Motor einer neuen Mobilität: BMW i Werbung mit Einstein & da Vinci

BMW i | 14.05.2013 von 29

Im Zusammenhang mit BMW i spricht man in München von nicht weniger als einer “Revolution der Mobilität”. Mit Blick auf den BMW i3, der als …

Im Zusammenhang mit BMW i spricht man in München von nicht weniger als einer “Revolution der Mobilität”. Mit Blick auf den BMW i3, der als erstes in Großserie gebautes Auto eine Fahrgastzelle aus Carbon haben wird, ist diese selbstbewusste Formulierung durchaus angebracht – und auch der Plug-in-Hybrid-Sportwagen BMW i8 dürfte zum Marktstart Anfang 2014 kaum auf ernstzunehmende Konkurrenz in einem vergleichbaren Preisrahmen treffen.

Mit einer neuen Werbekampagne unter dem Motto “Motor einer neuen Mobilität” lässt sich die BMW Group nun in gewisser Weise in die Karten schauen und stellt  in neun kurzen Videos jene Mitarbeiter vor, die hinter BMW i stecken.

BMW-i3-Werbung-Motor-einer-neuen-Mobilitaet-2013

Ansehen kann man die Image-Videos der neuen Kampagne unter bmwgroup.com/neuemobilitaet.

Bill McAndrews (Leiter Konzernkommunikationsstrategie, Unternehmens- und Marktkommunikation der BMW Group): “Anspruch der BMW Group ist es, die Mobilität der Zukunft zu gestalten. Mit der konsequenten Ausrichtung auf nachhaltige Mobilität mit Premiumanspruch treiben wir als Unternehmen die Veränderung und sind gleichzeitig Teil der Lösung. Wir nehmen daher bewusst die BMW Group als Absender der Kampagne und zeigen unsere Mitarbeiter, die mit ihrer Arbeit tagtäglich große und kleine Revolutionen auf den Weg bringen.”

29 responses to “Motor einer neuen Mobilität: BMW i Werbung mit Einstein & da Vinci”

  1. […] im Zeichen der Elektromobilität und insbesondere des BMW i3, mit dem sich die BMW Group als “Motor einer neuen Mobilität” positionieren […]

  2. CH says:

    Super Kampagne, auch die 9 Videos auf bmw-group.com! Das macht Lust auf mehr, der i 3 kann kommen 😉

  3. Gary says:

    Leider abgehobenes Marketing, wie man es aus München mittlerweile gar nicht mehr anders kennt.
    Nur mal zur Info: Einstein und daVinci postulierten in der Tat Einzigartiges und noch nie Dagewesenes.
    Und so viel ich weiß, gab und gibt es heute schon genügend E-Mobile zu kaufen, die dieselbe Reichweite für die Hälfte des Preises offerieren.
    Das einzig neue, was BMW hier bringen will (noch ist man ja beim Ankündigen – wie schon seit Jahren), ist die CFK Fahrgastzelle. Aber auch diese gibt es schon länger in höherpreisigen Fahrzeugen, stellt also auch keine “Revolution” dar.
    Die echte Revolution fand nämlich vor mehr als 100 Jahren mit dem Lohner-Porsche statt.
    Nur hatte dieser kein größenwahnsinniges Marketing nötig, anders der i3 Sturm im Wasserglas.

    • BMW_550i says:

      Der einzige Ankündigungsweltmeister ist Audi, mein Freund! 😉

      • Gary says:

        Oh je, ich wollte keineswegs Stein des Anstoßes für die Bewältigung deines Audi-Komplexes sein aber wenn es dir hilft darüber jemals hinwegzukommen. Auch BMW kündigt seit Jahren Elektromobilität an, ohne wirklich Substantielles zu bringen (sprich kauf- und fahrbare Fahrzeuge), sondern vertröstet bislang immer weiter mit kleinen Werbefilmchen und Messegespenstern, während andere Automobilproduzenten schon längst erlebbare (und vor allem bezahlbare) E-Mobile im Angebot haben.
        Ja es gibt sogar schon ein Brennstoffzellenfahrzeug von den Asiaten, welches man leasen kann.
        Vor diesem Hintergrund sollte man das “Revolutiönchen”, welches in Wirklichkeit gar keins ist und lediglich Marketinggeschwurbel ist, etwas kritischer sehen.

