Ein BMW 760Li ist bereits ab Werk eine imposante Erscheinung, vor allem wenn man sich darüber im Klaren ist, was für ein Kraftwerk unter der Motorhaube schlummert. Wer die motorische Potenz auch optisch unterstreichen möchte und keinen gesteigerten Wert auf Understatement legt, kann sich nun bei Lumma Design weiterhelfen lassen. Dort hat man in Zusammenarbeit mit der Shaston AG ein Breitbau-Kit entworfen, das dem BMW 7er noch mehr Präsenz verschaffen soll.

Durch einige Carbon-Applikationen und eine aggressiv gestaltete Frontschürze soll außerdem die Sportlichkeit unterstrichen werden. Wie in der Tuner-Gilde üblich dürfen auch bei Shaston & Lumma die mit Hilfe von LEDs realisierten Tagfahrleuchten in der Frontschürze nicht fehlen, auch wenn es hier stets gemischte Kritiken gibt. Für die zusätzliche Breite sorgen Radlaufverbreiterungen an Front und Heck, die Platz für Reifen mit 345 Millimeter Breite schaffen.

BMW-760Li-Shaston-Lumma-Exterieur-01

An der Heckschürze, den Seitenschwellern und den vier Türen wurde ebenfalls Hand angelegt, um die bereits angesprochenen Radlaufverbreiterungen harmonisch ans Gesamtdesign anzupassen. Dennoch dürfte die sportliche Optik an einem BMW 7er nicht nur Freunde finden. Außerdem ist das Tuning mit einer Tieferlegung verbunden, die den 7er etwas näher an den Asphalt bringt.

Am Heck sorgt eine Carbon-Lippe für eine dynamischere Gestaltung des Kofferraum-Deckels. An der Heckschürze sorgt ein angedeuteter Diffusor zwischen den vier rechteckigen Endrohren für einen noch aggressiveren Auftritt, außerdem soll er auch für zusätzlichen Abtrieb sorgen und somit die Fahrstabilität verbessern.Ob dieser Effekt wirklich messbar ist, darf mit Blick auf die Größe des Diffusors allerdings bezweifelt werden.

Der Shaston-Lumma BMW 760Li steht auf 20 Zoll-Leichtmetallrädern, die selbst an der Vorderachse mit 305er Reifen bezogen sind. An der Hinterachse sind 345er P-Zero-Reifen von Pirelli montiert. Im Innenraum sorgen Pianolack und weißes Leder für ein edles Ambiente des 7ers, der im wahrsten Sinne des Wortes auf großem Fuß lebt.

Wer sich von der Optik und Qualität des Fahrzeugs mit eigenen Augen überzeugen will, wird dazu auf dem Genfer Automobilsalon im März 2011 Gelegenheit haben.

(Bilder & Infos: Shaston AG & Lumma Design)

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  • Sven

    Also ohne die zusätzliche Verstrebung unter den Nebelscheinwerfern würde mir die Front sogar gefallen!

  • Hannes

    Ich weiß zwar nicht ob die Kotflügelverbreiterungen wirklich sein müssen aber an Sich finde ich das Design durchaus gelungen. Ohne die Verbreiterungen würde es viel Dynamik geben ohne prollig zu wirken. In einer dunklen Farbe kann ich mir den aber gut vorstellen. Die Reifendimensionen sind irgendwie krank :-)

  • jupp

    schön dass man geschmack nicht kaufen kann. schaut einfach nur scheußlich aus

  • jjj

    Pupertät + schlechter Geschmack + Photoshop = sowas !

  • Polaron

    Wieder mal ein unglaublich hässliches Bodykit. Anhand der Bilder kann ich nur sagen, dass der Tuner die Designsprache des F01 insbesondere mit der misslungenen Frontschürze eben nicht aufgreift, sondern eher untergräbt. Ein harmonisches und passendes Design sieht nach meinem Geschmack defintiv anders aus.
    Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass man als stilbewusster 7er-Käufer sein Fahrzeug so abwerten will.
    Aber scheinbar kann man mit solchen Mods tatsächlich Proft erzielen – ansonsten würde wohl kaum ein Tuner sowas anbieten.

    • michl76

      Ich denke, dass es gerade in Osteuropa genügend Neureiche gibt, die für so etwas Geld ausgeben. Schade, dass man so etwas als Hersteller nicht verbieten kann. Wöre es möglich, ich würde es an Stelle von BMW tun. Das ist einfach nur oberpeinlich.

  • http://www.vervoorts.de Manfred

    Wer macht denn sowas? Ich kenne keinen … Die helle Ausstattung ist viel zu hell! Da sieht man ja jeden kleinsten Fleck.