezieht seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Akku unterhalb der Rückbank. Rein elektrisch bietet der BMW 330e eine Reichweite von bis zu 40 Kilometern, das genügt vielen Pendlern in urbanen Ballungszentren für die Fahrt zur Arbeit und zurück.

Sind größere Distanzen zurückzulegen, steht jederzeit der 2,0 Liter große Verbrennungsmotor zur Verfügung und sorgt für praktisch uneingeschränkte Reichweite. Gemeinsam sorgen beide Motoren für eine Systemleistung von 252 PS und beschleunigen die Limousine in 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

In Deutschland wird der BMW 330e zu Preisen ab 43.500 Euro verkauft, damit sortiert er sich zwischen den ähnlich starken Modellen 330i und 330d ein. Hierzulande wird der Kauf eines Plug-in-Hybriden zusätzlich durch eine staatliche Kaufprämie in Höhe von 3.000 Euro unterstützt, was den 330e noch attraktiver macht. Einige weitere Hintergründe zur Technik des Plug-in-Hybriden auf 3er-Basis liefert unser ausführliches Interview mit Projektleiter Helmuth Wiesler.

Die Kampagne unter dem Motto “Wait or Drive?” besteht bisher aus zwei TV-Clips und rückt die Limousine von BMW iPerformance als Alternative zum reinen Elektroauto in den Fokus. Beide Werbe-Spots schließen mit einer zusammenfassenden Feststellung: “It’s the car you’ve been waiting for. Without the wait.” (Es ist das Auto, auf das Sie gewartet haben. Ohne die Wartezeit.)

90 responses to “Tesla Model 3: BMW 330e-Werbung nimmt Tesla ins Visier”

  1. Chris says:

    Es gibt aber Leute (und da gehöre ich auch zu), die wollen eben keinen Verbrennerhybrid, sondern ein BEV.

    • atamani says:

      Na, das schöne ist, die, die ein BEV wollen, dürfen sich auch eines kaufen…ist ja nicht verboten…i3 z.B…

      • Chris says:

        Ja schon, aber es fehlt zB der 3er als BEV. Das wäre etwas, was mein Interesse wecken würde.

        • atamani says:

          ja, aber was soll ein E 3er besser können, als ein i3…außer daß er anders aussieht…im 3er ist ja wenig Platz für Batterien…da müsste man eine ganz andere Plattform bauen…

          • Chris says:

            Richtig. Ich bin gespannt, ob CLAR darauf vorbereitet ist.

            • M54B25 says:

              Nein warum sollte CLAR darauf vorbereitet sein? Dafür gibt es doch die Submarke BMW i mit den bekannten Modellen und der bekannten Modellentwicklung.

              Wenn BMW etwas macht, dann in der Regel richtig. Und dort vereinen sich die Eigenschaften einer RWD +optional AWD Plattform für fossile Verbrennungsmotoren nicht mit denen eines BEV.

              Oder ist die Mercedes B-Klasse mit alten Tesla Komponenten ein gutes BEV mit knapp 1.8 Tonnen Leergewicht, 28kWh Akku und 150km Reichweite?

      • StupidZombie says:

        Wieso soll derjenige der BEV möchte, weniger Auswahl habe als andere?

    • MeisterEder84 says:

      Joa dann steht dir ja der Weg frei einen Tesla zu kaufen. Viel Spaß damit. Bin ja bekanntlich kein uneingeschränkter Freund von all dem was aus München kommt… aber der Ansatz des 3er Hybrid ist mehr, als andere Hersteller in diesem Segment derzeit können und schon vor Jahren angekündigt hatten (z.B. Audi). Und irgendwann wird der 3er dann eben als driveE 500km elektrisch fahren können und mit einem 1.5l Dreizylinder als Range Extender auskommen. Who knows…

      Und die Werbung ist eben von einem flachen amerikanischen Marketingkonzern für flache Amerikaner entworfen worden. In Europa zieht diese Art von Werbung nicht…

      • Nelkenduft / AHF says:

        Klar, BMW macht das schon richtig, die können ja schlecht von heute auf morgen ihre Belegschaft auswechseln und ab sofort zu 100 % auf Zukunftstechnologie setzen.
        Aber der Artikel hier ist halt lächerlich, wenn von “praktisch uneingeschränkter Reichweite” die Rede ist, das liest sich ja so wie die Werbungen mit Autos, die unter Wasser fahren.

    • Nelkenduft / AHF says:

      Ich bin recht optimistisch, dass bald eine BEV-Limousine von BMW kommen wird, früher als wir alle denken. Die arbeiten doch seit Jahren auf dieses Ziel hin und der i3 wurde nie als Alternative zum 3xx positioniert.

  2. Nelkenduft / AHF says:

    Unbegrenze Reichweite? Dass ich nicht lache… wenn viel los ist braucht man für Auftanken, Bezahlen und Kaffee holen deutlich länger als die Tesla-Fahrer für ihren Ladestopp.
    Aber immerhin hat BMW in Europa verstanden, dass man mit so einem halbherzigen Versuch keinen Blumentopf gewinnen kann. Ich prognostiziere für den 330e vergleichbar schlechte Verkaufszahlen wie beim i3 und i8. Die beste Werbung kompensiert halt nicht ein durchdachtes, rundes Produkt.

    • atamani says:

      war das Ironie oder Ernst gemeint? Ich habe in meinem bereits über tausend Tankvorgänge gemacht…aber wenn ich mal länger brauche als ein Tesla beim Tanken, gebe ich meinen Führerschein ab..den dann bin ich fahruntauglich…naja…und schlechte Zahlen, sind ja eher eine Eigenschaft von Tesla…

      • Nelkenduft / AHF says:

        Es ist nicht schwer mehr Zeit als ein Tesla beim “Betanken” zu verplempern, denn in 90 % der Fälle lädt man ihn eh am Stellplatz auf, egal ob dieser nun zu Hause, im Hotel, im Büro oder Supermarkt ist. Der Zeitaufwand dafür geht gegen Null.
        Die Supercharger braucht man ja nur auf Langstrecke und da brauchen die rückständigen Giftgas-Verbrenner oft länger an den überfüllten Raststätten, das ist Fakt.

        Ja, die Verkaufszahlen von Tesla sind schon verdammt schlecht, gerade wurde der Umsatz wieder um 60 % gesteigert und heute schon BMW bei den Luxusfahrzeugen auf die hinteren Plätze verwiesen. Auch dass Tesla die erzielten Gewinne gleich wieder investiert, das ist schon eine schlimme Sache, was sich sonst nur Pleite-Unternehmen wie Amazon trauen.
        Wie verblendet muss man sein um im 21. Jahrhundert noch der größten Stadtbevölkerungs-Tötungsmaschine so lange nachzulaufen, nur weil man aktuell noch ein bisserl Geld bei der Anschaffung spart? Echt widerlich…

        • Quer says:

          Ja und dann fahre mal mit dem Tesla von München nach Hamburg wenn du in Würzburg schon an die Ladesäule musst, wenn überhaupt eine vorhanden ist. Aber der ADAC schleppt dich bestimmt ab.

        • atamani says:

          Wenn man keinen Stellplatz hat, kann man auch nicht dort laden…der Großteil der Stadtbevölkerung hat keinen…und im Hotel und Büro schon gar nicht…und Supermärkte gibt es auch nur ganz wenige…reines Marketing. Die Kosten kan man ja nie mehr reinholen…außer man verlangt Geld fürs laden…

          Ja, die Verkaufszahlen sind Katastrophe, statt versprochenen 17000 Autos hat man nur 14402 ausgeliefert(letztes Quartal). Der Verlust wurde um sagenhafte 60% gesteigert, schon heute hat man eine erneute Kapitalmaßnahme angekündigt, weil das Geld verbrennt, schneller als der Supercharger laden kann…

          Was ist eine Stadtbevölkerungs Tötungsmaschine? Oder kann man mit einemTesla keine Leute totfahren? Der Autopilot jedenfalls erkennt keine Personen, der erkennt ja nicht mal ganze Lastwagen….echt widerlich…

        • atamani says:

          Ach ja, und zum Tanken: Fakt ist, der eigentliche Tankvorgang dauert max. 2-3 Min (Durchflußmenge 30-50 Liter), der Bezahlvorgang max 1 Min…der Rest ist Zeit zum Bezahlen gehen oder Warten…wer an einer überfüllten Tankstelle tankt, ist also selber Schuld, wer aber an einen überfüllten Supercharger kommt, muß da hin(mangels Alternative), und muß evtl Stunde
          warten…

        • Till says:

          Gibs auf, du kämpfst hier gegen Windmühlen. Valide Argumente sind da nicht gefragt. Wahrer Fortschritt ist leider immer hart. Bis ihn jeder als gegeben hinnimmt, als hätte es nie etwas anderes gegeben.

          Ob sich die Menschen damals gegen Glühbirnen und Kühlschränke auch so gewehrt haben? Man weiß es nicht genau.

          • Nelkenduft / AHF says:

            Ich finde es nur lustig, wie man eine lärmende Steinzeit-Technologie, die zehntausende Deutsche alleine durch Abgase jedes Jahr völlig unnötigerweise tötet (von den Staaten aus denen das Öl kommt ganz zu schweigen) überhaupt verteidigen kann, ohne sich dabei zu schämen. Das liegt vielleicht daran, dass man sich sein eigenes Fahrzeug schön reden muss, obwohl es außer Lärm und Abgasen gar nichts kann, nichtmal ruckelfrei Beschleunigen.

            Und dann kommt immer gleich die Fraktion, die jeden Tag von München nach Hamburg fährt, ich lach mich echt schlapp.

