Da ist er nun, der erste und damit einzige Kleinwagen im Premiumsegment – zumindest laut Aussagen eines gewissen Herstellers aus Ingolstadt. Warum der MINI, der nach übereinstimmender Wahrnehmung aller sonstigen Hersteller das Segment der Premiumkleinwagen seit 2001 definiert, eben kein Premiumangebot ist, hat Rupert Stadler kürzlich gegenüber Welt.de auf den Punkt gebracht: “Bei uns gibt es kein Hartplastik.” Eine gewagte Aussage für eine Marke, die mit dem A1 ein Fahrzeug auf den Markt bringt, das sich die wesentlichen technischen Elemente mit den Konzernbrüdern VW Polo und Seat Ibiza teilt und auch im Innenraum unverkennbar ein Kleinwagen ist.

Nun ist der Einsatz von Hartplastik unserer Meinung nach keine Schande, denn warum sollte man in Regionen, die der Nutzer des Fahrzeugs im Alltag nicht berührt, teure Soft-Touch-Oberflächen verbauen, wenn man das dafür nötige Geld an anderen Stellen sinnvoller nutzen könnte? Wenn Herr Stadler sich schon so weit aus dem Fenster lehnt, müssen wir die auf der Leipziger AMI ausgestellten Exemplare des Audi A1 aber doch genauer unter die Lupe nehmen.

Audi-A1-Exterieur-AMI-2010-03

Man sollte vielleicht dazusagen, dass die beiden von uns genauer inspizierten Modelle in den Farben Daytonagrau Perleffekt beziehungsweise Amalfiweiß nicht unbedingt die Basisausstattung repräsentierten, sondern jeweils über Sonderausstattungen im Gegenwert eines weiteren Kleinwagens verfügten und auf Gesamtpreise von 34.690€ respektive 35.900€ kamen. Beide Modelle verfügten unter anderem über die erweiterten farbigen Interieurelemente Leder Feinnappa und wir gehen insofern davon aus, dass Audi hier in etwa das obere Ende der Innenraumausstattung beim Audi A1 präsentiert hat.

Und was ergibt der Haptik-Test? Wie erwartet enttäuscht der Audi an den wichtigsten Stellen nicht: Sitze und Lenkrad fühlen sich – übrigens genau wie im MINI – gut an. Aber wie sieht es mit den Details aus? Wie erwartet zeigt sich, dass auch bei Audi an den Stellen, an denen Soft-Touch keinen Sinn ergibt, gespart wird. Lüftungsdüsen, die Umgebung des Navigationsbildschirms, die großen Kunststoffelemente der Mittelkonsole – wenn man diesen Kunststoff nicht als Hartplastik bezeichnet, was dann?

Audi-A1-Interieur-AMI-2010-07

Auch die Ablageschale vor dem Gangwahlhebel und die Bedieneinheit für Warnblinkfunktion sowie zum Deaktivieren des ESP sind sinnvollerweise in Hartplastik ausgeführt. Wir betonen noch einmal: Es ist unserer Meinung nach völlig legitim, in einem Kleinwagen an derartigen Stellen, die im Alltag ohnehin kaum berührt werden, Hartplastik zu verbauen. Auch der MINI ist hier keinen Deut besser: An Bedienelementen und Schaltern ist die Haptik angenehm, abseits der vielgenutzten Schalter findet sich wenig schmeichelnde Hartplastik. Unverständlich bleibt, wie Herr Stadler zu seiner Aussage kommt, dass im Audi A1 keine Hartplastik verbaut ist, denn zumindest die beiden von uns auf der AMI begutachteten Fahrzeuge widerlegen diese These gleich an mehreren Stellen.

Abgesehen davon ist unbestreitbar, dass Audi mit dem A1 ein Fahrzeug auf die Beine gestellt hat, das besonders junge Kunden ansprechen wird. Die Individualisierungsoptionen sind – ähnlich wie beim inoffiziellen Vorbild MINI – beinahe unendlich und beim Design dürfte die von Audi bekannte Linie männliche Kundschaft deutlich mehr ansprechen als die eher niedliche Formgebung des MINI.

