Mercedes CLA 2019: Wichtigster Rivale des BMW 2er Gran Coupé

BMW 2er | 9.01.2019 von 15

Noch in diesem Jahr wird das BMW 2er Gran Coupé enthüllt, Anfang 2020 folgt der Marktstart des viertürigen Kompaktklasse-Coupés. Schon jetzt gibt es die ersten …

Noch in diesem Jahr wird das BMW 2er Gran Coupé enthüllt, Anfang 2020 folgt der Marktstart des viertürigen Kompaktklasse-Coupés. Schon jetzt gibt es die ersten Bilder vom wichtigsten Rivalen: Der neue Mercedes CLA 2019 wurde vor wenigen Stunden auf der CES in Las Vegas enthüllt. Die zweite Generation des CLA hat mit der A-Klasse Limousine auch harte hausinterne Konkurrenz, ähnlich wie im Fall von BMW 2er Gran Coupé und 1er Limousine handelt es sich in diesem Fall um technisch eng miteinander verwandte Fahrzeuge.

Vorlage für das Design des neuen Mercedes CLA 2019 ist unübersehbar der große Bruder CLS, der bereits seit einigen Monaten im Handel ist. Mit einer Länge von 4,69 Meter ist der CLA knapp 30 Zentimeter kürzer als der CLS und spielt in einer Liga mit C-Klasse oder BMW 3er, die beide ebenfalls rund 4,70 Meter messen. Den Mittelklasse-Abmessungen zum Trotz nutzt der CLA konsequent die Kompaktklasse-Technik der A-Klasse, was mit Blick auf die etwas in die Jahre gekommene C-Klasse nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.

Der stark an die A-Klasse erinnernde Innenraum mit Widescreen-Cockpit und MBUX-Infotainment wird im Fall des Mercedes CLA um eine Art Gestensteuerung erweitert. Die zusätzliche Bedienmöglichkeit kennen BMW-Fahrer bereits seit Jahren, nun soll sie auch Mercedes-Fahrern mit Hilfe von Handbewegungen und Gesten die Bedienung ausgewählter Funktionen erleichtern.

Mit einem cW-Wert von 0,23 bewegt sich der neue CLA auf dem gleichen Level wie der BMW 3er G20, auch das BMW 2er Gran Coupé wird ab 2020 in einer ähnlichen Region unterwegs sein. Welche Technik wir im Innenraum erleben, wird der BMW 1er F40 noch in diesem Jahr ankündigen – denn natürlich wird es hier wie im Fall von A-Klasse und CLA auch bei BMW viele Gemeinsamkeiten geben.

Zum Motoren-Angebot des neuen CLA äußert sich Mercedes bisher nicht, nur der CLA 250 mit 225 PS starkem Turbo-Vierzylinder und Frontantrieb wird bereits offiziell erwähnt. Ergänzend dazu dürften später diverse andere Benziner und Diesel sowie Modelle mit dem Allradantrieb 4Matic angeboten werden.

Auf den meisten bisher veröffentlichten Fotos zum neuen Mercedes CLA 2019 sehen wir die Orange Art Edition mit vielen Akzenten und Details in Orange:

Britta Seeger (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb): “Mit dem ersten CLA, einem viertürigen kompakten Coupé, haben wir damals ein völlig neues Segment erschlossen. Und der Erfolg gibt uns recht: Alleine vom CLA und CLA Shooting Brake wurden bereits rund 750.000 Einheiten verkauft. Die Neuauflage des CLA haben wir intelligent weiterentwickelt, er ist noch emotionaler und sportlicher als sein Vorgänger. Gepaart mit neuen Bediensystemen setzt er erneut Maßstäbe für die ganze Klasse.”

Gorden Wagener (Chief Design Officer der Daimler AG): “Als viertüriges Coupé besticht der neue CLA mit seinem puristischen und verführerischen Design und setzt neue Maßstäbe in der Design-DNA der ‚Sinnlichen Klarheit‘. Er überzeugt mit perfekten Proportionen sehr dicht an den ersten Design-Skizzen: lang gestreckte Haube, kompaktes Greenhouse, breite Spur mit ausgestellten Radläufen und unser typisches GT-Heck mit stark ausgeprägter ‚Coke-Bottle-Schulter‘. Kurzum – das CLA Coupé hat das Potential zur modernen Design-Ikone.”

