Norbert Reithofer im Rückblick: Die BMW Group 2006 bis 2015

News | 28.12.2014 von 13

Die Entwicklung der BMW Group unter Dr. Norbert Reithofer von 2006 bis 2015: Neue Modelle und Ansätze vor dem 100. Geburtstag des Autobauers BMW 2016

Seit wenigen Tagen steht so gut wie fest, dass Harald Krüger am 13. Mai 2015 Nachfolger von Dr. Norbert Reithofer wird. Der neue Vorstandsvorsitzende der BMW AG tritt dabei in große Fußstapfen, denn unter Reithofer festigte die BMW Group ihre Rolle als weltweit erfolgreichster Anbieter von Premium-Automobilen und konnte den Vorsprung auf die Verfolger aus Stuttgart und Ingolstadt deutlich ausbauen.

In den beinahe neun Jahren vom 1. September 2006 bis zum 13. Mai 2015 konnte die BMW Group ihren weltweiten Absatz von unter 1,4 auf über 2,1 Millionen Einheiten steigern, der Umsatz des Unternehmens wuchs im gleichen Zeitraum von unter 50 auf über 75 Milliarden Euro.

BMW Autosalon Paris

Grundlage für diese imposanten Zahlen ist ein dramatischer Ausbau der Modellpalette aller drei Marken der BMW Group. Gab es bei BMW im Jahr 2006 noch 15 verschiedene Karosserievarianten, sind es 2015 nicht weniger als 27. Bei MINI wuchs die Vielfalt von 2 auf 8 Varianten, Rolls-Royce vervielfachte die Karosserievielfalt von 2 auf 5 Varianten.

Für die Steigerung der Stückzahlen ist dabei nicht nur der Ausbau der X-Palette von 2 auf 5 Modelle von Bedeutung, auch scheinbare Nischen-Modelle wie der BMW 5er GT oder das BMW 6er Gran Coupé tragen heute zum Absatz bei. Völlig neue Familien wie die 2er- und 4er-Reihe hatten zum Teil schon ihre Vorläufer, andere Fahrzeuge wie der BMW i8 oder das Elektroauto i3 waren 2006 schlicht Zukunftsmusik.

Die neuen i-Modelle stehen sinnbildlich für die BMW Group des Jahres 2015, die die Idee von EfficientDynamics auf alle Baureihen ausgebaut und die Vision EfficientDynamics zum Serienfahrzeug entwickelt hat. Neue Ansätze wie der Großserieneinsatz von Carbon werden in den nächsten Jahren von einzelnen Modellen wie i3 und i8 auf zahlreiche andere Baureihen ausgerollt.

Zumindest einen Teil der Früchte von Reithofers Arbeit wird folglich ab 2015 der neue Vorstandsvorsitzende Harald Krüger ernten, schließlich kommen viele Neuheiten wie der BMW 7er G11 und der BMW 5er G30 erst nach dem Ende von Reithofers Amtszeit als Vorstandsvorsitzender in den Handel.

13 responses to “Norbert Reithofer im Rückblick: Die BMW Group 2006 bis 2015”

  1. BMW_550i says:

    Danke für alles! Die Frontantriebe haben wir nicht gebraucht, aber wir wissen alle, wieso warum und weshalb -> Absatz steigern. Sollte jedem klar sein. Die Nachteile “Platz, man kann kürzer bauen bla bla” sind für kleine Kinder. Einen VAN hat es meiner Meinung nach nicht gebraucht bei BMW.

    Dennoch danke ich für alles, was der Herr Dr. Reithofer geleistet hat – ich ziehe den Hut.

    Liebe Grüße aus München!

    • Fabi says:

      Also Hr. Dr. Reithofer war zweifelsohne ein sehr erfolgreicher Vorstandsvorsitzender und in den Krisenjahren hat er die richtigen Entscheidungen getroffen.

      Aber seine Entscheidungen reichen ja noch bis in die nächsten Jahre – der Erfolg von BMW-i, der Frontantriebsarchitektur, und der neuen 3er/5er/7er-Architektur muss sich erst noch zeigen. Der i3 braucht dringend eine größer Reichweite um auch für Privatpersonen interessant zu werden (da hilft auch das Marketing-Gerede, dass er als Stadtauto konzipiert wurde langsam nix mehr).