Audi-A1-Exterieur-AMI-2010-08

Wie es um die technischen Fähigkeiten des A1 bestellt ist, bleibt zunächst abzuwarten: Selbst beim Spiegel zeigt man sich angesichts der immergleichen Versprechungen aus Ingolstadt ein wenig genervt und schreibt, dass es sich “wie eigentlich immer” um das sportlichste Auto seiner Klasse handeln solle – nicht ohne dies durch den verwendeten Konjunktiv zumindest ein wenig in Frage zu stellen. Sicher ist, dass Audi die Übersetzung des Lenkgetriebes schärfer als beim Polo gewählt hat, um so für ein subjektiv besseres Einlenkverhalten zu sorgen. Inwiefern das Fahrwerk auch in objektiven Tests überzeugen kann und ob der Polo-Ableger dem MINI tatsächlich die Pole Position unter den Kleinwagen nehmen kann, bleibt abzuwarten.

Unterm Strich hat Audi mit dem A1 in unseren Augen ein attraktives Angebot unter den Kleinwagen geschaffen, das dem MINI endlich einen echten Konkurrenten beschert – schließlich belebt Konkurrenz das Geschäft. In der gezeigten, äußerst preisintensiven Ausstattung mit Felgen im für Kleinwagen äußerst stattlichen 18 Zoll-Format sowie zahlreichen Optik-Finessen ist der A1 ohne Frage ein Hingucker, der seine Fans finden wird. Weshalb der Audi A1 aber ein Premiumfahrzeug sein soll, während es der MINI angeblich nicht ist, ist uns nicht klar geworden.

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  • Maddy

    Bin ich jetzt als “anders” einzuordnen, weil ich den Mini aufgrund seiner knuffigen Form als niedlich einstufe und privat einen “Hausfrauenporsche” fahre?

    Muss man schon sehr “männlich” sein um den A1 zu mögen? Toll und kultig finde ich die Kiste trotzdem nicht.
    Ich frage mich, welche Nische Audi sich da aufbauen will?
    Die Nische “Klein und kultig” haben BMW und Fiat unter sich aufgeteilt.

  • Lennardt

    Naja.. das ist eben dieses bekannte Audiverhalten, das aus einer Kartoffel eine Ananas macht. Zum einen sehr nervig, zum anderen traurig, wie viele sich auf die Worte was einbilden. Aber so läufts ja scheinbar :-(
    Der Wagen erinnert mich insgesamt ziemlich stark an Nissan Micra, nur etwas edler, weil er hier eben gut ausgeleuchtet wird. Er hat definitiv das Potential zum Opel Manta-Image, wenn erst die gebrauchte Generation davon, mit eBay-Artikeln ‘verziert’, auf den Straßen rumfährt, mit Besitzern ~20 Jahre.
    Aber Respekt: so neutral könnte ich einen Artikel nicht ansatzweise verfassen.

  • Domi

    Also ich finde den A1 echt gelungen! Der Mini ist in meinen Augen – da absolut auf diese “niedliche” Frauenoptik getrimmt – potthässlich! Der A1 dagegen macht vieles richtig. Über das Audi Design kann man natürlich streiten, aber das sie ihrer Linie treu bleiben Würden (LEDs, Singlefame Grill usw) war selbstverständlich!
    Ich hoffe BMWs Antwort darauf dauert nicht ewig!

    • Thomas

      Ähhhm…?!!? Der A1 ist nach 9 Jahren die Antwort auf den MINI. Guten Morgen Domi. ;-)

  • Equilibrium

    LOL… da wo der mini überzeugen kann (mit einem gewöhnungsbedürftigen, aber vollends kultigem innenraum), bringt der audi nix neues mit. ein polo für besserverdienende? mein fazit: nein danke.
    hoffentlich ist der herr stadler nicht von den verkaufszahlen enttäuscht. ;)

  • Thomas

    Also meiner Meinung nach ist der Stadler bereits aus dem Fenster gefallen und zwar voll auf den Kopf. Unverständlich, warum VW diesen proletenhaften ignoranten Spinner weiter beschäftigt. Er ist doch einfach nur peinlich und bei seinen Interviews wird einem schlecht.

