BMW: Produktion in neuem Werk Joinville in Brasilien ab 2014

News | 23.10.2012 von 1

Die Nachfrage nach den Autos der BMW Group wird im Jahr 2012 einen neuen Höhepunkt erleben, aber auch für die kommenden Jahre geht man in …

Die Nachfrage nach den Autos der BMW Group wird im Jahr 2012 einen neuen Höhepunkt erleben, aber auch für die kommenden Jahre geht man in München von einem gesunden und auf zahlreiche Märkte verteilten Wachstum aus. Um der stetig steigenden Nachfrage folgen und die regionale Gesetzgebung bestmöglich berücksichtigen zu können, baut die BMW Group ihr Produktionsnetzwerk in den letzten Jahren konsequent aus.

Den nächsten Schritt geht man in sehr naher Zukunft auf dem südamerikanischen Kontinent: Bereits im Jahr 2014 sollen die ersten Autos das nun beschlossene Werk in der brasilianischen Region Joinville verlassen. Bis dahin werden über 200 Millionen Euro investiert und mehr als 1000 Arbeitsplätze in Brasilien entstehen.

Welche Baureihen im neuen Werk gebaut werden sollen, hat BMW bisher nicht bekanntgegeben. Klar ist aber, dass die bis zu 30.000 zukünftig in Brasilien gebauten Fahrzeuge vor allem für den brasilianischen Markt bestimmt sind. Im Jahr 2011 verkaufte die BMW Group 15.201 Fahrzeuge in Brasilien und lag dabei 54 Prozent über dem Vorjahr.

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW): “Wir begrüßen die neuen Rahmenbedingungen für Investitionen in Brasilien auf Basis des vor kurzem verabschiedeten Gesetzes „Inovar Auto“. Wir haben einen Investitionsplan für unser geplantes neues Werk bei der brasilianischen Regierung eingereicht. Brasilien ist für die BMW Group ein Markt mit großem Zukunftspotenzial, daher bauen wir unser langfristiges Engagement dort aus. Wir schaffen damit die Voraussetzung für eine weiterhin ausgewogene Absatzverteilung zwischen Europa, Asien und Amerika und damit für unseren nachhaltigen Unternehmenserfolg. Mit diesem Schritt hält das Unternehmen an seiner Strategie fest, wonach die Produktion dem Markt folgt. Dies hat sich bereits in Märkten wie den USA, China oder Indien bewährt.”

 

  • quickjohn

    Nachdem die brasilianische Regierung neuerdings hohe Einfuhrzölle verabschiedet hat, ging für BMW kein Weg mehr an einer ckd-Fertigung (completly knocked down) vorbei.
    Das Werk ist zunächst auf gernicht so bescheidene 30′ Einheiten ausgelegt – und der Deal ermöglicht natürlich auch weiterhin die Einfuhr kompletter Automobile ohne Strafzölle.
    Man wird nun der erste Premium-Hersteller auf diesem potent. Wachstumsmarkt sein – ein womöglich wichtiger Start-Vorteil.

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Bimmertoday

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