            • Quer says:

              Du stehst doch so auf e-Fahrzeuge darum musst du das schon aushalten können und nicht ins lächerliche ziehen.
              Also nochmal:
              Wer ist früher in Hamburg von München aus, ich mit meinem 4er oder du mit einem Tesla der in Würzburg schon an der Ladestation hängt.
              Oder wer ist früher in Spanien wenn ich in den Urlaub fahre, du mit deinen Tesla oder ich mit meinem 4er

              • Till says:

                Nein, muss er nicht. Stattdessen musst du aber aushalten können, dass man dir deine dummdreiste Art auf ignorante Weise Fakten zu verdrehen, auf die Umwelt nen Feuchten zu geben und sich vor dem Fortschritt in die Hose zu kacken, fein säuberlich um die Ohren haut. Soll ich dir sagen, wer von uns beiden früher in Spanien ist? Ich, denn ich nehme intelligenterweise das Flugzeug. Und du glaubst es kaum, das geht auch in Bezug auf deinen dich täglich so aufreibenden Weg von München nach Hamburg… BTW: Du solltest dein Smartphone abgeben und per Rauchzeichen kommunizieren. So’n Feuer ist schließlich gleich am Brennen, während man ein Telefon immer erst aufladen muss.

                Aber hey, ich versteh schon: Extrembeispiele sind nur dann erlaubt, wenn sie deinem „Standpunkt” dienen, gell? Aber so sind sie mal die Ignoranten, möchten mit ihrem Gewäsch den ganzen Stammtisch unterhalten.

                • Quer says:

                  Ach Tillchen, du mit dem Flugzeug nach Spanien fliegen, das darfst du doch alleine nicht mal da Kleinkinder nicht alleine ins Ausland reisen dürfen, gele Pausbacke.
                  Komm kleiner verziehe dich endlich hinter dem Stein hinter dem du vor ein paar Tagen hervorgekrochen kamst und plase dich dahinter auf das es dich zerreißt.

                  • Till says:

                    Auch charakteristisch bei chronischer Ignoranz und fataler Argumentationslosigkeit: Völlig abseits des Diskussionsgegenstandes zu versuchen, den Diskussionsgegner plump zu denunzieren. Weißt dir sonst nicht mehr zu helfen, was? Ist schon ok, Junge. Ist dir wohl noch nicht so oft passiert, dass du derart am Nasenring durch die Manege geführt wurdest. Von einem „Kleinkind” öffentlich zerlegt. Ich muss dich wirklich hart getroffen haben. 🙂

              • Nelkenduft / AHF says:

                Mal davon abgesehen, dass es eine Pause mehr durchaus wert wäre das Ganze restliche Jahr in der Stadt den Tod zigtausender Menschen zu verhindern, unterstellst du hier, dass der durchschnittliche Deutsche bei seinen Langstrecken-Fahrten ohne Pause oder nur mit einer Pause 800 bis 1000 km und mehr durchfährt. Das ist aber statistisch gesehen völliger Blödsinn und einfach nur an den Haaren herbeigezogene Theorie von Leuten die krampfhaft an veralteter, lebensgefährlicher Technologie festklammern wollen.
                Viel mehr der Praxis entspricht die Fahrt etwa von München zum Gardasee oder an die Adria. Und da reicht bei entsprechender Akkugröße eine ganz kurze Pause von 10 bis 15 Minuten, je nach Modell kann man sogar durchfahren, wenn man am Zielort aufladen kann.

                Man kann in den Tesla-Foren schön sehen, dass selbst Vielfahrer diese Fahrzeuge nie wieder hergeben wollen und so ein extremes Fahrprofil mit sechstelligen Jahreskilometer-Leistungen, das trifft auf 90 % der Deutschen gar nicht zu.

                Irgendeinen Sonderfall wirst du freilich immer aus dem Hut zaubern können – mir würde es bereits ausreichen, wenn die Anzahl der rückständigen Verbrennerfahrzeuge um den Faktor 10 reduziert würde. Damit wäre schon viel erreicht und die Vertriebler hätten die Möglichkeit ohne Bequemlichkeits-Verlust auf reichweitenstarke, moderne Hybride zu setzen. Als Vertriebler kann man sich i.d.R. auch ein Fahrzeug leisten, das die Grenzwerte penibel einhält, was die Probleme alleine schon um ein Vielfaches reduzieren würde.

                Summa summarum sollte man sich der neuen, lebensrettenden Technologie nicht verschließen und die Lösung in der Praxis ist nicht so kompliziert wie manche hier im Netz tun, auch wenn der Mensch immer eine gewisse Skepsis vor Veränderung hat. Ich war erschrocken, dass selbst die CSU in München da wesentlich weiter und freier denkt als viele Internet-Nutzer in den Kommentarbereichen.

                • Quer says:

                  Du kommst ja mit einer solchen Karre nicht mal zum Gardasee, geschweige an die Adria. Nochdazu werden die meisten mit dreckigen Strom geladen.
                  Das ist wieder Typisch für einen Grünen, mit dem Fahrrad fahren, dann sage es mal deinen Artgenossen von der Poltik die fahren nämlich genauso mit PS starken Autos und das sogar in Städten.

                  • Nelkenduft / AHF says:

                    Wie bitte? Mit einem Tesla Model S kommt man nicht zum Gardasee, geschweige denn an die Adria? Selbst das kommende Model 3 wird in einem Rutsch von München zum Gardasee fahren können, auch wenn ich niemanden kenne, der nicht wenigstens eine Kaffeepause auf dem Weg dorthin macht.

                    Ob man mit Atomstrom, Kohlestrom oder regenerativen Energien auflädt, das bleibt doch jedem selber überlassen. Aber zumindest vergiften Elektrofahrzeuge nicht die Menschen in den Großstädten und der Lärm ist ein paar Größenordnungen niedriger, was die Lebensqualität spürbar erhöht.

                    Und was die Grünen machen, das ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Denn in München ist es die CSU, die Vorreiter bei der Zukunftsmobilität ist und nicht die pseudo-ökologischen Parteien, die sich das einst mal auf die Fahnen geschrieben hatten. Selbst die ÖDP bringt in München mehr voran als die Grünen und das will schon was heißen.
                    Ich bin froh in einer Stadt zu leben, wo auch die Mehrheit der Politiker die Zeichen der Zeit erkannt haben und nicht der verachtenswerten, dunklen Vergangenheit der Verbrennerfahrzeuge hinterher trauern, wo noch über das Benzin der weltweite Terrorismus finanziert wurde.

                  • Quer says:

                    Auf dem Papier kommst du mit dem 80.000 € teuren Tesla zum Gardasee oder an die Adria, in Innsbruck hängst du bereits an der Ladesäule wenn du eine finden solltest.

                    Ach so das ist völlig egal ob jetzt Atom, oder Kohlestrom geladen wird, mit dem Kohlestrom werden die Flüsse mit Quecksilber vergiftet, aber vermutlich isst du keinen Fisch und was die an Dreck in die Atmosphäre abgeben da ist der Verbrennungsmotor noch sauber dagegen.
                    Wenn du in München wohnst dann darfst du dir keine Lebensmittel kaufen weil die alle mit LKW’s angeliefert werden, oder werden die mit dem Fahrrad geliefert.

                    Und ja die Schadstoffe der Flugzeuge bleiben alle oben und vergiften nicht die Menschen.
                    Die CSU ist also Vorreiter in Sachen Zukuftsmobilität, ja das sieht man bei den Bekannten CSU Politiker was die für PS starke Autos fahren. Der einzige Dobrindt der fährt als Dienstwagen einen BMW i3

            • der_ardt says:

              Da die Akkus ja von Lithium-Ionen-Baum kommen und nicht aus Bergwerken mit schlechten Arbeitsbedingungen wie -bezahlung oder -sicherheit, ist diese Technologie frei von Makeln 🙂

              • Nelkenduft / AHF says:

                Ja, deshalb am besten mit dem Fahrrad fahren, das lässt sich noch halbwegs moralisch rechtfertigen!
                Aber wer aus Faulheit, oder weil er sein Leben nicht besser organisiert bekommt, auf ein Kraftfahrzeug angewiesen ist, der soll bitte wenigstens die Stadtbevölkerung mit seinen Abgasen in Ruhe lassen.
                Im Ernst, man sollte natürlich die schädlichen Auswirkungen auf andere Menschen so weit es geht reduzieren und das schafft man halt nicht mit der Verbrenner-Technologie. Dass ein Elektroauto auch noch wesentlich mehr Fahrspaß als die alten Ruckelkisten bietet, das ist ein netter Nebeneffekt.

                • der_ardt says:

                  Innerorts Rad, schon aus Bequemlichkeit. Zum Reisen Motorrad, weil ich da einen guten Schnitt fahren kann ohne mich über hohe Verbräuche ärgern zu müssen. Ansonsten Auto. Kosten und Bequemlichkeit sind die treibenden Faktoren, auch wenn ich kein Dreckschwein bin ist die Natur mir doch ziemlich egal.

                  Du denkst vermutlich sobald man den Verbrenner durch einen Elektromotor austauscht, hat sich das mit den Emissionen vom Auto. Ist leider nicht so. Genauso sind weder Windkrafträder, noch PV oder Biogas im entferntesten umweltfreundlich. Im Elektroauto lokal keine Abgase zu produzieren ist kein Grund, sich moralisch überlegen geben zu können oder zu fühlen

                  • Nelkenduft / AHF says:

                    Das ist schon richtig, der Verbrauch von Energie ist nie wirklich umweltfreundlich.
                    Und auch wer ein Auto fährt hat natürlich keinen Grund sich moralisch überlegen zu fühlen, egal was es für ein Fahrzeug ist.
                    Trotzdem ist es wichtig und wird sehr viele Menschenleben in Europa bewahren, wenn wir lokale Emissionen und Lärm in Großstädten reduzieren. In diesem Umfeld sind Investitionen zur Verbesserung wesentlich wichtiger als bei vielen anderen abstrakten oder vergleichsweise harmlosen Gefahren fürs Leben, die wir uns leider oft Milliarden kosten lassen.

              • M54B25 says:

                YmmD!!!

                Gibt es da nicht auch was von Dr. Hipp, was total BIO ist und frei von Geschmäcksverstärkern?

                Aber komm dem Tesla-Fanboys jetzt nicht dem Argument, dass die für den Bau von Batterien benötigten Materialien gar nicht für einen flächendeckenden Ersatz der jetzigen PKWs reichen würde….

