CO2- und Verbrauchsreduzierung: BMW ist Daimler 2 Milliarden voraus

News | 4.04.2011 von 6

Mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 147,9 Gramm pro Kilometer im Jahr 2010 befindet sich die BMW Group im Umfeld von Volumen- und Kleinwagenherstellern, deren Fahrzeuge …

Mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 147,9 Gramm pro Kilometer im Jahr 2010 befindet sich die BMW Group im Umfeld von Volumen- und Kleinwagenherstellern, deren Fahrzeuge eine erheblich niedrigere Durchschnittsleistung aufweisen und zum größten Teil spürbar kleiner sind als die Angebote von BMW, MINI und Rolls-Royce.

Wie gut der Wert der BMW Group ist, wird vor allem im Vergleich mit dem Daimler-Konzern deutlich, denn die Stuttgarter mit ihren Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach verfügen über ein vergleichbares Produktportfolio. Beim CO2-Ausstoß trennen den seit Jahren größten Premiumhersteller der Welt und seinen Vorgänger aber 15,4 Gramm CO2 pro Kilometer, was der Analyst Stuart Pearson von Morgan Stanley nun für Automotive News in einen finanziellen Betrag umgerechnet hat.

Demnach muss Daimler über zwei Milliarden Euro investieren, um das heutige Niveau der BMW Group zu erreichen. Die von der EU vorgegebenen Zielwerte bezüglich des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes liegen im Fall von Daimler bei 136,4 Gramm, die BMW Group darf auch im Jahr 2015 noch 138,1 Gramm straffrei emittieren. Während die BMW Group also lediglich eine Verbesserung um 7,1 Prozent erzielen muss, muss man in Stuttgart 19,8 Prozent schaffen, um den angedrohten Strafzahlungen zu entgehen.

BMW gibt an, den Durchschnittswert aus dem Jahr 2008 bis zum Jahr 2020 um mindestens 25 Prozent unterbieten zu wollen und hat außerdem mehrfach betont, im Jahr 2015 auf keinen Fall eine Strafe zahlen zu müssen, weil man die Vorgaben aus Brüssel erfüllen werde.

Auch in Stuttgart ist man zuversichtlich, die Auflagen erfüllen zu können. Dazu sollen weitere Fahrzeuge der Kleinwagenmarke Smart ebenso beitragen wie die vor kurzem eingeführten neuen Motoren und Getriebe mit Start-Stopp-Automatik. Die Einstiegsbaureihen der A- und B-Klasse werden schon bald komplett überarbeitet und in großen Modellen werden zumindest optional sparsame Motoren eingesetzt, beispielsweise in der seit kurzem erhältlichen Mercedes S-Klasse mit Vierzylinder-Turbodiesel.

(Quelle: AutoNews.com)

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