BMW startet auch in Deutschland gut ins Jahr 2011: +31,4% im Januar!

News | 3.02.2011 von 18

Der deutsche Automarkt lief im Januar generell sehr gut und viele Hersteller können sich über zwei- oder sogar dreistellige Zuwächse freuen. Besonders erfolgreich waren Mitsubishi …

Der deutsche Automarkt lief im Januar generell sehr gut und viele Hersteller können sich über zwei- oder sogar dreistellige Zuwächse freuen. Besonders erfolgreich waren Mitsubishi mit +105% und Volvo mit +105,6%, aber natürlich liegt hier auch eine relativ kleine Basis von weniger als 3.000 Einheiten zu Grunde.

Auch bei den Premiumherstellern gibt es durchweg zweistelliges Wachstum, aber mit 31,4% und 18.287 verkauften Fahrzeugen der Marken BMW und MINI steht die BMW Group doch als Sieger da. Mercedes (16.901) und Smart (2.320) kommen zusammen nur knapp vor BMW und MINI und liegen 18 Prozent über dem Vorjahr. Nachdem BMW und MINI im Dezember von einem schwachen Monat der Schwaben profitiert hatten, ist nun also wieder die bekannte Reihenfolge für den deutschen Markt hergestellt. Die Tendenz scheint aber dennoch eindeutig: BMW und MINI holen mit großen Schritten auf und sind zeitweise auch auf dem Heimatmarkt in der Lage, Daimler zu überholen.

BMW-Group-Absatz-Januar-2011-KBA

Audi liegt mit 14.308 Einheiten deutlich hinter BMW und Mercedes und konnte sich auch nur um vergleichsweise moderate 11,4% steigern – obwohl im letzten Januar das Modell A1 noch nicht angeboten wurde. Andererseits dürften die A6-Verkäufe aufgrund des unmittelbar bevorstehenden Modellwechsels derzeit nicht repräsentativ sein.

Wir erwarten Anfang nächster Woche die weltweiten Zahlen und können dann vermutlich auch besser erkennen, wie groß der Anteil der Einzelmarken am hohen Wachstum auf dem Heimatmarkt war. Mit dem MINI Countryman R60 und dem neuen BMW X3 F25 haben beide Marken attraktive neue Modelle im Programm, die sehr gut laufen.

(Quelle: KBA via Autohaus.de)

  • Südstaatler

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  • mb81

    was da wohl der Ankündigungsweltmeister dazu sagt?? 😉

    • dges

      Der reitet dann auf zweistelligen Zuwachsraten und ausgelasteten Fabriken herum…

      • Lennardt

        Und dass man mit den 20000 nicht verkauften A1 jetzt in Ungarn einen Damm für den roten Schlamm bauen wird 😉

  • AndReas

    wow, Alfa Romeo +67%. Haben die gerade eine Sonderaktion laufen?? Wobei ich sagen muss, die Giulietta ist echt ein schickes Auto geworden.

  • dges

    Aber jetzt mal ernsthaft.
    Der Gesamtmarkt ist um 16,5% gewachsen und Audi nur um 11,4%. Bedeutet einen Marktanteilsverlust. Und eigentlich ist der Marktanteil ja wichtiger als absolute Zahlen, weil er das Verhältnis zur Konkurrenz zeigt, den Gesamtmarkt kann man als einzelner Hersteller ja nicht unbedingt großartig beeinflussen.

    • Steve8178

      Kann Dir schon sagen woran das liegt. Die Basis von Audi stieg ja von Jahr zu Jahr, durch Wachstum. Nun ist die Basis größer und das Wachstum bedeutend schwerer.

      Der X3 wird hier richtig in den nächsten Jahen anziehen, da die kleinen Suvs immer gefragter werden, ich selber liebäugle schon lange mit einem X1, in ca. 2-3 Jahren.

      • dges

        Besonders schlimm ist, nachdem ich mir die Zahlen angesehen habe, daß alle irgendwie mit Premium (ich hasse dieses Wort, v.A. weil auf einmal alles Premium ist, sowas entsteht eigentlich im Kopf der Verbraucher und nicht durch inflationäre Benutzung in Prospekten) verbundenen Hersteller (Alfa, Volvo, Jaguar, Land Rover und natürlich BMW und Mercedes) ein Wachstum das stärker als der Gesamtmarkt ist hingelegt haben, während Audi unter dem Markt ist und das noch mit dem A1, auch wenn der A6 erneuert wird, bei BMW sind 1er und 3er ja auch nicht mehr taufrisch.
        Die Basis von Audi ist jetzt schon höher, ich meine mich aber zu erinnern, daß die Verkaufszahlen von A6 und A4 schon vor 10-15 Jahren mit BMW und Mercedes mithalten konnten, zumindest in Deutschland.