                • der_ardt says:

                  Ich bin immernoch unentschieden, ob sie trollen. Fürs Trollen erscheint mir der Aufwand etwas hoch. Auch egal..

                  • M54B25 says:

                    Beim Anabolen war es Trollen, diskussionswürdige Substanz war da ebenfalls keinesfalls vorhanden. Aber ich weiss genau was du meinst, es kann ja irgendwie nicht sein, dass jemand so viel Lebenszeit mit sinnlosen Beiträgen freiwillig füllt…

                    Und dann gibt es heute wieder neue Spekulationen zu den i Modellen – das ist doch alles im Sommerloch gesteuert!

          • der_ardt says:

            “wahrer Fortschritt” ist für dich also das zusammenlöten von zig Laptopbatterien, die es so schon seit Jahren gibt. Und dann von validen Argumenten faseln.

            • Till says:

              Dämliche Behauptungen aufzustellen, hat schon mal nichts mir valider Argumentation zu tun. Soviel zu deinen Laptopbatterien. Und jetzt wieder ab in deine Höhle, Feuerchen machen!

                • Till says:

                  Und weiter? Was genau schmälert nun den Fortschritt Teslas? Wovor hast du denn Angst?

                  BTW: Zwischen der bewusst abwertenden Bemerkung à la „Zusammenlöten von zig Laptopbatterien” und „Diese Größe wurde schon milliardenfach für Laptops produziert.” besteht dann eventuell doch ein entscheidender Unterschied in Bezug auf das zeitgemäße Konzept eines modernen Transportmittels… Möglicherweise sogar einer, der einen Tesla S P90D in 3sec von 0 auf 100km/h beschleunigen lässt? Und diesen Unterschied bezeichnet man auch gerne mal als – Achtung – Fortschritt!

                  Feuerchen schon am Brennen?

                  • der_ardt says:

                    Meine Formulierung war in dem Maße polemisch wie deine Wortwahl des “wahren Fortschritts” angesichts der wenig forschungsintensiven Herangehensweise von Teslas Energiespeicherung euphemistisch.

                    Wenn das (nennen wir es eben anders) Zusammenschalten von bereits vorhandener Akkutechnologie bei Preisen an der 100k €-Grenze als “wahrer Fortschritt” gilt, feierst du bestimmt auch Smartwatches mit bis zu 18 h Akkulaufzeit. Ich bin im Gegensatz dazu kein Ladekabelfetischist, aber wenn das Kabel mein im Vergleich zum Verbrenner mit gleicher Leistung und Reichweite ausgestattetes Elektroauto in unter fünf Minuten VOLL tankt, hält sich meine Angst in Grenzen 😉

                  • Till says:

                    Nein, meine Wortwahl war alles andere als polemisch. Wenn ich bislang fossile Brennstoffe benötigte, um Auto zu fahren und nun nicht mehr, dann sehe ich das als wahren Fortschritt. Und du wirst inzwischen eventuell mitbekommen haben, dass der Tesla 3 recht weit weg von den 100k angesiedelt sein wird. Dass der Tesla S in seinen Topversionen aufgrund der nahezu konkurrenzlosen Fahrleistungen (samt guter Reichweiten) und der recht feinen Ausstattung natürlich im oberen Preissegment angesetzt ist, halte ich nur für gerecht und vor allem logisch. Und ja, das ist alles noch ausbaufähig… aber keinen Grund es kategorisch niederzumachen.

                    Aber hey, warum lassen wir nicht einfach alles so, wie es ist?! Früher™ war eh alles besser!

    • Pro_Four says:

      …..”schlechte Verkaufszahlen wie beim i3 und i8″ so ein Blödsinn. Wer hat Dir denn sowas erzählt.

    • M54B25 says:

      Bist Du der neue Anabole-Troll?

      Zum Tanken – Na dann stelle dich mal in die Reihe der E-Ladestationen sobald auch nur eine Handvoll mehr E-Autos in Deutschland unterwegs sind und Du nicht der Erste und Einzige an der Ladestation bist.

      Zu den Verkaufszahlen – leider schon geirrt, vgl. http://www.bimmertoday.de/2016/08/03/bmw-group-2016-ziele-ausblick-zweites-halbjahr/ mit dem Zitat “So ist die geplante Produktion der iPerformance Modelle BMW 740e, BMW 330e und 225xe für dieses Jahr bereits ausverkauft.”

      Zur Kompensation von Werbung – doch klar siehe Audi Claim “Vorsprung durch Technik” – ich versuche nur gerade eine der technischen Errungenschaften der letzten 10 Jahre zu finden – Moment noch – ne irgendwie nichts gefunden. Nachdem jetzt sogar der Quattro-Antrieb mittels Haldex abkoppelbar in die Audis kommt und von ZF entwickelt wurde, passt das nicht mal ansatzweise!

      • Nelkenduft / AHF says:

        Es wäre mir neu, dass es in Deutschland und den angrenzenden Urlaubs-Zielen nennenswerte Probleme mit Wartezeiten an Superchargen gäbe. Zudem lädt man normalerweise eh zu Hause auf, da zwei Drittel der deutschen Haushalte eine eigene Garage bzw. einen eigenen Stellplatz haben. Das theoretische Problem wäre also nur auf Langstrecke vorhanden, während man beim Verbrenner ständig zur Tankstelle dackeln darf. Im Zentrum der Großstädte haben zudem weit mehr als die Hälfte der Haushalte gar kein Auto mehr, bei den jungen Leuten mit Tendenz rapide steigend, das zählt also wirklich nicht als Argument für die Zukunft.

        Und bei den Verkaufszahlen ist BMW im Bereich der Elektromobilität trotzdem schlecht, trotz der hohen Werbekosten. Was sagt denn bitte der Ausverkauf einer geplanten Produktion schon aus, wenn diese in so lächerlichen Größenordnungen ist wie bei BMW und auch wie für den Bolt / Ampera-E geplant?
        Sowas soll dem Model 3 Konkurrenz machen? Niemals!

        • M54B25 says:

          Zu den Chargern – bitte nochmal nachlesen ich hatte bewusst den Konjunktiv verwendet – würden mehr als die jetzige Handvoll E-Fahrzeuge auf dem deutschen Markt unterwegs sein, wird es diese Probleme geben. Derzeit gibt es bundesweit ca. 14.000 Ladestationen bei ca. 30.000 E-Autos, die Zahl an E-Fahrzeugen wird schneller als die Zahl der Ladestatonen steigen – der Konjunktiv wird dann zum Partizip Perfekt.

          Zu Deinen Ladevermutungen stimmen die Zahlen nicht mal ansatzweise. Zeige mir bitte mal die Statistik wo in größeren Städten Benutzer eigener Stellplätze eine eigene Lademöglichkeit haben! Das kann sicherlich nur für EFH angenommen werden, da zu diesen i.d.R. auch mindestens ein Stellplatz gehört. Ende 2014 gab es davon in Deutschland ca. 16 Millionen. diesen stehen jedoch ca. 45 Millionen PKW gegenüber die es zu laden gilt.

          Zu den Verkaufszahlen hast Du ohne jeglichen Anscheinsbeweis in den Raum geworfen, dass diese bei BMW schlecht seien. Die Rede des BMW Vorstandes belegt das Gegenteil – Warum sollen bewusst weniger Einheiten geplant werden als möglich und vom Markt aufgenommen werden? Und vor allem die Conclusio war entscheidend – es wird entsprechende Anpassungen geben – für Dich übersetzt – die zukünftigen Plan-Produktionszahlen werden nach oben korrigiert!

          • Nelkenduft / AHF says:

            Die Bundeswehr-Uni hat berechnet, dass in München 900 Ladestationen für 100.000 Fahrzeuge ausreichen. Das Problem ist eher, dass die momentan existierenden ständig zugeparkt sind, aber wenn es daran scheitert, dann fehlte eindeutig der Wille und ganz bestimmt nicht der Weg oder die Kapazitäten um auf diese Stückzahl zu kommen.

            Ich habe nie behauptet, dass so viele eine Lademöglichkeit haben, sondern lediglich, dass zwei Drittel der Fahrzeuge einen festen Stellplatz besitzen und den kann man natürlich dann auch mit Lademöglichkeit versehen.
            Ein Elektroauto mit 500 km Reichweite muss übrigens beim durchschnittlichen deutschen Fahrprofil nur alle zwei Wochen ein paar Sunden aufgeladen werden.

            Was die Verkaufszahlen angeht, da sind die von BMW und Mercedes im Bereich der BEV grottenschlecht, schlechter geht es gar nicht.
            Selbst die Oberklasse-Limousine von Tesla, selbst auf dem deutschen Markt, verkauft sich öfter als deren BEVs im stärksten Verkaufs-Segment. Von kleineren Fahrzeugen wie dem Renault Zoe gar nicht zu reden.

            Wie kann man bitte als etablierter Hersteller noch krasser versagen?
            Falls du ernsthaft weitere Details zu den Zahlen möchtest, die kannst du dir selber in ein paar Sekunden googlen und in den USA, Norwegen oder der Schweiz verkauft Tesla sogar schon seit Jahren mehr Elektroautos als Mercedes und BMW insgesamt an Oberklasse-Fahrzeuge, Verbrenner und Hybride eingeschlossen.
            Das ist eine Ohrfeige sondergleichen für die angeblichen Premium-Hersteller.
            Spätestens seit den 400.000 Vorbestellungen vom Model 3 ist aus der Ohrfeige ein Kinnhaken geworden, der zumindest die Premium-Marken bereits jetzt ins Wanken bringt, denn die machen genau in diesem Bereich ihre ganzen Gewinne. Aber wer nur in Quartalszahlen denkt, der wähnt sich aktuell natürlich noch in Sicherheit, ohne zu merken, dass der Leitmarkt längst nicht mehr bei uns liegt.

            • M54B25 says:

              Ich könnte und würde jetzt gerne auf Deine Argumente eingehen.

