BMW M550i G30: Nächster 550i als M Performance-Modell?

BMW 5er, Gerüchte | 2.09.2015 von 36

Macht BMW den 550i zum M Performance-Modell? Der V8-5er könnte als BMW M550i in den Handel kommen um sich gegen Audi S6 & Co. zu behaupten.

Momentan ist es nur ein Gerücht, aber es klingt durchaus plausibel: Beim neuen BMW 5er G30 wird es die einzige V8-Variante mit Ausnahme des M5 nicht mehr als reines AG-Modell geben, sondern nur im etwas schärferen Tuning-Look von BMW M Performance. Genau wie der Top-Diesel BMW M550d G30 – mit Quadturbo und über 400 PS – könnte auch der Top-Benziner das M im Namen tragen und als BMW M550i G30 an den Start gehen.

Mit dem neuen Namen könnte BMW besser als bisher auf Modelle wie den Audi S6 reagieren, die in den Augen mancher Kunden schon allein durch die Bezeichnung am Heck einen Prestige-Vorteil gegenüber “gewöhnlichen” AG-Modellen wie einem BMW 550i genießen. Auch bei Mercedes-AMG gibt es seit kurzem ausgewählte Modelle wie den Mercedes C 450 AMG, die zwischen der Großserie und den Topmodellen von AMG positioniert sind.

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Und die Performance rechtfertigt das M im Namen ohnehin: Angetrieben wird der BMW M550i G30 vom kürzlich im neuen BMW 750i vorgestellten V8-Biturbo, der dank gründlicher Überarbeitung spürbar sparsamer als die bisher genutzte N63-Variante im aktuellen BMW 550i ist. Mit mindestens 450 PS beschleunigt die Oberklasse-Limousine in unter fünf Sekunden auf 100 km/h, in Kombination mit dem Allradantrieb xDrive sind unter 4,5 Sekunden möglich.

Im neuen BMW 750i wird der N63 erstmals mit einer von 10,0 auf 10,5 gesteigerten Verdichtung sowie Valvetronic und Doppel-Vanos eingesetzt, außerdem wurde das Kühlkonzept durch eine getrennte Durchströmung von von Zylinderkopf und Zylindermänteln optimiert. Die Sauganlage wird beim neuen V8-Biturbo teilweise in den Zylinderkopf integriert – eine Premiere im Serienautomobilbau.

Im kommenden BMW M550i G30 würde der Motor auf ein Umfeld treffen, das ihn noch stärker aufspielen lässt als im 7er. Dank Carbon Core-Leichtbau wird auch der neue 5er deutlich leichter als die aktuelle Generation ausfallen und damit den gewohnten Abstand zum 7er wiederherstellen. Vorgestellt wird der neue BMW 5er G30 noch Ende 2016, der Marktstart folgt Anfang 2017. Wie die Oberklasse aus München aussehen könnte, zeigt dieser Entwurf von David Kiss für TopSpeed.com:

2017-BMW-5er-G30-TopSpeed-01

36 responses to “BMW M550i G30: Nächster 550i als M Performance-Modell?”

  1. Fagballs says:

    Ernsthafte Frage: Muss das sein? Muss man sich immer gegen das Lametta von Audi positionieren, indem man deren Quatsch nachmacht? Bei Mercedes heißt der E500 mit dem 4,6l V8 auch nicht E60 AMG oder sowas.

    Ich finde ja gerade am 550i neckisch, dass er wie ein normaler 5er auftritt und nicht dem M5 ähnelt. Da haben potentielle Käufer die Wahl: Die elegante Limousine ohne Blingbling und den sportlichen Renner. Ich fänd’s blöd, wenn beide ein M tragen würden.

    • B3ernd says:

      Mal ganz ehrlich – ohne Lametta geht es doch auch bei BMW nicht mehr.

      Die S Varianten laufen bei Audi ganz gut, Mercedes ist auch auf den Zug gesprungen(C450AMG) und BMW zieht verständlicherweise auch nach. M135, M235 gibt es ja auch schon.