    Audi hält seine Käufer offensichtlich für total bescheuert.
    Schon im aktuellen A4/A5 wird spürbar mehr (billiges) Hartplastik verbaut, als beim Vorgänger. -> Mittelkonsole, Ablagen, Umrahmungen, Fensterheberschalter etc. – soll das hochwertig sein?? *lol*

    Audi hat dadurch das Image des arrogantesten “Pemiumanbieters” überhaupt erhalten. Wie lange das wohl noch gut geht? Schaut euch BMW und Mercedes an: Mit Bescheidenheit sind sie die grössten Premiumanbieter geworden, nicht mit unsinnigem Marketinggefasel und Christbaumlämpchen am Auto.

    • Thomas1

      Ich nenne mich in Zukunft Thomas1 – zuviele Thomas’ hier :-)

    • jake828

      und es ist auch so, dass die audi fahrer mittlerweile die eingebaute vorfahrt von MB an sich gerissen haben. wenn wer draengelt oder licht-hupt isses mit hocher wahrscheinlichkeit ein audifahrer.

  • Raa

    Aussen Hui Innen Pfui

  • Thomas

    Bin schon gespannt, wer sich für 36k€ so einen A1 zusammenstellt^^
    Die “abgespeckte” Variante wird sich nicht stark vom Polo unterscheiden.

  • Hans

    Ich glaube wenn Audi einen VAN, Bus oder LKW bringen würde, dann würde er auch so aussehen. Das was den Mini so besonders und spannend macht, ist der Audi A1 halt der Polo im Audikleid. Es geht doch gar nicht um etwas Hartplatik!
    Die Masse der Menschen finden eben ein Massenprodukt (VW) nicht ganz so toll wie ein Premienprodukt. Dieses Premienprodukt darf etwas teurer sein und soll sonst gleich dem Massenprodukt-> fertig ist Audi.
    Viele Menschen sind einfach langweilig und durchschnittlich, wollen aber nicht so gesehen werden.

  • timbo

    Hmmh, was soll ich sagen? Ich glaube einfach nur “gut”. Das triffts wohl am ehesten. Eben keine große Überraschung, aber auch keine große Enttäuschung. Der Wagen wird seine Käufer finden, auch Modelle jenseits 30.000,- € Es gibt schliesslich auch genug MINI’s weit über 30.000,- €. Wie schon jemand gesagt hat, die Leute suchen etwas mit dem sie sich abheben können. Ein Audi im Kleinformat darf dann auch etwas mehr kosten. Würde ein vergleichbarer “kleiner BMW” sicherlich auch. Man kann nur hoffen, dass BMW direkt zur Markteinführung des Projct-I / Mega-CityVehicle / Isetta direkt eine Elektro Variante auf den Markt bringt. Nur mit mit so etwas kann man die leute noch beeindrucken…

  • _.M@xi.KinQ’

    Das einzige was am A1 gut aussieht, ist die Front. Ansonsten gefällt mir der Neue gar nicht!

  • Bob

    Na liebe Leute von Bimmertoday.de, jetzt bleiben Sie mal auf dem Teppich. Relexartig reagieren sie angepisst und nörgeln herum was das Zeug hält – absoluter Kindergarten. Mein Eindruck: Audi nervt die BMWler ganz schön, oder? Wenn Stadler Marketinggedöns von sich gibt, na und? Das ganze kennen wir doch von BMW genauso… A1 gegen Mini – mal schauen, was wir in einem Jahr für ein Fazit ziehen werden.

    Ich würde mir den kleinen übrigens nicht kaufen, aber er hat schon was. Den Mini kann ich übrigens überhaupt nicht ab, vielleicht belebt ja Konkurrenz das Geschäft?

    • Max

      Nun ja, ich als “BMWler” muss zugeben, dass Audi mich nervt. Wenn Audi ein neues Auto vorstellt weiss man eh schon wie es aussehen wird: Hinten die Standartleuchten und vorne meist Lichter in Viereck-Form mit dem allseits bekannten Leuchtstreifen in leich variirender Form.(Hiervon nehme Ich den A1 aus). Außerdem kann man die Formen des Autos schon recht gut auf den jewiligen Spyshots erkennen.

      Das wir “BMWler” reflexartig angepisst reagieren finde ich nicht. Ich lese auf dieser Seite so gut wie jeden Artikel, darunter stehen auch sachen wie “aussen hui innen pfui” und dergleichen. Dieer Artikel sehr sachlich geschrieben, da ist es doch auch klar, dass subjektive Kommentare drunter stehen werden. Wenn nicht, dann zeigen Sie mir bitte eine Audi-Seite wo das anders ist.