      Ich denke es war für Hrn. Dr. Reithofer genau der richtige Zeitpunkt erhobenen Hauptes zu gehen und für BMW vielleicht sogar ein rechtzeitiger/notwendiger Schritt mit dem Wechsel neue Impulse zu setzen.

      Hrn. Krüger wünsch ich viel Erfolg.

      • Shinguin says:

        Der i3 ist leider ein Rohrkreppierer vor dem Herrn. Über die Optik lässt sich immer streiten. Die Reichweite reicht sicher für viele Kunden. Der Preis ist für das Neueste vom Neuesten vielleicht sogar angemessen. Mein persönliches Ausschlusskriterium sind aber die nicht sinnvoll nutzbaren hinteren Türen.

        • moo says:

          Hallo,

          können sie das mit dem rohrgrepierer auch belegen? Auslastung der BMW-i-Produktion? Geplante Stückzahlen? Tatsächliche Stückzahlen?

          Zahlen, Daten, Fakten bitte… Ansonsten sind solche aussagen immer schnell getätigt, aber meist weit von der Realität entfernt…

          • Pro_Four says:

            …und immer die Meinung eines Einzelnen!!

          • digger says:

            davon abgesehen, dass ihr beiden nicht wisst, wie man das wort ROHRKREPIERER schreibt, ist der i3 – wenn überhaupt – ein imagegewinn für BMW. münchen mal beiseite (da fahren eh nur werkswagen), wo prägt der i3 mit seiner “neuen mobilität” das verkehrsbild? in plauen? in kleve oder in kiel? nicht mal in hamburg oder berlin. da braucht es keine daten vom controller um das zu kapieren. dafür muss man nur seine weißblaue unterhose mal ausziehen.

    • digger says:

      wie du dich immer wieder anbiederst, ist köstlich. was für ein analer charakter…

      liebe grüße nach münchen…

  2. […] Norbert Reithofer im Rückblick: Die BMW Group 2006 bis 2015, gefunden bei http://www.bimmertoday.de (4.4 Buzz-Faktor) […]

  3. Fagballs says:

    “In den beinahe neun Jahren vom 1. September 2006 bis zum 13. Mai 2015 konnte die BMW Group ihren weltweiten Absatz von unter 1,4 auf über 2,1 Millionen Einheiten steigern, der Umsatz des Unternehmens wuchs im gleichen Zeitraum von unter 50 auf über 75 Milliarden Euro.”

    Vorsicht Milchmädchenrechnung gemischt mit ein paar Gedanken:
    50 Mrd durch 1,4 Mio Einheiten heißt 35.714€ pro Fahrzeug. Umsatz plus 50%, Fahrzeuge plus 50%. Da muss man kein Mathegenie sein, um auf denselben Umsatz pro Fahrzeug zu kommen. Für einen Premiumhersteller grundsätzlich finde ich das nicht viel Geld. Für 35k€ kriegt man gerade so einen 3er. Da werden anscheinend echt dicke Rabatte gegeben und auf längere Sicht hilft tatsächlich nur, die Autos günstiger herzustellen, will man mit dem gleichen Umsatz pro Wagen mehr Gewinn machen. Denn offensichtlich hat eine Verbreiterung der Palette die Vorteile des größeren Fahrzeugabsatzes (Mehr gleiche Fahrzeuge, mehr gleiche Teile, bessere Konditionen) zunichte gemacht. Ist die Frage, ob mehr Umsatz/Gewinn pro Auto das Ziel sein soll, wenn auch mehr Autos bei gleichem Umsatz/Gewinn pro Auto ausreichen. Und ob die Aktionäre weiter so die Füße still halten und das Unternehmen weitgehend in Ruhe lassen.

    • quickjohn says:

      Offenbar war ein Heer von Milchmädchen unterwegs. Bedenke bitte:

      Umsatz AG ist immer netto – zitierte Kaufpreise immer brutto
      AG Umsatz vs Händler-Umsatz
      AG Umsatz incl. Motorräder kons. mit Financial-Services
      China JV’s werden im Finanzergebnis dargestellt

      u.s.w. und etc.

      …. und deshalb sind auch die schlußfolgernden Fragen/Feststellungen eher unhilfreich ….

    • digger says:

      ich hab meine aktien bei 17 euro gekauft als blut auf den straßen lag und nobby ein jahr auf seinem stuhl saß und von daher ist mir das alles egal. von mir aus können sie MINI wieder auf 2 varianten drosseln und die X baureihe komplett einstampfen….bin ich immer noch im plus.

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