      Der M Zusatz macht aus marketingtechnischen Gründen schon Sinn. So kann man immer sagen “Ich fahre einen kleinen M oder AMG” – in der heutigen Zeit ein wichtiger Kaufgrund

      • M54B25 says:

        Sorry wenn ich hier mal hardcore-mäßig dagegen halte:
        – Wenn der Käufer eines BMW-Fahrzeugs sich wegen des voranstehenden Buchstabens “M” in der Typenbezeichnung für diesen Wagen entscheidet, dann will ich den nicht als BMW-Fahrer haben!
        – Wenn mir dann jemand erzählt, er fährt einen kleinen “M”, weiss ich, er hat einen kleinen P*n*s und einen gewaltigen Kopfschuss – und nicht mehr – Ahnung jedenfalls nicht!

        Einen BMW fährt man(n), weil man beleghaft davon überzeugt ist, das jeweils sportlichste Modell der Klasse zu bewegen! Mit vielen zwischenzeitlichen Tiefen (X5M, X6M, F10 M5 alle in der fulminanten >2Tonnen Sportscar-Klasse der Benchmark) hat BMW ja nun genau diesen Anspruch auch wieder für sich wiederentdeckt und setzt ihn recht elegant um:
        – F30 LCI mit optimiertem Fahrwerk und verbesserter Chassi/Lenkungsanbindung: nach allen Testberichten wieder der fahraktive Maßstab der Mittelklasse
        – F87 M2 nicht mit leicht zu realisierenden (weil Turbo und R6 3Liter Maschine) nominell stärksten Triebwerk seiner Klasse, aber aller Voraussicht nach Benchmark der Kompakten-Racer
        – F82 M4 GTS: Da wird eine nette positive Überraschung auf uns zukommen, was Gewicht, Leistung und Rundenzeiten angehen wird, da werden ein RS5 oder C63 Coupe hinten anstehen müssen (meine Prognose)
        – G11/G12 mit Carbon-teiliger Karosserie und erheblichem Gewichtsvorteil vor der Konkurrenz in seiner Klasse
        – F45 225xe: “Allrad”, hohe Gesamtleistung, Öko- und Family-Van in einem: Wer bietet das noch? (Ja Zafira OPC gab es mal – aber aktuell?)

        Daher ist schon das Ankreuzen der Option “Wegfall der Typenbezeichnung” für jeden echten BMW-Fahrer Pflicht! Ein Buchstabe in der Typenbezeichnung als Kaufgrund – NEVER EVER!

        • B3ernd says:

          Meine Aussage war keine Wertung, sondern lediglich die Erklärung, warum es wirtschaftlich Sinn macht – halbe AMG, S-Versionen und halbe BMW //M Fahrzeuge verkaufen sich einfach sehr gut, deshalb ist nach dem Erfolg des M550d, der M550i nur ein weiterer logischer Schritt und es werden weitere Modelle folgen, wenn der M550i erfolgreich ist.

          “Wenn der Käufer eines BMW-Fahrzeugs sich wegen des voranstehenden Buchstabens “M” in der Typenbezeichnung für diesen Wagen entscheidet, dann will ich den nicht als BMW-Fahrer haben!”

          Die Masse der Fahrer hat keine Ahnung von der BMW Technik, legt Wert auf Schischi und Bling Bling und weiß nicht einmal welche Achse angetrieben wird(gab mal eine Umfrage). Genau aus diesen Gründen agiert BMW seit Jahren am Marktgeschehen wie sie es tun.

          “Einen BMW fährt man(n), weil man beleghaft davon überzeugt ist, das jeweils sportlichste Modell der Klasse zu bewegen!”

          Aber genau diese Männer sind für BMW immer unwichtiger. Geld verdient man anders deutlich leichter. Die BT User sind schon lange nicht mehr repräsentativ für BMW Fahrer.

          • Chris35i says:

            Einer hats begriffen. 😉
            Man muss mal in die BMWS reingucken wer die fährt. Dann wird einem auch klar, welche Rolle die Technik (nicht Entertainment) spielt…

            • M54B25 says:

              Und Du fährst doch sicherlich auch einen blau-weißen, also falls ich Dich mal sehe, erkenne ich dann was?