      Und das mit dem Marketing… Audi behauptet meist das sportlichste Auto im jeweiligen Segment anzubieten. Doch wenn es dann zu den ersten Vergleichstests gegen BMW kommt verlieren die Audis, sportlich gesehen, immer. Vom Verbrauch fange ich in diesem Kommentar nicht mehr an.

      LG

  • KoXa

    Das gegenseitige Angekeife auf Kindergartenniveau der beiden Obermuftis, Reithofer und Stadler, nervt!
    Sie sollten sich um die Kernkompetenzen der beiden Marken kümmern und die (Design)Geschichte nicht aus den Augen verlieren.
    Der Audi A1 gefällt mir. Ob er mit dem Mini fahrdynamisch mithalten kann wird sich zeigen.
    Thema Hartplastik: Der Mini lebt im Innenraum nur vom Kult- und Designfaktor. Verarbeitungsqualität und Materialen lassen stark zu wünschen übrig. Vom PL2 (1er/3er) ganz zu schweigen, die sind innen vom Design (persönliche Meinung) und den Materialen keinesfalls auf Audi-Niveau. Der E46 FL ist den beiden deutlich überlegen. Hoffentlich wird das mit F20/F30 wieder besser!

    • Thomas1

      Das schöne an bimmertoday ist die Sachlichkeit und der Bezug auf Fakten, was ich mir bei den Kommentatoren auch wünschen würde. ;-)

      Und wenn jemand schreibt, dass z.B. der A4 verarbeitungsmässig/Materialauswahl über dem aktuellen 3er liegt, dann war die Person wohl noch nie in einem aktuellen A4 gesessen oder hat schlichtweg keine Ahnung von Haptik usw. Und der A1 wird sich qualitativ nicht vom MINI abheben.

      Über das Gefallen am Design brauchen wir streiten, das ist ganz klar jedermanns Geschmackssache.

      • KoXa

        Mach dir keine Sorgen, ich kenn beide Marken aus beruflichen Gründen sehr gut. Wenn ich keine Ahnung von Haptik hätte, würde ich wohl schon länger auf der Straße stehen.
        Von meiner Seite nur so viel: Es is faszinierend, wie BMW es schafft, teure Materialen billig aussehen zu lassen (wir reden von PL2!). Audi macht es umgekehrt.

  • Pingback: Tweets die AMI 2010: Der neue Audi A1 oder “Bei uns gibt es auch Hartplastik.” erwähnt -- Topsy.com

  • http://www.wi-car.de bmwmaster

    Glückwunsch an BMW & MINI: nun gibt es endlich einen richtig teuren “Kleinwagen” vom Hersteller Audi, der alles was er baut als Premium, Fortschritt und Nr. 1 anpreist. Ansichten sind ja Geschmachssache, aber erkennt man bei Audi außer einem überdimensionalen Kühlergrill (aus Hartplastik) eigentlich noch ein Auto? Tut mir leid, aber diese protzende Selbstdarstellerei aus Ingolstadt ist nur peinlich und hässlich = betrifft ALLE Baureihen! (Übrigens: meine Meinung!)

  • six-in-a-row

    Wo ist das ganze Silber und Gold im Innenraum? Wo hebt sich Audi so sehr von BMW und Mercedes ab?
    Bei dem Kult um den “Audi-Premium-Innenraum”, der bei Autozeitungen schon fast wie Apple zelebriert wird, erwarte ich goldgetäfelte Armaturen, Saphirglas und Platin so weit das Auge reicht (und noch darüber hinaus) ;)
    Nich falsch verstehen: Audi kann auch gute Autos bauen, aber dieses Gerede geht mir auf den Sack…

  • Südstaatler

    35’000 Euro für einen Audi A1?!
    Sorry, liebe Ingolstädter. Aber für das Geld bekomme ich einen nagelneuen Golf GTI mit Top-Sonderausstattung. Und der hat 210 statt 122 PS.

    Ein MINI ist ein Fun-Mobil, der A1 ist etwas für armselige Angeber (mit wenig, aber offenbar doch zu viel Geld).