              Allerdings hindern mich 3 Dinge daran ganz gewaltig:
              1.) Du glaubst ernsthaft, dass 900 Ladestationen für 100.000 Fahrzeuge ausreichen würden? Also dass eine Ladestation für 111 Fahrzeuge verantwortlich sein könnte? Alleine bei Schnellladern mit 80% in 2h (quer durch die derzeit verfügbaren Modelle als Durchschnitt angenommen) dauert das Laden aller Fahrzeuge 222h was 9 Tagen rund um die Uhr entspricht. Bekanntlich tanken aber Leute eher sehr selten des Nächstens 2h ihr Auto an einem Charger im Gewerbegebiet oder einer Ausfallstraße voll…

              2.) Du akzeptierts ohne jegliche Zweifel die Zahl von 400.000 Vorbestellungen und anvisierten Auslieferungen für ein kommendes Tesla Modell wohl wissend um die aktuellen Produktionskapazitäten bei Tesla? Letztes Jahr 50.000 Einheiten, dieses Jahr ca. 90.000 Einheiten – und die Aussage in 2018 500.000 pro Jahr zu produzieren, hat Elon sicherlich bei seinem Serieneinsatz in der BigBang Theroy verbreitet – nerdlicher Wunschgedanke eines Größenwahnsinnigen. Sorry klingt hart aber wenn jemand so an der Realität vorbei labert, finden sich dafür keine objektiven Beschreibungen – “realitätsfremd” wäre geschmeichelt

              3.) Du vergleichst einen FWD Kompaktwagen der 4,20m Klasse mit einer 5m Oberklasse-RWD Plattform (G20/G30).

              Nein bei dieser Ausgangsbasis möchte ich jetzt nicht mehr versuchen zu diskutieren, die Voraussetzungen zum Verständnis der technischen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingen liegen zu weit auseinander, als dass ein sinnvoller Gedankenaustausch ernsthaft möglich ist.

              • Nelkenduft / AHF says:

                1) Das ist, wie ich deutlich geschrieben habe, eine Berechnung der Verkehrsspezialisten der Bundeswehruni in München und war auf alle elektrischen Fahrzeuge bezogen, nicht ausschließlich auf diejenigen ohne eigener Lademöglichkeit.
                Meinem bescheidenen Gefühl nach müssten es auch einige mehr sein, allerdings glaube ich eh nicht, dass die Wende an den Lademöglichkeiten scheitern wird. Denn die kann man bei Bedarf schnell aufbauen und viele Großstädte sind längst dabei dies energisch zu tun. München hat da allerdings noch Nachholbedarf, zumindest im Vergleich zu anderen Städten.
                Ich behaupte allerdings definitiv nicht es besser zu wissen als die Verkehrsforscher der Bundeswehr-Uni, denn ich habe bereits Vorträge des zuständigen Professors gehört und der ist definitiv sehr kompetent und hat auch die nötigen Software-Mittel sowie eine umfangreiche Datenbasis für seine Berechnungen.

                2) Warum sollte man die Anzahl der Vorbestellungen beim Model 3 anzweifeln? Und dass Elon Musk die intern gesetzten, oft viel zu optimistischen Ziele bei der Produktion nach außen kommuniziert, das ist seit Jahren bekannt. Natürlich wird Tesla in 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine 500.000 Fahrzeuge produzieren, das würde ich auch nie behaupten.

                3) Wenn Tesla sogar bei den Oberklasse-Fahrzeugen mit einem einzigen Modell bereits höhere Stückzahlen absetzen kann als die Konkurrenz in der elektrischen Mittelklasse, wenn sie in den USA oder der Schweiz innerhalb der Oberklasse sogar über alle Fahrzeugmodelle hinweg mehr absetzen, dann ist und bleibt das bemerkenswertes Totalversagen der etablierten Hersteller und eine heftige Klatsche, die sich gewaschen hat. Aber vielleicht wollen BMW, Porsche und Mercedes außerhalb Europa zukünftig ja gar kein Geld mehr in der Oberklasse verdienen, sondern es VW gleich tun und in den Massenmarkt einsteigen.

                Was diese drei Punkte mit technischen und betriebwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu tun haben sollen, das bleibt mangels weiterem Gedankenaustausch dann wohl offen.

                • M54B25 says:

                  Na wenn Fakten ins Spiel kommen, machen Diskussionen ja Sinn.

                  Zu 1) mache ich mich gern mal selber schlau, was da wie gerechnet wurde – vielleicht hast Du aber auch schon entsprechende Quellen oder Namen des Professors. Ich würde mir gerne mal die zugrundeliegenden Annahme anschauen. Wie kurz vorgerechnet, scheinen dort spezielle Nutzungsmodelle des Ladens angenommen worden zu sein.

                  Zu 2) Es ging nicht um die Zahl der Bestellungen, das die Amis E-Auto Lemminge sind, bezweifle ich nicht. Jedoch die Möglichkeit, dass Tesla a) das Model 3 2017 ausliefert und b) 2018 mehr als 200.000 Fahrzeuge insgesamt produziert. Schau Dir die jetzige Produktion an und sprich mal mit einem der so etwas in diesem Stile plant und baut – die von Elon vorgesehene Steigerung ist nicht realisitisch umsetzbar. Das sind Erfahrungen aus der “alten Verbrenner Welt”, die aber ihre Gültigkeit nicht verlieren werden. Hier ist eher der Wunsch der Vater des Gedankens, um Tesla irgendwann in die Gewinnzone fahren zu können.

                  Spannend ist ja auch, wie Tesla das (ehemalige?) Leitthema “Autonomes Fahren” lösen wird, die technische Unfähigkeit von Tesla läßt sich anhand einer Analyse der zuletzt bekannt gewordenen Unfälle belegen. Habe ich hier auf BT vor einigen Wochen mal ausführlich mit einem anderem Forumsteilnehmer andiskutiert inkl. Quellenangaben.

                  • Nelkenduft / AHF says:

                    Der Professor heißt Klaus Bogenberger.
                    Ob Tesla in 2018 dann mehr als 200.000 Fahrzeuge produziert, das werden wir sehen. Nur weil es bisher keiner geschafft hat ist kein Argument, denn nach der Logik hätte Elon Musk mit SpaceX so einiges nicht schaffen dürfen.
                    Die Assistenzsysteme von Tesla sind laut diverser Tests doch die mit Abstand zuverlässigsten für Serienfahrzeuge auf dem Markt, wer soll denen da Konkurrenz machen?
                    Wirklich autonomes Fahren, d.h. mit der Erkennung kleinster Hindernisse sowie Kommunikation mit anderen Fahrzeugführern, das sehe ich persönlich auch nicht innerhalb der nächsten 5 Jahre.

  3. quickjohn says:

    ‘Schlechte’ Verkaufszahlen beim i3 und i8?

  4. Till says:

    Leider ganz schwach von BMW. Die Konkurrenz zu dissen ist lächerlich, vor allem, wenn selbige in Sachen Zukunft so erschreckend viel richtig macht. Da geht einigen Herrschaften in München wohl der Arsch so langsam auf Grundeis. Kommt davon, wenn man jahrelang katergorisch einen ganzen Markt mehr oder weniger völlig verpennt. Schade drum.

    • Quer says:

      Bei BMW geht gewiss niemanden der Arsch auf Grudeis um bei deiner Ausdrucksweise zu Belieben, da die technisch weiter sind als so manche andere Autobauer. Siehe i Modelle.

      • Till says:

        Ähm ja, natürlich. Welches BMW-Modell bestelle ich nochmal, wenn ich ein reines E-Fahrzeug möchte und mir der i3 deutlich zu klein (und zu hässlich!) ist? Muss ich wohl was übersehen haben, sorry. Aber danke für die Modellberatung schon mal im Voraus!

        • M54B25 says:

          Gegenfrage: Welches BEV würdest Du denn bei der Konkurrenz mit Deinen Ansprüchen bestellen? Und danke schon mal für die objektive Modelldifferenzierung zum i3!

          • Till says:

            Du weißt genauso gut wie ich, dass Tesla bereits Modelle auf dem Markt hat, welche deutlich mehr Platz und Reichweite bieten als der i3. Und bald kommt ein weiteres hinzu. Und dass es BMWs Anspruch sein sollte, BESSER als die Konkurrenz zu sein, anstatt mit dem Finger auf selbige zu zeigen, ist (eigentlich) auch klar. Aber, dass du meine (absolut berechtige) Frage mit einer Gegenfrage im Stile eines Fanboys beantwortest, spricht Bände. Und dann noch Differenzierung einzufordern, ist schon mutig…. Quod erat demonstrandum.

            • M54B25 says:

              Ich habe Dir eine Gegenfrage gestellt, weil Du einen wichtigen Aspekt außer Acht gelassen hast, der mich ernsthaft interessiert und die Auswahl erheblich beeinflusst – der PREIS!

              Der i3 kostet mit den 94Ah Akku 36.150€ und 300km Reichweite, das Tesla Model X als kleinste Version 60D mit 350km Reichweite 86.300 €. Da passen dann also mal preislich locker für 50.000€ noch ein 330e dazwischen.

              Wenn Du Dir die 86.3000€ leisten kannst, dann ist die Wahl ok, wenn es dort ein Normalbürger-Limit geben würde – bei einem Durschnittsentgelt von 34.999€ im Jahre 2015- ist das anzunehmen, würde mich Deine Wahl weiterhin interessieren.

              Lass dich nicht vom Nicknamen irritieren und werfe nicht vorschnell mit “Fanboy” Vorwürfen rum, ich kann auch ohne SuperPlus und R6 leben…

              • Till says:

                Sorry, aber ich erlebe hier so gut wie nie so etwas wie wahre Differenzierung, sondern immer gleich Attacken, wenns mal Kritik in Richtung München hagelt.

                Ja, hast recht, aktuell verfügbare Teslas sind alle nicht gerade günstig, aber halt auch deutlich größer (und stärker) als ein i3. Und na ja, auch – und das spielt für mich eine Rolle, optisch (leider) klar attraktiver. Es geht mir aber auch kaum ums Geld (ja, ich mag da eher überm Durchschnitt liegen), sondern schlichtweg um die Breite des Angebots. Warum sollte jmd. der Bock auf ein BEV hat, nicht dieselben oder zumindest ähnliche Auswahlmöglichkeiten bzgl. Leistung, Karossen, Ausstattung etc. haben als Kunden, die Verbrenner fahren? Ein 330e ist zwar nett, aber das ist eben kein reiner E. Kommt für mich nicht in Frage. Wenn Umstieg, dann richtig. Müsste ich mich jetzt und heute unbedingt entscheiden, würde ich wohl das Model X bestellen. Aber ich hoffe noch immer irgendwie auf BMW. (Eilt bei mir gerade nicht wirklich.)

