BMW i8 Roadster: Marktstart zur Cabrio-Saison 2018 bestätigt

BMW i8 | 4.05.2016 von 5

Zur Vorstellung des Quartalsberichts Q1 2016 hat BMW-Chef Harald Krüger auch einen Blick in die Zukunft geworfen und dabei den BMW i8 Roadster erneut für …

Zur Vorstellung des Quartalsberichts Q1 2016 hat BMW-Chef Harald Krüger auch einen Blick in die Zukunft geworfen und dabei den BMW i8 Roadster erneut für das Jahr 2018 bestätigt. Der offene Zweisitzer von BMW i wird damit das dritte Fahrzeug der Submarke und noch vor dem vermutlich BMW i5 genannten Mittelklasse-Crossover, das 2019 oder 2020 als Gegner des Tesla Model 3 starten soll, in den Handel kommen.

Im Vergleich mit dem aktuellen BMW i8 wird der Roadster über einen verkürzten Radstand verfügen und auch nur zwei Insassen Platz bieten. Diese Verkürzung hat den Vorteil, dass die Dach-Konstruktion deutlich kleiner und somit leichter ausfallen kann. Noch ist unklar, welche Verdeck-Lösung der BMW i8 Roadster nutzen wird. Die vielleicht wahrscheinlichste und mit Sicherheit leichteste Lösung wäre ein von Hand herausnehmbares Dach-Element aus Carbon, das hinter den Vordersitzen verstaut werden könnte.

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Ebenfalls denkbar ist eine elektrische Verdeck-Lösung, die auf Knopfdruck Sonne und Wind in den Innenraum lässt. In diesem Fall wäre neben einer relativ platzintensiven Klappdach-Lösung mit Carbon-Elementen auch ein Stoffdach denkbar, das sich auf kleinem Raum zusammenfalten lässt. Ausgeschlossen ist ein konventionelles Metall-Klappdach wie beim aktuellen 4er Cabrio oder Z4, schließlich hat sich BMW generell für eine Abkehr von dieser Verdeck-Lösung entschieden.

Beim Antriebsstrang wird der BMW i8 Roadster bei einem Marktstart 2018 in jedem Fall bereits von den Entwicklungen des i8 Facelift profitieren. Zu erwarten sind ein auf 400 bis 420 PS erstarkter Antrieb, eine zumindest optional angebotene Fahrwerksabstimmung mit sportlicherem Setup und einige Hightech-Features, wobei sowohl Kameras statt konventioneller Außenspiegel als auch das Air Touch Display der jüngsten i8-Studie denkbar sind.

Harald Krüger (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): “Das Fundament für unseren Erfolg bildet auch in Zukunft ein attraktives Produktprogramm. Im Rahmen unserer Strategie NUMBER ONE > NEXT erweitern wir unser Portfolio bei allen Marken und in allen Segmenten. So wird es ein zusätzliches Modell in der Luxusklasse geben. Der Ausbau der X Familie mit dem X7 und der Ausbau des M und M Performance Programms, zum Beispiel mit dem M2 Coupé, sind geplant. Außerdem kommt ein neuer Rolls-Royce mit dem Projektnamen Cullinan auf den Markt. Zum Ausbau der i Familie zählen ein weiterer i3 mit einer um 50 Prozent erhöhten Batteriekapazität in der zweiten Jahreshälfte 2016 und ein i8 Roadster ab 2018.”

5 responses to “BMW i8 Roadster: Marktstart zur Cabrio-Saison 2018 bestätigt”

  1. Fagballs says:

    Ein Carbon-Faltdach fänd ich ja geil, wäre vielleicht auch eine Idee für zukünftige M4/6, oder? Alternativ ein Carbon-verstärktes Stoffdach. Ich mag Carbon 😀

  2. Dimitri Metzger says:

    Wenn BMW den Wagen auch so bauen würden, könnte es ein echtes Sammlerstück werden – die Designer bei BMW haben auch schon so manche wirklich gelungene Conceptautos vorgestellt, die dann vom Vorstand misshandelt, und als verunstaltete Serienfahrzeuge herausgebracht wurden – wen wundert eigentlich, dass Audi in DE deutlich mehr Autos verkauft, als BMW? Trotz Abgasskandale und Rückrufaktionen für VW/Audi Motoren, tja die Optik macht’s..

    BMW könnte es besser, wenn sie denn nur ihre Designer lassen würden, und die Concept Cars von BMW auch so in Serie gebaut werden würden, unverändert! Ja es sind oft nur Kleinigkeiten, die verunstaltet werden, aber gerade die Feinheiten sind es, die ein gelungenes Design ausmachen, oder es komplett verhunzen. Das sollte niemand machen, der nicht das nötige Feingespür dafür hat – der Vorstand darf sich gern um Zahlen kümmern, aber beim Design nicht zu viel den Könnern in ihr Handwerk pfuschen!!!

    • M54B25 says:

      War der Versuch die vermeintlich bessere (? objektiv!) oder modernere (? niemals!) Optik der Audi-Fahrzeuge gegenüber BMW jetzt dem anstehenden langen Wochenende geschuldet, noch ein paar Provokationen zu erzeugen? Gut bei mir hat’s geklappt, hab ja schließlich geantwortet.

      Oder hast Du einfach schon den Bollerwagen beladen und eine kleine Probefahrt inkl. Getränkeservice um’s Haus gemacht – ernst kann die Aussage bzgl. der Verkaufsargumentation ja nun wirklich nicht sein. Geh mal in so einen VAG-Tempel und lass Dir Hauspreise oder Leasingangebote machen, vergleiche die mit leistungs-/austattungstechnisch gleichen BMW oder Mercedes Fahrzeugen und Deine Optik-Argumentation bricht angesichts der Zahlen zusammen. Schönen Feiertag noch!

      • Dimitri Metzger says:

        BMW muss designtechnisch mehr bieten, Punkt. Unabhängig inwieweit es jemandem wir Dir bewusst ist. Man beachte nur den neuen 7er, von außen mittlerer Durchschnitt, von innen altbacken, Sitze, Lenkrad, die Mittelkonsole sehen aus wie aus der Steinzeit. Audi ist zwar auch nicht ganz mein Geschmack, von außen mir persönlich zu protzig (die Front), im Innenraum aber machen die (wenn auch nicht absolut alles) so einiges richtig. Das Design von BMW ist in letzter Zeit schlicht zu lau, da kommt einfach nichts mehr – technisch sind die top, das muss sich aber auch im Design widerspiegeln!

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