BMW Megacity Vehicle erhält optionalen Range Extender!

BMW i | 7.02.2011 von 16

BMW Finanzvorstand Friedrich Eichiner hat gegenüber dem Straubinger Tagblatt angekündigt, dass das BMW Megacity Vehicle, dessen endgültigen Namen wir in einigen Tagen erfahren werden, optional …

BMW Finanzvorstand Friedrich Eichiner hat gegenüber dem Straubinger Tagblatt angekündigt, dass das BMW Megacity Vehicle, dessen endgültigen Namen wir in einigen Tagen erfahren werden, optional auch mit einem Range Extender bestellt werden kann. Darunter versteht man einen kleinen Verbrennungsmotor, der die Batterie während der Fahrt laden kann und somit ein Entladen der Batterie hinauszögern kann, solange genügend Kraftstoff für den Antrieb des Range Extender zur Verfügung steht.

Diese Nachricht kommt durchaus überraschend, denn bisher war im Zusammenhang mit dem Megacity Vehicle, das sich unter anderem durch eine Carbon-Fahrgastzelle auszeichnet, stets von einem rein elektrischen Antriebsstrang die Rede. Wie wir im letzten Sommer sehen konnten, bietet die Karosserie aber im Raum vor der Fahrgastzelle genügend Platz für einen kleinen Verbrennungsmotor, denn die Technik des elektrischen Antriebsstrang ist im Heck und im Boden des Fahrzeugs untergebracht.

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Der Kunde könnte somit die Wahl haben, ob er in der Front lieber einen zusätzlichen Kofferraum oder den kleinen Verbrennungsmotor haben möchte. Somit kann der Kunde selbst entscheiden, wie niedrig der CO2-Ausstoß und wie groß der Platz in seinem individuellen Fahrzeug werden.

Mit verbautem Range Extender wächst das Einsatzspektrum des Fahrzeugs dramatisch, denn so sind auch Ausflüge am Wochenende oder im Extremfall Urlaubstrips möglich, ohne ein anderes Fahrzeug zu benötigen. Rein elektrisch plant BMW mit einer Reichweite zwischen 150 und 200 Kilometern. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich BMW diesen Mehr-Nutzen auch gut bezahlen lässt – mit Recht, schließlich muss nicht nur ein zusätzlicher Verbrennungsmotor verbaut werden, sondern auch ein Kraftstofftank und diverse weitere Komponenten.

Wir hoffen, noch in diesem Monat einige weitere Infos rund um Project i und das Megacity Vehicle in Erfahrung zu bringen und werden natürlich wieder berichten, wenn es neue Erkenntnisse geben sollte.

(Quelle: Straubinger Tagblatt via focus.de)

  • Sebastian

    Tauchbar wird der Range Extender aber wohl nicht, oder?

    Das wäre doch was, wenn ich in den Urlaub fahren will, miete ich mir für 2 Wochen einen Range Extender bei meinem Händler und gebe den nach dem Urlaub wieder ab ;)

    • Clemens

      Ja, und zur Urlaubszeit sind alle Range Extender ausgebucht, während sie sonst beim Händler verstauben. :D

  • Pingback: BMW MegaCity to receive optional Range Extender

  • Simon

    Naja kommt auf die Definitions des Rage-Extenders an. Wenn ein eigener Tank, Auspuff usw gebraucht wird, wird er bestimmt nicht so einfach nachrüstbar sein.
    Die Frage ist eigentlich nur, wie stark der Range-Extender wird.
    Für eine Langstreckenfahrt in effizienten Geschwindigkeitsbereichen wird kaum mehr als 20PS für den reinen Vortrieb benötigt. Also würde ein zusätzlicher Verbrennungs-Motor in der Größenordnung um 50PS locker ausreichen. Vielleicht nimmmt BMW ja für diesen Zweck einen Motorradmotor und passt ihn für den Einsatz in einen PKW an.

    • Ratze

      Ein Range Extender treibt das Fahrzeug ja nicht direkt an, sondern lädt ja nur die Batterie (bzw. hält sie auf einem bestimmten Ladezustand). Den Vortrieb erzeugt im MCV immer die E-Maschine. Andernfalls würde es kein E-Auto mit Range Extender sein, sondern ein Hybrid. Somit kann man es nicht mit herkömmlichen Antrieben vergleichen. Er wird sicher deutlich unter 50PS haben.
      Tauschbar wird er keinesfalls sein. Schließlich wird der Motor auch gekapselt (man soll ihn im Betrieb eigentlich nicht hören, da sonst das “Elektroautofeeling” verlorengeht (leise) und außerdem der Bauraum im MCV doch sehr beschränkt ist.