                • M54B25 says:

                  Das Momentum des Übergangs vom Verbrenner zum BEV ist aber gerade dafür angebracht bein den Anforderungen klar zu differenzieren – Worum geht es mir als Fahrer – möchte ich alle Vorteile eines Verbrenners (Auswahl wie von Dir beschrieben, Leistungsrange, Reichweite) oder konsequent für die Zukunft entscheiden ggf. mit Beschränkungen. Momentan gibt es bei BMW nur die e-Modelle dazwischen dann aber mit der ungewünschten Zwitterrolle. Und dann kommt noch der Preis dazu der jegliche Vergleichsmatrix u.U. verpuffen läßt.

                  Bei BMW wird es ja eher 2020 werden bis ein Modell in der Größe des 3ers raus kommt. Ich könnte mir vorstellen, das man hier erst auf die Erfahrungen von i gewartet hat und jetzt die Marktstagnation durch den Ausbau der e-Modelle überstehen möchte. Also eher schlechte Aussichten für BMW BEV Interessenten…

                  Was ich übrigens beim i3 als schlimmste Sünde finde ist das Türenkonzept! Klar für Kleinkinder toll, können die halt nicht rausfallen. Für junge Familien mit Teenagern in Städten (neudeutsch “urbanen Wohngegenden”) schlicht nervig. Das ist für mich ein klares NoGo!

    • Nelkenduft / AHF says:

      BMW hat den Markt ganz sicher nicht verpennt und sie nehmen den Erfolg des Tesla Model 3 sehr, sehr ernst, soviel kann ich dir aus München berichten.
      Positiv finde ich auch, dass BMW keine großen Ankündigungen macht wie Audi und Porsche, die dann jahrelang nicht ihren Weg auf den Markt finden. Die werden einfach den 3er als BEV raushauen, früher als man erwartet und ganz sicher vor Audi oder Porsche.

      • Till says:

        Du, ich bin selbst gut verdrahteter BMW-Maniac. Und dass sie Tesla ernstnehmen, sieht man ja u.a. am Spot. Das ist mir schon klar. Aber Tesla gibts halt nicht erst seit gestern… Wenn sie den Markt nicht verpennt haben, warum kann ich dann – abseits des ultrahässlichen und für mich viel zu kleinen i3 – kein BEV von BMW ordern, das an die Reichweiten eines Tesla herankommt?

        Wenn die tatsächlich vorhaben, nen kompletten E-3er zu bringen, dann fein! Obwohl mir das eher wie ein hastiger Schnellschuss wirken würde, nachdem der Boss kürzlich erst für 2020 den i5 in Aussicht gestellt hatte (was wettbewerbstechnisch deutlich zu spät sein könnte/wird.) Und warum sollte man so etwas ultrageheim halten, während viele den Tesla reservieren? Sonst wird doch auch immer Jahre vorher dick auf die Kacke gehauen. Stattdessen pumpt man Ressourcen in die Verunglimpfung der Konkurrenz… Warum eigentlich, wenn man den 3er schon in der Pipe hat?

        • Quer says:

          Wieso bläst du eigentlich deine Backen so auf, oder kennst du nicht das sich zur Zeit reine e Fahrzeuge nicht lohnen, noch eins BMW hat seit der Förderung für e Fahreuge die meisten verkauft auch wenn dir der i3 zu hässlich erscheint.
          Ach ja wie hoch steckt eigentlich Tesla in den roten Zahlen, so hoch das die bereits Dunkelrot sind da helfen auch die vermuteten Reservierungen nichts, wenn du mit dieser Kiste nur 350 km weit kommst, dann fahre mal schön von München nach Hamburg wer früher ankommt, ich mit meinem 4er oder du mit diesen Stromer aus den USA

          • StupidZombie says:

            10 Jahre später fährt Quer mit seinem rein-elektrischen autonomen BMW i6 Coupe von München nach Hamburg ohne Zwischenpause, und sagt, “Wenn nicht BMW, hätte das nie möglich sein können. BMW war immer Vorreiter.”

            • Quer says:

              Der eine bläst die Backen auf und du bist ein Komiker.

              • Till says:

                Pass mal auf, du neurotischer, dummdreister Fanboy. Ich blas’ die Backen auf, wie ich Lust drauf habe, während du dir vor lauter Schnappatmung wohl gar nicht vorstellen kannst, dass es entgegen deiner sektenartig gebückten Haltung deinem Verein gegenüber (der – und das muss ich für dich dann wohl nochmal sagen – übrigens auch meiner ist) auch mal absolut berechtigte Kritik hageln kann. Bring’ mir Argumente, lerne valide zu diskutieren und laber keinen Bullshit, Junge. Sonst werde ich künftig öfter hier vorbeikommen und schauen, ob ich dir nicht hier und da mal ganz gezielt Benehmen beibringen kann.

                • M54B25 says:

                  Gut das Disqus die “User sperren” Funktion nachgerüstet hat. Nach Deinem Auftritt hier in deinem 12 Beitrag überhaupt, werde ich die Funktion gleich mal probieren.

                  https://help.disqus.com/customer/portal/articles/466242-using-the-blacklist-and-whitelist

                  • AB.Leser says:

                    Die Funktion ist nicht wirklich hilfreich.

                    Es erscheint der Vermerk “Dieser Benutzer ist gesperrt”, aber nur wenn man selbst mit seinem Profil angemeldet ist, ansonsten sind alle (nicht gelöschten Kommentare) lesbar.

                    Weiterer Nachteil: andere Teilnehmer können den eben nur scheinbar gesperrten Teilnehmer weiter komplett lesen bzw. auf dessen Kommentare antworten.

                    Fazit: DISQUS macht es sich mit dieser “Pseudo-Funktion” wieder einmal zu einfach, besser wäre generell eine Moderation BEVOR irgendwelche Kommentare überhaupt freigeschaltet werden.

                    UND noch weitaus sinnvoller wäre es für den Betreiber der Plattform sich von DISQUS ganz zu verabschieden, genau das hat zum Beispiel ams.de autozeitung.de längst vollzogen !!!

                    Übrigens weltonline.de testet gerade eine BETAVERSION, nach erfolgreichem Start dürfte auch dort vieles anders werden, keine Gastkommentare mehr, wahrscheinlich werden zur aktiven Teilnahme facebook-, twitter-Profile Standard werden !

      • M54B25 says:

        Aber nicht im kommenden G20 der dann ja erst noch ca. 7 Jahre auf dem Markt sein wird, zu den Argumenten vgl. bitte hier http://www.bimmertoday.de/2016/07/15/bmw-3er-elektro-auto-tesla-model-3/

        Dann eher ein BEV in 3er Größe ab 2021, der vermutlich etwas hochgesetzt als SUV-Verschnitt präsentiert wird und dann auch eher als i5 wegen des Abstandes zum i3 kommen wird.

        Früher als Audi ja klar, als Porsche nein. Die stellen gerade wie blöd Leute ein die in dem Bereich BEV antreten werden.

        • Nelkenduft / AHF says:

          Ich weiss genauso wenig mit Sicherheit ob der G20 nun tatsächlich als BEV kommt oder nicht. Aber die Argumentation in dem Artikel, dass es nur an der niedrigen Sitzposition scheitert, die halte ich für absurd. Die Entwickler hatten lange genug Zeit eine 3er Plattform zu entwickeln, die für beide Fahrzeugtypen gut geeignet ist, da wird es wohl kaum an der Sitzposition scheitern.
          Lassen wir uns also überraschen, denn ein BEV-3er erst ab 2021 und dann vermutlich noch später in großen Stückzahlen, das wäre definitiv zu spät und das weiss BMW auch.

          • M54B25 says:

            Die Plattform wird aber nicht nur für den 3er genutzt, auch der kommende 5er und der 6er basieren darauf, dadurch wird die Spannbreite der Anforderungen nochmals größer.

            Ansonsten scheinst Du Dich aber auch nicht intensiv mit den technischen Notwendigkeiten von BEV Fahrzeugen auseinander gesetzt zu haben. Schau Dir doch der Einfachheit halber mal die Tesla Präsentationen der neuen Model X Plattform oder die des i3 an. Dann wirst Du erkennen, dass eine konsequent auf BEV Aspekte getrimmte PKW-Plattform nur die Position der Räder mit denen einer Verbrenner oder PlugIn Hybrid Plattform gleich hat, egal ob FWD, RWD oder AWD in allen Kompinationsarten mit E-Motor Unterstützung.

            Wenn der kommende 3er ein BEV werden sollte, könnte das nur in Form des E82 Versuchsträgers ActiveE ausarten und das war nicht mehr als ein rollender Verzicht.

            Gerne nochmal an dieser Stelle: 2021 wird es von BMW i einen vermutlich i5 genannten Wagen in der Größe eines aktuellen 3ers geben der jedoch gaaaanz weit entfernt von einer G20 ähnlichen Plattform sein wird.

            • Nelkenduft / AHF says:

              In dem Artikel ist das einzige Argument die Sitzposition, alles andere sind keine wirklichen Argumente gegen ein 3er BEV, daher halte ich den Artikel inhaltlich für fragwürdig.

              Dass etwa ein Tesla Model S ganz anders aufgebaut ist als klassische Abgasmobile, das ist bekannt, aber sicher kein Beweis für irgendwas.
              Ein E-Golf basiert ja auch auf der gleichen Plattform und wenn du ihn bereits gefahren bist, der ist wohl kaum ein rollender Verzicht und allemal vom Fahrgefühl her besser als die Steinzeit-Variante.

