BMW i8 Spyder 2015: Photoshop-Entwürfe zum Hybrid-Roadster

BMW i | 16.09.2013 von 17

Kurze Zeit nach der Weltpremiere des BMW i8 Coupé auf der IAA 2013 gibt es auch schon die ersten Entwürfe, die uns den für 2015 …

Kurze Zeit nach der Weltpremiere des BMW i8 Coupé auf der IAA 2013 gibt es auch schon die ersten Entwürfe, die uns den für 2015 geplanten, aber noch nicht offiziell bestätigten BMW i8 Spyder in einer serienmäßigen Variante zeigen. Theophilus Chin hat den eins als Concept Car präsentierten Roadster nun mit den Design-Elementen des Serien-Coupés kombiniert und dürfte dem höchstwahrscheinlich folgenden Serien-Spyder damit sehr nahe kommen.

Während es sich beim Coupé um einen 2+2-Sitzer handelt, kommt der BMW i8 Roadster mit verkürztem Radstand und nur zwei Sitzen. In der letzten offiziellen Meldung zum offenen i8 sprach BMW Nordamerika übrigens konsequent vom i8 Roadster und vermied die offizielle Studien-Bezeichnung i8 Spyder konsequent.

BMW-i8-Spyder-2015-Serie-Photoshop-Entwurf-Theophilus-Chin-1

Angetrieben wird der BMW i8 Roadster wie das Coupé von einem 113 PS starken Elektromotor an der Vorderachse und einem 231PS starken Dreizylinder-Benziner mit Turbo-Aufladung, der die Hinterräder antreibt. Der Hybrid-Antriebsstrang kommt auf eine Systemleistung von 362 PS und ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 5,0 Sekunden. Im Normzyklus kommt der i8 Spyder auf einen Verbrauch von rund 3,0 Liter auf 100 Kilometer.

Mit einem Leergewicht von 1.630 Kilogramm ist das rund 15 Zentimeter kürzere BMW i8 Spyder Concept exakt 135 Kilogramm schwerer als das i8 Coupé, der Kofferraum fällt mit 100 Liter etwas kleiner aus als beim Coupé (150 Liter). Für das komplette Aufladen der wie im Coupé zwischen Fahrer und Beifahrer untergebrachten Lithium-Ionen-Batterie werden selbst an einer gewöhnlichen Steckdose nur eine Stunde und 45 Minuten benötigt.

(Photoshop-Entwürfe: TheophilusChin.com)

17 responses to “BMW i8 Spyder 2015: Photoshop-Entwürfe zum Hybrid-Roadster”

  1. Kr1s says:

    Kürzer und 135kg schwerer….bravo Life/Drive! ;-(
    Chris

    • ElBimero says:

      Das höhere Gewicht hat mit Life/Drive nichts zu tun. Ein ist grundsätzlich schwerer als die Basisvariante. Während ein Coupe aufgrund des tragenden Dachs verwindungssteifer ist, müssen beim Cabrio entprechende Zusastzmaßnahmen kommen sonst würde sich das Ding fahren wie ein Blatt Papier. Man kann sich ja mal den Unterboden bei einem beliebigen BMW anschauen. Beim Cabrio findet man einiges an Zusatzstreben und das muss auch so sein. Desswegen findet man auf Rennstrecken auch selten Cabrios 😉

      • Kr1s says:

        Ich verstehe deine Ausführungen in Zusammenhang mit einem “beliebig” gebautem Fahrzeug, nicht jedoch bei der hochgelobten Life/Drive-Konstruktion. Ich kann mir kaum vorstellen, dass zusätzliche Carbon-Verstärkungen im Ausmaß von 100kg eingesetzt werden müssen. Zudem fallen auch noch 15cm in der Länge weg, was der Stabilität grundsätzlich zuträglich ist.
        Es wiegt z.B. das Skelett des E93 ca. 40kg lt. BMW-Teilekatalog mehr als das des E92. Die Türen sind gleich schwer.
        Ein McLaren MP4-12C ist als Coupe und Cabrio gleich schwer, z.B., ein Aventador Spyder wiegt bei gleicher Länge als das Coupe 50kg mehr.