(Bilder & Infos: Mercedes-Benz)

15 responses to “Mercedes CLA 2019: Wichtigster Rivale des BMW 2er Gran Coupé”

  1. Ferro says:

    Sieht aus wie ein krummer Baby CLS

    Front + Motorhaube gefallen mir gut, sonst leider überhaupt nichts
    Bleibt abzuwarten wie das 2er GC ausfällt

    • driv3r says:

      Seit wann ist die Länge entscheidend? 😉
      Die wenigen cm “mehr” sind lediglich dem normalen Exterieur-Design geschuldet und nicht dem Raumangebot, Kofferraumvolumen oder der Fahrzeugausstattung.

    • Schauinsland says:

      Nur gemessen an der Fahrzeug-Außenlänge ist der neue CLA rund zwei Zentimeter länger als die C-Klasse_W205, ohne Berücksichtigung deren Langversion, die nur für den asiatischen Raum angeboten wird.

      Aber am tatsächlichem Nutzwert ist die C-Klasse dem CLA mit Sicherheit spürbar überlegen.
      Bereits Passagiere von bereits 1,80 Körperlänge werden im CLA mit dem Kopf an die abfallende hintere Dachpartie leicht retuschieren, auf längeren Fahrten ganz sicher inakzeptabel.

      Dennoch: Nach internen Angaben, hat der “alte” CLA_W119 rund 75% Neukunden von Markenfremden generiert, auch ohne exakten Abgleich dieses Wertes kann man dennoch feststellen, der Käufermarkt ist für so ein Modell sicher gegeben.

      Für Mercedes wird sich die enge Abstufung von A-Schrägheck über A-Limousine bis hin zur A-Coupe ähnliche Variante (CLA) dennoch lohnen, denn die Komponenten sind weitgehend identisch , aber die aufsteigende Preise lassen die “Kassen klingeln”.

  2. Stefan says:

    Mir gefällt die A-Klasse Limo besser.

    • Fagballs says:

      Das sind zwei unterschiedliche Modelle? Bei BMW wird mit Hinblick auf WLTP Zertifizierung alles mögliche gekürzt und MB leistet sich zwei fast identische Limousinen in der Kompaktklasse?

      • driv3r says:

        Ja, logisch sind das zwei unterschiedliche Modelle.
        Die A-Klasse Limousine entstammt der Tatsache, dass die großen Auslandsmärkte NAFTA und Asien (China) nicht sonderlich auf Hatchbacks stehen. Der CLA fährt (analog zu E-Klasse/CLS-Klasse) oberhalb in der Positionierung über der A-Klasse Limousine. Inwiefern es Kannibalisierungseffekte in den Märkten gibt, wo beide (bzw. alle 3 Modelle A-Klasse Hatch, Limousine, CLA angeboten werden) bleibt abzuwarten.
        BMW hat ja bisher die 1er Limousine konsequent nur in China (und nun auch Südamerika/Mexiko) vertrieben.

        • Fagballs says:

          Was heißt hier “ja, logisch”? Ich habe den CLA (C 117) immer als Limousinenversion der A-Klasse (W176) betrachtet, analog zu bspw dem A3 in seinen verschiedenen Bauformen.
          Aber klar, wenn das eine ein China-Modell ist wie der 1er F52, dann ergibt das Sinn und die räumliche Trennung verhindert die Kannibalisierung.

  3. driv3r says:

    Kann jetzt nicht direkt erkennen, wo die C-Klasse mit der Modellpflege im Sommer letzten Jahres jetzt “in die Jahre gekommen” ist…

    • Schauinsland says:

      Eigentlich im Wesentlichen nur beim Cockpit “MBUX”.

      Mercedes intern hieß es, der “Mopf” (= Facelift) hätte hier unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht, ergo wurde hierauf verzichtet.

      • Capricornio says:

        Manche C-Klasse-Fahrer werden sogar aufatmen, dass ihnen MBUX bis zum nächsten Modellwechsel erspart bleibt.

        Selbst eingefleischte Daimler Fans fragten mich neulich: Gibt es eigentlich keinen gescheiten Hersteller, der die Mischung gut hinbekommt: Tacho, Anzeige mit Zeiger, einige Knöpfe und Rest über Display ohne “Bügelbrett-Ambiente ?

        Das es auch anders geht beweist Volvo mit seiner neuen “Thors Hammer Linie” in allen drei neuen “90er” (XC, V, S) und jüngst im V60, demnächst im S60.

        Das reduzierte und klare Design setzt sich auch im Innenraum fort, hervorragende Haptik inbegriffen.