              Gerne auch nochmal von mir:
              Ich halte es nicht für bewiesen, dass ein elektrisches Fahrzeug auf Basis des 3er erscheint, aber die Argumentation des zitierten Artikel gegen dieses Gerücht, die entbehrt in der Form jeglicher Grundlage.
              Einen i5, der 2021 oder später in größeren Stückzahlen erscheint und vermutlich technisch dann eher gegen das Model S mit kleinem oder mittlerem Akkupack antritt, der wird nicht reichen um BMW im Game zu halten. Tesla betreibt längst schon Modellpflege und die anderen haben noch nichtmal Alternativen zum Model S (von 2012) auf den Markt gebracht.

              Falls BMW nicht völlig verblödet ist, dann haben die schon längst mehr Entwicklungsteams an Elektro-Fahrzeugen dran als nur die ehemaligen Entwickler der i-GmbH. Und davon gehe ich ganz stark aus!

    • Pro_Four says:

      …Wieder a Neuer und gleich auf die Trommel haun.

      Verpennt? Weil BMW seit 100Jahren Verbrenner baut und Tesla seit 15 Jahren “nur” Elektrofahrzeuge, muss jetzt BMW sofort das Selbige machen. Dazu kommt noch die Größe, Tesla ist gegen BMW Minimalistisch winzig. Also warum soll BMW auf Teufel komm raus ein Elektrofahrzeug entwerfen.

      Solange die Verbrenner oder Selbstzünder angesagt sind, muss doch BMW nicht gleich alles Budget in die Entwicklung der Batterien etc. stecken. Dazu íst die Infrastr. der Ladesäulen noch releativ dünn, lohnt sich auch das noch nicht 100%ig.

      • Till says:

        … wieder a Alter und meint, er hätte automatisch die Weisheit gepachtet. Süß.

        Zeig mir bitte die Stelle, an der ich fordere, dass BMW sein komplettes Budget in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen stecken sollte! Ich warte… und? Gefunden? Nein? Na sowas…

        Dein „Argument” mit der Größe des Unternehmens ist leider ein heftiges Eigentor, denn genau DAS ist es, womit BMW Tesla in Grund und Boden stampfen könnte, ja sogar müsste. 100 Jahre Zeit gehabt, um in Sachen Logistik, Zulieferer, Fabriken etc, die absolute Nummer 1 zu sein. Ressourcen, Standorte und Kohle ohne Ende. Vom globalen Kundenstamm, Teststrecken, Laboratorien, Forschung, Motorsport, Manpower etc. ganz zu schweigen. Dinge, die Tesla innerhalb von ein Paar Jahren lernen und aufbauen muss(te) und dennoch bringen sie bereits so einiges zustande und bekommen für ihren Mut dann auch noch die roten Zahlen um die Ohren gehauen (was will man auch sonst sagen…). Während BMW, was massentaugliche BEVs angeht, noch immer keinen Mittelklassewagen auf dem Markt oder in baldiger Aussicht hat. Das ist – und da wiederhole ich mich gerne – einfach schwach. Und dann, anstatt den Rand zu halten und mal ranzuklotzen, auch noch die Konkurrenz zu dissen, ist absolut unterirdisch. Und das sage ich als eingefleischter BMW-Fan.

        Und Verbrenner oder Selbstzünder sind hierzulande doch nur noch derart „angesagt”, weil praktikable Alternativen absolute Mangelware sind. Und wozu die Infrastruktur bereits künstlich pushen, während es noch kaum E-Autos auf den Straßen gibt? Die Infrastruktur würde ganz natürlich mitwachsen, wie es damals das Tankstellennetz auch tat. Man stelle sich vor, Carl Benz hätte zwischendurch irgendwann aufgegeben oder sich nen Bequemenen gemacht, weils ja damals noch kaum Tankstellen gab… Mann, Mann, Mann.

        Knuffig, wie man sich hier gleich ins Höschen macht, wenn es mal Kritik hagelt. Herrlich. Muss wieder mal öfter hier vorbeischauen…

      • Nelkenduft / AHF says:

        Tesla Motors hat aktuell rund 15.000 Mitarbeiter, davon eine ganze Menge Spezialisten im Bereich der Elektromobilität. Das kann selbst ein Unternehmen wie BMW nicht mal eben aus dem Hut zaubern, dazu müssten die in der Größenordnung 10 % ihrer Belegschaft austauschen!

        Davon mal abgesehen entwickelt man bei BMW sehr wohl auf Teufel komm raus Elektrofahrzeuge, das beweist schon das sündhaft teure Carbon-Abenteuer, auf das man sich eingelassen hat und das sich vielleicht sogar langfristig bezahlt macht.

        Aber solange in Europa die Infrastruktur nicht da ist, wird man für den Markt hier keine großen Mengen an Elektrofahrzeugen bauen müssen, das ist auch klar.
        Da aber die USA und China zukünftig den Takt bei der Verbreitung moderner Fahrzeug-Technologie angeben, wird BMW ganz sicher mit allen Mitteln versuchen technologisch vorne mit dabei zu sein.

        • Pro_Four says:

          “Davon mal abgesehen entwickelt man bei BMW sehr wohl auf Teufel komm
          raus Elektrofahrzeuge, das beweist schon das sündhaft teure
          Carbon-Abenteuer, auf das man sich eingelassen hat und das sich
          vielleicht sogar langfristig bezahlt macht”

          Ich verstehe deine Logik nicht dahinter, denn auf Teufel komm raus war die Carbontechnologie sicher nicht, die war und ist jahrelang geplant gewesen. Sicher sündhaft teuer, dafür investiert BMW in neue Technolien, wie auch die Submarke i.

          Eben eben eben, das ist genau der Grund warum BMW auch den Zug von Elektrofahrzeuge Schritt für Schritt angeht und nichts überstürzt.

          Solange da noch keine gescheite Infrastruktur steht, reichen die Elektrofahrzeuge für den Urbanen gebrauch föllig aus.

          Die riesen Investitionen in Elektrofahrzeugen muss sich auch rechnen, also macht man das pü a pü.

          • Nelkenduft / AHF says:

            Ich hatte das “auf Teufel komm raus” eher als Hinweis auf die immense Höhe der Investitionen verstanden als auf eine übereilte, kopflose Entscheidung, für die es ja gar keine Notwendigkeit gibt.
            Insofern scheinen wir gleicher Meinung zu sein.

            Spannend wird, wie die deutschen Hersteller sich in Sachen Gigafactory positionieren, d.h. ob ein mutiger Schritt folgt oder ob sie die Forschung und Produktion in diesem Bereich den Asiaten und Amerikanern überlassen.

  5. […] Tesla Model 3: BMW 330e-Werbung nimmt Tesla ins Visier, gefunden bei http://www.bimmertoday.de (12.3 Buzz-Faktor) […]

  6. simons700 says:

    BMW ist ein Unternehmen, es produziert hauptsächlich Fahrzeuge mit Verbrennermotor.
    BMW ist sehr gut darin Verbrennerfahrzeuge zu entwickeln, bietet spaarsame und Leistungsstarke Motoren.
    Das Verkaufen von Verbrennerfahrzeugen ist momentan sehr Profitabel, deswegen macht BMW im Jahr zwischen 5 und 7 Milliarden € Gewinn.
    Tesla ist auch ein Unternehmen, es produziert ausschließlich Fahrzeuge mit Elektromotor.
    Tesla ist sehr gut darin Elektrofahrzeuge zu entwickeln, bietet hohe reichweiten und Leistungsstarke Motoren.
    Der Verkauf von Elektroautos ist momentan weder unter wirtschaftlichen noch umwelttechnischen(zumindest was die Autos von Tesla an geht) Gesichtspunkten sinnvoll.
    Deswegen macht Tesla bis zu 1 Milliarde € Verlust pro Jahr.

    • quickjohn says:

      Korrektur:
      – Tesla entwickelt und baut elektroautomobile mit antiquierter Batterietechnik

      Fakten:
      – Tesla schafft es derzeit nicht, in einem Quartal > 25′ Fahrzeuge zu bauen;

      – Tesla weist nach mehr als 5 Jahren am Markt grundlegende Defizite bei der Kernkompetenz Fahrzeugproduktion auf

      – Tesla generiert beim geplanten Model 3 Interessenten, aber keine Käufer

      – Das Model3 kann zum geplanten Startzeitpunkt (Q4/2017) nicht in Großserie produziert werden. Dafür fehlt es an jeglicher Voraussetzung.

      – Tesla ist nicht erfolgreich sondern höchstverschuldet. Tesla hat mehrere Mrd. US$ Verlustvortrag und praktisch kein Eigenkapital mehr.

      – Tesla hat gerade seinen Partner für autonomes Fahren (Autopilot lt. Herrn Musk) verloren.

      Fazit:
      Tesla muß jetzt erst einmal liefern, und zwar auf allen Kernkompetenz-Gebieten die zu einem erfolgreichen Unternehmerischen Handeln gehören. Ich kann dieses Dampfgeplaudere des Herrn und seiner Jünger nicht mehr hören ……

      • Nelkenduft / AHF says:

        Ankündigungen, Versprechen und generell Dampfgeplaudere aller Art muss ich mir seit vielen Jahren von den deutschen Herstellern anhören, während Tesla mit dem Model S ein fast perfektes elektrisches Fahrzeug mal eben aus dem Hut zaubert. Dieses Wunder, an das niemand mehr glaubte und schon gar nicht von Amerikanern, das ist auch der Grund für das nie enden wollende Vertrauen der Anleger in dieses Unternehmen.

        Wenn man sich mit den Zahlen von Tesla näher beschäftigt, dann wird man schnell sehen, dass die beneidenswerte Margen erreichen und so wie Amazon das von den Anlegern eingesammelte Geld sowie die Gewinne gleich wieder in Wachstum und weitere Geschäftsfelder investieren.

        Warum diese Strategie per se falsch sein soll, das erschließt sich wohl nur dem konservativen Deutschen, der erst die Wahrheit glaubt, wenn er vom Feind überrollt wurde.