      • v10 says:

        Na, wo bleibt denn der M1/8/9 oder wie das Ding heissen soll? Tja, werde ich halt weiter Autos des Ankündigungsweltmeisters fahren müssen.

        • BMW_550i says:

          Nur zu, habe kein Problem damit. Solange es solche wie dich gibt, wird Stadler nichts unternehmen, aus einem Audi endlich mal keinen VW zu zaubern …

          • v10 says:

            Ein Audi A4, A5, A6, A8, R8, Q5 hat mit einem VW ja auch so wahnsinnig viel zu tun. VW-Autos haben, mit Ausnahme Phaeton und Touareg, alle Quermotoren, oben genannte Fahrzeuge längs. Enge Verwandtschaft gibt es nur bei A1, A3, TT, Q3. Aber das ist dir bestimmt zu kompliziert. Du scherst ja gerne alles über einen Kamm.

            • BMW_550i says:

              Ist mir wurscht. Mich interessiert nur BMW – und neben BMW finde ich Mercedes-Benz noch sehr ansprechend. Also höre auf, mich mit diesem Scheiß zu belästigen. VW (Audi) kommen nicht in Frage. Punkt. Checkst du das? Ein Audi ist nunmal ein VW – das bleibt für immer so. Zuerst entwickelt VW die Direkteinspritzung 2000 (2001) im Polo – dann bekommt dies auch der neue A4. Der VW hat kein Tumble-System für die Luftansaugung, der A4 hat dies – also eine Klappe mehr im Ansaugsystem – WOW, was für ein VORSPRUNG DURCH TECHNIK – und das, mein Lieber, ist nur ein Beispiel, darüber könnte ich Bücher schreiben. Angefangen von der Möglichkeit des Quertausches des Luftmassenmessers bis zu gleichen TSI (TFSI bei Audi) Systemen – ist alles gleich bei den VW, Seats, Audis, Skodas, .. – da fahre ich lieber VW oder Skoda – aber keinen überteuerten Audi, der ja so “anders” ist – das ich nicht lache .. bitte hör jetzt auf das zu kommentieren – du nervst.

              Grüße aus München – der BMW Stadt.

              • CH says:

                Danke BMW_550i, du bringst es auf den Punkt.

                Was sollen diese aggressiven Kommentare gegen BMW?? Seid ihr irgendwelche “no-lifers”, Hipsters oder von der Konkurrenz bezahlte Jungs??

                Auch wenn der audi euch während der Fahrt streichelt, fliegt oder sonst etwas macht, was BMW nicht kann, werde ich mir niiiiiiiemals einen audi kaufen. Der Lifestyle, der BMW rüber bringt ist absolut klasse und jetzt mit dem grünen Touch umso mehr. BMW steht für mich für Innovation, Sport, Eleganz, Fahrfreude, Effizienz (Liste nicht abgeschlossen).

                Zu wenig objektiv?? Mag sein, aber der in der theoretischen Ökonomie “rationale Mensch” versagt in der Realität, ergo gehören Emotionen dazu. Und genau diese Emotionen weckt BMW, darum hört auf mit euren spitzfindigen Argumenten (welche nicht mal mit Quellen unterlegt sind).

                So ich habe geschlossen, ich möchte keine unnötige Energie mehr in dieses Thema stecken.

