IAA 2013: Porsche 918 Spyder als serienmäßiger 887 PS-Power-Hybrid

Sonstiges | 18.09.2013 von 13

Der BMW i8 ist bei weitem nicht der einzige Sportwagen auf der IAA 2013, der mit einem bis vor wenigen Jahren völlig undenkbaren Verhältnis von …

Der BMW i8 ist bei weitem nicht der einzige Sportwagen auf der IAA 2013, der mit einem bis vor wenigen Jahren völlig undenkbaren Verhältnis von Leistung zu Verbrauch punktet. Genau wie das Aushängeschild von BMW i setzt auch der neue Porsche 918 Spyder auf einen Plug in-Hybrid-Antrieb, allerdings verfolgt der Schwabe dabei einen noch deutlich stärker auf Performance ausgerichteten Ansatz als der Bayer.

Während im BMW i8 ein kleiner, effizienter Turbo-Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum arbeitet, setzt Porsche wie bei klassischen Sportwagen auf V8-Power: Ein aus dem Motorsport abgeleiteter Hochdrehzahl-Saugmotor mit 4,6 Litern Hubraum generiert schon im Alleingang 608 PS, das Triebwerk wird aber auch noch von zwei Elektromotoren unterstützt.

Porsche-918-Spyder-Hybrid-Sportwagen-IAA-2013-LIVE-12

Das imposante Resultat ist eine Systemleistung von 887 PS und ein Sprintwert von 2,8 Sekunden bis zum Erreichen der 100er-Marke. Spätestens mit dem optionalen Weissach-Paket lässt der Porsche 918 Spyder auch auf der Rennstrecke nichts mehr anbrennen und stellt dann nicht nur die komplette Porsche-Modellpalette, sondern praktisch die komplette Supersportwagen-Elite in den Schatten: Eine Nordschleifen-Rundenzeit von 6:57 Minuten ist über jeden Zweifel erhaben.

Leider gilt das auch für den Preis des auf 918 Exemplare limitierten Supersportlers, denn mit 768.028 Euro kostet der 918 mehr als sechs Mal so viel wie ein BMW i8, der somit sowohl bei der Erreichbarkeit als auch bei der Performance ein paar Etagen unter dem neuen Über-Porsche rangiert.

13 responses to “IAA 2013: Porsche 918 Spyder als serienmäßiger 887 PS-Power-Hybrid”

  1. Pro_Four says:

    …tolle Daten die der Porsche zu bieten hat, nur eben leider auch ein toller Preis.
    Ansonsten geiles Geschoss!!

  2. 135iCoupe_N55 says:

    superschöne Felgen!

  3. Marcel says:

    Um mal eine bis heute bekannte Aussage des Films “Crocodile Dundee” auf diesen Artikel zu übertragen: Dundee blickt auf den 3-Zylinder i8; “Das soll ein Sportwagen sein?” Dundee zeigt auf den 918 Spyder; ” DAS ist ein Sportwagen!”

    • Pro_Four says:

      …und alle klatschen nun dafür in die Hände, hast du fein gemacht!!

    • Zoppenhuber says:

      Dann hat “Dundee” keine Ahnung von Sportwagen. “Sport” kann dieser 918 vlt 8 bis 10Min betreiben, dann ist Feierabend und man kann die zweite Runde auf der NoS mit 600PS zu Ende fahren. Mit dem Leistungsgewicht fühlt sich dann nix mehr nach Supersportwagen an. Das Auto ist sicherlich beeindruckend in der Garage eines Autosammlers, auf der Nordschleife eher weniger. Richtig peinlich wirds, wenn man sich anschaut wie ein LaFerrari und P1 den Fettsack von Porsche vorführen. Zugegeben, die Sparsamkeit und damit Alltagstauglichkeit bei diesem 700T€ Wägelchen kann sich sehen lassen. Ist ja auch das wichtigste bei einem Porsche. 🙂

      • cisi says:

        rat mal mit wieviel ps du nach 10 minuten im i8 unterwegs bist…. das ist doch blos mehr peinlich. Da überholt ihn ein mittelmäßig getunter golf schön locker. Der dundee vergleich passt wie die faust aufs auge.
        “Nur 600 ps” von denen träumt der i8 selbst wenn die batterie mal aufgeladen sein SOLLTE.
        Wie kann man den nur so BMW verblendet sein…..

        • Zoppenhuber says:

          Ich habe überhaupt nichts vom i8 gesagt, der in meinen Augen ebenso ein schlechter Witz ist wie der 918.

          Ja stimmt schon, bei dem Preis muss man von “nur” 600PS sprechen. Schaut mal die kommende Corvette Z06 oder ZR1 an. Dagegen hat der 918 keine Chance mehr, wenn der Strom weg ist. Gewicht ist alles… Gottseidank kapieren das wieder immer mehr Hersteller.

          http://www.youtube.com/watch?v=mu_GezgxQ4o

          • dicker says:

            für 130k hole ich mir in 1-2 jahren ne corvette C7 ZR1 und hab >700PS statt nen i3….

            • v10 says:

              Ja tu das. Brech dir aber nicht den Hals damit wenn du auf den Nürburgring gehst. Fang schon mal an zu üben, die Vettes sind schwer zu beherrschen. Und dann noch die Handschaltung. Aber für dich gar kein Problem…

      • v10 says:

        Ja, da hat jemand ja mal gar keine Ahnung.
        Erstens stimmt es nicht, dass die Batterien nach einer Runde leer sind (das sind die Batterien des P1, die schaffen nicht mal eine Runde!).
        Zweitens stimmt es nicht, dass man ewig braucht bis sie wieder voll werden, denn sie werden geboostet, das geht fix.
        Drittens ist der 918 6:57 auf der NS gefahren und der Fahrer hat gemeint, da geht noch mehr.
        Viertens hat McLaren behauptet die 7:00 Mauer zu durchbrechen, hat bislang aber nur 7:04 geschafft. Nun geht das Auto in Produktion. Kaum zu erwarten dass man die 9-10 fehlenden Sekunden in absehbarer Zeit finden wird.
        Fünftens ist es überhaupt nicht raus, ob der LaF das schnellere Auto ist. Er hat mehr PS und er ist leichter, aber das ist beim P1 auch der Fall. Schau dir mal das Video der Rekordfahrt an. Null, absolut null untersteuern. Der Wagen lag absolut ruhig. Wenn ich hingegen die Testrunden des LaF in Fiorano anschaue, dann übersteuert er die ganze Zeit und das obwohl es keine Maximumrunden sind.
        Sechstens ist eine Zeit von 6:57 Minuten verdammt schnell, wenn man überlegt dass der 599XX ohne Strassenzulassung und mit Slicks sogar noch etwas langsamer war und in Anbetracht der Tatsache, dass es sich beim 918 im Gegensatz zu P1 und LaF um ein alltagstaugliches komfortables, ja sogar wintertaugliches VollHybridCabriolet handelt das 50km rein elektisch fahren kann.

        mfg

        • v10 says:

          Mein Fehler: ich sprach von “null untersteuern auf der Rekordrunde des 918” meinte aber natürlich NULL ÜBERSTEUERN. Habe mich verschrieben.

  4. Kr1s says:

    Der Motor dürfte jedenfalls ein echtes Sahnestück sein. Der würde der M-GmbH auch gut zu Gesicht stehen. 😉
    Chris

  5. umberto says:

    Der vom türkischen Designer Hakan Saracoglu , bis jetzt beste designte Porsche ….ohne Zweifel wie aus einer anderen Zeit,

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