Oktober 2013: BMW Group knackt weiteren Rekord, Absatz-Motor läuft

News | 11.11.2013 von 52

Nach den guten Zahlen von den großen Einzelmärkten USA und Deutschland dürfte es für unsere Leser keine Überraschung sein, dass die BMW Group im Oktober …

Nach den guten Zahlen von den großen Einzelmärkten USA und Deutschland dürfte es für unsere Leser keine Überraschung sein, dass die BMW Group im Oktober 2013 auch weltweit einen starken Monat hingelegt hat. Mit 165.851 Einheiten der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce konnte der Absatz um 5,2 Prozent gesteigert werden und hat den zehnten Monat des laufenden Jahres zum besten Oktober der Unternehmensgeschichte gemacht.

Naturgemäß stützt sich der Erfolg vordergründig auf die Kernmarke BMW, die sich um 5,4 Prozent auf 140.057 Einheiten steigern konnte. Die britischen Marken Rolls-Royce und MINI konnten ebenfalls zulegen und verbesserten sich auf 35.240 respektive 374 verkaufte Fahrzeuge.

BMW-Group-Absatz-Oktober-2013-weltweit-Rekord-Monat

Für die ersten zehn Monate des Jahres 2013 ergibt sich somit eine Steigerung um 7,3 Prozent auf 1.602.018 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. Während BMW um 8,6 Prozent zulegen konnte, befinden sich die Verkaufszahlen bei MINI (+0,8%) und Rolls-Royce ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Beim Blick auf die Baureihen sticht besonders die 3er-Reihe hervor, die seit Januar weltweit 408.217 Kunden fand und somit 26,1 Prozent über dem Vorjahreszeitraum liegt. Die 5er-Reihe steigerte sich um 3,2 Prozent auf 301.164 Einheiten und ist weltweit klarer Marktführer in ihrem Segment. Deutliche Zuwächse konnten auch der X1 (131.343 / +12,6%), der X3 (127.730 / +6,0%) sowie der auf drei Varianten erstarkte BMW 6er (22.764 / +21,6%) erzielen.

Das Wachstum der BMW Group stützt sich auch im Oktober auf fast alle Kontinente. Alle wichtigen Regionen befinden sich auf Kurs zu neuen Rekorden oder trotz eines schwieriges Umfelds auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Besonders Asien (469.434 / +17,7%) mit dem großen Einzelmarkt China (317.882 / +20,0%) sowie Amerika (366.661 / +11,1%) mit dem großen Einzelmarkt USA (295.474 / +10,6%) konnten für deutliche Zuwächse sorgen. Auch auf dem europäischen Heimat-Kontinent konnte die BMW Group mit 711.918 Einheiten marginal zulegen (+0,1%).

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW): “Wir sind im Oktober und in den ersten zehn Monaten trotz des Gegenwinds in einigen europäischen Märkten mit einer neuen Bestmarke beim Absatz auf der Erfolgsspur geblieben. Die BMW Group hat damit ihre Position als weltweit führender Hersteller von Premiumfahrzeugen behauptet. Wir gehen bis zum Ende des Jahres weiterhin von einer positiven Absatzentwicklung aus und werden dabei unverändert auf profitables Wachstum achten.”

BMW-Group-Absatz-Oktober-2013-weltweit-Verkaufszahlen

52 responses to “Oktober 2013: BMW Group knackt weiteren Rekord, Absatz-Motor läuft”

  1. Stefen says:

    Mist, die 2 Mio. werden leider verfehlt dieses Jahr. Wäre ein wichtiges Marketinginstrument gewesen..

  2. Der_Namenlose says:

    Hallo Sebastian,

    “sowie Amerika (366.661 / +11,1%) mit dem großen Einzelmarkt USA (395.474 / +10,6%)”. Ein kleiner Fehler hat sich hier eingeschlichen, da der Einzelmarkt größer als Gesamtmarkt ist.

    Grüße

  3. Marktbeobachter says:

    Guter Bericht! 2-3 Kommentatoren versuchen in der Presse wieder mal BMW (Kernmarke) mit Audi zu vergleichen, wobei man meint es würde für BMW eng. Typisch Audi Trixerei: Audi inkl. Kleinwagen A1 gegen BMW ohne Kleinwagen Mini. BMW liegt per Oktober knapp 300 Td. Einheiten vor Audi.

    • Axel says:

      Warum bleibst du nicht einfach bei der AMS und terrorisierst dort die Kommentarbereiche?

    • Visitor says:

      …also zunächst freue ich mich über die guten Zahlen!! toll BMW.

      Aber da hier mal wiieeeeder Audi ins Gespräch gebracht wird: Ja, bitte die Kernmarken vergleichen, das KBA weist die zahlen nicht umsonst GETRENNT für BMW und Mini aus. Mini ist nun einmal Formal eine separate Automarke, mit Betonung auf MARKE. Der A1 ist ein Audi!! Das hat nichts mit Trickserei zutun.

      Aber vom Grunde bin ich deshalb- eben um solche Diskussionen zu vermeiden- auch kein Freund dieser Absatzvergleiche. Ich habe es hier wiederholt erwähnt: Geeignet sind wirklich nur relative Vergleiche in Form von relativen Kennzahlen, wie etwa die Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite. Und da nehmen sich beide nicht viel!!

      • Visitor says:

        und um das nochmal zu verdeutlichen: der A1 ist ja als typischer Audi erkennbar, ein Mini sieht aus wie ein Mini, nicht wie ein BMW. Wenn es um den reinen Autoabsatz der MARKE Audi oder BMW geht, ist definitiv folgerichtig, die Marken eben auch zu trennen.

        Und was die Leistungsfähigkeit der Konzerne an sich angeht, siehe oben, bitte relative Kennzahlen verwenden.

        • Logo says:

          Das war aber ein enormer geistiger Klimmzug, Zuordnung über das Design. Audi wäre froh, sie hätte eine Marke wie Mini, die weltweit Anerkennung genisst. Das Polo-Derivat A1 kann dagegen nicht mithalten.

