Freude ist der Herr des Rings – Video zum Sieg beim 24h-Rennen

Motorsport | 17.05.2010 von 3

Der Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring dürfte auch heute noch für viele freudestrahlende Gesichter bei den BMW-Fans gesorgt haben und die Emotionen der letzten …

Der Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring dürfte auch heute noch für viele freudestrahlende Gesichter bei den BMW-Fans gesorgt haben und die Emotionen der letzten beiden Stunden des Rennens können nun mit einem Video von BMW Motorsport jederzeit nachempfunden werden. Das Video konzentriert sich auf die Endphase des Rennens, in der die gesamte Crew von BMW zittern musste, weil das Getriebe des führenden BMW M3 GT2 mit der Startnummer 25 langsam aber sicher auseinanderzufallen drohte und es nur eine Frage der Zeit war, bis es völlig den Geist aufgeben würde.

Schlussfahrer Uwe Alzen schaffte es aber glücklicherweise, den BMW M3 GT2 derart vorsichtig durch die Grüne Hölle zu bewegen, dass am Ende niemand mehr Runden innerhalb der entscheidenden 24 Stunden zurückgelegt hatte. Dabei profitierte er natürlich davon, dass der Ferrari F430 GTC des Farnbacher-Teams hinter ihm rund eine Runde Rückstand hatte und er somit nicht mehr mit Vollgas fahren musste.

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Außerdem gibt es noch ein weiteres Video, das uns fast eine komplette Runde als Beifahrer mit auf die Nordschleife nimmt und uns eine Phase des Rennens zeigt, in der mit einem der Audi R8 LMS sowie dem Porsche 911 GT3 R Hybrid noch zwei Modelle vor dem BMW M3 positioniert waren, die wenig später aufgrund technischer Probleme die Segel streichen mussten. Während der BMW M3 GT2 gegen Rennende nicht mehr Vollgas fuhr, um die Zielankunft nicht unnötig zu gefährden, sieht man ihn hier noch am absoluten Limit.

  • Lennardt

    ich hab mal eine Frage zum Verkehr: Die Überdundungen finden ja permanent statt. Sind also die Überholmanöver aufgrund der Rennlänge immer so locker wie auf dem Video oder sind das auf dem Video eben NUR Überrundungen?

    • Benny

      Es gibt durchaus auch Positionskämpfe bei Überholmanövern, wir sehen hier also typische Überrundungen, was ja auch anhand des enormen Geschwindigkeitsüberschusses deutlich wird. In dem Chaos bei 200 Autos und dem ständigen Blick in den Rückspiegel vor den Top-Autos kommt es aber durchaus vor, dass auch im hinteren Feld mal Überholmanöver ohne Gegenwehr gelingen, weil der Überholte grade andere vorbeigelassen hat oder dergleichen. Besonders unter den Spitzenfahrern gibt es normalerweise schon Zweikämpfe, besonders zu Beginn des Rennens, aber andererseits will sich auch niemand das 24h-Rennen kaputt machen, weil sein Ego einen klar schnelleren nicht vorbeilassen möchte. Das gilt natürlich auch für die Verfolger, denn in dem dichten Verkehr ist jede schnelle Runde mit Risiko verbunden, wie man ja anhand der zahlreichen Unfälle besonders zu Rennbeginn und in der Nacht jedes Jahr sieht. Die Gegenwehr ist insofern natürlich eine andere als bei einem Sprintrennen wie in der WTCC, aber die unmittelbare Konkurrenz winkt natürlich niemand absichtlich vorbei.

      • Lennardt

        ok, so ähnlich hätt ichs mir auch gedacht. Danke!

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