        Die Fahrer dürften sich sofort zu Hause fühlen. Neueinsteigern könnte durchaus ein kleines „Wow“ über die Lippen gehen.

        Zweistelle Wachstumsraten ohne dabei aufgepimpte Kleinwagen zur Schönung der Statistik künstlich in den Markt zu werfen, schafft in der Premiumklasse zur Zeit kein deutscher Hersteller – aber Volvo mit einer authentischen Marken Philosophie.

        • driv3r says:

          Aha? Und was ist der XC40? Kein Kompaktwagen-SUV?
          Kleinwagen bietet im Übrigen nur Audi mit dem A1 an. 1er/2er und A-Klasse plus Derivate sind Kompaktwagen. Ein Blick in die Zulassungszahlen der letzten Jahre zeigt, dass das Wachstum quer durch alle Segmente von Kompakt bis Luxusklasse zu verzeichnen war. Nur allein die Kompakten waren es nicht und Derivate sind auch in allen Segmenten bei allen Herstellern hinzugekommen.

          Und egal ob BMW oder Mercedes oder Volvo oder Audi oder sonst wer: Über Geschmack lässt sich streiten, das ist etwas persönliches.
          Wer den drei deutschen Premiumherstellern vorwirft, die Modelle ähnelten sich zu sehr, der soll sich auf der Straße mal von einem Passanten einen XC90 von einem XC60, noch besser einen V90 von einem V60 unterscheiden lassen. Im Übrigen gibt es insbesondere an den verschachtelten Touch-Menüs der Volvos für simple Einstellungen durchaus Kritik. MBUX läuft bisher bei meinem Gebrauch völlig fehlerfrei, schnell, präzise und unfassbar Fahrer-entlastend während der Fahrt.
          Nach meiner persönliche Meinung baut Volvo zurzeit optische sehr attraktive Fahrzeuge, aus einer Vielzahl von Gründen würde ich dennoch noch immer einen BMW, Audi oder MB bevorzugen. Und ja, einige von den deutschen Modellen auch wegen der Optik/Haptik.

          • Capricornio says:

            Nicht so hastig und alles überstürzen.

            Ich kann nicht bestätigen, den Einsteiger im Volvo Portfolio, den XC40, zumindest auch preislich doch ein Modell am oberen Rand der kompakt SUV´s, überhaupt als richtungsweisend erwähnt zu haben.

            Mein Lob galt insgesamt der neuen Volvo Modellphilosophie mit dem m.E. überaus gelungen, eigenständigen Marken-Design von “Thors Hammer”.

            Volvo verzichtet lobenswerter Weise auf umetikettierte Allerweltsprodukte, nur um Marktanteile künstlich in die Höhe zu treiben, wächst dennoch weitaus schneller, wieder zweistellig auch in 2018, als (nahezu) alle seine Kernwettbewerber.

            Nur am Rande erwähnt: mit dem XC60 stellt Volvo schon heute das meistverkaufte Modell im Segment, zumindest in Europa……und das ohne von von der Werbung hofierten hiesigen Motorpresse !

            Aus zahlreichen Gespräche kann ich nur bestätigen, MBUX gilt als eher “gewöhnungsbedürftig” bis zur klaren Ablehnung reichen viele O-Töne langjähriger Mercedes Fahrer, ein großer Wurf ist das gewiss nicht, eher schon Marketing Getöse Hispster.

            • driv3r says:

              Nein, wurde auch nicht erwähnt. Dennoch: Der XC40 gehört aber zur Diskussion dazu, wenn du die anderen Hersteller bezichtigst, die würden den Absatz allein durch Kompaktmodelle pushen. Volvo tut mit dem XC40 nichts anderes, nach dem der C30 ja eher ein Rohrkrepierer war. Und im Übrigen der XC40 liegt bis auf wenige Euro völlig im Preisrahmen eines GLA oder X1. Soweit die Fakten.

              Was “umetikettierte Allerweltsprodukte” seien sollen erschließt sich mir nicht.

              Der XC60 macht seine Sache sicherlich gut. Global gesehen fährt er Stand 2017 der Konkurrenz von Q5, X3/X4 und GLC aber hinterher.

              Ein hohes prozentuales Wachstum zu erzielen, von einem niedrigen Niveau aus kommend, ist immer einfacher, als wenn ich – wie MB oder BMW – bereits auf einem sehr hohen Niveau mit breiter Modellpalette bereits unterwegs bin.