                • v10 says:

                  Klar, ich werde von der Konkurrenz bezahlt. Natürlich, was auch sonst. Wie alt bist du? Ich fahre einen R8, schon den zweiten. Zuvor hatte ich einen M3, einen 330, und einen 911 und einen 360. Der 911 war perfekt aber langweilig, der 360 hatte die ganze Zeit Elektronik- und Getriebeprobleme und die Batterie entlud sich chronisch, der 330 war lahm, M3 weckte Emotionen aber nervte auf der Langstrecke, die R8 verbinden die Extrovertiertheit eines Italienischen Sportwagens mit der Perfektion eines 911 und dem Komfort einer Limousine. So was gibt sonst nirgends. Aber da kannst du nicht mitreden. Du hast so was noch nie gefahren. Genauso wenig wie Emir, der die ganze Zeit von Sportlichkeit und Hinterradantrieb schwafelt und einen 2Tonnen-Fünfer-BMW durch die Gegend wuchtet. Wenn BMW einen Mittelmotorsportwagen auf 911-Preisniveau bringt, und er gut aussieht, kaufe ich ihn. Ach ja, ich war mal BMW-Fan. Mein Vater hatte den ersten M5, 286 PS. Das waren Zeiten. Alles vorbei.

                  • BMW_550i says:

                    Eins verstehe ich nicht.

                    Du redest die ganze Zeit irgendwas von “Ich war mal BMW-Fan” – das ist Vergangenheit – nun bist du VAG-Fan, also kannst du nicht einfach es sein lassen und andere Personen ihre Denkweisen lassen? Bist du irgendwie zurückgeblieben in der Entwicklung oder was ist da schief gelaufen? Ich verstehe dich nicht – wenn du BMW nicht magst, dann treib dich hier nich rum – ganz easy! Wenn Lambo nicht wäre, gäbe es auch keinen R8 – Audi ist der Kopierweltmeister – ja, ja – jetzt kommst du wieder damit “wenn Audi nicht wäre, würde Lambo schon längst insolvent sein bla bla” – die Ingenieure bei Lambo arbeiten nun für Audi – aber Audi ist inkompetent und hat wieder mal Hilfe von Italienern gebracht – ARM!!!!!!

                    Wenn Audi mal sowas wie Benz oder BMW kann – sowas ist bei Audi ein Fremdowort – EIGENSTÄNDIGES ARBEITEN – EIGENSTÄNDIGES ENTWICKELN VON TECHNIK – dann, können wir reden. Bis dahin nicht. Komm mir nicht mit Quattro ..

                  • v10 says:

                    Wie gesagt, dir ist nicht zu helfen.

                  • BMW_550i says:

                    Wie viele Nicknames hast du, du armseeliges Stück? :))) Echt zum Bemitleiden!

                  • zsss says:

                    Du hast doch mit Audi angefangen. Es ging um BMW i und die Technik und dann kommt wieder ein blöder: Audi ist der Kopierweltmeister-Spruch. Also was erwartest du? Du bist derjenige der die Diskussion auf Audi gelenkt hat. Warum tust DU das und bleibst nicht bei BMW, hm? Und immer dieser Blödsinn den du schreibst. Die Lamborghiniingenieure arbeiten jetzt für Audi, was für ein Schwachsinn. L hatte nicht mal 30 Ingenieure bevor Audi kam, weisst du was der Diablo für ein miserables Auto war? Weisst du dass die Ls vielvielviel besser geworden sind, seit Audi das Ruder übernommen hat? Naturlich nicht! Die Audiingenieure arbeiten jetzt für Lamborghini und für Bentley und für VW und für Porsche. Der V8TFSI, eine Audientwicklung die in allen Premiumkonzernprodukten eingesetzt wird (das Bentley ihn mitentwickelt hat ist eine reine Marketingaussage, auf die du natürlich reinfällst), mit Ausnahme Porsche, alle zukünftigen Porsche SUVs, Audibasisentwicklungen, der neue Phaeton und der neue Touareg werden Audibasisentwicklungen sein, der Nachfolger des R8, eine Audientwicklung in Neckarsulm, genau wie der R8 II. So rum wird ein Schuh draus. Die Basisentwicklungen für den A3 und A1 kommen von Volswagen. Es ist ein Geben und Nehmen. Wenn du das nicht begreifen kannst, tust du mir leid.