      • Pro_Four says:

        …wann rafft denn das auch DER letzte der AUDIFRAKTION das BMW die Marke MINI als sich und den Namen erhalten wollte und nicht in die bestehende 1er/3er/5er etc. implementieren wollte um auch den Mythos/Kult um Mini zu erhalten.

        Trotz allem ist und bleibt Mini eine BMW Marke die von BMW vermarktet, Plattformübergreifend genutzt und entwickelt wird. Ich sag ja auch nicht das der A1 ein Polo ist, obwohl er auf dem “günstigeren” Polo aufbaut und das obwohl der Polo um welten hübscher ist und nicht so globig daher kommt wie der A1.

        • Der_Namenlose says:

          Reg Dich nicht auf. Es hat keinen Zweck. Wer nur die Kernmarken vergleicht, will nicht aussagekräftige Vergleiche ziehen, sondern nur ablenken. Das macht Stadler seit Jahren so und die Audijünger, die getarnt als objektive Forumteilnehmer unterwegs sind (zumindest glauben sie das, wie der Visitor), ebenso.

          Du kannst auch so gut begründen: als Antwort wirst Du immer irgendwelche formale Aussagen hören, die eben nicht analysieren.

          Ich zitiere mich selbst aus einer Diskussion mit Visitor, da ich nicht alles immer wieder neu schreiben möchte. Das ist meine Argumentationskette für Oktober. Meiner Meinung nach ziemlich eindeutig, aber auch die zieht nicht, wenn man sich nicht darauf einlassen will.

          “Bundestagswahl 2005: Union 35,2%, SPD: 34,2
          Als es darum ging, wer den Kanzler stellt, haben einige SPD-ler tatsächlich gesagt, CDU 27,8%, CSU 7,4, SPD 34,4. Die SPD sei die stärkste Partei, also darf sie auch den Kanzler stellen.

          Diese Aussage, dass SPD die stärkste Partei sei, war für sich korrekt. Nur sie war gleichzeitig eine der lächerlichsten und irreführendsten Aussagen, die man treffen konnte. Ich hoffe, ich muss nicht ausführen, warum.
          Jetzt ersetzen wir SPD mit Audi, BMW mit CDU und MINI mit CSU. Seit Jahren versucht Audi den Fokus auf den Vergleich der Marken Audi und BMW zu reduzieren. Das ist genauso lächerlich wie der Vergleich einiger SPD-ler damals.
          So wie CDU und CSU sich klar in Bayern und Rest der Republik trennen, trennen sich BMW und MINI bei den Marktsegmenten.
          Die Aussage MINI sei dazugekauft, ist wieder so eine irreführende Aussage. Seit Jahren hat BMW die Marken BMW und MINI aufgebaut mit klarster Trennung in den Marktsegmenten. Die marken konkurrieren nicht. Es ist nicht so wie zwischen VW, Skoda, Audi und Seat, wo alle fast alles produzieren.”

          • Pro_Four says:

            …hmm, das habe ich von Dir sehr aufmerksam gelesen und fand das Beispiel auch beispiellos gut ;).
            Unangemeldete User kommen und gehen hier eh wie se wollen, also Schwamm drauf, nur manchmal wird hier übers Ziel geschossen.
            Es ist halt schön zu wissen das Benny für uns solch eine tolle Plattform zur Verfügung stellt.
            In dem Sinne, trotz dem schxxx Wetter eine angenehme Woche, heut ist ja Bergfest yuhu, ;D

          • v10 says:

            Als Mitglied der “Audifraktion” sage ich noch einmal, dass ich grundsätzlich der Meinung bin, dass BMW Gruppe und Audi mit allen Töchter und Geschäften miteinander verglichen werden sollten. Das bedeutet Audi, Lamborghini, Ducati, Vertrieb Italien, alle Motorengeschäfte usw. BMW liegt damit nach wie vor weit vorne, wegen mir gerne.

            Die Frage nach dem erfolgreichsten Anbieter von Premium oder Luxusfahrzeugen ist damt noch nicht behantwortet, denn das könnte natürlich der VWKonzern sein, wobei ich die Zahlen nicht kenne und das eigentlich auch nicht entscheident ist. VW konkurriert mit Toyota und deren Luxussparte, mit GM und derer Luxussparte, etc.. und in Teilen mit Firmen wie BMW. Das ist mir zu asymetrisch. Audi und BMW sollten m. A. miteinander verglichen werden.

            Leute wie Marktbeobachter (kann ich nicht ernst nehmen) ziehen da aber eine virtuelle interne Grenze. Sie nehmen die BMWGroup, vergleichen aber mit Audi indem sie den Vertrieb Italien und die Konzerninternen Motorengeschäfte usw. herausrechnen wollen oder mit dubiosen vergleichen wie: nur alles ab obere Mittelklasse Reden daherkommen. Das geht natürlich nicht. Alles oder nichts. Womit eine Firma ihr Geld verdient ist zweitrangig und Mini ist ebensowenig oder soviel Premium wie ein A1.

            Mini ist eine Tochter von BMW. BMW bestimmt das Schicksal Minis in jeder Hinsicht.
            Die CSU ist die Schwesterpartei der CDU. Die CDU hat der CSU nichts zu sagen. Die Fraktionsgemeinschaft kann von der CSU jederzeit aufgekündigt werden, die CSU kann jederzeit entscheiden bundesweit gegen die CDU anzutreten, wenn sie das möchte.

            Ich komme aus Bayern und wenn du hier die CSU mit Mini vergleichst wirst du in die Jauchegrube geworfen.

            Deinen Vergleich halte ich für irreführend. Parteien und Firmen miteinander zu vergleichen führt zu nichts.

            • Der_Namenlose says:

              Es geht nicht um Vergleiche zwischen Parteien und Firmen. Es geht lediglich darum, den Kern der Aussagen zu verdeutlichen. Da hilft manchmal eine Analogie ungemein.