              Daher eine doch recht vage Aussage. Könntest Du das vielleicht ein wenig näher beleuchten – insbesondere, wenn Du das Entertainment ausschließt.

              • Chris35i says:

                Ich musste schon so manchmal schlucken, wenn ich irgendwelche Muttis (40+) in M135is oder solchen Kalibern (3er, 5er mit M-Paket) sehe. Ohne jetzt Klischees bedienen zu wollen, aber ob bei solchen Kunden die technischen Details eine Rolle spielen, naja. Bestes Beispiel eine Freundin von mir. Sie fährt 116i (E87 Facelift) weil es ein “nettes” Auto und ein BMW ist, hat aber weder vom Motor noch von sonst was eine Ahnung (und nein, doof ist sie keineswegs, es interessiert sie einfach nicht die Bohne, wird schon passen meint sie nur).

                So wie es mich nicht interessiert, wie viel Megahertz oder Kerne der Prozessor in meinem iPhone hat. Diese Autokunden gibt’s unter Männern wie Frauen genau so. Da wird 18d oder 20d gekauft, weil es vom Preis und der Positionierung passt (nicht das einfachste Modell, aber noch bezahlbar ist) und man es eventuell beim Vorgänger auch so gemacht hat. Das wars mit dem technischen Interesse, von Gewicht, der Wahl der Lenkunterstützung oder die Art des Differentials ist nie die Rede. Der Rest der eher zählt sind Ausstattung, Farbe, Platz & Komfort und alles “sichtbare bzw. leicht erfassbare”.

                P.S. Mich erkennst du nicht, das hörst du. 😀

                • M54B25 says:

                  Passt 🙂 So ähnlich kann ich das bestätigen. Zieht sich aber nahezu durch alle Marken durch, vor ein paar Jahren mal genau die Mit-Vierzigerin in einem Golf V R32 am Steuer gesehen auf der AB – bei Regen – das Ding war so langsam, da hättest Du ein “Fahranfänger/Fahrschulwagen” Schild im Gehen ankleben können.

                  Oder eine gute Bekannte, ebenso nicht blond und sonst im Leben stehend, zum Thema Auto – bei uns stand ein A3 Mietwagen von mir auf dem Hof: “Ja Audi ist doch ein tolles Auto” – ich natürlich nach der Definition von “toll” gefragt – die Antwort war “halt eben toll und schick”… Das Thema FWD und Fahrdynamik habe ich dann mal runtergeschluckt. Als Familienwagen werden -zur weiteren Bestätigung- die jeweils aktuell besten Finanzierungsangebote gefahren, nicht wg. Finanzkraft, sondern als Bänker wg. Rechnen können – na immerhin beruflich konsequent.

                  • Chris35i says:

                    “Das Thema FWD und Fahrdynamik habe ich dann mal runtergeschluckt…” Das meine ich immer wenn ich sage, diese Komponente wird völlig überschätzt. Selbst mit einem FWD Golf 7 GTI kannst du so flott fahren, dass es für 99 % der Kunden voll ausreicht, der hat mehr wie genug Dynamik.

            • Bitte abdanken ! says:

              “Man muss mal in die BMWs reingucken wer die fährt…..”

              Die Oma mit dem Rollator fährt auch BMW, direkt vereint mit @der_ardt:disqus und seinem “Bastel Mal Wieder”_E30 an der roten Ampel ?

              Frage: wer kommt schneller weg bei Grün ?

              Natürlich die Oma, da ein freundlicher Asylant der Oma stets über die Straße hilft und ihr die Technik des 2er AT ausführlich in ALLEN Sprachen erklärt, während @der_ardt:disqus sich mit einem Pegida Trottel aus “Dunkeldeutschland” die Zähne und das Rest-Hirn ausschlägt ?

          • Bitte abdanken ! says:

            “Die BT User sind schon lange nicht mehr repräsentativ für BMW Fahrer.”

            JAAAAAAAAAAAAAA!!! Mut zur Lücke ! Ja DAS ist die Wahrheit !

            @der_ardt:disqus
            bitte ins Spanische übersetzen !

