Noch mehr Leistung für den BMW 760i – Der G-Power 760i STORM

BMW 7er | 25.02.2010 von 26

Wie immer wird der Genfer Automobilsalon auch von den Tunern genutzt, um neue Projekte und Fahrzeuge vorzustellen. Ein weiteres Beispiel dafür stellt der G-Power 760i …

Wie immer wird der Genfer Automobilsalon auch von den Tunern genutzt, um neue Projekte und Fahrzeuge vorzustellen. Ein weiteres Beispiel dafür stellt der G-Power 760i STORM dar, der die ohnehin nicht untermotorisierte Luxuslimousine noch einmal mit deutlich mehr Leistung versorgt. Selbstverständlich stellt der BMW 760i mit seinem doppelt aufgeladenen Zwölfzylinder mit sechs Litern Hubraum eine hervorragende Basis dar, die dann von G-Power aufgegriffen und in überzeugender Manier überarbeitet wurde.

Neben der Leistungssteigerung bietet G-Power auf vielfachen Kundenwunsch auch noch ein Aerodynamikpaket und Felgen für den 7er, die zum Erreichen der deutlich erhöhten Höchstgeschwindigkeit beitragen und somit das Gefühl eines Modells der M GmbH in den BMW 7er bringen sollen. Während man dort die Fertigung eines “BMW M7” konsequent verweigert, gibt es nun also eine ernsthafte Alternative für alle, die sich so ein Fahrzeug schon immer gewünscht haben.

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Die Leistungsdaten der Limousine sind ohne Frage beeindruckend: Eine Maximalleistung von 725 PS liegt bei 5.500 U/min an, das entspricht einer Steigerung gegenüber der Serie um aberwitzige 181 PS oder 133 kW. Das maximale Drehmoment wurde um 250 auf nun 1.000 Newtonmeter angehoben und dieser enorme Wert liegt bereits ab 2.000 Umdrehungen pro Minute an. Damit erreicht der G-Power 760i STORM eine Höchstgeschwindigkeit von 345 km/h und realisiert natürlich auch beeindruckende Beschleunigungswerte.

Der Standardsprint auf Landstraßentempo auf 100 km/h ist nach 4,2 Sekunden erledigt und der begrenzende Faktor dürfte hierbei nicht die Motorleistung sondern eher die Traktion sein. Nach nur 11,9 Sekunden liegen bereits 200 km/h an und wir können davon ausgehen, dass auch die folgende Beschleunigung durchaus druckvoll erfolgt.

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Um die deutliche Leistungssteigerung zu realisieren, hat sich G-Power vor allem der beiden TwinScroll-Turbolader angenommen und diese zusammen mit dem bekannten Kompressor-Hersteller ASA grundlegend überarbeitet – angeblich ohne negative Folgen für die Dauerhaltbarkeit. Der maximale Ladedruck wurde von 0,5 bar auf 0,9 bar fast verdoppelt, wodurch weitere Maßnahmen im Triebwerk nötig wurden: Größere Einspritzdüsen, ein komplett neues Abgassystem zur Staudruck-Reduzierung, eine Neuprogrammierung der Motorelektronik und natürlich auch tiefgreifende Modifikationen an der Achtgang-Automatik des 760i waren unvermeidlich und zeigen, wie ernst es G-Power mit dem Umbau ist.

Auch das Aerodynamik-Paket trägt seinen Teil zur Haltbarkeit der Technik bei, denn die vergrößerten Kühlluftöffnungen in der aus Carbon gefertigten Frontschürze sorgen auch für eine bessere Kaltluftzufuhr zu den Kühlwasser- und Ölkühlern, wodurch die Gesamtkühlleistung um beachtliche 15 Prozent gesteigert werden konnte. Neben diesem Effekt sorgt die neue Frontschürze auch für eine Reduzierung des Auftriebs an der Vorderachse und sorgt so zusammen mit dem Sportfedernsatz und der damit einhergehenden Tieferlegung um 30 Millimeter für eine bessere Straßenlage bei hohen Geschwindigkeiten. Die Motorhaube aus Kevlar-Hybrid wird von großen Entlüftungsöffnungen dominiert, die die heiße Abluft der Turbolader in die Umwelt entlassen.