                  • zsss says:

                    meinte, der Gallardonachfolger eine Audientwicklung, genau wie der technische nahezu identische R8 II

                  • BMW_550i says:

                    Geben und Nehmen – genau das ist es! Danke, du hast es auf den Punkt gebracht! Ich danke dir damit herzlichst.

                    GEBEN UND NEHMEN – besser kann man es nicht ausdrücken! Und eben genau DAS (!) ist INAKZEPTABEL!!!!

                    Audi muss erstmal die Innovationen BMW und Benz nachholen und das erreichen, was die zwei Hersteller erreicht haben, dann sehen wir weiter.

                    Diskussion zu Ende, Deal?

                • BMW_550i says:

                  Danke auch dir! 🙂 Bin deiner Meinung. Ignorieren – ganz einfach! 🙂 Ich hab’s gelernt!

              • v10 says:

                Du lernst es nie. Armer kleiner Emir.

    • CH says:

      Das sehe ich anders. BMW revolutioniert die Fahrzeuge in dem Sinne, dass das ganze Produkt (inkl. der Wertschöpfungskette) konsequent den ökologischen Gedanken verfolgt! Das gibt mir als Käufer ein gutes Gefühl. Wie Dr. Reithofer treffend sagte: ” Das neue Premium ist grün.” Übrigens, viele Personen meines Umfeldes sind neuerdings begeistert von BMW (wegen der Richtung, die sie einschlagen).

      • Gary says:

        Nun, da ist mein autoaffines Umfeld etwas anders gepolt.
        Da wird eben nicht brav abgenickt, was der Reithofer medien- und marketingwirksam in die Kamera spricht, sondern kritisch hinterfragt; zB. viele aktuelle Technik- und Qualitätsprobleme bei Neufahrzeugen, Aufgabe von bisherigen Markenmerkmalen wie R6 oder Heckantrieb, Verfettung der aktuellen Modelle, Beschäftigung von Menschen zu Hungerlöhnen und Lohndumping/Diskriminierung per Werksvertrag/Leiharbeit bei gleichzeitig Mrd.-gewinnen usw usw – aber das ist ein anderes Thema.

        Zu deinem Argument einer ökologischen Wertschöpfungskette bzw. eines solches Produktes musste ich wirklich schmunzeln.
        Auf welchem Wege gelangen denn die Teile für ein Fahrzeug in die Endfertigung? Mit Segelbooten? Wie sind Werkzeuge und Maschinen in den Produktionsstandorten hergestellt worden? Ausschließlich aus Ökostrom und nicht fossilen Materialien? Woraus wird das CFK für die Fahrgastzelle hergestellt? Etwa nicht aus Erdöl? Wie hoch ist der Fracking-Anteil am verwendeten Erdöl? Sorry, daran ändern auch keine Windrädchen, die medienwirksam um die Produktionshalle aufgestellt sind.

        Lieber “CH” du musst leider noch viel lernen, und damit meine ich nicht nur das Appinseln launiger Sprüche, die der BMW-CEO in die Kamera posaunt.

        • CH says:

          Lieber “Gary”

          Das ist richtig, dass ich noch viel lernen muss/kann, im Leben hat man nie ausgelernt 😉

          Technik- und Qualität-Probleme ist nicht ein BMW-spezifisches Problem, das haben andere Premium Hersteller auch, also zählt für mich dieses Argument nicht! Angenommen, BMW hat eine Fehlerquote von 5%, dann sind jährlich ca. 90’000 Neuwagen betroffen (1,8 Mio. * 0.05)!

          Dass BMW von der “Tradition” in bestimmten Bereichen abweicht, kann schon sein, jedoch muss man dabei immer die Vor- und Nachteile abwägen. Ein (kleines) Unternehmen, das in einem Markt agiert, wo Technik und Innovationen sehr wichtig sind, muss unbedingt wachsen! und dies ist nur möglich, wenn man die Breite Masse anspricht. Individuelle Marken haben kaum noch eine Chance (siehe SAAB). Man muss hier einfach mit der Zeit gehen, was ich auch völlig o.k. finde.

