Rolls-Royce: Aluminium Space-Frame für Cullinan-SUV & Co.

Rolls-Royce | 6.01.2016 von 6
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Mit einer kurzen Pressemitteilung hat sich Rolls-Royce zur Technik aller kommenden Modelle ab 2018 geäußert. Im Fokus der Entwickler steht demnach eine neue Aluminium Space-Frame …

Mit einer kurzen Pressemitteilung hat sich Rolls-Royce zur Technik aller kommenden Modelle ab 2018 geäußert. Im Fokus der Entwickler steht demnach eine neue Aluminium Space-Frame Architektur, die offenbar mit dem SUV Rolls-Royce Cullinan ihren Marktstart feiern soll – und auf den ersten Blick in einem gewissen Widerspruch zur aktuellen Leichtbau-Strategie der BMW Group steht, denn zumindest bei der Kernmarke BMW spielt mit Carbon ein anderer Werkstoff eine immer wichtigere Rolle.

Die neue Aluminium Space-Frame Architektur von Rolls-Royce bedeutet allerdings keineswegs, dass in künftigen Modellen aus Goodwood keine Carbon-Elemente zum Einsatz kommen. Auch Modelle wie der neue BMW 7er mit Carbon Core-Technik oder die i-Modelle i3 und i8 mit Carbon-Fahrgastzelle nutzen schließlich viel Aluminium, weil sich die kohlefaserverstärkten Kunststoffe nicht für jeden Bereich des Fahrzeugs eignen. Die Verkündung der neuen Aluminium Space-Frame-Plattform bei Rolls-Royce sollte daher nicht als Abkehr von Carbon verstanden werden, beide Werkstoffe werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Seite an Seite zum Einsatz kommen.

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Neben den Informationen zur Aluminium Space-Frame-Technik liefern die Engländer auch gleich das Foto eines weiteren Erlkönig-Mules zur Erprobung des neuen Rolls-Royce Cullinan, der in der ersten Jahreshälfte 2018 als erstes SUV der Marke in den Handel kommen wird. Entsprechende Fahrzeuge werden in den nächsten Monaten in aller Welt zum Einsatz kommen, um die neue Architektur unter verschiedensten Bedingungen auf Herz und Nieren zu testen.

Neben dem Luxus-SUV Cullinan wird auch die nächste Generation des Rolls-Royce Phantom die neu entwickelte Aluminium Space-Frame-Architektur nutzen. Beide Modelle sollen selbstverständlich das typisch-überlegene und deutlich von der Außenwelt entkoppelte Fahrgefühl eines Rolls-Royce bieten und sich in jeder Situation spürbar von gewöhnlichen Automobilen abgrenzen.

Torsten Müller-Ötvös (CEO Rolls-Royce Motor Cars): “Seit der 2003 erfolgten Inbetriebnahme der neuen Heimat von Rolls-Royce in Goodwood hat Rolls-Royce Motor Cars neue Maßstäbe im Luxus-Segment gesetzt. Jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Schritt dieser Luxus-Reise zu gehen. Daher kann ich heute bekanntgeben, dass wir mit öffentlichen Straßen-Tests unserer völlig neuen Fahrzeug-Architektur beginnen werden. Diese neue Architektur stellt eine erhebliche Investition in die Zukunft unserer großartigen Marke dar.”

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