    PS: auch ein 120d mit solider Ausstattung (7’000 Euro für Sonderwünsche) ist ab 35’000 Euro zu haben.

    • Lennardt

      Es wird genug Kiddies geben, die einen ‘billigen’ Audi fahren wollen.

  • dges

    Ich kann diese Geschichten vom ach so tollen Audiinnenraum schon lange nicht mehr hören. Hatte neulich den aktuellen A4 als Leihwagen, ich erkannte irgendwie da keinen großartigen Vorsprung gegenüber BMW, ganz abgesehen davon daß die Fuhre wegen der Witterung(Nässe) und Frontantrieb nicht vernünftig fahrbar war, andauernd regelte die Traktionskontrolle. Und der Vorsprung durch Technik bezieht sich offensichtlich darauf daß man es am besten kann Komponenten aus billigeren Autos teuer zu verkaufen…

  • Coyote

    Der A1 ist der Anfang vom Ende der Premiumambitionen Audis und offenbart die langfristigen Schwächen des VW-Konzerns. Die Plattformstrategie spart zwar immense Kosten, führt aber zu einem enormen Verlust von Individualität, da die Anzahl der Gleichteile auf die Spitze getrieben wird. Im VW-Konzern gibt es durch den MQB (Modularer Querbaukasten) bald für millionen Fahrzeuge eine identische Architektur. Nur das Blechkleid, Fahrwerk und Abstimmung sind unterschiedlich. Deshalb werden Passat/A4/Oktavia/Exeo, Polo/A1/Ibiza/Fabia und viele mehr nur noch vom Marketing differenziert. Das kann langfristig nicht gut enden. Sorry, aber wer sich vom Marketing verblöden lässt und sich für teures Geld einen A1 kauft, während der Fahrer eines Polos an der Ampel nur Müde lächelt, der ist selber schuld. Für mich ist Premium = Individualität. Und die kann die Audi AG mir leider nicht bieten. Da muss schon mehr kommen als S-Line Fußmatten und LED-Leuchten. Wie wärs mit einem zum Fahrer geneigten Cockpit und dem Klang eines BMW-Motors!?

  • Polaron

    Mir gefällt der Mini, aber auch der A1 nicht sonderlich.

    Wer ein Lifestyle-Objekt sucht und weniger Wert auf klassisches Desgin, vernünftige Platzverhältnisse und Fahrdynamik liegt, ist wohl mit diesen beiden maßlos überteuerten Kleinwagen richtig beraten.

    Für mich persönlich wirds erst ab der Mittelklasse interessant. Vor allem bekommt man da auch wesentlich mehr Gegenwert fürs Geld.

  • Marco83

    Das was sich Audi mit dieser Aussage hier wieder erlaubt, ist milde ausgedrückt eine große Sauerei !

    Mich wundert nur, dass sich BMW gegen solche Aussagen, die schlichtweg gelogen sind, nicht wehement zur Wehr setzt !

    • Thomas1

      BMW weiß: Der intelligente Käufer setzt nicht auf kleine Hunde die laut bellen. ;-)

  • Marco83

    Dieser Audi Marketing Mist, verkaufen und die Konkurrenz schlecht reden um jeden Preis widert mich so langsam richtig an, das ganze ist mittlerweile ein absolutes Reizthema für mich geworden, immer wenn ich damit konfrontiert werde muss ich darüber disskutieren, ich bin es langsam leid, aber die Leute werden es irgendwann hoffentlich selbst begreifen !

    Sas ist wie in der Politik,
    die meisten beberken erst, wen sie da gewählt haben, wenn es zu spät ist, und so wird es früher oder späer mit Audi auch passieren !

    Die Verkaufszahlen werden eines Tages schlagartig einbrechen, Marketing hin oder her, die Kunden werden kein Verständnis mehr dafür haben, ein Fahrzeug für einen so hohen Preis zu fahren, das mehr in der Werkstatt als zu Hause in der Garage steht.

    Darüber hatten wir uns erst am Freitag eingehend unterhalten, irgendwann tuts einen gewaltigen Schlag bei Audi, und dann können sie schauen wo sie bleiben, denn nur mit Schön Reden allein lassen sich keine völlig überteuerten Produkte verkaufen !