              Die Analogie ist insofern richtig, wenn man Union mit BMW Group ersetzt, die Marken BMW und MINI mit den einzelnen Schwesterparteien. Bei der Analogie ging es darum, zu zeigen, dass zwar SPD 2005 die meisten Stimmen unter den Parteien (also Automarken) hatte, dies aber etwas war, was niemanden bei der Bundestagswahl interessiert hat.

              Die Marken BMW und MINI treten nicht gegeneinander an, da die Segmente disjunkt sind.
              Und deswegen betrachte ich Stadlers Aussagen nur noch als lächerlich, wenn er sagt, wir sind in Schlagdistanz zu der Marke BMW, dies Aussage aber keinerlei qualitativen Wert hat.

              Wir beide haben auch über den Vergleich von VW und BMW in einem anderen Thread gesprochen. Da sagte ich und bin immer noch der Meinung, dass der Vergleich der von VW-Konzern verkauften “Premiumfahrzeuge” mit den von BMW Group verkauften Fahrzeugen ein guter und legitimer Vergleich ist und dass dort VW wahrscheinlich eher vorne liegt.

              Übrigens komme ich auch aus dem Land des (Mini)-Löwen.

              • v10 says:

                Allem zu Grunde liegt die Frage, wer ist führender Premiumanbieter (über den Begriff Premium haben wir uns ja schon unterhalten) oder die führende Premiummarke.

                Nehmen wir Marke, dann ist es BMW aber nicht Audi.

                Nehmen wir Anbieter, dann könnte es die BMWGroup oder der VWKonzern sein.

                Nehmen wir aber die Audi AG und die BMW Group so vergleichen wir einfach zwei Firmen miteinander. Wir können eine Aussage dazu treffen, welche erfolgreicher ist, welche mehr Autos verkauft und mehr Gewinn macht. Die Frage nach der führenden Premiummarke stellt sich dann nicht, und die Frage nach dem führenden Premiumanbieter auch nicht. Wir können nur erkennen: die BMW Group verkauft mehr Autos und macht mehr Umsatz als die Audi AG.

                Die Argumente von visitor sind ja nicht falsch, er reduziert nur alles auf eine Quantitative Bewertung (seinen Ausflügen im Design abgesehen) und lässt andere “weichere” Formen aussen vor. Das ist die Vorgehensweise eines Controllers, und ist sie noch so korrekt, sie kann nicht die ganze Realität wieder geben. .

                An ProFour: Ja natürlich ist das mein Ernst. Wenn ich die BMW Group zum Vergleich heranziehe und also den gesamten Umsatz und Gewinn hernehme dann bedeutet das, alle Töchter miteinzubeziehen. Oder ist BMW Motorrad nicht der BMW Group zugehörig?

            • Pro_Four says:

              ….Ducati? Dein Ernst?

            • Marktbeobachter says:

              Der Umsatz des VW-Vertriebs Italien hat nicht direkt etwas mit Audi zu tun. Es sind nämlich vorwiegend Autos von VW, Skoda, Seat usw trotzdem laufen sie über Audis Bücher. Warum wohl?. Das Audi-Motorengeschäft Ungarn hat auch nichts mit der Marke Audi direkt zu tun. Die Motoren sind Zulieferteile für die Konzernschwestern und vermutlich die Quelle des schönen Audi-Gewinns (Stichwort Quersubvention).. Das Motorradgeschäft gehört bei BMW und Audi nicht dazu und fällt, zumindest bei Audi auch nicht ins Gewicht. Und der Umsatz von Italdesign Giugiaro (jetzt Audi) spielt eh keine Rolle. .

              Wenn man sich auf die dumme Absatzzahl als Maßstab einläßt, gehören BMW, Mini, RR zusammen und zu Audi darf Lamborghini dazu gerechnet werden.

              • v10 says:

                Gott. Natürlich verkauft der VW-Vertrieb Italien VWs, VW Nutzf. Skoda, Seat.

                Seit 2000 unter Audiregie. Ja, warum wohl? Du stellst die Frage, ich kann sie nicht beantworten, aber für dich ist klar, dass der Grund darin liegt Audis Absatzzahlen hochzupuschen. Lamborghini hat die Autogerma im Jahr 2000 von VW mit dem Geld Audis erworben nachdem man Lamborghini gekauft hatte. Tja, da mögen verschiedene Gründe eine Rolle gespielt haben, ich denke, dass die vor allem interner und organisatorischer und steuerlicher Natur waren. Übrigens erhöht der VWVertrieb Italien die Stückzahl, aber drückt die Rendite von Audi, da im Automobilvertrieb nur noch geringste Margen anfallen. Auch da also ein weinendes oder lachendes Auge, aber du siehst natürlich nur das lachende, weil du viel zu voreingenommen bist.

                Der Vertrieb Italien ist Audis Geschäft,so wie es Audis Geschäft ist Audis zu produzieren, Motoren an die anderen Unternehmen im Konzern zu verkaufen und zu kaufen um sie in Audis einzubauen, Entwicklungsleistungen für die anderen Unternehmen des Konzern zu verkaufen und zu beziehen.

                Nehmen wir hingegen die “dumme Absatzzahl” als Massstab, so ist der VW Konzern 2. oder 3. größter Automobilanbieter und BMW der größte Premiumanbieter. Oder? Sicher bin ich mir da nicht.

                Nehmen wir den Umsatz, ist VW eindeutig der größte Automobilhersteller der Welt und BMW der größte Premiumanbieter. Oder? Sicher bin ich mir da nicht.

                Werden nach Stückzahl und Umsatz mehr VW Touareg, VW Phaeton, Bentley, Porsche, Lamborghini, Bugatti, Audi verkauft? Und machen die insgesamt mehr Gewinn als die BMW Group? Ich weiss es nicht.

                Noch mal: Allem zu Grunde liegt die Frage, wer ist führender Premiumanbieter (über den Begriff Premium haben wir uns ja schon unterhalten) oder die führende Premiummarke.

                Nehmen wir Marke, dann ist es BMW aber nicht Audi.

                Nehmen wir Anbieter, dann könnte es die BMWGroup oder der VWKonzern sein.