        • 135iCoupe_N55 says:

          Bernd hat schon recht, für viele wird ein BMW mit M drauf attraktiver, völlig egal ob M auch drinsteckt…

          • Chris35i says:

            M steckt im Prinzip bereits im M-Paket drin, weil diese von der M GmbH entwickelt werden. So gesehen relativiert sich deine Aussage. Ich weiß aber worauf du hinaus willst. 😉

        • Fagballs says:

          Ich bin deiner Meinung. Aber BMW muss nun mal wirtschaftlich handeln und da sind die 116i, 218d Active Tourer, 318d, 520d usw. leider das Maß der Dinge.

          Hans Wurst freut sich über ein M im Namen seines Autos und du kannst immer noch auf dem hohen Ross sitzen, dass du einen richtigen M fährst. So habt ihr beide und BMW gewonnen. Alle sind glücklich 😉

          • M54B25 says:

            Naja, wie schon in den einzelnen Punkten aufgeführt, bin ich glücklich, dass BMW endlich mal wieder Highlights setzt und z.T. seine sportlichen Gene wiedergefunden hat.

            Die Brot- und Butter-Autos sind schon klar, wobei die Statistik bspw. beim 3er irgendwo bei 70% 320d in Deutschland ist. Und der B47 mit 190PS und 400Nm ist schon eine sportliche Ansage. Die 114i und 116d kriege ich nur zu oft bei S*xt, wo sie dann nach 25.000km in den privaten Markt zu Hans Wurst gedrückt werden…

            Will sagen, wenn schon Zahlen, dann sollte es mal wirklich eine Aufstellung pro Baureihe nach Privat- oder Firmenfahrzeug und den Anteilen der Motorisierung geben. Ich denke, dass bei den privaten Fahrzeugen ein Anteil höherwertiger Motorisierungen bei sein sollte – der BMW-Überzeugungskäufer, der kein Pseudo-“M” am Heck braucht!

            • Fagballs says:

              Das ist eine Statistik, die wohl nie rausgegeben wird eventuell die eine oder die andere, aber nie eine Kombination aus beidem. Ich hab aber irgendwann mal eine Statistik vom E87 gesehen, wie wenige 1er der ersten Baureihe tatsächlich 130i waren. Nehme ich die Autoscout Angebote als Referenz waren die 118er der Löwenanteil. 143PS in einem heckangetriebenen Kompaktwagen sind jetzt auch nicht langsam, aber halt weit von dem sportlichen Anspruch einiger Enthusiasten entfernt.

              Nimmst du natürlich solche her, dann sind aktuell beim F20 z.B. im 1er Forum 118d, 120d und M135i die präferierten Fahrzeuge 😉

              • der_ardt says:

                diese Studie war von BMW selbst beauftragt und das ein paar Jahre, bevor der Frontantrieb vorgestellt wurde. Finde den Fehler bei der Bewertung dieser Statistik als „neutral“

      • Fagballs says:

        Ich mein halt nur: Hast du mal in die Preisliste geschaut? 550i und M5 sind gar nicht so weit auseinander. Wenn du in der Preisklasse unterwegs bist, willst du das eine oder das andere. Wenn du die Kohle hast und einen M5 willst, kriegst du ihn auch, da brauchst du keinen M550i. Ich kenne auch Leute, die sich aktiv gegen den M5 entschieden haben, weil sie den Wolf im Schafpelz Style vom 550i vorziehen. Schaust du nicht gerade auf das Endrohr, ist der 550i von einem 518d nicht zu unterscheiden.

        Für 135i und Co finde ich die M-Vorsilbe nicht dumm, da markiert das M den sportlichen Höhepunkt der Baureihe. Aber diesen Höhepunkt der 5er Reihe gibt es halt schon in Form des M5. Wobei ich auch einsehe, dass die Koexistenz von M235i und M2 dann etwas käsig wird.

