G-Power BMW X6 M: F86-Tuning bringt 650 PS & über 300 km/h

BMW X5 M / X6 M | 18.08.2015 von 20

Für G-Power dürfte es nicht viel mehr als eine erste Annäherung an das Thema BMW X6 M F86 sein, aber auch wenn zu einem späteren Zeitpunkt noch …

Für G-Power dürfte es nicht viel mehr als eine erste Annäherung an das Thema BMW X6 M F86 sein, aber auch wenn zu einem späteren Zeitpunkt noch deutlich brutalere Leistungssteigerungen aus Aresing zu erwarten sind wollen wir das nun präsentierte Tuning-Programm für das Garchinger SUV-Coupé nicht verschweigen.

In der ersten Tuning-Ausbaustufe bleibt der BMW X6 M F86 optisch eng an der Serie, technisch sorgt G-Power aber bereits mit einigen Maßnahmen für zusätzliche Performance. Im Fokus steht dabei erwartungsgemäß eine Leistungssteigerung für den bereits ab Werk 575 PS starken V8-Biturbo, diese kann wahlweise per Leistungsmodul Bi-Tronik 5 V1 oder per individueller Kennfeldoptimierung Bi-Tronik 2 V1 realisiert werden.

G-Power-BMW-X6-M-F86-Tuning-02

In beiden Varianten verspricht G-Power eine Steigerung der Motorleistung um 75 auf 650 PS, das maximale Drehmoment von 830 Newtonmeter steht in einem breiten Fenster zwischen 2.500 und 5.500 U/min zur Verfügung. Auf Wunsch deaktiviert G-Power außerdem die elektronische Vmax-Limitierung bei 250 oder 280 km/h und erlaubt dem BMW X6 M so eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 300 km/h.

Zu Gunsten uneingeschränkter Haltbarkeit ist die Leistungssteigerung von G-Power so konfiguriert, dass sie nur unter bestimmten Umständen greift: Gibt der Fahrer nicht Vollgas, arbeitet der V8-Biturbo generell “nur” mit Serienleistung.

Selbst bei Vollgas kommt die Leistungssteigerung nur dann zum Einsatz, wenn die Motoröl-Temperatur einen Mindestwert erreicht hat und die Kühlwassertemperatur eine gewisse Obergrenze nicht überschreitet. Die serienmäßig integrierten Diagnose- und Motorschutzsysteme bleiben überdies vollständig erhalten und permanent aktiv.

Auf den Fotos sehen wir außerdem die 23 Zoll großen Leichtmetall-Schmiederäder G-Power Hurricane RR, die mit 315 Millimeter breiten Reifen bezogen sind. Neben verschiedenen Oberflächen-Finishes bietet G-Power auch die Möglichkeit, die Felge mit einer bis zu 15 Zeichen langen Signatur zu individualisieren.

Für die Leistungssteigerung mit Hilfe des Leistungsmoduls berechnet G-Power 4.165 Euro brutto, die Kennfeldänderung ist ab 3.795 Euro brutto erhältlich. Die Anhebung der Vmax-Limitierung schlägt mit 795 Euro brutto zu Buche, der Satz 23 Zoll-Felgen kostet 9.995 Euro brutto.

20 responses to “G-Power BMW X6 M: F86-Tuning bringt 650 PS & über 300 km/h”

  1. Fagballs says:

    Ein 300km/h schnelles SUV, ich nenne es mal Machbarkeitsstudie. Ansonsten ist sicherlich ein brennendes Ölfeld weniger umweltschädlich als das.

    • der_ardt says:

      Wenn du, weil du mit der Karre so viel Spaß hast, dieses Jahr nicht nach Malle fliegst, ist die CO2-Bilanz von dem Wagen positiv.

      • Fagballs says:

        Hab mir mal den Feierabend Spaß gemacht und etwas gerechnet:
        Ein durchschnittliches Flugzeug stößt etwa 15kg aus pro km Flug. Wenn etwa 150 Passagiere an Bord sind, entspricht das 100g pro Nase.

        Das ist ein Wert, den du selbst mit einem Efficient Dynamics Edition BMW nur mit sehr viel Anstrengung und langsamer Fahrt erreichen wirst.

        Ein X6M hat einen offiziellen Ausstoß von 258g/km bei 11l. Auf spritmonitor.de findet sich zum Glück ein Irrer, der seinen X5M tatsächlich mal auf den Nürburgring getrieben hat und dabei 30l/100km verbraucht hat. Ich würde sagen, da landen wir mal bei entspannten 700g/km*. Vermutlich liegt der Verbrauch bei >300km/h Dauerlast sogar noch höher (wir werden es nie erfahren).

        Mallorca ist Luftlinie 1240km von Frankfurt. Da darf ich diesen Sommer wohl nicht so viel Spaß mit dem X6M G-Power haben 😉

        * An der Stelle lasse ich dann auch nicht mehr gelten, dass im X6 ja 4 Leute mitfahren könnten, vor allem weil normalerweise auch nur der Fahrer richtig Spaß hat und der Rest um sein Leben bangt 😀

        PS: Ich bin ja echt kein Kostverächter/Öko/Spießer, aber warum man eine Schrankwand auf 300 Klamotten beschleunigen muss, außer “weil es geht”, erschließt sich mir halt nicht so. Ein windschnittigeres Auto mit derselben Leistung würde doch viel mehr Spaß machen.