          Nun zu der Wertschöpfungskette:
          Dir ist schon bewusst, dass die Umwandlung von Rohstoffen in vollwertige Produkte Energie benötigt? Meiner Meinung nach kann man in unserer Wohlstandsgesellschaft nie zu 100% ökologisch sein. Jedoch bemüht sich BMW, hier die bestmögliche Alternative zu wählen (unter Unsummen von Investitionen) und genau dieser Punkt fasziniert mich. BMW ist sich der Problematik bewusst und macht das Beste daraus. Beweis: 8 Mal hintereinander den “Sustainability Award” gewonnen.
          Ich denke, dass die Produktion von CFK (in der Summe) bei BMW eine bessere Energiebilanz aufweist, als z.B. der Material-Mix bei audi.

          • Gary says:

            Natürlich braucht es Energie zur Verarbeitung von Ressourcen aber diese Energie wird eben nicht ausschließlich ökologisch sein können. Somit ist anhand eines Beispiels das Gerede von ganzheitlich ökologischer Wertschöpfungskette obsolet und als Marketingmärchen entlarvt. Wie du in meinem obigen Beitrag gesehen hast, gibt es noch viele weitere Beispiele.

            Und was tust du? Du kommst mit einem Preis der ausgerechnet einen der nichtssagensten und abgenutztesten Begriffe der letzten 10 Jahre zum Namen hat und begründest die sog. Nachhaltigkeit mit hohen Investitionen. Wo genau ist denn BMW nachhaltig? Wofür konkret wird dieser Preis vergeben? Für V12 Studien auf dem Villa d’Este? Und die hohen Investitionen für die Submarke i gehen doch wohl eher in das Marketing sowie in Anlaufinvestitionen als in Umweltverträglichkeit. Du kannst gerne das Gegenteil beweisen.
            Das wäre allenfalls besser als das dem Konsumenten von den BMW-Marketingfuzzis hingeworfene Öko-Feigenblatt nachzubeten, nicht wahr?

            Übrigens steht Aluminium (da du ja auf den Materialmix bei Audi angespielt hast) deutlich besser in der Langzeitökobilanz dar, als es beipielsweise CFk tut, den Aluminium ist beinahe belibig oft recyclebar, was man von CFK nicht sagen kann. Zwar wird auch Audi in naher Zukunft CFK verwenden aber wenn ich mir die ca.100kg Mindergewicht eines aktuellen A3 gegenüber einem 1er zeigen doch auf, dass BMW hier etwas falsch macht. Und das sind schließlich die Modellreihen, die wegen ihrer Skaleneffekte deutlichere Auswirkungen auf das Erreichen von Umweltzielen haben als das ein Nischenmodell wie der i3 tut.

      • v10 says:

        Das i-Projekt ist alles, aber nicht ökologisch. Die Personen in deinem Umfeld, die sich begeistern lassen, sitzen einer Marketinglüge auf, die auch andere Hersteller von Elektrofahrzeugen verbreiten. Ökologisch ist Fahrrad zu fahren oder zu Fuss zu gehen. Alles andere ist Augenwischerei.

    • v10 says:

      Danke Gary, es gibt hier noch Menschen die ihren Verstand noch nicht mit dem BMW-Schlüssel abgegeben haben. BMW i ist eben keine Revolution sondern verschmilzt bekannte Technik mit der Innovation der CFK-Zelle (die an sich auch nichts neues ist) zu einem Marketing-Livestylecocktail. Man kann BMW nur wünschen, dass das Projekt erfolgreich ist, der Umwelt bringt es allerdings nichts nichts und wieder nichts, nur BMW ein positives Image. Dazu ist es da. Ich finde die Werbung mit Da Vinci und Einstein auch als ziemlich frech.