Am Heck dominieren ein Voll-Carbon-Heckspoiler sowie ein ebenfalls aus Carbon gefertigter Diffusor das Bild. Beide Bauteile sollen neben optischen auch aerodynamischen Zwecken dienen und den Auftrieb an der Hinterachse signifikant reduzieren. Dazu kommt eine nicht unbedingt dezente Abgasanlage mit vier jeweils 100 Millimeter messenden Endrohren. In den Radhäusern sitzen geschmiedete, 3-teilige Leichtmetallräder im 22 Zoll-Format die mit speziellen Reifen von Entwicklungspartner Michelin bezogen sind. Während an der Vorderachse 265er Reifen zum Einsatz kommen, sollen an der Hinterachse 295 Millimeter breite Reifen die Kraftübertragung auf die Straße sicherstellen.

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Wie man bei derartigen Leistungswerten und der hohen Exklusivität des Fahrzeugs erwarten kann, bewegt sich natürlich auch der Preis etwas außerhalb der gängigen Konventionen: Für das Komplettfahrzeug BMW 760i STORM erleichtert den neuen Besitzer um 365.000€ netto, die ebenfalls zur Verfügung stehende Langversion lässt sich G-Power mit weiteren 10.000€ entlohnen. Viel Geld für einen BMW 7er, andererseits handelt es sich aber auch um eine der schnellsten Limousinen auf diesem Planeten. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich allerdings beeilen, denn der G-Power 760i STORM ist streng auf weltweit nur 10 Exemplare limitiert. Wer zu den Glücklichen gehört, kann sich dann auch den Innenraum ganz nach dem persönlichen Geschmack einrichten lassen, denn bei G-Power wird fast jeder Wunsch erfüllt.

(Bilder & Infos: G-Power)

  • Everlast

    Jetzt willst Du’s aber wissen, was? 🙂

    Die Autos werden ja von Tag zu Tag hässlicher. Unglaublich, dass die Tuner sowas produzieren. Aber wahrscheinlich stehen die Scheichs auf solche Auswüchse abartiger Optik.

  • Thomas

    Also die Front ist mir zu Audilastig geworden. Wieso hängen da Lichterketten dran? BMW hat doch bereits die Coronaringe. Aber im Gesamtpaket wirkt er auf jeden Fall bullig. 🙂

  • Raa

    BÄH

  • bastie

    haha – da freuen sich die scheichs. auch wenn das gute stück eher einer persiflage gleicht, ist er noch nicht so schlimm, wie das ein oder andere ac schnitzer verbrechen.

  • Maddy

    Das arme Auto. Ich dachte immer, Schnitzer und Konsorten wären schlimm, aber GP treibts wieder auf die Spitze.
    Wers braucht, soll damit glücklich werden…..

  • Südstaatler

    …gut, dass es nur 10 Exemplare dieses Machwerks geben wird!

  • Lennardt

    Ich finde den Wagen rundum eigentlich gelungen, nur die Frontschürze ist echt mit das abartigste, was ich gesehen habe seit langem. Selbst ohne LEDs sähe die noch lächerlich aus.
    So ein riesiges Auto mit derartigen Beschnleunigungswerten darf, was die anderen Seiten angeht, so aussehen finde ich. Sieht nichtmal schlecht aus, Understatement wäre jedoch cooler, aber wer das aufgemotzte mag..

  • proXi

    Gefällt mir überhaupt nicht….einfach deutlich toooo much!

  • schorse

    so ein auto ist unbrauchbar zum tunen nur was für vollidioten die sich wichtig tun wollen ein 7er ist an sich was elgeantes luxuriöses und nicht sowas abgrundtief hässliches

    • Ewtalburg

      ich bin schockiert!!! wie kannst du nur so etwas sagen!?!!

      dieses Auto ist für Leute, die die Treue schätzen!!