  2. Tigerfox says:

    Solange man sich eher am Konzept von Mercedes statt an den S-Modellen bei Audi orientiert, von mir aus.
    Der C450 und GLE450 AMG sind nämlich nicht einfach nur eine Kombination aus starkem Motor (ist ja kaum stärker als die 400er-Veriante), sondern profitieren auch stark von der übrigen Technik des AMG-Modells, z.B. Fahrwerk.
    Die Audi S-Modelle und der M135i/235i/550d/750d sind hingegen nichts anderes, als eine Kombination aus starkem AG-Motor und S-Line bzw. M-Paket. Beim Audi S4/S5 konnte man z.B. ein sehr ähnliches Fzg. mit dem 3.0TFSI mit 272PS und S-Line Plus + Exterieur erreichen. Minus Vierfachendrohr und ein paar PS.

    Bei BMW funktioniert das bisher, weil die Motoren in ihrer Klasse einzigartig sind. Aber für einen M340i mit aufgeblasenem B58 sehe ich genauso wenig Raum wie für eine Variante mit M3-Fahrwerk und gedrosseltem S55. Ersterer ist zu nah am normalen 340i, letzteres zu nah am M3. Gilt genauso für 550i und M5. Bei Mercedes C-Klasse und Audi klappt das noch bisher, weil C450 und S4 einen V6, C63 und RS4 aber einen V8 haben. Bei E500 und E63 bzw. S6 und RS6 wirds auch schon albern.

    • Chris35i says:

      Bei BMW wird es über kurz oder lang nur einen 4,0l V8 Turbo geben. Dieser wird dann eben mit 620 PS (M5) und 540 PS (M550i) angeboten. Gleiches gilt für die 3er Reihe, da kommt auf lange Sicht auch nur ein Motor an die Spitze, der dann im M3 und dem M340i werkelt. Einen normalen 340i wird es nicht mehr geben, ist ja jetzt bei der 2er Reihe auch so, M235i und fertig, war früher das 135i Coupé.

      Gewöhnt euch dran, dass Motoren und Leistungen ähnlich wie iPhones und Speicherkapazität angeboten werden: Hardware ist gleich, nur die Software ist anders.

      • Tigerfox says:

        Ja, davon träumst du. Gerade bei BMW ist leider sogut wie nur die Software unterschiedlich.
        Du wirst nirgends ein Tuningangebot finden, das 114i/116i/118i N16 auf das gleiche Niveau hebt. Vor allem der 114i schafft deutlich weniger. Gleiches dürfte für den N20 gelten.
        Und die M-Motoren S55 und S63 unterscheidet schon einiges von ihren normalen Brüdern N55 und N63.
        Nur weil der B58 jetzt mit PPK 360-370PS schafft, heisst das nicht, dass er quasi ein S55 ist.
        Genausowenig sind alle 2L-Diesel eines Herstellers von 110 bis 190PS gleich.

        Das wird auch bei Audi im Fall des 4.0TFSI so sein. Sicher wird es einen Unterschied zwischen den Varianten von S6/S7 und denen von S8/RS6/RS7 und Bentley geben.

        Natürlich gibt es solche Fälle. Golf GTI und GTI Performance, Leon Cupra und Cupra R, C63 AMG und C63S bzw. AMG GT und GT-S, der Unterschied zwischen E500 und S/SL500, das ist alles genauso Software wie der Unterschied zwischen dem N55 in M135i/235i, 640i/740i, und 335i/435i/535i sowie mit PPK. Wobei selbst hier ja tlw. ein anderer Lüfter verbaut wurde.

        • Chris35i says:

          Natürlich findest du kein Tuningangebot, dass die gleiche Leistung aus den Varianten 114i/116i/118i N16 herausholt, weil sich ja sonst die 118i Fahrer veräppelt vorkämen, wenn die mit den 114i und Tuning mit der gleichen Power rumfahren. Sowas nennt sich Marketing. 😉 Ich will nicht sagen, dass alle technischen Komponenten identisch sind, die Base ist aber die selbe und was der Kunde sieht ist: 4 Zylinder, gleicher Hubraum, unterschiedliche Leistung. Aha. Was der Kunde beim iPhone sieht: 16 GB, 64GB, 128 GB. Aha. Wer fragt den warum und wieso, ist halt Technik.