  7. Der_Namenlose says:

    Es war vor einem halben Jahr. Da saß ich mit meiner Tochter in Flughafen München in einer Filiale dieser Dönerkette Olivia (oder so ähnlich). Ich hatte für sie einen Döner und für mich einen schönen riesigen Dönnerteller bestellt, mit Extraportion Fleisch und nur Salat. Wir hatten gerade angefangen zu essen, da fragte mich eine Dame, ob sie sich mit ihrem Sohn dazu setzen könne. Sie hatte Pizza bestellt, die es auch dort gibt. Nach nicht einmal ganzen 30 Sekunden fing sie an, über die Nachteile von Fleisch zu sprechen und nach vielleicht 2 Minuten fing sie an, mir Vorwürfe zu machen, wieso ich meiner Tochter erlauben würde, Fleisch zu essen. Ich ging darauf nicht ein. Daraufhin wurde sie aggressiv. Ich wollte vor meiner Tochter nicht ausfallend werden und habe am Ende das Essen liegen lassen und bin mit meiner Tochter gegangen. Ich konnte mir nicht verkneifen, ihr doch noch etwas ins Ohr zu flüstern, aber das gehört nicht hier her. Eine Diskussion finde ich ok, aber missionieren nicht.

    Wir hatten eine Zeit lang hier einige Auditrolle, die mal auch die Wahrheit verdreht haben und auf Argumente nie richtig eingingen. Das Gleiche haben sie auch wahrscheinlich von uns gedacht. Diese Fraktion hat sich seit Dieselskandal praktisch in Luft aufgelöst. Das war kurzfritig positiv.

    Aber ganz ehrlich: ich würde jene Auditrolle jederzeit der neuen, missionarisch agierenden Teslafraktion vorziehen. Die Auditrolle haben nicht versucht, sich als bessere Menschen darzustellen. Als Besserwisser vielleicht, das tun aber alle, jedoch nicht als die besseren Menschen.

    Ich meine, was für ein Mensch schreibt so etwas wie
    “… größten Stadtbevölkerungs-Tötungsmaschine …”
    “… lärmende Steinzeit-Technologie …”
    “… neuen, lebensrettenden Technologie …”
    “… der verachtenswerten, dunklen Vergangenheit der Verbrennerfahrzeuge…”

    Haben die Teslajünger nichts anderes gefunden, womit sie ihrem Leben einen Sinn geben können?
    Man kann, wie ich selbst, vieles bei Tesla gut finden, aber anbeten muss man eine Firma nicht! Und radikal muss man erst recht nicht auftreten.

    • M54B25 says:

      Die Teslajünger fahren gerade im Gutmenschen-Autopilot-Modus der leider den Horizont der Realität aufgrund der optischen Unzulänglichkeiten der Kamera nicht erkennt und allsbald auf die harte Realität treffen wird – so wie der Modell S Fahrer auf den weissen LKW-Anhänger mit der bekannten Todesfolge für den Fahrer.

      Versuch mal mit diesem mittlerweile ganz gut nachvollziehbaren Vorfall einen Teslajünger zur Technologieführerschaft von Tesla-Motors zur Diskussion zu bewegen, geschweige denn zu den verlöteten Notebook 18650er Akkus in den Tesla Fahrzeugen, da lernst Du noch mal Argumente, da waren die Auditrolle geradezu niedlich gegen!

      Danke für Deinen sachlichen Beitrag – aber eines musst Du noch auflösen – das Ins-Ohrgeflüster – wir sind ja hier alle Erwachsene – naja also die meisten jedenfalls…

      • Der_Namenlose says:

        Das war nur für ihre Ohren bestimmt, damit die Pizza ihr im Hals stecken bleibt:)

        Ich habe immer weniger Zeit für Foren, lese aber bei Bimmertoday gerne alles, inkl. aller Kommentare. Und bei manchen Leuten wäre jede Diskussion verschwendete Zeit, weil man schon vorher weiß, dass es denen nicht um eine echte Diskussion geht.

        • M54B25 says:

          🙁 und ich hatte jetzt auf schlüpfrige Details spekuliert, aber wenns persönlich war

          Ja interessanterweise ist diese Audi-Troll Welle wirklich abgeebt, das mit Tesla schaukelt sich gerade hoch. Bei vielen Kommentaren sieht man(n) auch sofort, dass die nur die Elon Musk Twitter Nachrichten und maximal noch die Tesla-Motors Homepage lesen. Der berühmte Tellerrand oder mal kritische Auseinandersetzungen werden nicht akzeptiert. Angefangen hat es ja für mich mit dem Reichweitentest bei AMS die irgendwo bei knapp über 200km ankamen – ganz transparent und nachvollziehbar. Die 3 deutschen Teslajünger der damaligen Zeit (2013 glaube ich) sind dann ausgeflippt und haben einen Sturm der Entrüstung -im Wasserglas- erzeugt. Das der Wagen aber bei bestimmten Temperaturen (below 10°) und mit Nutzung von Heizung/Klima und normalen AB-Fahren (>150Km/h) halt nicht seine 400 noch was Kilometer kommt, ist auch jedem Normal-Denkenden-Physik-Chemie-Verstehenden klar gewesen. Na mal sehen, was da noch so alles kommt…

      • Till says:

        Dieser eine tote Tesla-Fahrer… eine wahrer Segen für die unverbesserlichen Hater. Hat mal jemand ne Statistik zur Hand, wie viele Menschen aufgrund technischer Probleme herkömmlicher Fahrzeuge gestorben sind? Was? Mehr als einer? Neiiiiiiiiin. Dann bitte sofort die Verbrennerfabrikate dissen/meiden! Fakten, Logik, Argumente und so.

        Aber hey, immer diese Trolle, gell? Dabei sollten wir einfach alle so weiter machen. Und die eigene Position krampfhaft rechtfertigen, damit man sich bloß nicht vorwärts bewegen muss. Bloß nix neues, nur nix ändern! Früher war alles besser! Und Aufladen dauert voll lange! Und da werden eh nur ein Paar Laptopakkus verlötet und überteuert verkauft! Mehr ist das nicht! Kann quasi jeder! Und an der Tanke ist man eh schneller! Und das ist auch alles viel zu teuer! Und andere machen mit anderen Sachen aber auch Smog! Andere sind aber auch böse und sogar noch viel mehr böse! Und diese anderen sind auch sowieso schuld! Nicht ich! Ich hab mit all dem nichts zu tun! Keine Verantwortung! Bei nichts! Niemals! Und überhaupt, das sind doch alles Missionare und Moralapostel! Und so. Also kann ich auch einfach so weitermachen.

        So als würde ich mich nicht täglich waschen wollen und keinerlei Handlungsbedarf sehen, da es schließlich Menschen gibt, die sich schon sehr viel länger nicht gewaschen haben. Heilige Scheiße.

        Bei all der Ingoranz unzähliger Schlechtmenschen bin ich dann doch lieber gerne ein „Gutmensch”. Ist schon kurios. Jetzt fühle ich mich als jemand, der sich mit Fug und Recht als absoluten BMW-Nerd bezeichnen kann, schon gezwungen, Tesla-Anhänger in Schutz zu nehmen, weil große Teile meiner eigenen „Community” so widerlich selbstherrlich und kritikunfähig vor sich hingrunzen und es dabei noch fertigbringen, sich lustig zu machen und den eigenen, zurückgebliebenen „Standpunkt” zu beweihräuchern, um ja mit ihrem unbeweglichen Arsch genau dort sitzen bleiben zu können, wo sie schon immer gesessen haben. Beschämend.

        • M54B25 says:

          Du hast da einen netten Beitrag geschrieben und man erkennt auch Deinen inneren Zwiespalt. Aber aus meiner persönlichen Sicht hast Du Dich noch nicht näher mit der ganzen Technik hinter den Tesla Fahrzeugen und Systemen auseinander gesetzt – jedenfalls nicht so, dass Du dann die Glorifizierung von Tesla als Heilsbringer für BEV kritiklos betreibst.

          Als “BMW-Nerd” solltest Du ja den umgebauten grünen E30 kennen (vgl. mal als Ausgangsbasis hier http://3er-foren.de/showthread.php?tid=20147) dann siehst Du dass jeder findige Bastler einen 2,2Tonner mit ca. 6.000 Notebooks/Industrieakkus (18650er Format) zusammenlöten kann der in knap 3 bis 4 Sec auf 100Km/h beschleunigt.

          Zum Thema des toten Tesla-Fahrers empfehle ich mal die Kommentare in dem Artikel hier http://www.bimmertoday.de/2016/07/01/bmw-intel-mobileye-autonomes-fahren-kooperation/ zu lesen, da habe ich ein paar Fakten und Quellen angefügt, die das Ganze mal objektiv darstellen sollten.

          • Till says:

            Siehst du… und genau DAS ist mein Punkt: Es geht mir nicht um technische Detailfragen in die ein oder andere Richtung oder wer schlimmerweise welche Laptopbatterien wo reinnagelt. Ich habe nie und an keiner Stelle kritiklose Glorifizierung (WTF?!) von Tesla als Heilsbringer für BEV betrieben. Dass du das aus einer gekränkten Defensive heraus so interpretierst, spricht Bände. Im Gegenteil, ich bin doch viel eher jemand, der als bekennender BMW-Anhänger – wie bereits in aller Deutlichkeit erwähnt – im Zweifel viel lieber auf einen adäquaten BEV aus München warten(!) würde, weils abseits des mir deutlich zu kleinen i3 noch nix gibt. Aber deshalb kann ich doch trotzdem Tesla für das Erreichte Respekt zollen und haue nicht einfach drauf und mache alles schlecht, was von dort kommt.

            Und genau darum drehte sich ja ursprünglich auch das Thema des Beitrags, unter dem wir hier seit Tagen kommentieren: BMW steckt tatsächlich Zeit und Ressourcen in einen dreisten Diss der Konkurrenz, ohne selbst ein BEV à la Model S oder X auf dem Markt zu haben. Und wirbt dabei mit nem Hybriden, der praktisch gesehen kaum 30km am Stück emmisionsfrei fahren kann. Das ist lachhaft und obendrein schlechter Stil. Und genau DAS war und ist mein Punkt.