  • Pingback: Photos: Audi A1 – MINI’s Newest Competitor

  • http://yahoo Maverick

    Aber auch als BMW Fan muss ich leider eingestehen, dass die verarbeiteten Materialien in den Audis wesentlich besser sind als in den BMWs. Bestes Beispiel ist der X1, als ich das erste mal in dem Auto saß dachte ich es wäre ein Honda, Plastik (billiges Plastik) wohin das Auge reicht. Nimmt man im Vergleich den A3 zum 1er so ergibt sich das gleiche Bild. Ich dachte mit dem neuen 7er und 5er hat BMW endlich aber der X1 hat das widerlegt.

    • Maddy

      Der E84 ist ein 1er im Innenraum.
      F01/07 sind da um WELTEN besser was die Haptik angeht.

      • MA

        Wollen wir es hoffen. 5er und 7er sind klasse. Bei der derzeitigen Entwicklung scheint man aber BMW-Modelle unterhalb dessen gar nicht mehr in Betracht ziehen zu müssen. Der X1 ist innen schon sehr bitter! Und auch ansonsten versucht BMW jedes Jahr weiter an der Ausstattung zu sparen, dass es quietscht. Beispiel: Seit kurzem gibt es bei der Klimaautomatik (immerhin Sonderausstattung) keine Restwärmefunktion mehr. Dabei ist das verdammt praktischt, jeder Benz hat das. Beim 3er Touring hat man jetzt auch diesen elektrischen “Heckrolloheber” weggespart. Und so weiter…
        Es ist ja nett, hier von sonundsoviel Sportpaketen für überzüchtete 3er oder X6 und den überragenden Quartalszahlen zu lesen – das bringt aber alles nichts, wenn man ein dynamischen, aber understated BMW haben will und trotz vieler Sonderausstattungen die Qualitätsanmutung mau ist und links und rechts die Serienausstattung wegbröckelt.

        • Maddy

          Der X6 ist ein Auto, das ich eh nicht verstehe und da n Performance Paket reinzubuttern ist wirklich Perlen vor die Säue werfen.
          Wenn ich überlege, was da ein Rad wiegt – WIMRE 45kg – da noch von ungefederten Massen zu sprechen und n Performance Rad nachzulegen halte ich für blanken Hohn.
          Alleine bei einem, völlig unnötigen, 2,2 Tonnen Monster von Performance zu sprechen und dann noch ne M Version nachzulegen widerspricht meinem Verständnis von effizienter Dynamik vollständig.

          Aber BTT: Es wird überall gespart und Funktionen, die zwar nett sind, aber kein Kunde aktiv nachfragt, verschwinden halt, spart man wieder Geld.
          Und um den X1 massentauglich anbieten zu können und mit Tiguan u. Konsorten mithalten zu können muß halt irgendwo gespart werden, das das irgendwo sichtbar wird, ist doch klar.

          • Steve8178

            Der X6 ist und bleibt ein geiles Geschoss, das sich eh viele net leisten können, also gar net drüber nachdenken .)

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  • peter

    Ich sehe mit Freude eine Handbremse und eine Kühlmitteltemperaturanzeige.

    Beides fehlt so manchem “Premiummodell”.

    • timbo

      Wo steht denn geschrieben, dass ein mechanischer Handbremshebelgriff Premium ist und eine elektrische Variante nicht? Ebenso eine Kühlmitteltemp.-anzeige? Mir reicht ein Lämpchen das vor zu hohen Temparaturen warnt. Da brauch ich nicht noch den Hinweiss ob es 110, oder 120 Grad sind. BMW verbaut übrigens elektrische Wasserpumpen (von wegen Effizienz und so). Wenn die mal ausfallen sollte gibt es sofort eine Warnung. Ohne das der Motor zu heiss wird…

      • jake828

        warum les ich den artikel jetzt erst…?
        zum thema ‘sichtbarer’ premiumausstattung – oder eben nicht sichtbarer nicht-premium ausstattung – faellt mir nur ein, dass audi im a6 zahnriemen verbaut.
        trostlos…

  • Everlast

    Dann verabschiede Dich schon mal so langsam vom Handbremsgriff. Den dürfte es in Zukunft wohl nicht mehr geben, wenn man sich die Neuerscheinungen so ansieht.

