BMW-Chef Reithofer kündigt weitere Kleinwagen von BMW & MINI an

News | 3.09.2010 von 17

Es ist allgemein anerkannt, dass Kleinwagen in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen werden. Obergrenzen für CO2-Ausstoß und Schadstoff-Emissionen sowie eventuelle Strafsteuern werden …

Es ist allgemein anerkannt, dass Kleinwagen in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen werden. Obergrenzen für CO2-Ausstoß und Schadstoff-Emissionen sowie eventuelle Strafsteuern werden es immer schwieriger machen, große Fahrzeuge zu massenkompatiblen Preisen anzubieten. Die logische Konsequenz ist die, dass der Anteil kleinerer Autos am Gesamtmarkt wachsen wird und natürlich will auch die BMW Group hier ein möglichst breites Angebot bereitstellen.

Gegenüber der Welt bestätigte Norbert Reithofer nun, dass man bei der BMW Group bereits in fünf Jahren mit einem Anteil von bis zu 40 Prozent für die Klein- und Kompaktwagen rechnet. Sämtliche Modelle der Mittel- und Oberklasse kämen damit zusammen nur noch auf 60 Prozent Marktanteil. Im ersten Halbjahr 2010 machten der MINI (109.301 Einheiten) und die 1er-Reihe (103.819) zusammen knapp über 30 Prozent der Verkäufe der BMW Group (696.026) aus.

BMW-Megacity-Vehicle-Design-Skizze-01

Großen Anteil am Zuwachs sollen die bereits angekündigten neuen Modelle haben: Noch in diesem Jahr dürfte der MINI Countryman (R60) für eine Steigerung der Verkaufszahlen sorgen, 2011 folgt die neue 1er-Reihe (F20) und das MINI Coupé (R59), 2012 kommt der MINI Roadster (R58) und im Jahr 2013 kommt mit dem Megacity Vehicle der nächste große Baustein für die Kompaktklasse.

Im Jahr 2014 folgt die dritte Generation des MINI und nach aktuellem Kenntnisstand wird es auch einen BMW-Ableger auf Basis der neuen MINI-Plattform geben. Dieser Fronttriebler soll sich die wesentlichen technischen Elemente mit dem MINI teilen, dabei aber unverkennbar ein BMW sein. Die neue MINI-Plattform soll sich auch für Allradantrieb eignen, ein Hecktriebler ist aus Platz- und Packaging-Gründen aber nicht geplant.

Für künftige Umsatzsteigerungen blickt die BMW Group vordergründig auf die großen Wachstumsmärkte wie China, Indien, Brasilien und Russland. Europa und Nordamerika erwecken derzeit kaum den Anschein, in den kommenden Jahren für rasante Steigerungen der Verkaufszahlen geeignet zu sein.

Den kompletten Artikel der Welt könnt ihr hier nachlesen.

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