          Mir gehts darum, dass BMW gar nicht 10 verschiedene Motoren bauen muss, sondern lediglich vier Stück (8-, 6-, 4-, 3-Zylinder) reichen. Dann noch die Leistungsstufen vernünftig anpassen und fertig. Keiner wird meckern, warum jetzt der M3 den gleichen Motor hat wie der M340i oder sonst was. Gewöhne dich dran, bei Elektromotoren gibts nur KW, keine Zylinder nix, da wird das ganze Spielchen nur auf Namensbezeichnungen reduziert oder willst du etwa die verbauten Spulen vergleichen? 😛

          • Fagballs says:

            Ich möchte hier mal kurz einwerfen, dass die iPhones tatsächlich eine unterschiedliche Speicherausstattung haben. 128GB Flash-Speicher in Smartphone-kompatibler Größe sind 47$ teurer als 16GB. Die überall einzubauen, wäre totale Geldverschwendung seitens Apple. Vor allem, weil die 16GB Modelle die bestverkauften sind.

          • Tigerfox says:

            Hier erspare ich mir die weitere Diskussion und lasse das einen Fachmann von BMW erklären:
            http://www.motor-talk.de/forum/320i-und-328i-gleicher-motor-tuningbasis-t3963170.html?page=1#post44692644

            Quintessenz: Natürlich kannst du einen 114i auf das Niveau des 128i oder höher tunen, der Turbolader schafft den Ladedruck. Nur, wenn du das regelmäßig abrufst, sieht es mit der Haltbarkeit schlecht aus, weil eben doch viele Komponenten bei den stärkeren Varianten sehr viel widerstandsfähiger, aber dafür auch aufwendig und teuer in der Produktion sind. Gleichteile heist nicht gleiche Qualität, nur gleiche Maße, gleiche Werkzeuge etc.

            Lustiges Detail: Bei Gleichteilen unterschiedlicher Qualität werden nur die besten als Ersatzteil vorgehalten, weil die Herstellungskosten ggü. den Lagerkosten egal sind. Daher kosten Ersatzteile für einen 125d genausoviel wie für einen 116d.

      • M3-Dreamer says:

        Ich fürchte mit deiner Aussage liegt Du ziemlich richtig … beim 3er Nachfolger wird es außerhalb der M Sparte keine 6 Zylinder mehr geben, genauso wie es außerhalb der M Sparte beim neuen 5er keine 8 Zylinder mehr geben wird. Der M235i wird zukünftig wohl keinen R6 mehr bekommen sondern wahrscheinlich den 350PS B48, der für den kommenden X1 M35i schon gesetzt ist.
        Den 4.0ltr.V8 Turbo auf Basis des B Motorenbaukastens sehe ich auch über kurz oder lang am Horizont … spannend bleibt, ob das schon beim neuen 5er der Fall sein wird.
        Der M340i falls er denn noch beim F3x kommt, wird allerdings nicht wie @Tigerfox meint, mit einem aufgeblasenen B58 kommen, sondern den gleichen modifizierten N55 bekommen, wie der M2 … analog zum bereits beschlossenen und angekündigten X4 M40i … und ich würde auch auf eine Zwangsbindung an den xDrive Allrad wetten.

        • Tigerfox says:

          Die Gefahr sehe ich jetzt in naher Zukunft nicht so. Es wird einen V8 außerhalb des M5 geben, allein schon weil 6er und 7er auch so einen brauchen und der 5er ihn dann auch bekommen kann. Das der B68 entwickelt wird ist glaube ich bestätigt und das ist ja nun kein M5-Motor. Allerdings dürfte er noch mindestens bis zum G30 auf sich warten lassen, da der N63tü ja für den neuen 7er nochmal gründlich überarbeitet wurde. Ob der 550i aber nurnoch als M550i zu haben sein wird, wird man sehen müssen.
          Bei Mercedes steht das wohl auch zur Debatte.

          Das gleiche gilt für einen R6 im 3er. C-Klasse und 3er sind noch recht jung und haben gerade erst neuer 6-Zylinder bekommen. Wie es dann in der nächsten Generation aussieht, wird man sehen müssen. Ich bin auch gespannt, ob der neue Audi A4 noch einen V6 unterhalb des S4 kriegen wird.

