Unsere Leser wissen es schon etwas länger, nun ist es auch offiziell bestätigt: Der BMW X3 M50 (G45) erhält rund um den Jahreswechsel ein sattes Power-Upgrade auf 443 PS und 580 Newtonmeter Drehmoment, womit sein Reihensechszylinder auf das Niveau des neuen BMW M350 (G50) gehoben wird. Wie die Website verrät, verbessert sich die Werksangabe für den Sprint von 0 auf 100 um eine Zehntel auf 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird genau wie bisher auf 250 km/h limitiert.
Eine größere Rolle als beim ohnehin kaum jemals praktizierten Ampelsprint dürfte die Mehrleistung im Alltag spielen, wo die 45 zusätzlichen Pferdestärken und das um 40 Newtonmeter gesteigerte Drehmoment noch etwas mehr Souveränität versprechen. Klar ist aber auch, dass die Leistungssteigerung für den BMW X3 M50 als Reaktion auf den Mercedes-AMG GLC 53 zu sehen ist, denn der Schwabe ist mit 449 PS angegeben und war dem stärksten Verbrenner-X3 damit zumindest auf dem Papier enteilt.

Ein kleines Leistungs-Plus gibt es auch für den Basis-Benziner BMW X3 20 xDrive, der künftig mit 211 PS und 330 Newtonmeter Drehmoment antritt und damit den Antrieb des BMW 320 (G50) übernimmt. Wichtiger als die Leistungssteigerung um vernachlässigbare 3 PS ist in diesem Fall die Erfüllung der strengeren Abgasnorm Euro-7, an den Fahrleistungen ändert sich nichts.
Ganz unabhängig von der Motorisierung erhalten alle Varianten des BMW X3 (G45) mit den Modellpflege-Maßnahmen zum Herbst 2026 einen aufgewerteten Innenraum: Das Staufach in der Mittelkonsole und die Haltegriffe in den Türen sind künftig beleuchtet, außerdem sollen ein neuer Handschuhfach-Öffner und neue Ziernähte auf der Instrumententafel mehr Premium-Flair vermitteln. Im Fall des Topmodells X3 M50 ist die Ladekante des Gepäckraums außerdem serienmäßig mit einem Edelstahleinsatz versehen. Bemerkenswert ist hierbei, dass das Maßnahmen-Paket zur Interieur-Aufwertung noch vor dem Facelift kommt – offenbar gab es so viel Gegenwind, dass sich die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen sahen.