              Aus zahlreiche Gesprächen kann ich nur bestätigen, dass MBUX neben einem ziemlich großen Wurf auch ein ziemlicher Verkaufsmagnet ist. Diversen Tests der Presse konnten für das MBUX bisher nur wenige Schwächen im Detail aufzeigen.
              Dass technische Neuerung nicht jedem gefällt, auch nicht jedem Bestandskunden, ist kein spezifisches MB-Problem. Frag mal langjährige Audi-Fahrer, was die von dem neuen Audi-Cockpit halten oder langjährige BMW-Fahrer, die jetzt auf das BMW OS-Cockpit gucken. Da werden logischerweise auch kritische Stimmen dabei sein.

              • Capricornio says:

                Die Fakten sprechen nun einmal eine andere Sprache:
                Volvo wächst erheblich schneller, als der Markt – inbesondere im direkten Vergleich zu seinen Kernwettbewerbern.

                Und für Euphorie der „schönen neuen Cockpit Welt“ bei Mercedes gibt sicher keinen Anlass.

                Nur ein Beispiel mir bekannter Ärgernisse vieler Halter:
                z.B. Bereits kurze Zeit nach Zulassung funktionierte MBUX nicht mehr. Mal ging das Display an, mal blieb es schwarz. Dann wiederum reagierte „hey-Mercedes“ ebenfalls nicht.
                Trotz mehrfacher außerplanmäßiger Werkstatt Besuche zwecks Kabel Überprüfung, neues Update, neues Display, schließlich sogar neues MBUX gab die Mercedes Werkstatt zu, nur auf Anordnung des Herstellers handeln zu dürfen, sonst bliebe der Vertragshändler auf den Kosten sitzen.
                Kosten für Display wie neues MBUX rund dreitausend Euro zzgl. Werkstattkosten – zwar auf Garantie, aber dennoch „Murks hoch drei“, der Kunde muss für unausgereifte Technik wieder einmal als Proband herhalten.

                Andere Ungereimtheiten der schönen neuen MB-Elektronik-Welt blieben nicht aus: So löste ein Wagen auf absolut freier Strecke, ohne erkennbaren Grund, da kein Auto, kein Mensch, kein Tier sichtbar, eine Notbremsung aus. Alles in allem, so ein anderer Kunde, vergingen zig außerplanmäßige Aufenthalte und Gespräche beim Händler, mit Verkäufer und Serviceleiter.
                Oftmals hilft hier nur einen Anwalt einzuschalten mit Fristsetzung, denn nach zwei gescheiterten Nachbesserungen, hat der Kunde ein Recht auf Wandlung des Kaufvertrages !

                By the way, auch verbaut Mercedes „Dank“ MBUX keinen CD-Player mehr, nicht einmal eine Nachrüstung über das Sonderzubehör ist möglich.
                Für die Zielgruppe der Halter (sicher eher die Generation 50plus, statt 20 bis 30) höchst ärgerlich, denn wer von denen hat schon Zeit oder Geduld, seine persönliche Musik Sammlung auf neue kompatible Systeme zu überspielen ?

                Als dümmlich, banale Ausrede bekam ein Kunde nur zu hören, ein Kassettenfach gebe es schließlich auch nicht mehr –
                Geht’s´noch Mercedes ?

              • Mark VIII says:

                Zitat: Volvo tut mit dem XC40 nichts anderes, nach dem der C30 ja eher ein Rohrkrepierer war.”
                ““““““““““““

                Also diese Bemerkung ist nun völlig aus dem Ruder gelaufen.
                Denn der C30 wurde einst auf der Plattform-C1 des Focus unter der Regie von FORD entwickelt.

                Volvo gehört längst zu Geely.

                Dass US-amerikanische Massenhersteller nichts mit Premium Marken aus Europa anzufangen wissen, zeigt neben dem damaligen Sanierungsfall Volvo auch das ebenso verunglückte Beispiel “Jaguar/LandRover”.

                Marken, die alle erst nach der Ford Ära zu spürbaren Markterfolgen gelangten….vom Trauerspiel Saab, einst unter GM Regie will ich erst gar nicht weiter sprechen, hier wurde eine Traditionsmarke praktisch komplett zerstört !

                Falls nicht bekannt: Volvo steht mit seinem aktuellen Programm Portfolio, bis auf den in Kürze auslaufenden älteren V40 unter einer völlig neuen, eigenständig entwickelten Modell Plattform, das bedeutet, auch die sogenannte “Mondeo-Plattform” ist komplett gestrichen worden.

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