      • der_ardt says:

        Dass es der Umwelt nichts bringt ist in etwa die Aussage die Vegetarier (nein, ich bin keiner..) zu hören kriegen wenn es um ein gebratenes Stück Fleisch geht. Wenn BMW i ein Erfolg wird, dann auch aufgrund des Umweltgedankens dahinter. Gut möglich, dass das zu Beginn nichts bringt, weil der grüne Strom aus Wasserkraft durch die Produktion woanders fehlt und durch Kohlekraft ausgeglichen wird. Aber wenn z.B. Kommunen merken, dass durch regenerative Energien ein attraktiver Standortfaktor für Industrie geschaffen werden kann (am Beispiel BMW i), dann kann und wird das langfristig was bewirken. Dass BMW i die Welt nicht allein rettet dürfte klar sein, aber im Vergleich zu Aluhütten in Ungarn die die nähere Umgebung mit giftigen roten Schlamm beglücken, ist es wenigstens die richtige Richtung.

        • v10 says:

          Nein, es ist die falsche Richtung. Ein BMW i3 (das gilt auch für die Fiskers, etc. dieser Welt) ist eine Energievernichtungsmaschine. Es ist ein Stadtfahrzeug das umgerechnet 170 PS benötigt um Einkäufe zu tätigen. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass die BMW zweit dritt oder viert-Fahrzeuge sein werden, von wohlhabenden, z. B. Californiern die sich, wie der BMW-Konzern auch, mit einem grünen Feigenblatt schmücken wollen. Es ist in der Stadt umweltpolitisch besser einen Benziner mit 50 PS zu fahren, von mir aus mit Erdgas, da der Energieverbrauch erheblich geringer ist. Deutschland ist das einzige Land (sieht man von von der Natur begünstigten dünn besiedelten Ländern wie Island ab) das konsequent auf regnerative Energieen setzt. Wir sind die Ausnahme, nicht die Regel. Alles Öl und Gas und alle Kohle die je auf der Erde von Menschen gefunden wird, wird verfeuert werden, völlig gleich ob es i´s gibt oder nicht. Es ist global nicht davon auszugehen, dass sich der Energiemix signifikant zugunsten regenerativen Energieen verändern wird. In Asien schiessen die Atomkraftwerke nur so aus dem Boden, ohne dass die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, die riesigen Windenergiefelder in der inneren Mongolei (gehört zu China, nur die innere) bewegen sich bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch Chinas im Promillebereich und werden auch nicht darüber hinausreichen, da, wie in vielen anderen Schwellenländern, der Energieverbrauch rasant ansteigt. Sinnvoll sind solche Fahrzeuge nur für die Vermeidung lokaler Emissionen in Megastädten. Am Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Energieen ändern sie so gut wie nichts. Ob ich meine Autos aus Alu baue oder aus CFK, in beiden Fällen ist der Energieverbrauch unangebracht hoch, der Abbau von Aluminummaterial ist eine umweltzerstörerische Angelegenheit, Ungarn war aber schon immer der größte Aluproduzent in Europa, auch schon vor 80 Jahren. Ob CFK die Lösung ist für die Automobilindustrie bezweifle ich. PS: ich bin seit ziemlich exakt 20 Jahren Vegetarier. In der Stadt fahre ich Rad (auch im Winter, mein Auto ist auch recht auffällig…). Auf Langstrecken (weil ich dort arbeiten kann) Zug, auch zur Arbeit fahre ich mit Zug oder Rad. Und bei mittleren Strecken benutze ich meine V10-Energievernichtungsmaschine. Bin halt auch nur ein Mensch.

  4. Leser says:

    Gary hat recht. Zudem kommen noch die Recycling Probleme von CFK. Es ist sehr aufwendig (auch Energie) diese wieder in einzelne Bestandteile zu lösen und wieder zu verwenden. Zudem kommen die Akkus. Diese sind auch nicht 100% Recyclebar. Und Wie lange fährt man dem dem Akku diese vorgegebenen km? Wenn ich die Handys angucke dann nicht sehr lange. Nach einem halben Jahr muss man das ding jeden Tag laden damit es den nächsten überlebt. Dieses übertragen auf die Autos ist es alles andere als Grün.

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