          M135i/235i steht in den Sternen. Wenn der 1er auf Frontantrieb umgestellt wird ist natürlich vorbei mit R6, aber ich kann mir immernoch nicht vorstellen, dass dann der 2er Hinterrad behalten wird.

          Modifizierter N55? Der S55 ist ein stark modifizierter N55, der B58 ersetzt den normalen N55 überall. Da wird BMW doch nicht neue Modelle mit dem alten Motor vorstelln.
          Und wieviel sollten M340i und X4 M40i leisten, um sich vom 340i mit PPK abzusetzen, ohne den M3 zu gefährden? 380PS? 400PS?

          Einen X4 M40i mit M2-Motor kann ich mir vorstellen und über einen Z4 M40i würde ich mich freuen, da diese Modelle keine echten M-Modelle bekommen. Aber zwischen 340i+PPK und M3 ist kein Platz.

          • M3-Dreamer says:

            Natürlich wird es einen V8 unterhalb des M5, sowie einen R6 unterhalb des M3 geben, nur werden diese Modelle dann als M Performance Modelle laufen, d.h. nicht mehr im AG Bereich.
            Der modifizierte N55 für den M2 ist m.M.n. quasi bestätigt und auch dass dieser Motor Einzug in den X4 M40i finden wird, da ist es nur konsequent diesen Motor mit ~370PS auch im M340i zu bringen, wenn es ihn den geben wird!?
            Klar ist aber, dass sich M340i und PPK auschließen, ebenso dass ein PPK maximal mit 350(360)PS kommen würde.

            • Tigerfox says:

              Das PPK ist in der gestern oder vorgestern erschienen Preisliste der M-Performance Teile mit 265kW/360PS aufgeführt und umfasst neben der geänderten Software auch einen Klappenauspuff.
              Deshalb komme ich doch erst darauf, dass kein Platz mehr für einen M340i ist.

              Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass BMW den N55 noch für den M2 und den X4 M40i auf 370PS prügelt, wenn der neue B58 die gleiche Leistung schafft und den N55 sonst überall ersetzt. Bestätigt ist noch nichts, solange ich kein offizielles Statement habe.
              Klar, der N55 kann sich vermutlich ein paar verbesserte Komponenten vom eng verwandten S55 nehmen, aber trotzdem produziert man beide Motoren irgendwann nur für die wenigen Sportmodelle und verzichtet auf alle Vorteile des B58, z.B. beim Verbrauch.

              • M3-Dreamer says:

                Danke für die Info, damit ist der M340i natürlich vom Tisch!
                Beim M2 tippe ich weiter auf einen N55 da man dann kostengünstig die Kühlung des S55 verbauen könnte um das Auto trackfest zu machen.

                • 135iCoupe_N55 says:

                  Ich denke ebenso dass es der N55 beim M2 wird.
                  Beim N55 muss man vorallem die Ölversorgung trackfest machen, da sind schon so einige aufgrund von Ölschaumbildung usw. hoch gegangen. Ich denke aber dass dies die M-Ings auch wissen 😉

    • B3ernd says:

      “Der C450 und GLE450 AMG sind nämlich nicht einfach nur eine Kombination aus starkem Motor (ist ja kaum stärker als die 400er-Veriante), sondern profitieren auch stark von der übrigen Technik des AMG-Modells, z.B. Fahrwerk.”

      Nö. Nimmst du ein C400 mit dem großen AMG Paket, hast du quasi einen C450 – Minus ein paar PS und ein paar Emblemen.

      “Beim Audi S4/S5 konnte man z.B. ein sehr ähnliches Fzg. mit dem 3.0TFSI mit 272PS und S-Line Plus + Exterieur erreichen. Minus Vierfachendrohr und ein paar PS.” Auch erst seit dem FL, da vorher der v8 verbaut war.

      Ich weiß nicht wovon Chris träumen soll, doch über Kurz oder Lang wird er Recht behalten. Mercedes arbeitet ja auch am der 0,5 Liter pro Zylinder Baukasten und Biturbo und Triturbo Diesel.
      Am Ende ist es der Masse einfach egal, ob 4 Zylinder Quadturbo oder 2 Zylinder Octatrubo – Gotte bewahre!