  • taxidriver

    Gefällt mir auch nicht, aber über das Wochenende mal damit auf GP-Tankkarte fahren würde ich liebend gerne 🙂

  • Andreas1984

    Da zeigt sich mal wieder, wie leicht es ist aus einem schönen Auto ein häßliches zu machen. Andersrum ist es deutlich schwieriger.

  • Marco83

    Naja, zumindest endlich mal ein Konkurrent zum S65 AMG, auch wenn er nicht aus eingenem Haus kommt !

    Aber man hätte auch sicher über 800 PS rausholen können (Brabus V12), es ist nur die Frage, ob dies notwendig ist ! 🙂

    Zur Optik muss man aber hinzufügen, dass G – Power hier das “maximal mögliche” an optischen Tuning für den F01 / F02 zeigt, das kann man sicher auch “denzenter” haben, so wie hier abgebildet ist das Fahrzeug auch nicht mein Fall !

    Aber dafür wird es sicher auch Käufer geben, und wenn sie hauptsächlich im arabischen Raum zu finden sind ! 🙂

    • Duron

      Ja die Araber kaufen aber auch alles -.-
      Wenn ich schon an den “M5 Limited Edtion” von LUMMA denke… OH GOTT!

      Abgesehen von Alpina, kann man alle BMW Tuner in DE, gar nicht gebrauchen!!!

      • Duron

        …beim Design versteht sich 😉

        • Lennardt

          LUMMA war echt ziemlich pervers.. Armer M5 Hurricane :'(
          Ich glaub aber mehr PS kann man nicht so ohne weiteres aus dem Motor rausholen, ohne der Laufcharakteristik, die ja nach wie vor auf Komfort fokussiert ist, nicht zu schaden.

  • Duron

    Bisher fand ich die kreationen seitens “G-Power” sehr gelungen. Aber beim “Storm” ist klar zu erkennen, dass der Designer echt keine Ahnung hat! Eine Limousine und so eine Front?

    Aber die Felgen und die Leistung vor allem – GENIAL!!!

  • Marco83

    Es ist aber auf alle Fälle auch zu erwähnen, dass der Brabus E V12 “One of ten”
    auch ein “richtig hässliches Teil” ist, noch schlimmer als der G – Power ! 🙂

  • Marco83

    Achtung !

    ALPINA ist kein Tuner, sondern ein eigenständiger Automobilhersteller (meines Wissens der kleinste Deutschlands), der auf BMW Basis Autos produziert…

  • Andreas1984

    Wiesmann ist glaub ich noch kleiner. Bin mir jetzt aber nicht sicher.

    • Benny

      Und wie siehts mit Hartge aus? Die würde ich noch kleiner einschätzen und die sind meines Wissens auch eingetragener Hersteller. So viele Komplett-Umbauten dürfte es dort aber auch nicht geben, oder?

      • Cecotto

        wiesmann sollte kleiner sein als hartge. meines wissens nach verkauft der ganze flotten vor allem in den arabischen raum. auch deshalb ist seine deutschland präsenz relativ gering: sein hauptmarkt liegt im ausland!

  • Vielfahrer99

    Schämt Euch… LED-Lichterketten á la Audi/D&W/Mercedes/Porsche/VW etc. an einem BMW gehören sich einfach nicht.

    • steve

      korrekt, das ist schon der erste Grund mir keinen dieser zu kaufen, schrecklich hässlich diese Weihnachtsgirlanden.

      ps. Wie ist es denn eigendlich bei Mini, weiss jemand ob und wann der die LED´s bekommt und in welcher form?? Hoffe nur nicht auf Weihnachten!!??? Benny weisst du schon was?? Oder habe ich etwas verpasst…

  • Chris

    Schlimmer als Golf III Tüning. Ab auf den Schrott damit.

  • Mitsu

    Puh…ich fahre ja selbst einen F10, aber so eine furchtbare Karre wie diese peinliche Tuningkiste würde ich niemals kaufen. Da kannste ihn Westeuropa nicht mit durch die Gegend fahren, ohne als Vollproll identifiziert zu werden. Peinlich, hässlich, überflüssig.

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