            What about some proper Mittelweg?! Warum immer gleich draufprügeln, alles abseits der eigenen Marke/Gewohnheit schlecht machen und mit haarsträubenden Quervergleichen kommen, von wegen „XYZ ist aber auch laut und macht auch Smog und bla”. Warum nicht mal ab und an kurz selbst vor der eigenen Haustür kehren und nicht nur evtl. den eigenen fahrbaren Untersatz in Frage stellen, sondern auch mal zugeben, dass die deutsche Automobilindustrie (also eben auch BMW) in Sachen Angebotsspektrum und Vielfalt auf diesem Sektor aktuell noch viel Arbeit vor sich hat. Kann man doch sagen, entspricht den Fakten und deshalb braucht sich auch niemand gekränkt fühlen.

            • M54B25 says:

              Und wieder hast Du viel geschrieben, wenig gesagt und obendrein noch Unwahrheiten widergegeben. Wo bitte schön stehe ich in “gekränkter Defensive”? Ich arbeite nicht bei BMW und nicht bei Tesla, ich möchte niemanden von den beiden Fahrzeugangeboten überzeugen oder gar zum Kauf animieren. Daher weiss ich nicht warum ich gekränkt sein sollte, wenn jemand meint das ich BMW-Fanboy wäre. Und warum sollte ich in der Defensive sein? Mein Verweis auf eine schon frühzeitige Analyse des Tesla Unfalls (weißer LKW vor Himmel) ist ja nun weder Defensive noch Attacke! Aber wenn Du Fakten und Quellen als Prügeln definierts, dann hast Du dich fürs Diskutieren selbst disqualifiziert.

              Warum äußere ich mich zu den Themen also woran ist mir bei den Diskussion gelegen? Um die technischen Aspekte, die Art und Weise wie Firmen mit Tehnologien umgehen und damit Produkte realisieren – mit ihren Vor- und Nachteilen. Das ist in dem verlinkten Beitrag zum Tesla-Unfall doch hoffentlich gut nachzulesen. Da gibt es klar wiedergebene Fakten, Quellen und eine differenziert wiedergegebene persönliche Meinung zum Thema “Tesla Autopilot”.
              Zum eigentlichen Thema des Beitrages – Du behauptest, dass der F30 330e lachhaft sei, weil er kaum 30km emissionsfrei fährt. Warum glaubst Du denn ist der Wagen genauso gesizt worden – weil nur der Akku für 30km ins Auto integriert werden konnte wohl kaum. Geh mal zu den Anfängen zurück als BMW 500 Minis umgebaut zum E-Mobil in Berlin hat 1 Jahr rumfahren lassen, das war zu der Zeit wo Tesla einen Lotus mit Laptop-Batterien als E-Auto umgerüstet hat und das Fahrzeug Tesla-Roadster nannte. Und wenn ich den jeweiligen Ansatz des “BMW mit sauberen Grundlagenansatz” und die jetzigen e-Modelle persönlich besser bewerte als die Tesla-Laptop-Akku Fahrzeuge, dann kommt das daher, dass ich mich aus den im zweiten Absatz genannten Gründen schon ein wenig länger mit der Materie beschäftige und der Fokus dabei auf eine nachhaltige und zum Zeitgeist passende Fahrzeugstrategie ausgerichtet ist. Die Tesla-Nummer von 0 auf 100 Volt kann jeder – sowohl technisch als auch finanziell, BMW kann und sollte auch nicht Milliarden verbrennen, nur damit sie einen 2,2Tonnen schweren Laptop-Akku Dampfer auf die Straße schicken, der noch nicht mal weisse LKW’s vor einem wolkenfreien Himmel erkennt.

              • Till says:

                Dein ganzes Verhalten, deine Art und Weise zu formulieren, kann einem nur den Eindruck vermitteln, dass du gekränkt bist. Getroffene Hunde bellen halt einfach. War so, ist so, wird immer so sein. Eine pseudo-überlegene Plattitüde à la „viel geschrieben, wenig gesagt” wird meinen Standpunkt nicht schmälern. Ich habe mehr als genug gesagt, du musst nur exakt lesen, was da steht.

                Man muss nicht bei einem Unternehmen arbeiten, um fanatisch für eines zu denken oder zu handeln. Der Umstand, dass du nicht für BMW arbeitest, entzieht mir nicht die Berechtigung festzustellen, dass du dich in deiner Fanehre verletzt siehst, wenn ich Kritik übe. Und ich habe auch nicht die Tatsache bemängelt, dass der 330e rein elektisch nur 30km weit kommt, als das, was er ist, nämlich ein Hybrid. Sondern dass BMW sich die peinliche Frechheit erlaubt, mit einem solchen Konzept (welches aktuell in straßentaugliche Modelle gepackt unternehmensintern wohl eher dazu dient, den Flottenverbrauch zu senken…) in einem Werbespot gegen die vollelektrische Konkurrenz zu schießen. Ja, sich sogar lustig zu machen. (Womit wir (endlich) wieder beim eigentlichen Thema des Beitrags wären…) Aber das weißt du sicherlich längst selbst. Ignorierst aber, dass ich es natürlich exakt darauf bezogen habe und denkst, dass diese Unart von Diskussionsgebaren nicht auffällt, weil du Punkte sammeln und ablenken musst. Tut sie aber. Recht deutlich sogar.

                Du willst es nicht verstehen. Ich gehe mal davon aus, dass du kein Intelligenzproblem hast, sondern dass das taktische Absicht ist, meine durchaus legitime Haltung zu den Dingen ständig zu ignorien und mir die Legitimation dafür abzusprechen. Dir gehts ums Rechthaben. Um die Oberhand als eine Art Stammhalter in „deinem” Revier hier. Ums Klugscheißen. Ums letzte Wort. Kannst du gerne haben. Denn ich habe keine Lust und keine unbegrenzte Zeit, Leuten wie dir Toleranz und Moral beizubringen, während ihr die superschlauen Diplom-Ingenieure gebt.

                Und all das hier wirft leider auch kein gutes Bild auf die BMW-Community. Oder was immer das hier auch sein soll. Ist mir alles etwas zu dünn. Und wirkt eher abstoßend als einladend.

                • M54B25 says:

                  Nun mit der Anwesenheit von Intelligenz scheinen wir beide keine Probleme zu haben. Mit dem Dipl.-Ing. liegst Du nur leider nicht ganz richtig.

                  Noch mal ich kann gar nicht gekränkt sein, weil ich mir als BMW-Enthusiast abgewöhnt habe die Produktpolitik zu hinterfragen sondern lediglich die aktuell als Produkte verfügbaren technischen Gegebenheiten anschaue und dort Positives und Negatives aus meiner persönlichen Sicht bewerte. Ab und an mal Spekulieren über Motoren- und Technikentwicklungen macht Spaß – gerade hier in der Community mit Gleichgesinnten.

                  Aber irgendwie schön, dass Du nach dem ganzen Schreiben mal auf den Kern Deiner Aussage gekommen bist – denn habe ich in all der Kritik nämlich nicht wirklich erkennen können – und das garantiert nicht, weil ich Fan-verblindet bin. Klar ist die Gegenüberstellung eines reinen BEV gegen einen PlugIn-Hybriden nicht unbedingt zulässig und sicherlich schon mal gar nicht sinnvoll. Was BMW mit dem Spot aber klar zum Ausdruck bringen und vielleicht die Leute auch mal zum Nachdenken bringen möchte, ist das ein Tesla Modell 3 erst in 3 Jahren verfügbar ist, der 330e schon jetzt – sofort. Tesla als BEV Ankündigungsweltmeister ist halt eine nette Zielscheibe im amerikanischen Werbemarkt und die Anzeige kam garantiert von BMW Amerika und wurde höchstens mit Kenntnisnahme des speziellen amerikanischen Markt vom deutschen Vorstand abgesegnet.

                  Und um auf meine Retrospektive auf die Mini-Versuchsflotte zurückzukommen, ist der 330e ein Auto was derzeit gleichzeitig Pendleranforderungen und Verbrauchs-Prospektangaben optimiert darstellt. Für das BEV-Thema gibt es den i3. Den finde ich aus technischer Sicht (Carbon, Akku-Modulzellen, E-Motor, Software-Integration, Nachhaltigkeit der Innenraummaterialen, etc.) zum Zeitpunkt der realen Verfügbarkeit der Konkurrenz -auch Tesla- um Jahre voraus. Beim Design stören mich nur das Türkonzept, ansonsten wie der i8 ein Statement für E-Fahrzeuge und den Hinweis auf den notwendigen Wandel im Denken der Leute weg von klassischen Verbrenner-Formen. Wir können das Ganze gerne vertiefen, es muss ja nicht oberflächlich in der Community bleiben.

    • Franz R. Ullrich says:

      Seitdem selbst Greenpeace, BUND & Co. unbestritten zugeben, die 15 größten Schiffe der Welt stoßen mehr Schadstoffe aus, als über 750 Millionen PkW weltweit, sollte die Diskussion über die zukünftige die Nutzung des Individualverkehrs sich eigentlich versachlicht haben – aber offensichtlich doch nicht ?

  8. nature says:

    Ist schon eine interessante Diskussion; ich war über 20 Jahre perfekter BMW Fan, mehrere 3er, 2 x 5er und zuletzt x3 30d (bin nur 6-Zylinder gefahren). Waren wirklich gute Autos (2 x ganz neu gekauft) dabei, habe zur Überbrückung nun einen Mercedes Electric und mich bei Tesla für den 3er angemeldet.
    Das müsste trotz meiner absoluten Leidenschaft für BMW der oberen Etage zu denken geben….
    …….aber die Zukunft ist elektrisch.
    Ich hoffe unsere deutschen Autobauer kriegen rechtzeitig die Kurve, sonst sind Viele arbeitslos. Wenn Tesla überlebt, wird in einigen Jahren vorne das Material eingefahren und hinten kommt (mit wenigen Zulieferern) das fertige Produkt heraus. Und baut endlich eigene Batterien in Europa, da wird es einen Engpass geben, Amis und China geben den Takt vor!

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