Juni und Erstes Halbjahr 2012: BMW Group feiert neuen Absatz-Rekord

News | 7.07.2012 von 15

Trotz der eher mäßigen Zahlen auf dem deutschen Markt konnte die BMW Group im Juni 2012 weltweit mehr Autos als jemals zuvor in einem Juni …

Trotz der eher mäßigen Zahlen auf dem deutschen Markt konnte die BMW Group im Juni 2012 weltweit mehr Autos als jemals zuvor in einem Juni und damit auch ein starkes Finale für das erste Halbjahr 2012 abliefern, das ebenfalls mit einem Rekord abgeschlossen wurde: Mit 900.539 Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce wurden nicht nur 8,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum verkauft, sondern auch mehr als jemals zuvor in einem ersten Halbjahr.

Im Juni trugen 172.516 Einheiten zum starken Ergebnis bei, womit der seinerzeit ebenfalls noch unübertroffene Juni 2011 um weitere 4,0 Prozent getoppt wurde. Erst ein einziges Mal konnte die BMW Group in einem Einzelmonat mehr Autos verkaufen als im Juni 2012.

Auch wenn das Wachstum der BMW Group zur Zeit vor allem in Asien zu beobachten ist, darf man sich in München auch über starke Zahlen aus Europa und Amerika freuen. Auf dem Heimatkontinent konnte man sich im Juni um 1,5 Prozent auf 92.686 Einheiten steigern, im ersten Halbjahr liegt man mit 437.066 Autos praktisch auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (-0,1%).

In Amerika konnte der Absatz im Juni 2012 um 2,0 Prozent auf 35.116 Fahrzeuge gesteigert werden, für das gesamte erste Halbjahr entsprechen 194.620 Einheiten sogar einem Plus von 8,8 Prozent. Noch deutlich stärker fällt das Wachstum auf den asiatischen Märkten aus, hier konnte das erste Halbjahr 2011 mit 237.875 Einheiten um 25,7 Prozent überboten werden. Wachstumsmotor ist dabei ohne Frage China, hier konnten seit Jahresbeginn 158.956 Fahrzeuge verkauft werden – 30,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011.

Für die nächsten Wochen erhofft man sich in Europa neue Impulse durch den 3er Touring F31, in China soll die speziell für diesen Markt entwickelte BMW 3er Langversion F35 ab Mitte Juli Kunden überzeugen.

Die Kernmarke BMW konnte sich im ersten Halbjahr 2012 weltweit um 8,3 Prozent auf 747.064 Einheiten steigern und profitierte dabei von den guten Verkaufszahlen der neuen 1er-Reihe F20. Der einzige Kompaktklasse-Vertreter mit Hinterradantrieb wurde im ersten Halbjahr 89.490 Mal verkauft, was einer Steigerung um 51,0 Prozent entspricht. Ebenfalls gut lief es für die BMW 3er-Limousine, die im ersten Halbjahr um 15,4 Prozent auf 135.976 Einheiten wachsen konnte. Starke Wachstumsraten waren außerdem bei BMW X3 (74.098 / +38,4%) und BMW 6er-Reihe (+222%) zu beobachten.

Ebenfalls auf Rekordkurs befinden sich die Marken MINI und Rolls-Royce: Seit Beginn des Jahres haben sich bereits 151.875 Kunden für einen neuen MINI entschieden, 7,0 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Großen Anteil daran hat das kleine SUV MINI Countryman, das demnächst um die zweitürige Variante MINI Paceman ergänzt wird und in den ersten sechs Monaten 49.588 Kunden fand (+23,4%).

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marketing BMW): “Wir haben sowohl im Juni als auch im ersten Halbjahr eine neue Bestmarke beim Absatz erzielt. Die BMW Group liegt voll auf Kurs, auch im Gesamtjahr eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen zu erzielen. In den nächsten Monaten werden wir neue Fahrzeugmodelle auf den Markt bringen, die in der zweiten Geschäftsjahreshälfte für weitere Wachstumsimpulse sorgen werden. Wir streben auch in Zukunft eine weltweit ausbalancierte Absatzverteilung an und wollen auch künftig auf allen Kontinenten in großen und kleinen Märkten wachsen.”

  • simons700

    MB ohne Smart: 652.924 Fahrzeuge +6,9%
    MB mit Smart und Maybach 708.517 Fahrzeuge +6,5%

    Audi kommt erst nächste Woche!

  • quickjohn

    Ein Jahresabsatz von Mio. 1,8 Fahrzeugen scheint realistisch zu sein. Interessant ist, dass man in Europa – trotz Nullwachstum im deutschen Markt – nichts verliert. Das sieht bei Daimler und Audi für Resteuropa ganz anders aus.