                Nehmen wir aber die Audi AG und die BMW Group so vergleichen wir einfach zwei Firmen miteinander. Wir können eine Aussage dazu treffen, welche erfolgreicher ist, welche mehr Autos verkauft und mehr Gewinn macht. Die Frage nach der führenden Premiummarke stellt sich dann nicht, und die Frage nach dem führenden Premiumanbieter auch nicht. Wir können nur erkennen: die BMW Group verkauft mehr Autos und macht mehr Umsatz als die Audi AG.

        • Guest says:

          Deine Argumentation spielt aber eher der “Audi-Fraktion” in die Hände. Wenn du lediglich damit argumentierst, dass MINI in den Vergleich miteinbezogen werden soll, weil die Plattform markenübergreifend genutzt wird, dann müsste dies auch für alle Audi-Modelle mit Mehrmarken-Plattformen gelten. Den Polo hast du ja in diesen Zusammenhang schon genannt. Folglich müsste man sämtliche Fahrzeuge aller Marken des VW-Konzerns, die sich die Plattform mit Audi teilen, bei einem Vergleich mit BMW berücksichtigen. Das kann aber nicht Sinn der Sache sein.

          Visitor ist der Meinung, dass BMW MINI als separate Marke vertreibt, mit eigenem Namen, eigenständiger Optik, eigenem Webauftritt, etc.. Daher gibt es in seinen Augen bei BMW keinen Kleinwagen unterhalb des 1ers, denn den hat eben nur MINI zu bieten.

          Du bist dagegen der Meinung, dass MINI sehr wohl mit in den Vergleich einbezogen werden muss und hast diesbezüglich auch vollkommen recht. Denn trotz der von BMW gewollten (äußeren) Eigenständigkeit von MINI haben beide Marken die Herstellerschlüsselnummer 005 und sind daher faktisch identisch. Die Verkaufszahlen von MINI sollten also bei einem Vergleich ebenfalls herangezogen werden.

          Bleibt nur noch die Frage, ob für Audi das gleiche Recht gegolten hätte, wenn der Fall andersherum gelagert gewesen wäre und Audi seinen Kleinwagen unter einem anderen Label vertreiben würde.

          • Visitor says:

            danke für dein Statement. Dann bin ich ab jetzt aber auch dafür, alle plattformähnlichen Modelle in den Vergleich mit einzubeziehen. Da wären wir dann bei VW (im Wesentlichen Polo und Golf).
            Nur dann fällt die Rechnung deutlicher aus…

            Warum weisen alle Institute Mini und BMW getrennt aus? Weil die ja alle sooo doof sind……Leute, werdet doch bitte erwachsen.

            Was den Konzern an sich angeht bin ich bei euch. Was den reinen vertrieb der MARKEN angeht eben nicht. Und GENAU DESHALB WERDEN VON ALLEN INSTITUTEN DIE ZAHLEN AUCH IMMER GETRENNT AUSGEWIESEN. Herrjeee ;-))

            Und den Parteienvergleich…muss ich das noch kommentieren? Nee oder?

            Und nochmals: Audifraktion No. Fahre auch BMW. Frau Audi. Bin nur kein Fanboy, und mir macht es Spaß zwischen den Fanboys für Klarheit zu sorgen. 😉

            • Pro_Four says:

              “Warum weisen alle Institute Mini und BMW getrennt aus? Weil die ja alle sooo doof sind……Leute, werdet doch bitte erwachsen”

              Ich hab keine Lust mehr und sicher auch derNamenlose nicht dies jeden Monat, jeden einzelnen neuen User nochmals zu erklären.
              MINI gehört zu BMW, FERTIG!!! MINI wird von BMW entwickelt, vermarktet, gesteuert, bezahlt, Plattformübergtreifend genutzt, Fahrzeugpapiere etc….PP, also BITTE

              • Visitor says:

                ok, ein letztes Statement dazu von mir:

                Die BMW AG weist einen Jahresabschluss für sich aus Mini auch und es gibt einen Konzernabschluss (Group = Konzern = alle).
                ebenso weist Audi auch einen Konzern- und Einzeljahresabschluss aus. Der Einzaljahresabschluss weist alle ergebnisse rund um das Auto aus, ebenso wie beim Einzelbschluss der BMW Ag.

                Alle Welt trennt Mini und BMW. Warum bist du so, mit Verlaub, dreist und nimmst dir raus, Recht zu haben. Für mich bist du wirklich Fanboy, sorry denn nur solche verhalten sich so. Wie ich schon sagte: Weiße Wand aber du behauptest einfach sie ist schwarz. Ok, wenn es dich glücklich macht.

                Rufe doch bitte einmal die Presse, das KBA, etc an und teile deine Ansicht mit. Die werden dir dann ganz schnell deine Fanboywelt zurecht rücken.

                Nnd zum 1000. Mal und wirklich letzten Mal: die Beziehung VW/Audi ist BIDIREKTIONAL. Auch wenn die Fanboys hier es nicht haben wollen: Audi entwickelt für VW/Porsche und führt große Teile des Jahreserfolgs an VW ab. Dann bitte beziehe in deine Zahlen AUCH die anderen Konzernprodukte von VW/PORSCHE. Aber das möchte natürlich keiner.

                • der_ardt says:

                  Also Pro_Four ist dreist (meint recht zu haben):
                  Was bist du dann?

                • Holzkeil says:

                  Hoffnungsloser Audi Spinner! Alle Welt trennt BMW und Mini? Die Audi Welt vielleicht, aber die ist ja bekanntlich nicht so groß. Warum ist Audi einst lautstark angetreten mit dem Ziel, mit dem A1 den Mini “zu killen”. Was man ja bekanntlich nicht schaffte. Der BMW Mini ist dem Polo-Derivat weit enteilt und eine echte Kultmarke.
                  Audi versucht nun halt durch Ausgrenzung des Minis bei gleichzeitiger Einrechnung des Kleinwagen A1 sich den BMW Absatzzahlen anzunähern. Trick verreckt, dumm gelaufen, durchsichtig für Jedermann.

