BMW X1 2015: Neue Erlkönig-Fotos zeigen F48-Innenraum

BMW X1, Erlkönige | 17.10.2014 von 12
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Das Neuheiten-Feuerwerk bei den BMW X-Modellen geht auch 2015 mit voller Geschwindigkeit weiter: Der neue BMW X1 F48 steht bereits in den Startlöchern, außerdem sind …

Das Neuheiten-Feuerwerk bei den BMW X-Modellen geht auch 2015 mit voller Geschwindigkeit weiter: Der neue BMW X1 F48 steht bereits in den Startlöchern, außerdem sind für das kommende Jahr die Markteinführungen von X5 M, X6 M und der M Performance-Variante des X4 zu erwarten.

Unser Leser Tim hat den neuen BMW X1 2015 nun auf Testfahrt in München erwischt und die Gelegenheit gleich für einige Fotos genutzt. Wir sehen dabei nicht nur das stark getarnte Exterieur des Kompakt-SUV, sondern können auch einen Blick in den Innenraum werfen und einige interessante Details erkennen – zum Beispiel das freistehende Infotainment-Display mit Chrom-Umrandung, das wir in ganz ähnlicher Form schon beim BMW 2er Active Tourer gesehen haben.

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Das Navi-Display wird gewiss nicht die einzige Gemeinsamkeit zwischen X1 und Active Tourer sein, denn beide Fahrzeuge basieren auf der neuen BMW UKL-Architektur für Fahrzeuge mit Frontantrieb. Während es die erste X1-Generation E84 wahlweise als sDrive-Modell mit Hinterrad- oder als xDrive-Modell mit Allradantrieb gab, dürfen die Besteller der zweiten Generation ab 2015 zwischen Allrad und Frontantrieb wählen.

Das Antriebskonzept des BMW X1 F48 wird sich damit den wichtigen Wettbewerbern aus Stuttgart und Ingolstadt annähern, auch dort setzt man auf Frontantriebs-Plattformen mit der Option zum zusätzlichen Antrieb der Hinterräder. Für Kunden, die ihr Auto hauptsächlich im Stadtverkehr und praktisch nie abseits asphaltierter Straßen nutzen, dürfte der leichtere und sparsamere Frontantrieb die ausreichende Antriebsform darstellen.

Auch die Motorenpalette des neuen BMW X1 dürfte in vielen Teilen der des Active Tourer ähneln: Erst ab einer Motorleistung von etwa 150 PS kommen Vierzylinder-Motoren wie der 2-Liter-Diesel BMW B47 oder der 2-Liter-Benziner BMW B48 zum Einsatz, darunter sorgen die Dreizylinder-Motoren B37 und B38 für effizienten Vortrieb.

Da die Motoren bei UKL-Fahrzeugen stets quer montiert werden, gibt es für einen Reihensechszylinder nicht mehr genügend Platz – auch das voraussichtlich 231 PS starke Topmodell BMW X1 xDrive25i wird folglich nicht mehr als vier Zylinder haben.

(Fotos: Tim für BimmerToday.de)

  • Steffl

    Wer weiß was bei den Erlkönigen/Prototypen mit dem 70 km/h Aufkleber auf dem Heck getestet wird? Mir sind jetzt schon des Öfteren diese lahmen Kisten vor allem auf Landstraßem aufgefallen. Werden hier neue Antriebe/Getriebe getestet?

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  • Thomas_01

    Dieses freistehende Display ist furchtbar. Beim 6er passt es gut rein. Beim Rest mehr schlecht als recht. Und beim AT ist es am furchtbarsten. Soviel Platz verfügbar und trotzdem aufgesetzt. Hirnlos…
    Der 5er und 7er haben das einzig harmonische Cockpit.

    • PHoel

      Ich finde es aber gut, wenn die Armaturenbretter tief und nicht so hoch wie z.B. bei einem Fiat Punto sind. Da kann man zwar tief drin sitzen, sieht aber nicht mehr aus der Scheibe.

      • Thomas_01

        Sehe ich genauso. Allerdings hätte man oftmals trotzdem das Display harmonisch inegrieren können, als es aufzusetzen. Gerade beim AT ist das Armaturenbrett um einiges höher, als das Diplay. Dadurch ist genaus dieses Argument haltlos.

        • PHoel

          Ja sicher, bestes Beispiel ist der E46.. Zumindest beim Cabrio weiß ich sicher, das es gut gelöst ist, das bin ich selber gefahren. Der Nachteil ist nur, das es da so weit unten ist, das es weit von der Scheibe weg ist, und man immer “weit” weg schauen muss. Ich fahre gerade einen 1er E87 Baujahr 2004, da klappt der Navibildschirm aus, ist auch nicht schlecht, kann man eingeklappt lassen, wenn man ihn nicht braucht, hässlich ist es auch nicht, wobei ich es beim neuen 1er, 2er, 3er, 4er auch nicht hässlich finde, aber man hätte es schöner integrieren können. Aber praktisch ist es.

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  • BMW_550i

    Schade, dass BMW nicht seinen eigenen Weg geht und den Hinterradantrieb bei den Modellen behält. Wozu das führen soll, dass man dann drei (!) deutsche (!) Fahrzeughersteller mit identem Antriebslayout hat – da unterscheiden sich tatsächlich nur noch die Innenraumanordnung und das Design, mehr nicht – traurige Wahrheit.

    Früher – oder vor ein paar Jahren wusste ich – gut, ich bestelle einen BMW, weil er 1), 2), 3) und 4) hatte .. jetzt sind alle gleich, Frontantrieb, Quermotoren, Allradantrieb nur im Notfall (wenn Räder durchdrehen à la 4-Motion etc.) usw. – gefällt mir ganz und gar nicht.

    Und so ein BMW hat für mich absolut keinen Reiz mehr. Das ist auch kein BMW mehr für mich. Das sage ich als BMW-Kunde seit ca. 15 Jahren verschiedenster BMWs.

    • Polaron

      Ich finde es genauso schade wie du, dass BMW Alleinstellungsmerkmale (Hinterradantrieb, R6) in der Kompaktklasse aufgibt.

      Diese Alleinstellungsmerkmale und für so manchen gar nicht so unwichtigen Kaufkriterien fallen damit weg und das Fahrzeug wird damit austauschbarer bzw. begibt sich noch mehr in direkte Konkurrenz mit Mercedes- bzw. Audi-Produkten.

      Natürlich gibt es für die Umstellung auf Frontantrieb und Quermotoren betriebswirtschaftlich nachvollziehbare Gründe (z. B. Platzangebot im Innenraum, Gewichtsersparnis und damit einhergehend bessere Verbrauchswerte), aber langjährigen BMW-Fahrern bzw. BMW-Fans wird das nur ein geringer Trost sein, wenn man zukünftig ein neues Kompaktfahrzeug sucht.

      Wer aber nicht markenblind ist und sich einen Kompakten oder ein kompaktes SUV zulegen will, dürfte in Zukunft noch mehr ins Grübeln kommen und für den dürften als Kaufkriterien hauptsächlich das Design, der Verbrauch und die Anschaffungskosten in den Mittelpunkt rücken.

  • Twizy

    Die ewig gestrigen. 550i sie sind eben nicht die breite masse.

    • BMW_550i

      Mag sein, trotzdem darf ich meine Meinung dazu äußern 🙂

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