BMW-Studie zu Elektro-Motorrad: Der BMW C1-E

BMW i | 6.10.2009 von 7

Es ist kein Geheimnis, dass BMW unter dem Titel Project i nicht nur an Ideen für zukünftige Fahrzeuge auf vier Rädern arbeitet, sondern auch unkonventionelle …

Es ist kein Geheimnis, dass BMW unter dem Titel Project i nicht nur an Ideen für zukünftige Fahrzeuge auf vier Rädern arbeitet, sondern auch unkonventionelle Ansätze zumindest überlegt werden. Neben völlig neuen Konzepten wie einem Dreirad für den Stadtverkehr war dabei auch immer wieder von Zweirädern die Rede, die sich im teilweise chaotischen Großstadtverkehr einfach besser fortbewegen können.

Die heute von BMW vorgestellte Studie BMW C1-E könnte durchaus ein Kind derartiger Überlegungen sein, denn ähnlich wie beim MINI E handelt es sich im Grunde genommen um ein bereits vorhandenes Fahrzeug, dem dann der Verbrennungsmotor genommen und durch einen Elektromotor ersetzt wurde.

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Der Fahrer wird wie in der normalen BMW C1 durch den Überrollbügel sowie ein energieaufnehmendes Element am Bug geschützt, außerdem ist er Motorrad-untypisch sogar angeschnallt. Genau wie der BMW C1 ist auch der C1-E in fast allen europäischen Ländern von der Helmpflicht befreit. Außerdem bietet der C1-E einen für Motorräder ungewöhnlich guten Wetterschutz sowie relativ viel Stauraum für Gepäck und Einkäufe.

Angetrieben wird der C1-E von einem Elektromotor der Firma Vectrix, der von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Genaue Angaben zu Batterie und Motors waren leider bisher nicht in Erfahrung zu bringen. Es ist aber davon auszugehen, dass wir uns ungefähr an den Leistungsdaten der Vectrix-Scooter orientieren können – diese erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von rund 100 km/h und beschleunigen in unter 7 Sekunden auf 80 km/h. Damit sind sie für den Stadtverkehr fraglos völlig ausreichend motorisiert.

Laut der offiziellen Pressemitteilung von BMW wird das Einzelstück BMW C1-E dazu genutzt, Erfahrungen mit dem Betrieb von Elektro-Einspurfahrzeugen zu sammeln. Eine Serienfertigung sei nicht geplant. Damit wird unsere Vermutung, dass es sich im Grunde genommen um ein Versuchsfahrzeug für künftige Entwürfe von Project i handelt, unterstrichen.

  • Andrés

    BMW darf dieses Teil doch gar nicht mehr mit diesem Namen bestücken. oder liege ich da falsch. BMW hat doch das Namensrecht des C1 an Citroen abgegeben. ¿????????

  • Benny

    Ich gehe mal davon aus, dass das wasserdicht ist. Vermutlich bezieht sich die C1-Regelung auf Serienmodelle und diese Studie auf Basis eines ehemaligen Modells, das nun eben C1 hieß, wird da vermutlich nicht ausgeschlossen sein. Ist ein interessanter Aspekt, aber ich denke schon, dass BMW da aufgepasst hat und nichts getan hat, was man lieber gelassen hätte.

  • BMWfan

    Und der umweltschonende Strom kommt aus der Luft…

    Etwas umdenken ist ja ok, aber momentan wirds mit Elektroantrieb überall total übertrieben!

    Bioethanol (Zweiter Generation aus Abfällen) haben die deutschen Hersteller total verpennt (obwohl unkompliziert) und bei BMW wurde wohl der Wasserstoff abgedreht (auch nicht klimaneutral aber man sollte weiter forschen) ^^

  • Oli

    Vor einiger Zeit hat Peugeot eine C1-ähnliche Studie gezeigt, den HyMotion3. Auch wenn das Design mMn sehr eigenartig ist, hat diese Studie doch 2 wirkliche Nachteile des C1 ausgebügelt: 2. Sitzplatz und 3. Rad. Vor allem das 3. Rad macht das Fahrzeug wirklich wintertauglich, da es wesentlich mehr Sicherheit gegen wegrutschen/umfallen bietet.

    Übrigens: Motorräder haben heutzutage eine Reichweite von ca. 300km, der C1 sogar nur 200km. Einen Technologiesprung in der Akkutechnik ist damit weitaus weniger erforderlich wie zB für ein E-Auto mit Dieselreichweite.

  • XfrogX

    So ein fahrzeug ist nie wintertauglich, das weßjeder richtige motorrad fahrer im winter kannste auch mit 2 rädern fahren aber spaß machts nie wirklich. Auch mit so einer scheibe ists immer noch alles feucht es ist kalt und einfach zu ungemüthlich. Und roller mit 3 rädern gibts schon zur genüge sollte also nie wirklich ein problem sein das auch noch hier einzubauen.

    Aber 200km kannste vergessen wenn das ding auch noch normale fahrleistungen haben soll und net als mofa oder max 50er hergestellt werden soll. Auch haben bikes die fürn alltag gedacht sind heute schon längst 300-400km reichweite bei ca 80-100ps und rund 200kg bis da ein e bike hin kommt wirds noch sehr lange dauern.

    Genau genommen werden sich bei den bikes wohl e fahrzeuge bestimmt nicht so schnell durchsetzen lassen wie beim pkw bereich!

  • Nev

    Das ist kein Motorrad sondern ein Roller 😉

  • hätte gerne 2x gekauft aber… LEIDER ist dies nur ein weiterer Prototyp/STUDIE/WAS_AUCH_IMMER der Deutschen Autoindustrie ist!!!

    Ich habe soeben 2 chinesiche E-Roller für mich und meine Frau gekauft, gute Nacht BMW & Co!!!

    beste Grüße
    solala

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