    Wie jüngst von einem anderen User schon erwähnt scheint das System der gleichmässigen Bearbeitung der Märkte durchaus Früchte zu tragen. Wenn ein grosser Markt (wie D oder Europa) vorübergehend ‘schwierig’ wird, kann man in andere grosse Märkte umsteuern ohne die Autos mit grossen Incentives in den schwachen Markt ‘drücken’ zu müssen.

    Gleichwohl ist aber der Verkaufsdruck (z.B. z.Z. an die dt. Händler) über die Mengen-/Margenpolitik stets gegeben.

    Für die nächsten Monate wird der 3er Touring den Händler in D und Europa Luft geben. Zumindest die dt. Autopresse lobt ihn ja – dürfte für das Haus BMW ziemlich ungewohnt sein – geradezu überschwenglich! 

    • Steve8178

       …nicht zu vergessen ist aber, das BMW schon Anfang des Jahres ein Einbruch in der zweiten Jahreshälfte vorhersagte. Ob es wirklich so schwer werden wird, gerade mit den neuen Modellen wie F31 das nicht zu schaffen, werden wir sehen… hoffe aber, das hier BMW nicht sooo viel Kraft in den Asiatischen Markt steckt, da hier das Wachstum -in meinen Augen- zu schnell passierte.

      Die Frage ist, wann der asiatische Markt, speziell China, ins Straucheln kommt, was dann los sein wird. Gerade Audi hat dort eine kleine Monopolstellung und geradezu auch einen kleinen Heimatmarkt bzw. Umsatzbringer geschaffen.

      Naja, ich lasse mich gerne eines besseren belehren, nur irgendwann ist Schluss mit Wachstum, WAS DANN?? Krise? Halten des Zahlen? Heulen? Ich bin schon die nächsten Jahre gespannt!!

      • simons700

        Schluss mit Wachstum?
        Glaube ich kaum!
        Das Gefälle zwischen arm und reich wird vor allem in Asien immer größer und
        REICH möchte bekannter Maassen BMW, AUDI und Mercedes fahren!
        An Kunden wird es den 3 deutschen Premiumherstellern auch in Zukunft nicht
        mangeln. Ein größeres Problem sehe ich in den asiatischen Regierungen, diese
        lassen sich immer neue Richtlinien einfallen um den deutschen Herstellern
        Steine in den Weg zu legen und um an ihr KNOW HOW rann zu kommen…

        • Steve8178

           …doch, ich bin der festen Überzeugung das irgendwann das Wachstum stagnieren wird, die Frage wird nur sein, wann und wo. ich tippe am ehesten auf den Asiatischen Markt. Aaaaber ich lasse mich gerne eines besseren Belehren…;)

          • der_ardt

             ;-) klar wirds irgendwann stagnieren, aber so bald wird das nicht sein.

      • der_ardt

        Der asiatische Markt besteht nicht nur aus China. China wird die kommenden Jahre mit dem Wirtschaftlichen Aufstieg immer mehr Reiche Menschen hervorbringen (auf Kosten vieler ärmerer Menschen versteht sich) die deutsche Autos fahren wollen. Auch mit diversen Zöllen und Steuern wird das Wachstum von den drei Premiumherstellern sicherlich noch die nächsten Jahre anhalten, und selbst dann ist Indien dran mit neuer Oberschicht. Und BMW hat in China definitiv mehr Wachstumspotential als beispielsweise Audi, die mit VW ziemlich gute Möglichkeiten hatten, den Raum schon früh zu erschließen. Amerika finde ich da schon wieder spannender.

        • Steve8178

           …hmmmm, also 1. habe ich doch im Text geschrieben spz. China und nicht NUR auf den asiatischen Markt bezogen. Und das man auf Kosten der Armen wächst, ist “für mich” auf gut deutsch ein Armutszeugnis für die Regierung.

          USA ist für mich ein stabileres Land, wo der Markt sich weiter entwickeln kann, so sehe ich gerade für BMW ´noch´ größere Wachstumschancen als Audi in den USA, da man sich bewusst ist, dass Audi ein Anhängsel von VW ist.

          nur wird Audi in Europa besser angenommen als BMW, rein Volumenbezogen natürlich.

          Das BMW auch mehr Wachstum hat als Audi sehe ich eher zwiespältig, schon alleine der Tatsache geschuldet das der Markt förmlich aus allen Nähten platzt.
           