  • peter

    Ich weiß, und ich halte es für einen großen Schrott. Neulich hatte ich so ein Ding an den Fingern. Sehr gewöhnungsbedürftig und es dauert eine gefühlte Ewigkeit zum Lösen/Setzen.

  • Daniel

    @Peter: Stimmt, die elektronische Handbremse ist schon ziemlich bescheiden von der Bedienung her, noch besser ist, dass der A4 keinen Ölmessstab mehr hat, und die Scheibenwischer so unter der Motorhaube liegen, dass man sie nicht mehr hochheben kann!
    Aber zurück zum A1: Man muss ja vor Audi schon den Hut ziehen, wie sie es schaffen, unbedarften Leuten vorzugaukeln, dass da kein neu eingekleideter VW steht:
    - TFSI als Motorenbezeichnung? Der 1.4TSI in dem A1 stammt aus dem VW-Regal, witzig wie Audi immer noch die Jahre alte Bezeichnung verwendet, um sich abzugrenzen, obwohl das F schon längst gestrichen gehört (sowie das T im S4, weil es ein Kompressor ist)
    - Premium definiert sich nunmal über Alleinstellung, und das darf sich im Preis äußern, z.B. Heckantrieb und Reihensechser in der Kompaktklasse, ein aufwendiges Fahrwerk oder echter Retrobezug im Kleinwagensegment oder Vorreiterrolle in wenigstens irgendeinem technischen Bereich – bei Audi findet man die Vorreiterrolle höchstens in den erzielten Margen.

    Ohne Frage, Design ist immer Geschmackssache, und auch wenn hier sicher viele einfach schon reflexartig BMW bevorzugen: aber der A1 sowie der neue A8 sind einfach nur der groteske Gipfel eines vereinheitlichten, unkreativen Designs. Ein riesenhafter Kühlergrill an einem Kleinwagen und Christbaumgirlanden, die sich nur durch ihre Biegung voneinander unterscheiden? Das muss einfach zum Bumerang werden, irgendwann werden selbst die Audi-Käufer wieder rational. Ich glaube daran! Vom Hartplastik als Aufhänger und der vielgelobten tollen Haptik von Audi fange ich jetzt mal nicht noch an. Amen!

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  • Markgraf

    Musste kurz an mich halten, als ich beim Lesen des Artikels (bin bei der Suche in google leider drüber gestolpert) an die klappernde Plastiklandschaft im Mini dachte, die vom wirklich gelungenen Cockpit im A1 (war ebenfalls auf der AMI) so weit entfernt ist wie Dieter Pfaff von seinem Traumgewicht.
    No Guys, ich empfehle dringend einen Kurs in objektivem Journalismus und einigen Kommentatoren die stille Klausur mit sich selbst.
    Psychologisch ist diese Mischung aus Revierverhalten, reflexartigem Schlechtmachen einer Marke und der Annahme Kunden derselbigen seien “unbedarft” sehr interessant und gleichzeitig bedenklich. Wirkt aber auch ziemlich überheblich und naiv.
    Scheinbar fällt das von Bmw vorgegaukelte Image auf aggressiven Nährboden.
    Super Mischung :) In dem Sinne….

    • Benny

      Das ist jetzt natürlich sehr objektiv, danke für den Kommentar :-)
      Ich bin 3 Jahre MINI R56 gefahren, ein Klappern konnte ich allerdings nicht feststellen. Deine Erfahrungen sind da natürlich objektiver. Hartplastik ist jede Menge verbaut, das wird aber auch nirgendwo bestritten, oder? Im A1 ist das übrigens genauso, und genau das ist die Aussage des Artikels oben. Angeblich sei ja im A1 keine Hartplastik verbaut, aber das ist eben völliger Unsinn – und das wird oben angesprochen. Tut mir auch leid, wenn Dir das nicht gefällt. Du kannst mir gerne einen A1 zeigen, bei dem (ab Werk) kein Hartplastik verbaut ist, das wird Dir nur nicht gelingen. Und wie oben schon angesprochen, ist das Verbauen von Hartplastik bei einem Kleinwagen auch gar kein Problem, sich aber hinzustellen, als ob keines verbaut ist, obwohl das offensichtlichst falsch ist, das ist ein Problem und das muss auch angesprochen werden dürfen.

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