a-workx schärft nach und bringt den BMW M3 460 cs auf GTS-Niveau

BMW M3 | 24.11.2011 von 16

Besitzer eines BMW M3 GTS haben zwar das derzeit sportlichste Angebot von BMW gekauft, aber für den dauerhaften Einsatz auf der Rennstrecke nehmen viele Hobby-Rennfahrer …

Besitzer eines BMW M3 GTS haben zwar das derzeit sportlichste Angebot von BMW gekauft, aber für den dauerhaften Einsatz auf der Rennstrecke nehmen viele Hobby-Rennfahrer dennoch weitere Modifikationen vor. Der Tuner a-workx bietet nun ein Komplett-Paket auf Grundlage des normalen M3 an, das den “normalen” GTS in Sachen Performance in den Schatten stellt und auf den drei Säulen Gewichtsreduzierung, Leistungssteigerung und Optimierung des Fahrwerks basiert.

Der BMW M3 460 cs von a-workx bringt insgesamt rund 80 Kilogramm weniger als die Serie auf die Waage und bietet zudem etwa 40 PS mehr Leistung. Verantwortlich dafür sind die Titan-Abgasanlage von Akrapovic sowie Carbon-Airbox, Sport-Luftfilter, Sportnockenwellen und Steuergerät-Optimierung von a-workx.

Das Fahrwerk wurde in wochenlanger Kleinarbeit mit Profi-Rennfahrern und den Spezialisten von KW entwickelt und passt perfekt zur leicht frontlastigen Gewichtsverteilung des BMW M3. Für optimale Traktion an der Hinterachse sorgt auch das mechanische Sperrdifferential von Drexler, das vor allem beim Herausbeschleunigen aus Kurven dabei hilft, die Kraft des V8 auf die Straße zu bringen.

Nicht weniger wichtig als Traktion, Fahrverhalten und Motorleistung sind auf der Rennstrecke auch gute Bremsen, weshalb a-workx auch hier nachgebessert hat. Zum Einsatz kommt eine Bremsanlage mit Carbon-Keramik-Bremsscheiben sowie sechs-Kolben-Festsätteln an der Vorder- und vier-Kolben-Festsätteln an der Hinterachse, die trotz 380 Millimeter großer Scheiben 12 Kilogramm leichter als die Serienbremsanlage ist.

Auch bei den Felgen wurde aufs Gewicht geachtet: Die ATS Superlight-Leichtmetallräder in 19 Zoll wiegen lediglich 7,9 Kilogramm und unterbieten die Serienfelge somit um 2,3 Kilogramm. Die geringen ungefederten Massen tragen zum leichtfüßigen Handling des M3 460 cs bei, der nach dem Tuning nicht nur faszinierenden Sound, sondern auch 460 PS und ein maximales Drehmoment von 460 Newtonmeter bietet.

Motorhaube, Kofferraumdeckel, Frontschürze und Frontlippe bestehen aus Carbon und sorgen gemeinsam für eine Gewichtsreduzierung um acht Kilogramm. Im Innenraum zeigen Titan-Überrollbügel, Feuerlöscher, Notaus-Schalter und nicht zuletzt die Recaro Pole Position-Schalensitze mit Sicherheitsgurten von Schroth, dass hier ein echter Sportler darauf wartet, artgerecht bewegt zu werden.

Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der M3 460 cs in 4,1 Sekunden, 200 km/h liegen nach 13,2 Sekunden an. Völlig unabhängig von diesen Zahlen punktet der a-workx M3 aber vor allem mit seinem querdynamischen Potential und einem Technikpaket, das sich auch auf der Rennstrecke sehen lassen kann. Wem die Leistung von 460 PS noch nicht ausreicht, bekommt bei a-workx übrigens auch einen Kompressor-Umbau und dann sogar mehr als 600 PS.

(Bilder & Infos: a-workx)

  • Anonymous

    Das ist voll nach meinem Geschmack. Die Drexler-Sperre ist im Gegensatz zum M-Diff drehmomentfühlend oder? Scheinbar war die Serien-Variante nicht gut bzw. leicht genug.

    • ElbeDD

      Das frage ich mich auch, was an dem M-Differential schlechter sein soll. Und ist nicht ein drehzahlfühlendes Diff besser für die Rennstrecke geeignet?
      Ansonsten scheint mir das Paket top, wenn man sich öfters auf einer Rennstrecke blicken lässt.

    • Anonymous

      Meinen Geschmack triffts auch voll.. Fragt sich nur was das ganze nun kostet 😀

  • Jupp

    Titan-Abgasanlage von Akrapovic sowie Carbon-Airbox, Sport-Luftfilter, Sportnockenwellen und Steuergerät-Optimierung…….. Da bist du mit Einbau locker bei über 10000 €….. und das für 40 PS. Naja, muss ja jeder selbst wissen.
    Ansonsten ein gutes, stimmiges Konzept.

  • Bmwm12

    Endlich wieder ein echter tuner der nicht nur chiptuning mit einem Karrosseriekit baut.

    Das sind Tuner die aussterben. Wirklich leichter machen, Sportnockenwelle einbauen,und optimieren.