      @Benny: Woher hast du die Info mit der Option vorne Kofferaum oder Range Extender. Meines Wissens wird er auch um im Heck untergebracht.

      • Benny

        Ich habe mich da vor allem vom Platz in der Front leiten lassen und daher diese Vermutung geäußert. Da man in einem solchen Fall aber auch die Kraft durchs ganze Fahrzeug leiten müsste, scheint ein kleiner Motor im Heck in der Tat sinnvoller, da will ich Dir also nicht wiedersprechen.

      • Everlast

        Das MCV mit Range-Extender wäre per Definition in jedem Fall ein Hybridfahrzeug und kein reines Elektroauto. Die Range-Extender-Konfiguration ist ein serieller Hybrid analog Chevrolet Volt und Opel Ampera.

        • Ratze

          Da geb ich dir natürlich völlig recht.
          Mir ging es mehr darum das der Verbrenner keinen durchgriff auf eine Achse hat und nur einen konstanten SOC hält.

  • Südstaatler

    Eine Frage an Benny: Es heisst ja immer, dass die Reichweite rein elektrisch bei rund 200km liegt. Nun weiss man ja von anderen Akkus (Notebook, Handy), dass die Leistung mit der Zeit nachlässt. Wie verhält es sich in der Hinsicht mit den Akkus im Mega City Vehicle? Erreiche ich die 200km auch nach Tausend Ladezyklen (d.h. nach 3 Jahren) noch? Die Akkus dürften sehr teuer sein und man will ja hier nicht alle paar Jahre nachrüsten müssen…

    • Benny

      Die Thematik scheint man relativ gut im Griff zu haben nach eigener Aussage. Die Leistung lässt zwar nach, aber äußerst moderat. BMW geht davon aus, dass die angegebene Reichweite auch nach einer normalen PKW-Nutzungsdauer, die mehr als drei Jahre beträgt, noch erreichbar ist. Wie genau dass dann in der Praxis aussehen wird, muss man natürlich abwarten, aber hier wurde auch schon viel über Recycling und dergleichen nachgedacht. Da die Batterien beim MCV fest im Fahrzeugboden verbaut sind, dürfte ein eventueller Wechsel aber in der Tat schon aus rein mechanischen Gründen eine teure Angelegenheit werden, weshalb das definitiv nicht geplant ist und nicht davon ausgegangen wird, dass man nach 5-6 Jahren bei tausenden Fahrzeugen den Akku tauschen muss.

      • Südstaatler

        Dann wäre es ja schön, wenn die besseren Akkus dann auch das Leben mit Handys, Notebooks und dergleichen vereinfachen… :)

        Danke für die Antwort!

      • John

        Wobei sich da auch ganz interessante neue Geschäftsmodelle ergeben könnten. Der Tausch einer Batterie wird ja vermutlich deutlich einfacher sein, als zum Beispiel der Tausch eines Motors heute.

        Es wäre also möglich, dass man bei einer rasanten Entwicklung der Technik nach ein paar Jahren seine Batterien tauscht und somit die Leistungsfähigkeit des Autos dem neuen Stand der Technik anpasst. Gleiches könnte für Motoren gelten, denn der Tausch eines E-Motors ist vom Aufwand vermutlich mit dem Tausch einer Lichtmaschine heute zu vergleichen.

        Da ergeben sich für Tuner und sonstige Firmen ganz neue Möglichkeiten. Auch aus Sicht der Nachhaltigkeit wäre es interessant, denn die Lebensdauer eines Autos kann drastisch erhöht werden. Man führt praktisch ein Hardwareupdate durch, anstatt sich ein ganz neues Auto zu kaufen.

        Auf jeden Fall spannend mal drüber nachzudenken.

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  • mitsu

    Ich glaube, ich nehme keinen Range Extender sondern einen Range Rover und blase den zwanghaften Öko-Neurotikern das CO2 nur so um die Ohren! :-) :-) :-)

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