      • Tigerfox says:

        Hier kannst du lesen, dass der C450 eine Menge vom C63 hat (z.B. Fahrwerk, Lenkübersetzung) und sich auch sonst vom C400 unterscheidet (Bremsen):

        http://blog.mercedes-benz-passion.com/2015/01/der-neue-mercedes-benz-c-450-amg-4matic-zweites-amg-sportmodell-mit-v6-power/

        http://blog.mercedes-benz-passion.com/2015/02/unser-erstkontakt-die-testfahrt-im-neuen-mercedes-benz-c-450-amg-4matic-mit-367-ps/

        Natürlich war der S4/S5 erst mit dem GL so nah am stärksten A4/A5, erst dann gab es ja den 3.0TFSI 272PS. Man konnte auch nur bei 3.0TFSI und 3.0TDI quttro mit Sportdifferential wählen, egal ob 272 oder 333PS.

        Chris träumt nicht vom Einheitszylinder, sondern vom Einheitsmotor, der über alle Leistungsstufen mechanisch zu 100% identisch und sich nur in der Software unterscheidet. Und das ist Blödsinn. Natürlich ist es manchmal wirtschaftlicher, ein Modell per Software zu drosseln, ohne schlechtere Teile zu verwenden, aber die höheren Leistungsstufen werden immer hier und da stärkere, teurere Bauteile brauchen, die in der Masse zu teuer wären.

        • Chris35i says:

          Nicht der Einheitsmotor, sondern 3-4 Einheitsmotoren, die überwiegend identisch sind, vor allem aus Sicht der Kunden. Du willst mir doch nicht sagen, dass der normale Kunde einen Motor als anders empfindet, nur weil er eine stärkere Wasserpumpe oder einen größeren Ladeluftkühler hat. Die PS sind zur Zeit noch ein Entschiedungskriterium, welches aber irgendwann auch abgelöst bzw. unwichtiger wird.

          Einfach aus dem Grund, weil in Zukunft quasi ein gewisses Level an Performance erreicht wird, so dass selbst ein 20d so flott ist, dass es für 95 % reicht. Dann muss sich BMW was anderes überlegen, um die höheren Modelreihen zu verkaufen. Genau dies machen sie jetzt schon, durch die Emotionalisierung (also M ranhängen). So hat der Kunde einen Grund das dickere Modell zu wählen, obwohl aus technischer Sicht das kleine völlig zufriedenstellt.

          Das sind die Leute, deren Smartphones 128 GB Speicherkapazität besitzen, aber nur 20 GB belegt haben. Hauptsache die höchste/eine höhere Stufe. Das bei der 128 GB Variante andere Teile verbaut sind, okay, aber who cares.

          • Tigerfox says:

            Jetzt verstehe ich, was du mir sagen willst. Ja, das ist tatsächlich ein Problem, welches auch dazu führt, dass die Leistungsabstände nicht zu klein sein dürfen.

            Natürlich können sich dann zwei eng verwandte Motoren anders anfühlen – der Golf GTI wird nicht so einen Wumms haben wie der Golf R. Es ist auch eine Frage der Abstimmung, ob ein Motor es belohnt, ihn mal auszureizen oder nicht.
            Aber generell unterscheiden sich verschiedene Leistungsstufen eines 2.0T weniger, als früher ein 1.6er von einem 2.0er oder gar von einem 2.5-3L R6/V6, der für solche Leistungen benötigt wurde.
            Ein Glück dass BMW den R3 gebracht hat – da muss man schon den 320er nehmen, um einen ordentlichen Motor zu haben.

  3. DoNuT says:

    Vielleicht sind die M-Performance-Modelle auch irgendwie als Gegenmaßnahme gegen diverse Vergleichstestes gedacht, in denen z.B. ein normaler 335i (zu E90-Zeiten) gegen einen sportlichere positionierten S4 im Vergleichstests abgewatscht wurde, teils sogar ohne (nicht alles kompensierendes) M-Paket.

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