          Es gibt noch so viele Kennfelder die BMW besteigen kann und auch wachsen wird, die Frage ist aber auch, ob man gegen eine Macht wie VAG zwecks Audi gegenhalten kann. In den USA wird das klappen, keine Frage, schon alleine wegen des Image.

          Was die Allianz mit Toyota betrifft, da bin ich schon sehr gespannt was und ob es fruchten wird, jedenfalls gg. Audi zu konkurrieren, war es ein clevere Strategie/Idee. ;)

          • der_ardt

            hey! Du hast geschrieben ” der asiatische Markt, speziell China”, also der asiatische Markt, auf den ich mich danach auch bezog. Wenn du es so schreibst sagst du dem asiatischen Markt die gleiche Entwicklung voraus wie China, was aber nicht so stimmt, weil Indien z.B. noch am Anfang der Entwicklung steht, die China gerade macht. Zumindest klingt es so als würdest du China für Asien stellvertretend meinen. ;-)
            Der asiatische Markt wird nicht so schnell ins straucheln kommen, zumindest nicht wenn die Regierungen nicht allzu radikale Schritte einleiten (die chinesischen Politiker fahren auch gerne dicke Autos, von daher erwarte ich da nicht zu viel schlimmes, von aufgezwungenen Kooperationen mal abgesehen). Und klar sind die USA stabiler, aber eben nicht so krass am wachsen wie China, geht auch kaum ohne Menschenrechte zu ignorieren. Dementsprechend ist dort für BMW nicht so viel Wachstumspotential. Auch wenns schmerzt, muss ich zugeben dass BMW für die Selbstständigkeit doch mehr oder weniger alles richtig gemacht hat bisher.
            Und 2.? :-P

            • Steve8178

              …hmm, wir können das nun ausdehnen wie wir wollen, nur der asiatische Markt ist für mich nur eine Momentaufnahme der Steigerung. Und ja, es ist SPEZIELL China (also schätze ich China explizit höher ein) die ich als “NUR” kurz/mittelfristig wachsen sehe.

              Auch wie schon oben geschrieben, werde ich mich für ein besseres Belehren, aber wenn man den Markt beobachtet, sehe ich dort langfristig kein stabilen Markt.

              Klar ist die USA für BMW ein Markt der langsamer wächst, nur für mich nachhaltiger und -sagen wir mal- durchschaubarer.

              Ganz interessant: http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4958324-konjunkturtermine-termine-wichtige-daten-china-anmarsch

              “Auch wenns schmerzt, muss ich zugeben dass BMW für die Selbstständigkeit
              doch mehr oder weniger alles richtig gemacht hat bisher.” sehe ich eben genauso…

  • Steve8178

    …. “profitierte dabei von den guten Verkaufszahlen der neuen 1er-Reihe F20″

    Langsam habe ich das Gefühl, dass das Design des F20, das in D nicht gerade auf Zuspruch kommt, in den anderen Ländern wie Asien oder Europäische Länder ein Volltreffer ist. Hmm, naja solange BMW mit dem 3er in Schwarze trifft, ist mir das auch völlig Schnubbe…;)  

  • quickjohn

    Jaja, die Grenzen des Wachstums und die Diskussion darüber. Wenn es nach Meadows geht ist die Stetigkeit ja noch bis in die 70′er Jahre dieses Jahrhunderts gegeben. Und warum soll BMW da nicht dabei bleiben können, vorausgesetzt die Produkte passen?

    Jedenfalls – von uns wird kaum Eine(r) nachprüfen können ob der US-Professor recht behalten wird …..

    • der_ardt

       hoffentlich hat er recht ;-)

  • CB40CSR

    Thja, mit dem Design des 1-er wurde so mancher Kritiker eines besseren belehrt.
    Ich fahre regelmässig an einem 125i mit M Sportpaket in Estorilblau vorbei, und ich muss immer wieder sagen dieser Wagen sieht hammer aus. Und, die Hoffnung stirbt zuletzt, hatte neulich gelesen dass der Nachfolger des F20, als 5 und 3 Türer wieder Heckantrieb bekommen soll. Dem kann ich nur Zustimmen, es wäre ein Fehler dieses Monopol aufzugeben, schliesslich ist dies eines der überzeugensten Kaufargumente, der einzige Hecktriebler in der Kompaktklasse.

  • Palle

    ich war anfangs sehr skeptisch, ob sich der neue 3er tatsächlich so gut verkaufen würde als erhofft. Aber 135.000 Einheiten (mit Vorgängermodell) im ersten halbjahr sind ein sehr sehr guter wert. wenn man bedenkt, dass das Münchner Werk eine Jährliche Kapazität von ca. 200.000 Einheiten hat.

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