          • Marktbeobachter says:

            Ja, das kann man ruhig so sehen. Alle Wagen der VW Plattformen könnte man zusammen rechnen. Dann hat man aber nicht Premium, sondern die übliche Großserie, was VW mit seinen Marken VW, Skoda, Seat, Audi ja auch ist. Bei Audi würde ich von großseriennah sprechen, also kein wirkliches Premium, sondern VW etwas verfeinert.

            • v10 says:

              Auch bei dir: wie wärs wenn du mal mir antworten würdest, die ich dir auf deinen wenig fundierten Post “Der Umsatz des VW-Vertriebs Italien…”.

              Man rechnet nicht alle Wägen der VW Plattform zusammen, davon hat keiner gesprochen. Um den Anteil der Premiumfahrzeuge VWs zu ermitteln, muss man alle Audis (auch die, die auf VW Basis aufbauen: das sind: A1,A3,Q3, entfernt auch TT, nein, andere gibt es nicht, alle Längsmotor), alle Porsches, Bentleys, Bugattis, Lamborghinis plus VW Touaregs und Phaetons zusammenrechnen und mit dem Absatz der BMW Group vergleichen. All die anderen VWs, sämtliche Skodas und Seats fallen raus. Was da rauskommt weiss ich nicht, möglicherweise liegt BMW nach Absatz und Umsatz dann immer noch vorne, aber viel Unterschied dürfte nicht sein.

      • Durchblick says:

        Umsatzrendite und Eigenkaptalrendite sind die dümmsten Vergleichsgrößen, da sie nicht unwesentlich von internen Faktoren (Investitionsquote,Forschungsaufwand u.a.) abhängig sind.
        Entscheidend ist nur der Umsatz, hier zeigt sich die Hochwertigkeit des Modellmixes. Beim Absatz wird eine S Klasse mit einem A1 gleich gesetzt, Beim Umsatz zeigt sich, was davon Premium ist. Audi hat lt. Manager Magazin in seinem Absatz lediglich 400 Td. höherwertiger (Premium-)Fahrzeuge, BMW und Mercedes deutlich mehr.

        Der Vergleich von Namen ist ebenso dumm. Verglichen werden Fahrzeugkategorien und nicht Namen und da ist der Mini und A1 in etwa gleich zu setzen.
        Die Reduktion von BMW auf die Kernmarke ist der Versuch, sich mit den eigenen Kleinwagen an BMW ohnen Kleinwagen anzunähern. Die üblichen Tricks des 100 jährigen Unternehmens, das in den 60ziger Jahren gegründet wurde.

        • Holger says:

          Aber wenn wir Umsätze vergleichen, müßten wir bei Audi das Motorengeschäft mit den Konzernschwestern und den VW Vertrieb Italien heraus rechnen. Sind so schlappte 9 Mrd. Die Restzahl darf man dann mit der Sparte BMW Automobile vergleichen und man wird sehen, dass Audi weit, weit abgeschlagen ist. Mit überwiegend Kleinwagen macht mal halt doch nicht so viel Geschäft. .

          • Visitor says:

            sorry, aber bei soooooo viel Intelligenz muss ich einfach passen…hauptsache du bist glücklich. Aber davon bin ich fest überzeugt.

        • Visitor says:

          ..genau, alles Kappes, deshalb ist die Umsatzrendite auch eine der Vergleichsgrößen in der Branche. Der Umsatz, mein Freund, sagt allein gar nichts über den Erfolg des Unternehmens!!! Bitte richtig informieren, es sind nicht alle nur auf der Baumschule gewesen!! “Dumm” solltest du auf dich beziehen, bevor du beleidigend wirst und das tiefe Niveau noch tiefer ziehst, bitte richtig informieren.

          Ein Unternehmen kann, jetzt konstruiere ich extrem, zig Millionen Umsatz machen, aber so hohe Kosten haben, dass nichts übrig bleibt. Die Umsatzrendite gibt an , wieviel Gewinn von Umsatz prozentual übrig bleibt. Die Eigenkapitalrendite gibt an, wieviel sich auf das EK bezieht. Sorry, du bist ein Honk.

          In einem Punkt gebe ich dir jedoch Recht. Eine einzig alleinige Betrachtung über Finanz- und Vermögenskennzahlen hilft auch nicht. Denn das Ergebnis kann durch z.B. hohe Forschungsaufwendungen niedriger ausfallen. Deshalb sollte man, um das Ergebnis abzurunden, auch z.B. die Aufwandsquote ebei der Forschung mit einbezeihen, oder etwa die Personalkostenquote etc. Alles kalter Kaffee, BWL erstes Semester!!!!!!!!

          Und seit wann ist nur eine S-Klasse premium/hochwertig und ein A1 nicht? Der A1 ist verglichen mit Fahrzeugen SEINER Klasse “PREMIUM”. Hallloooooo gehts noch. Wem plapperst du das denn nach? Danach ist Mini dann auch nicht premium. Und darf dann erst recht nicht in den “Premium”-Jahresabschluss der Gruop einbezogen werden. Boahh neee du stellst dir selbst Beine…lach weg.

          Und letztlich ist auch ein Jahresabschlussbericht vergangenheitsorientiert, d.h. was dort drin steht ist veraltet, dem Unternehmen können zukünftig andere Dinge blühen. Qualitative, zukunfstgerichtete Aussagen findet man eher im Lagebericht, aber die sind m.E. mit Vorsicht zu genießen. Aber die Diskussion über die Aussagefähigkeit der Jahresabschlüsse sollten wir anderen überlassen und ich glaauuuuuube, dies ist auch nicht das richtige Forum….

