BMW 4er Cabrio F33: Ohne Dach nach Los Angeles und Tokyo 2013

BMW 4er | 13.10.2013 von 6
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Eine Premiere ist nicht genug: Weil die beiden wichtigsten Automessen im November ohnehin so gut wie zeitgleich stattfinden, hat man sich in München eine Entscheidung …

Eine Premiere ist nicht genug: Weil die beiden wichtigsten Automessen im November ohnehin so gut wie zeitgleich stattfinden, hat man sich in München eine Entscheidung gegen Los Angeles oder Tokyo erspart und entschieden, das neue BMW 4er Cabrio F33 einfach auf beiden Messen zu zeigen. Für die meisten Leser unserer Seite dürfte dies allerdings kaum von Belang sein, denn beide Messen sind ein gutes Stück vom deutschsprachigen Raum entfernt.

Deutlich naheliegender als der Besuch von einer der beiden Weltpremieren ist folglich der lokale Händler, der das BMW 4er Cabrio ab Frühjahr 2014 in den Showrooms haben wird. Worauf genau man sich bis dahin freuen kann, klärt unsere Vorstellung.

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Das fünfte Mittelklasse-Cabrio auf Basis eines BMW 3er tritt dabei dem Namen nach nicht als Mitglied der 3er-Familie auf, sondern geht wie das Coupé den eigenständigeren und exklusiveren Weg mit der 4 im Namen. Die technischen Wurzeln der Baureihe F33 liegen wie beim 4er Coupé unterm Blech der 3er Limousine, allerdings ist die Spur an Vorder- und Hinterachse zugunsten einer weiter verbesserten Fahrdynamik deutlich breiter als bei der Limousine.

Im Vergleich mit dem noch ganz offiziell als 3er vermarkteten Cabrio der Vorgänger-Generation E93 fällt die Spurweite vorne 4,5 Zentimeter breiter aus, an der Hinterachse beträgt die Differenz sogar 8,1 Zentimeter. Das weitgehend unveränderte Gewicht verteilt sich wie bisher paritätisch zwischen den Achsen, der Schwerpunkt liegt allerdings tiefer als bisher. Noch wichtiger dürfte dynamischen Fahrern die Tatsache sein, dass die Verwindungssteifigkeit der Karosserie um nicht weniger als 40 Prozent gesteigert werden konnte.

Wer an Bord eines Cabriolets eher auf Komfort als auf Dynamik aus ist, soll am Steuer des BMW 4er F33 ebenfalls spürbare Fortschritte erleben. Dazu trägt neben einem “absorbierenden Himmel” auf der Innenseite des dreiteiligen Metall-Klappdachs auch erstmals ein dreistufig einstellbarer Nackenwärmer bei, dessen Funktionsweise der Beschreibung nach stark an den Air Scarf von Mercedes-Benz erinnern wird.

Während der BMW Nackenwärmer gemeinsam mit den reduzierten Luftverwirbelungen vordergründig die Fahrt bei geöffnetem Dach angenehmer machen soll, trägt der absorbierende Himmel zu einer Geräusch-Reduzierung bei geschlossenem Verdeck bei: Bis zu zwei Dezibel leiser als der Vorgänger soll der neue 4er sein.

Keine Überraschungen bietet die Motorenpalette zum Marktstart im Frühjahr 2014: Der BMW 4er F33 wird zunächst als 420d, 428i und 435i erhältlich sein, alle drei Motoren sind unseren Stammlesern aus diversen Baureihen vertraut. Sowohl die beiden Vier- als auch der Sechszylinder sind mit manuellem Sechsgang- oder automatischem Achtgang-Getriebe erhältlich. Im Lauf des kommenden Jahres wird die Palette um weitere Triebwerke und die eine oder andere xDrive-Variante mit Allradantrieb ergänzt.

Das Angebot an Assistenzsystemen und Sonderausstattungen ist gewohnt vielfältig und reicht vom Head-Up Display über Driving Assistant Plus und Parkassistent bis hin zu Voll-LED-Scheinwerfern.

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