      • mb81

        LOL – der neue X3 ein “kleiner” SUV??? Der hat nahezu die Größe vom alten X5!!

        • Steve8178

          😉 trotzdem ist der aktuelle X5 größer wie der X3 oder X1. Also X5=groß-X1/X3=klein!!

          • mb81

            lol

  • Steve8178

    Was mich fasziniert ist das Renault mit 12400 Einheiten in D so stark ist. Die haben nur 2000 weniger wie Audi. Ford und Opel sind ja nun auch an Audi vorbei!! Wo issn der neue A1 geblieben??

    Neues Modell und nix geht….

    Der A1 schaut vorn vorne genau wie der neue A6 aus, wie ein Ei, nur größer. 😉

    • dges

      Renault war in den 90gern durch den Erfolg des Scenic aber auch schon mal fast auf Höhe von Ford und hatte Marktanteile um die 7%.
      Und ich muß auch sagen wenn ich einen billigen Kleinwagen bräuchte, so ein Clio ist vom Preisleistungsverhältnis nicht schlecht.

      • Coyote

        Was zum Clio. Ich bin quasi alle aktuellen Kleinwagen gefahren und kann nur eins sagen. Der Clio ist in fast allen Belangen der mieseste Kleinwagen den ich kenne.

        – Qualitätsanmutung mittelmäßig.
        – Autobahn extrem laut (Benziner)
        – Ablagen hab ich nicht gefunden. Bspw. kann man hinter den Vordersitzen nichts einklemmen.
        – Fahrgefühl schwammig vor allem im Vergleich mit dem Fiesta.
        – ESP regelt sehr früh
        – ohne Klimaanlage ist die Lüftung sehr mau
        – usw. usw.

        Sorry, aber das konnte ich so nicht stehen lassen.

  • quickjohn

    Richtig spannend ist auch dass Daimler – mit deutlich geringeren Zuwächsen wie BMW in den bislang bekannnten Hauptmärkten USA und D – vom ‘besten Januar aller Zeiten’ spricht. Als absoluten Wert geben die Sternenträger allerdings in D nur 11.100 Autos (= +19,1%) an.
    Der VDA meldet hingegen für die Mercedes Car Group in D 18.221 (= + 18%) – hm, ein ganz schöner Unterschied. Da merkt man halt wie Daimler rumtrickst – man benutzt nicht die harte VDA-Währung sondern verlässt sich besser auf die Statistik die man selbst gefälscht hat.
    Und zahlt jetzt im Januar die Zeche für die ‘überhöhten’ Dezemberwerte

    Ich empfehle die Lektüre des Januar-Berichtes auf der Daimler-Homepage – der seelige Baron v. Münchhausen sieht dagegen richtig blass aus (z.b.: ….In Deutschland konnte Mercedes-Benz im Januar erneut Marktanteile gewinnen und seine Position als Premiummarke Nummer eins behaupten….) Und das bei 11.100 gemeldeten ‘Auslieferungen’!
    http://www.daimler.com/dccom/0-5-535019-49-1365865-1-0-0-0-0-0-12035-0-0-0-0-0-0-0-0.html

    Wie auch immer – wenn Daimler schon mit diesen Trickserein einen Rekordmonat meldet, dürfte sich ein Solcher bei BMW – mit defacto höheren Verkaufszahlen – kaum vermeiden lassen. Hoffentlich schenkt man sich in München das Geschwafel vom Rekordmonat – ich finde ein Solches ist ausgerechnet im schwächsten Monat eines Jahres ziemlich albern und reine PR-Effekthascherei.

    Zu Audi sage ich nur – langsam aber sicher wird man dort von der Wahrheit eingeholt. Die Zeiten werden für die Ankündigungsweltmeister deutlich härter!

    • Lennardt

      Naja.. man darf aber auch nicht vergessen dass Audi durch den gesamten VW-Konzern im Rücken ein ziemlich dickes und noch dazu gut aufgestelltes Polster hat. Allein der Technologieaustausch dürfte schon gut Kosten sparen.

      • Steve8178

        Wenn man sich mal die Motoren anschaut, welche Audi und co. fährt, dann wird einem Schlecht.

        1.8l TFSI (Audi A5, A4, A3, TT, Seat Leon, Altea/XL/Freetrack, Exeo, Skoda Octavia, Superb, Yeti, VW Passat, Passat CC)

        2,0l TFSI (Audi A4, A4 Allroad, A5,
        A5 Sportback, A6, Q5, S3, VW Scirocco, Jetta, Passat, Tiguan,
        Golf, Seat Leon, Cupra R, Exeo, Skoda Octavia RS)

        Der wahnsinn wer den alles bekommt…

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