          • der_ardt says:

            Also wenn A1 genauso verglichen mit seinen Mitbewerbern “premium” ist wie die S-Klasse im Vergleich zu ihren, dann wirft der A1 also bei gleicher Stückzahl wie die S-Klasse den gleichen Gewinn ab?
            –> So dumm bist du sicherlich nicht, sondern nur auf der Suche nach Punkten die du fehlinterpretieren kannst um Gegenargumente ins lächerliche zu ziehen. Das ist dir geglückt! In meinen Augen sehr unsympatisch

          • Dr. Pinkel says:

            Eine Umsatzrendite von 15 % kann man auch bei einem Umsatz von 1 Mrd. machen. Sie sagt praktisch gar nichts aus, nichts über Marktpräsenz, Umsatz,Absatz, absoluten Gewinn. Eine dumme relative Zahl. Aber Audi will ja damit glänzen. Es ist die einzige Kennzahl, wo Audi vordergründig nicht schlecht liegt. Aber sie nützt nichts, der Gewin von Audi wird in der Branche anzweifelt., Man spricht von Quersubventionierung durch VW.Oder aders: das Töchterchen wird schön gemacht, damit es glänzt kann, denn Gewinn den man über die Motorenpreise transferiert, holt man sich über den Beherrschungsvertrag nachher wieder. Jeder halgwegs denkende Mensch müßte begreifen, dass man mit 1,3 Mio. Fahrzeuge nicht nahezu den gleichen Gewinn machen kann wie Rest-VW mit 7 Mio. Also: ist der Gewinn ein Fake, ist die Umsatzrendite ein Fake.

            • v10 says:

              Die Umsatzrendite sagt verdamm viel aus. ” Der Gewinn wird in der Branche angezweifelt”. Nein, der wird nur von Spinnern wie die angezweifelt. ” Jeder halbwegs gebildete Mensch, müsste befreifen, dass man mit 1,3 mio Fahrzeuge nicht den gleichen Gewinn machen kann wie Rest VW mit 7 Mio.” Doch, das man man sehr wohl. Schau mal wieviel Gewinn Porsche mit seinen paar Autos macht. VWs MarkenUmsatzrendite ist im Vergleich ungewöhnlich niedirg, das liegt an den sehr teuren Porduktionsstandorten in Deutschland, vor allem Wolfsburg.

              Zu allem andern ein weiter unten. Vielleicht hörst du auf, gegen Visitor zu schiessen und kreuzt die Klinge mal mit mir. Falls du dich das traust.

              Dummkopf.

        • v10 says:

          Umsatzrendite und Eigenkaptalrendite sind entscheidende Vergleichsgrößen. Sie dürfen nur nicht isoliert betrachtet werden. Genau wie der Umsatz, den du hier anführst und den du isoliert betrachtest. Umsatz allein sagt bekanntermaßen nichts über den Wert eines Unternehmens oder dessen Erfolg aus.

          Zum xten mal. Die Vergleichsgröße Absatz hat sich die Autoindustrie selbst gegeben. VW wäre nach Umsatz größter Automobilanbieter kommt aber nicht auf die Idee das zu behaupten, denn sie rechnen in der traditonellen Größe, in Absatz und deswegen sind sie nur auf Patz 2 oder 3.

          Das 100jährige Unternehmen wurde nur deshalb nach dem Krieg neu gegründet, weil seine Heimat in der sowjet. Besatzungszone lag. Wäre das bei BMW der Fall gewesen oder bei Mercedes hätten sie auch neu gegründet werden müssen.
          BMW hat bis nach dem Krieg niemals in Westdeutschland Autos produziert. BMW wurde erst dann zum Automobilproduzenten als man Dixi gekauft hat. Horch und Audi hingegen waren von Anfang an Inhabergeführte Automobilunternehmungen bei denen der Ingenieur der Chef und Namensgeber war.

          Du siehst, solche historischen Vergleiche bringen nichts, also lass sie sein.

          • Visitor says:

            v10, du bist wirklich einer der wenigen hier mit Sachverstand, auch bezüglich der Historie! Audi ist aus der Hinsicht nämlich traditioneller als BMW. Horch baute in der Vorkriegszeit die Referenz bei den Luxuslimousinen. Aber das möchte heir einfach keiner hören.

            Mal wieder 100 Punkte für deine Ausagen.

            • Pro_Four says:

              “Audi ist aus der Hinsicht nämlich traditioneller als BMW.”

              Also jetzt wird es mal so richtig finster, aber gewaltig.

              “Aber das möchte heir einfach keiner hören” ja du hast Recht, wir können es nicht mehr hören, aber das von Dir!!

              • v10 says:

                Er meint damit: Horch (1899/1901) und Audi (1909) haben Autos produziert und Rennen gewonnen als es BMW noch nicht gab, erster Rallyesieg 1906 (Herkomer!). August Horch hat beide Firmen gegründet und war Ingenieur, hat seine eigenen Autos entwickelt. BMW wurde durch den Kauf von Dixi zum Autohersteller. Vor 1945 wurde kein BMW in Westdeutschland produziert (ebenso wie kein AutoUnion/Audi). Die Autounion war der erfolgreichste Luxuswagenanbieter aus Deutschland vor dem 2. Weltkrieg, baute den laufruhigsten, besten und meistverkauften 8Zylinder, hatte einen Zulassungsanteil in Deutschland bei Automobilen über 4,2 l Hubraum von nahezu 50 Prozent, fuhr den ersten erfolgreichen Mittelmotorrennwagen, dazu mit V16, wurden damit in den 30ern Europameister gegen Mercedes, Alfa und Maserati (Vorgänger der F1), hatte einen 12 Zylinder im Angebot (670) und deckte vom Kleinstwagen (DKW) bis zum schweren Luxuscabriolet (Horch 853) alles ab, genau wie das heute der VW-Konzern tut. Prof. Porsche entwickelt Autos für die Autounion, später den Käfer, woran auch NSU beteiligt ist, die viel später von Audi geschluckt wird.

                Das bedeutet: die Geschichte von Audi und seinen Vorgängermarken ist tatsächlich groß bis Ende des 2. Weltkrieges. Man war erfolgreicher als Mercedes Benz, gerade im Luxuswagenbereich. BMW war ein vergleichsweise kleiner Hersteller eher kleinerer Automobile.

