WTCC: Seat räumt auf, Farfus ohne Chance

Motorsport | 20.09.2009 von 2

Beinahe wie erwartet waren auch Seat-Piloten daran beteiligt, als schon in der ersten Kurve des ersten Laufs dafür gesorgt wurde, dass BMW-Pilot Augusto Farfus heute …

Beinahe wie erwartet waren auch Seat-Piloten daran beteiligt, als schon in der ersten Kurve des ersten Laufs dafür gesorgt wurde, dass BMW-Pilot Augusto Farfus heute nicht an Muller und Tarquini dranbleiben konnte. Im obligatorischen Chaos nach dem Start war es wieder einmal ein BMW-Pilot, dem schon zu Beginn alle Chancen auf eine gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf genommen wurden. So konnten Tarquini und Muller einen ungefährdeten Doppelsieg feiern.

Dank der nach wie vor extrem zweifelhaft eingestuften Diesel-Seat hatten beide auch im zweiten Lauf keine Mühe, einen Doppelsieg zu feiern – weil sie trotz niedrigerer Kurvengeschwindigkeiten auf den Geraden mühelos überholen konnten. Der von Farfus in Lauf zwei erkämpfte Punkt ändert nichts am erlebten Debakel für seine WM-Chancen.

Wer auch immer für die aktuelle Einstufung der Diesel-Seat verantwortlich ist, hat scheinbar keinerlei Interesse an einer ausgeglichenen Rennserie gehabt – fairer Motorsport und ein ausgeglichenes Reglement sehen anders aus!

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2 responses to “WTCC: Seat räumt auf, Farfus ohne Chance”

  1. peter says:

    es ist schon ein skandal, was da gespielt wird. Nur zum Kopfschütteln…

  2. Andreas1984 says:

    Volle Zustimmung.

    Aber noch arger ist der Leistungsunterschied zwischen Diesel und Benziner. Wenn man sich mal anguckt, wie die Diesel auf dem Bergaufstück weggezogen sind. Das ist kein Motorsport mehr. Ich mein klar kann’s mal sein, dass der eine Hersteller bessere Motoren baut als der andere. Aber:
    1. Ist hier der Vorteil konzeptionell pro Diesel (Problem liegt bei der FIA)
    2. Ist der Vorteil so deutlich, dass die BMW in Imola 8 Km/h weniger Topspeed hatten. Das sind WELTEN.

    Wenn das so weitergeht wird BMW da irgendwann die Reisleine ziehen. Dessen bin ich mir ziemlich sicher. Die betreiben den Sport nicht um hinterher zu fahren.

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