        Chris

        • ElBimero says:

          die “drive”-struktur ist aus aluminium was gegenüber anderen metallen nicht so sehr im vorteil ist wie bspw. carbon. wenn man sich den aufbau vom i8 anschaut, dann sieht man dass vorder und und hinterachse auch eigentlich nur durch den mitteltunnel aus aluminium fest als drivemodul verbunden sind. bmw wäre schön blöd die karosserie nicht als massives tragendes teil zu nutzen. dass die drive struktur alleine fahrfähig ist heißt nicht, dass sie auch fahrdynamisch alleine annähernd ausreichend ist. und auf biegen und torsion mögen leichtbauwerkstoffe einiges an mehrwert bringen (daher auch karosserie aus carbon) auf Zug/Druck (und das trifft mehr oder weniger auf streben im unterboden zu) sind die vorteile von carbon überschaubar und leichtmetalle bringen hier gegenüber stahl garkeine vorteile mehr. das mehrgewicht ist also nachvollziehbar,. die 130kg würde ich übrigens mit vorsicht genießen. das sind keine offiziellen zahlen. denn offiziell gibt es auch keine serienversion eines roadsters 😉

  2. v10 says:

    Also tut mir ja leid. Aber mir gefällt das nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob den Leuten die so begeistert sind, das Auto nur deshalb gefällt weil es ein BMW ist. Was mich beim i8 mittlerweile am meisten stört, sind die hinteren Kotflügel. Warum das Cabrio 135 kg schwerer wird verstehe ich nicht. Ist doch alles Carbon, kann doch nicht so viel Gewicht kosten, das noch mal zu versteifen?

  3. B3ernd says:

    Dass mit dem Mehrgewicht verstehe ich auch nicht. Wurde es nicht sogar schon einmal auf BT erwähnt, dass durch das Carbonchassis keine weiteren Versteifungen nötig wären? Ein Mehrgewicht durch e Motoren für ein elektrisches Verdeck schließe ich jetzt mal aus – daran kann es wohl nicht liegen. Trotz Hybridbauweise sind 1630kg für einen solch kleinen Wagen nicht wirklich wenig. :/

    Ansonsten gefällt auch das i8 Cabrio sehr gut!

    • v10 says:

      Ja, ist Geschmackssache. Mir sind das zu viele Linien. Bin jetzt mal gespannt, was er für Kurvengeschwindigkeiten erreicht. Wären sie in 911Nähe, wäre das schon eine tolle Sache.

      • Pro_Four says:

        …stell Dir mal das Szenario vor wenn der schneller als der R8 wäre?!! ^^

        • v10 says:

          Ja, wenn er auf dem Nivau des 991 ist, dann ist er das auch. Nur hat BMW doch immer etwas von querdynamisch auf M6Niveau verlauten lassen. Das wäre dann ja nicht so toll. Mir wäre es lieber ich bekäme einen V8 Biturbo mit Zylinderabschaltung, das wären 5-6 Liter weniger im Drittelmix als mit dem V10. Die Karre säuft dermaßen. Ich sag ja immer noch, BMW sollte so ein Auto bringen, einen geglätteten i8 mit so einem V8 Motor. Aber werden sie wohl nicht. Und Audi auch nicht, die bleiben beim V10.

      • B3ernd says:

        Eben, das Design ist Geschmackssache 😉

        Den uralten R8 V8 wird er sicher in die Schranken weisen, was aber auch nicht so verwunderlich ist. Ich tippe auf Fahrwerte, die auf des M3 CSL Niveau sind , also folglich auch auf Niveau des 911 991. Der CSL war ist ca. 130kg leichter als der i8 Coupe(beide 360PS), dafür hat der i8 einen deutlich niedrigeren Schwerpunkt. Das einzige was mich immer noch Stutzig macht, sind die schmalen Reifen. Allein durch diese hat er deutlich weniger Auflagefläche und daraus resultierend weniger Grip in den Kurven. Ich bin wirklich auf einen ersten Test gespannt – am besten von Chris Harris 😉

        • v10 says:

          So optimistisch bin ich nicht. Auf der anderen Seite, wenn man sieht was Porsche beim 918 gerissen hat (paar Klassen höher,klar), schweres Luxusauto im Vergleich zur Konkurrenz und dann Ring schneller als der P1, vielleicht gibt das ja auch eine große Überraschung.

          • Pro_Four says:

            …gerissen hat er aber auch jede Menge beim Preis, der, wie ich find, exorbitant zu hoch ist!!

            • v10 says:

              Für das was er an Technik und Fahrleistungen bietet und im Vergleich zu den Preisen des LaF (vergleichsweise simple Technik) und des P1 ist der Preis noch fair.

  4. cisi says:

    ein 2sitzer mit dem gewicht eines kombis… defficient dynamics mission erfüllt würde ich sagen.

  5. Lauerput says:

    Hallo Benny,
    wie wärs mit einem Bildvergleich zwischen den verschiedenen Konzeptstufen des i8 und der aktuellen Version. Fände ich äußerst interessant!
    Viele Grüße

    • Kr1s says:

      Würde mich auch sehr interessieren – generell auch die Gegenüberstellung der verschiedene PS-Entwürfe mit den endgültigen Modellen (z.B. F3x, i3, etc.).
      Chris

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