                1945 wird die Autounion enteignet und in einen Volkseigenen BEtrieb umgewandelt. 1949 wird die Autounion von Mitarbeitern der alten Autounion neu im Westen gegründet. Diese neue Firma klagt gegen das enteignete Werk im Osten und bekommt recht, die Firma muss umbenannt werden und darf den Namen Horch nicht mehr verwenden, heute sind alle alten Markennamen im Besitz der VW AG, auch Horch. Später wird die Autounion von Mercedes gekauft, dann an VW veräussert, wo man Audi verbietet eigene Autos zu entwickeln und stattdessen ganz auf den Heckmotor setzt. Der erste neue Audi, der 100 wird darum heimlich von Audi entwickelt und dem VWVorstand präsentiert als er fix und fertig ist. Das Auto geht in Produktion. Als VW vor dem Ruin steht, weil man nur Heckmotor kann und wollte, entwickelt Audi die gesamte neue VWPalette im Alleingang, Polo, Passat und im Grundsatz auch Golf und rettet so VW vor dem Untergang. Ferry Porsche, der Sohn von Prof Porsche hat inzwischen auf Käferbasis seines Vaters den ersten Porsche (356) entwickelt und wird so zum Begründer einer eigenen erfolgreichen Marke. Seine Schwester, die Tochter Prof Porsches heiratet und heisst fortan Piech, die Piechs werden noch reicher als die Porsches, denn sie kontrollieren den VW Vertrieb in Österreich und einigen anderen Staaten und das bringt noch mehr Geld ein als das Bauen von Sportwagen. Nachdem Ferry entscheidet, dass alle Familienangehörigen Porsche verlassen müssen, geht Piech zu Audi wo er gegen den Willen von VW Audi zu einer sportlichen Luxusmarke umgestaltet. Nach dem Tod von Ferry Porsche und dem großen Geldsegen durch den genialen Wendelin Wiedeking versucht die Familie Porsche den VW-Konzern zu übernehmen. Man versäumt es den Teil der Familie, der sich Piech nennt entsprechend einzubinden. Wiedeking möchte in einer entscheidenden Machtdemonstration den lästigen 911 Konkurrenten Audi R8 einstellen. F. Piech durchkreuzt diesen Plan indem er sich als Aktionär der Porsche AG enthält, er liebt sein Baby Audi mehr als seinen Geldbeutel. Die Übernahme scheitert, weil Porsche sich bei Geldgeschäften verspekuliert und der Brocken zu groß ist. Aber es ist noch nicht zu spät. Die Familien Porsche/Piech bringen (stark vereinfacht gesagt) ihre Firmen, darunter die Porsche AG in den VWKonzern ein und erhalten dafür Anteile am VWKonzern.Heute wird die Volkswagen AG durch die Familien Porsche/Piech kontrolliert, inclusice aller Marken. Der VW Konzern von heute ist die erweiterte Autounion von damals.

                BMW und Audi haben beide eine große Geschichte. BMW hat es früher als Audi geschafft wieder zu einem Automobilhersteller zu avancieren der teure Autos verkauft, hat den ersten dt. Zwölfzylinder der Nachkriegszeit gebracht und wurde so zur erolgreichsten deutschen Premiummarke, wo die AutoUnion/Audi noch durch VW gegängelt wurde. Deshalb geriet die Geschichte von Audi und der Autounion in Vergessenheit. Bei Audi ist man sich ihr aber stets bewusst. Man war mal DIE Luxuswagenfirma Deutschlands und möchte dorthin wo der Emporkömmling BMW jetzt ist und wo man nach eigenem Selbstverständnis, das sich eben aus der Geschichte speist, hingehört, wieder ganz nach oben.

                • Visitor says:

                  mir fehlen die Worte. Deine Aussagen, v10, sind in der Qualität, für einige User hier viel zu schade. Das will keiner hören! Trotzdem und wieder 100 Punkte. Du gibst dir sehr viel Mühe.

                  Aber das Wissen ist sehr begrenzt, siehe pro_four. Und beim nächsten Mal geht es wieder von vorn los.

                  Schöne Grüße

                  • der_ardt says:

                    Ab wann gibts was zu gewinnen? Reichen 200 Punkte schon für die Waschmaschine? Den Schlüssel zu deinem Herzen (“mir fehlen die Worte” :-D)?

                  • Visitor says:

                    na dann streng dich mal an, dass du viele Punkte sammelst…von mir natürlich! Dann erfährst du es. Interessiert? Lach weg 😉

            • Pickel says:

              Aus dem Namen Hoch wurde der lateinische Namen Audi, weil Horch Namensprobleme hatte. VUnter dem Namen Audi wurden ein paar Autos gebaut, dann ging die Firma Pleite und der Namen in der Autounion auf. Aus den 4 Ringen wurde nach dem Krieg DKW, die zwischendurch auch zu Mercedes gehörten. Aus einem toten Namen, eben Audi, und dem DKW-Emblem wurde in den 60ziger Jahren von VW die Marke Audi gebastelt. Eine komplette Neugründung. Zwischen den zwanziger und sechziger Jahren gab es keinen Audi.

              Aber das sich der Pavenü Audi nachträglich eine Industriegeschichte andichtet und Autounion-Rennwagen als eigenes Erber ausgiebt, war zu erwarten und ist in sich schlüssig. Der Fachhochschüler Stadler ist ja inzwischen auch ein Professor.

              • v10 says:

                Aus dem Namen Horch wurde der lateinischen Namen Audi, weil Horch seine eigene Firma im Streit mit Investoren verliess um eine neue zu gründen und nicht mehr seinen eigenen Namen verfassen durfte.

                Es wurde mehr als ein paar Audis gebaut, weil sich DKW, Wanderer, Audi und Horch zur Autounion nach der Weltwirtschaftskrise 1932 zusammenschlossen, und weil es Horch seit 1899 und Audi seit 1907 gab. Das sind dann doch ein paar Jahre in denen man mehr als ein paar Autos bauen kann. Die vier Ringe sind traditionell nicht das Audilogo, das ist die stehende 1. Die vier Ringe sind das Logo der Autounion.