  • M3-Dreamer

    Das mit mit den 2,3kg weniger Gewicht stimmt aber nicht … gegenüber der 359M sind es ~3,4kg und gegenüber der 220M sind es sogar 5,4kg.

  • Tim

    Die Airbox samt Filter bringt außer Sound kaum etwas (unteren Drezahlbereich sogar weniger Leistung + Drehmoment oben raus ca. max. 5PS). Die AGA schon in Verbindung mit der Software, gibts allerdings “bessere” Lösungen und mit Schrick Noken dann zusammen nur 460 PS (vorausgesetzt der M 3 hat die vollen Serienpferde, was äußerst selten ist) ist schon ziemlich weit unten angesetzt.

    Ansonsten Fahrwerk + Bremsen vom feinsten wobei ich auch bei den Bremsen meine der Preis von über 10000.-€ ist viel zu hoch. Persönlich würde ich Tarox favorisieren.

    Im Gesamtpaket mit der Gewichtsreduzierung und vom Wrapping her sehr gelungen!

    • Anonymous

      Warum sollte der M3 nicht die vollen Serienpferde haben? Soweit ich weiß schickt BMW die Mehrzahl seiner Fahrzeuge mit Mehrleistung raus (mal abgesehen von den paar nach unten ausreißenden Exemplaren)

      • Tim

        Leider streuen die meisten ein wenig nach unten, dies kann dir JEDER vernünftige Tuner bestätigen, daher sind die hier erwähnten ECHTEN 460 PS mit der gesamten Modifikation sehr realistisch wenn auch eher unten angesetzt. (Vor allem bei den Modellen nach 2010)

         

        • Anonymous

          Okay, ich weiß dass es beim 323ti und bei der S1000 anders gewesen ist, deutlich mehr Leistung, und meinte es auch als gängige Praxis, von den entwickelten Motoren mehrere zu prüfen und die Nennleistung nach dem schwächsten Motor anzugeben.
          Allerdings finde ich dazu nichts um es zu belegen, also wieder was gelernt 😉

          • Jerome Reuter

            Der 323ti streute nach oben? Wir hatten mal einen in der Familie, aber sooo viel kräftiger als 170 PS fühlte der sich nicht an. War dann wohl Serienleistung 😀

            • Anonymous

              ….huhu, meiner hart 182Pferde Serie und ja, viele streuten nach oben, das stimmt, nicht jeder, aber die Leistung war bei vielen mehr als angegeben, ähnlich wie beim 328i. ^^;)

        • Anonymous

          Okay, ich weiß dass es beim 323ti und bei der S1000 anders gewesen ist, deutlich mehr Leistung, und meinte es auch als gängige Praxis, von den entwickelten Motoren mehrere zu prüfen und die Nennleistung nach dem schwächsten Motor anzugeben.
          Allerdings finde ich dazu nichts um es zu belegen, also wieder was gelernt 😉

        • Anonymous

          Seltsam… sind das die selben Tuner, die selber nicht die versprochene (und beim Kunden abkassierte) Mehrleistung erreichen und dann immer “schwören”, dass das daran liegt, dass sie noch niemals ein Serienauto von dem Typ hatten, was auch seine angegebene Leistung erreicht hat… 😉

          • Tim

            Nein so ist es sicher nicht. Jeder seriöse Tuner hat einen LPS und macht zuerst eine Eingangsmessung, bespricht und berät sich mit dem Kunden wie weit das Tuning ausfallen soll und fährt danach die  Ausgangsmessung. Bitte keine Kommentare jetzt wie “jaja jeder Tuner justiert sich seinen LPS selber” o.ä.. Mein letzter M3 (2011er) hatte 414PS Eingang und nach Software + AGA (Rennkats+X-Pipe+Klappentöpfe inkl. SR Pipes) + CAI Stage 2 (inkl. angepasstem LLM) 476PS. Kunde war/ist super happy und vollauf zufrieden und das ist mir das wichtigste, dann macht die Arbeit gleich doppelt Spaß. Mit Schricks + Drezahlanhebung wären nochmals ca. 15-20 echte PS mehr drinnen. Wer richtig Dampf haben möchte braucht ne Aufladung (Kompressor oder Turbo). Kostet dann natürlich! 

            • Anonymous

              Nur weil ein Tuner keinen eigenen LPS hat muss er deswegen auch nicht unseriös sein. Auch und gerade wenn Du dich wirklich auskennst, dann weißt Du, dass die Messung auf einem LPS eine komplexe Angelegenheit ist – den meisten würde ich nicht mal Absicht unterstellen aber die Möglichkeiten Fehler bei der Messung und der Interpretation der Daten zu machen ist doch ziemlich hoch. Es ist nicht so selten, dass ein Auto, welches zweimal auf dem gleichen Prüfstand von unterschiedlichen Mitarbeitern gemessen wurde dann mit unterschiedliche Werten rauskommt. Da gibt es ein bekannte Marke, die auch LPS betreibt, bei der das wohl öfter vorkommt – wenn Du weißt wen ich meine…

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