        • Chris35i says:

          FRA-PMI = 2508 km = 926 kg CO2
          Spaßverbrauch X6 M = 22 l = 516 g/km.

          Ergo machen 926 kg CO2/0,516 kg CO2/km = 1795 km Fahrfreude.

          Hmm, dann lieber nach Malle in die Sonne. 😀

        • Fredericus Rex says:

          Zitat: “Ein windschnittigeres Auto mit derselben Leistung würde doch viel mehr Spaß machen….”

          Eine rein persönliche Meinung, die zur Beurteilung der Sachlage wenig Ziel führend ist !

          Zweifelhaft hingegen ist mit dieser stark verkürzten Berechnung krampfhaft beweisen zu wollen, ein „Malle“ Flug sei angeblich umweltfreundlicher, als eine Fahrt mit diesem SUV.

          Wie viele Touristen fliegen denn jährlich nach “Malle” ?
          Und wie viele, besser gefragt wie wenige, dieser Hochleistungs SUV werden überhaupt weltweit zugelassen ?

          Wie hoch ist die jährliche Fahrleistung dieser Halter ?

          Gibt es nachprüfbare Belege, die einen Durchschnittsverbrauch von den hier behaupteten 22 Ltr./100 km (oder mehr) bestätigen ?

          Wenn ja, müssten die Halter mit so einem Hochleistungs SUV auch täglich als Pendler zur Arbeit fahren und ohne jedes vorhandene Tempolimit und völlig ohne Staus immer voll Speed unterwegs sein.

          Und das bei der Tatsache, dass selbst in D rund 96% des gesamten Straßennetzes einem Tempolimit unterliegen.

          Hingegen besteht grundsätzlich Klarheit darüber, von den Massenverkehrsträgern ist der Flugverkehr das mit Abstand Umwelt schädlichste überhaupt.

          Das bestätigt unter anderem auch „germanwatch.org.“, die ganz sicher frei vom Verdacht sind, Steigbügelhalter der Automobilindustrie zu sein.

          In ihrer ausführlichen Dokumentation über Ursache und Folgen des Klimawandels heißt es in eine deren Kernaussagen:

          Zitat: „Der Flugverkehr ist der klima-unverträglichste Massenverkehrsträger. Zum einen ist Fliegen gegenüber den meisten anderen Verkehrsträgern relativ energieaufwändig, und damit der CO2-Ausstoß ohnehin sehr hoch. Zum anderen treten zusätzlich zu CO2 auch Kondensstreifen und Stickoxide als Verbrennungsprodukte der Flugzeugtriebwerke auf. Damit ist die gesamte durch den Flugverkehr verursachte Treibhauswirksamkeit zwei- bis viermal höher als die seines CO2-Ausstoßes.“

          • der_ardt says:

            na und? Flugzeugtreibstoff wird nicht so hart besteuert und fliegen daher billig. Was soll daran falsch sein?

          • Fagballs says:

            Himmel, nimm das doch nicht so ernst.

            Ich sage nicht, dass fliegen CO2 sparend ist. Selbst kleine Linien-Jets wiegen so viel wie ein vollbeladener Laster. Allerdings transportieren die dann auch ein paar hundert Menschen, insofern relativiert sich das alles wieder im Pro-Kopf-Verbrauch, während ich jeden morgen tausende Autos auf der Straße sehe, in denen jeweils nur ein Menschlein 1-2 Tonnen Auto bewegen.

            Auf der anderen Seite legt ein Flugzeug ganz andere Strecken zurück. Wenn jetzt einer kommt und einen Flug Frankfurt-Singapur mit einer Autofahrt an die Nordsee vergleicht, ist das auch nur die halbe Wahrheit. Dafür fahren aber auch die meisten Menschen täglich ihre Kilometer zur Arbeit und im Schnitt nur einmal im Jahr im Flugzeug in den Urlaub.

            Zum Verbrauch: der liegt auf dem Papier bei 11l, der einzige Eintrag im Spritmonitor für einen X5M liegt bei 18l. Es ging mir aber die ganze Zeit um den Extremfall “Ich will Spaß, ich geb Gas”, da gehen schon mal 30l durch die Ventile.

            Ich weiß nicht, wie du Fahrspaß definierst, aber bei mir sind Beschleunigung, Kurvenlage und Vmax wichtige Punkte, die alle unter dem hohen Schwerpunkt, dem hohen Gewicht und dem Luftwiderstand eines SUVs leiden.

        • der_ardt says:

          😀 meine provokante These souverän widerlegt. In diesem Punkt und auch dass ein windschittigeres (vor allem leichteres) Auto mehr Spaß macht, stimme ich dir zu

  2. Polaron says:

    Sorry für die Ausdrucksweise, aber das Rad bzw. die Felge sieht dermaßen sch**** aus! Und eine Fahrt mit 300 km/h und einer derartigen Bereifung stelle ich mir auch nicht optimal vor.

    • Chris35i says:

      315mm Breite sollten für 300 km/h reichen. Stabilität ist damit gewährleistet, zudem über 2 Tonnen die Kiste auf den Asphalt drücken. Ich nehme mal an oder hoffe zumindest, dass die Felgen nicht beim Metallbauer um die Ecke nach Feierabend hergestellt werden… sondern am Montag um 8 Uhr 😀

  3. Twizy says:

    Es gibt doch GPS messgeräte . Wie so wissen die bei g-power nicht wie schnell das teil dann ist ?
    über 300 kmh kann viel heißen.

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