                Aus den 4 Ringen wurde nach dem Krieg das was sie immer waren, nämlich die Autounion. Es gab DKWs und Fahrzeuge die unter dem Markennamen AutoUnion liefen sowie Motorräder, ebenfalls DKW. Der Name Wanderer wurde nicht mehr aufgegriffen, für Luxuswagen interessierte man sich nicht und Horch wurden keine mehr gebaut.

                Die Autounionrennwagen sind natürlich eigenes Erbe. Audi ist zwar nicht der Rechtsnachfolger der alten AutoUnion, da diese neugegründet wurde, jedoch sind die Marken alle im Besitz von VW, darüber hinaus auch das 4 Ringe Logo, das die neue Autounion von Anfang an übernahm.

    • Schnappauf says:

      “Der Absatz des BMW 5er, der wie der BMW 1er, 3er, 6er und 7er weltweit
      Marktführer in seinem Segment ist, legte um 3,2% auf 301.164 (Vj.:
      291.820) Einheiten zu (per Oktober)”. Mehr muss man nicht wissen. Die Auseinandersetzung mit den Fans der Ingolstädter Marke lohnt sich nicht. Zu viel der Ehre.

  4. quickjohn says:

    Zum Thema Mio. 2 Fahrzeuge in 2013 und vermeintliches wichtiges Marketinginstrument stellt sich natürlich die Frage was womöglich PR-mäßig besser auszuschlachten wäre?:

    ‘Ein überraschendes Überschreiten der 2 Mio.-Marke in 2013 und die News darüber die im Januar 2014 im Wust der ganzen DAX-Umsatzmeldungen untergeht’

    oder

    ‘eine (spätestens bei der Bilanzpressekonferenz im März 2014 nichtzuvermeidende) Ankündigung, dass die Absatzstückzahl in 2014 die Mio. 2 Grenze überschreiten wird’

    Mal davon abgesehen dass hier der Markt auch noch mitbestimmt, meine ich daß so eine Ankündigung (wie z.B. die Letzte) man dann 9 Monate lang immer und immer wieder wiederholen könte – Beispiele wie so etwas geht gibt es doch zur Genüge im Kreis der dt. Premiumanbieter.

    Interessant an den Oktober-Zahlen ist, dass sich derzeit das Wachstum von Audi abzuschwächen scheint – im Oktober ist man jedenfalls klar (6,7 %) unter der gewohnten zweistelligen Rate geblieben und sogar absolut hinter die Mercedes Car Group zurückgefallen.

    Bei Daimler kommt mehr als das gesamte Wachstum per Oktober – nämlich + 108′ Fahrzeuge (davon 124′ A/B/CLA) – aus dem Kompaktsegment; und vermutlich da z.T. auch von Audi/VW.

    Offenbar jedoch nicht/kaum von BMW. Denn laut BMW-Absatzmeldung vom Oktober:
    “…… der Absatz des BMW 5er, der wie der BMW 1er, 3er, 6er und 7er weltweit Marktführer in seinem Segment ist …..”
    scheint auch der 1er im Premiumsegment Weltmarktführer zu sein.

    Und um nochmals auf die für 2013 wahrscheinliche Absatzstückzahl einzugehen – der Wert dürfte ziemlich wahrscheinlich bei 1.950’+ Fahrzeuge liegen.

    • Pro_Four says:

      “‘eine (spätestens bei der Bilanzpressekonferenz im März 2014 nichtzuvermeidende) Ankündigung, dass die Absatzstückzahl in 2014 die Mio. 2 Grenze überschreiten wird’

      ….sehe ich auch so, 2013 nochmal drunter geblieben, ist es ein gutes Marktinstrument für Börse and co. 2014 die 2 Mille zu knacken. Es soll ja auch ein gesundes Wachstum geben.

      Ansonsten stimme ich Dir uneingeschränkt zu, auch das Daimler wieder Fahrt auf nimmt stimmt mich zufrieden.

      • Der_Namenlose says:

        Für Daimler freue ich mich auch besonders. Ich hoffe nur, dass sie in den höheren Fahrzeugklassen die Finger von der aggressiven und unruhigen Optik lassen. Eine Mercedes sollte eine Mercedes bleiben, vor allem in den Luxusklassen.

    • Der_Namenlose says:

      “Bei Daimler kommt mehr als das gesamte Wachstum per Oktober – nämlich + 108′ Fahrzeuge (davon 124′ A/B/CLA) – aus dem Kompaktsegment”.
      quickjohn, ich verstehe die Zahlen nicht: 124 aus 108? Sitze ich auf dem Schlauch?
      Ansonsten fast d’accord.

      • quickjohn says:

        Ich weiss nicht ob du auf dem/einen Schlauch sitzt – aber die Fakten sind wie folgt:
        Die Mercedes Car Group (incl. Smart) hat per Okt. 2013 108′ Fahrzeuge mehr verkauft wie im Vorjahr. Davon entfallen +124′ Fahrzeuge auf die sog. A /B/CLA Klasse – d.h. der Saldo aus den restlichen Klassen ist negativ.

        Besonders davon betroffen ist z.B. die C-Klasse (-39′) – möglw. erfolgt hier eine Kanibalisierung.

        • Der_Namenlose says:

          Sie haben per Oktober 2013 124′ mehr Fahrzeuge im Kompaktsegment als per Oktober 2012 verkauft, obwohl sie insgesamt nur 108′ Fahrzeuge mehr verkauft haben, richtig?
          124′ aus 108′ haben mich irritiert.

        • guest says:

          Stellungname zum M1 – wo? Klug gequatscht – wenn einer kommt und Kontra gibt machst du nen schlanken Fuß…

  5. B3ernd says:

    So…beruhigt euch mal alle wieder! Hier ein neuen Ken Block Video zum genießen – ich mache es auf jeden Fall!

    Aber Vorsicht, es kommen auch Fahrzeuge aus dem VAG Konzern im Video vor 😉

    http://www.youtube.com/watch?v=WUO-lPubXeI

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Find us on Facebook

Tipp senden