Fahrbericht BMW 8er G15: Die Suche nach dem runden Quadrat

BMW 8er, Fahrberichte | 25.10.2018 von 30

Für den ersten Fahrbericht mit dem neuen BMW 8er Coupé fuhren wir den M850i xDrive mit 530-PS-V8. Wo sortiert sich der 8er G15 im BMW-Portfolio ein?

An der Bedeutung des neuen BMW 8er Coupés kann es keinen Zweifel geben. Die 8 im Namen ist Versprechen und Herausforderung zugleich, sie steht für etwas Besonderes und rückt den neuen 8er nicht nur in die Nähe seines direkten Vorgängers, sondern auch in eine Liga mit Z8 und i8. Und natürlich ist die 8 eine größere Zahl als die 7, was schon für sich genommen ein großes Ausrufezeichen darstellt. Für unseren ersten G15-Fahrbericht waren wir kürzlich in Portugal unterwegs und konnten am Steuer des BMW M850i xDrive einen Eindruck davon gewinnen, wie sich BMW einen 8er für das 21. Jahrhundert vorstellt.

Bereits im Vorfeld war klar, dass der neue BMW 8er G15 ein Wanderer zwischen den Welten sein soll. Kein klassischer Sportwagen, sondern alltagstauglicher und komfortabler. Aber auch kein klassisches Luxus-Coupé, sondern sportlicher und agiler. Mit anderen Worten: Ein luxuriöser Gran Turismo, ein Gentleman-Racer, ein edler Sportler ohne Starallüren im Alltag. Doch lässt sich all das wirklich in einem Fahrzeug unterbringen oder ist das Ergebnis ein Kompromiss, der in keiner Disziplin wirklich überzeugen kann?

Fahrbericht BMW 8er G15: Der Versuch des runden Quadrats

Wer die langen Türen öffnet und sich in den 8er setzt, kann das Coupé zunächst nur schwer einordnen. Rahmenlose Türen, tiefe Sitzposition, zupackende Sitze, klare Fahrerorientierung des Cockpits – wie in einem Sportwagen. Serienmäßig beledertes Armaturenbretts, Live Cockpit mit zwei 12,3-Zoll-Displays, spürbar hochwertige Verarbeitung, geräumiger Kofferraum mit beinahe ebener Ladefläche – wie in einem Gran Turismo.

Was der BMW 8er wirklich kann, wird man allerdings nicht im Stand erfahren. Also Tür zu, Gurt reichen lassen und Abfahrt! Denkste. Denn einen elektronischen Gurtbringer, wie man ihn selbst aus dem 4er kennt, gibt es im 8er weder für Geld noch gute Worte. Also gut, dann eben umdrehen und selbst nach dem Gurt angeln, schließlich geht es hier ums Fahren. Beim Druck auf den Startknopf, der wie im X5 und anderen Modellen nun neben dem Gangwahlhebel auf der Mittelkonsole platziert ist, erwacht der V8 stimmgewaltig zum Leben. Na also, geht doch!

Nach wenigen Sekunden mit tief-bassiger Untermalung tritt der gründlich überarbeitete Achtzylinder akustisch in den Hintergrund. Mit Blick auf den inzwischen unumgänglich gewordenen Otto-Partikelfilter hatten wir uns ohnehin schon auf eine etwas zurückhaltendere Akustik eingestellt, außerdem soll der 8er ja kein waschechter Sportwagen sein. Sondern im Alltag mit Komfort und Langstreckentauglichkeit gefallen. Und wozu hätten die Entwickler dem 8er eine Akustik-Frontscheibe und all die kleinen Aerodynamik-Feinheiten verpassen sollen, wenn man die ausgesperrten Windgeräusche ohnehin mit V8-Sound überlagern wollte? Eben.

Belässt man den 8er im Comfort-Modus, spielt er die Rolle des Gran Turismo zunächst durchaus überzeugend. Auch ohne Luftfederung ist das Fahrwerk schluckfreudig und komfortabel, eine entkoppelte Sänfte ist der M850i aber dennoch nicht. Damit folgt er seiner Bestimmung, schließlich soll er mehr Sportlichkeit und Agilität vermitteln als die reinen Cruiser des Segments, für die schnelle Kurven eher lästige Pflicht als genussvolle Kür sind.

Wer die Stadt verlässt, die kurvigen portugiesischen Landstraßen erblickt und einen Hauch Benzin im Blut hat, will nun unweigerlich in den Sport-Modus wechseln. Der jüngst umgestaltete Fahrerlebnisschalter lässt sich noch nicht blind bedienen, mit etwas Eingewöhnung wird aber auch das gelingen. Sport, Sport Plus, alle Sinne geschärft. Dass der Asphalt noch ein wenig feucht ist, scheint dem M850i zunächst völlig egal zu sein. Der serienmäßige Allradantrieb xDrive jongliert so geschickt mit den 530 PS, dass der Fahrer nur den Eindruck völlig müheloser Beschleunigung erhält.

Der Achtzylinder-Motor spielt sich bei Vollgas im Sport-Modus sofort in den Vordergrund und erinnert mit Nachdruck an die sportlichen Ambitionen der neuen 8er-Reihe. Mit dem Gewicht des Luxus-Coupés hat der spontan am Gas hängende V8 nicht die geringste Mühe, stattdessen sorgt er für rasant größer werdende Zahlen im Head-up-Display. Bollernde Fehlzündungen im Schubbetrieb verwöhnen die Insassen im Sport Plus-Modus. Aufdringlich, brachial oder gar ungehobelt laut wird der Gentleman M850i aber auch dann nicht, wenn man ihn darum bittet.

Erst beim erneuten Blick auf das Head-up-Display bemerkt man, dass man das Instrumenten-Display hinter dem Lenkrad seit Fahrtantritt keines Blickes gewürdigt hat. Seine Anzeigen sind ebenso ungewohnt wie gestochen scharf, die außen platzierten Spangen statt klassischer Rundinstrumente sind dank aktiv hervorgehobener Zahlen schnell ablesbar. Wirklich relevant ist das Tacho-Display aber nicht, denn die beim Fahren benötigten Anzeigen liest man ohnehin im HUD ab.

Wir folgen den Navigations-Hinweisen des noch nicht ganz vertrauten iDrive der neuen Generation ID7 und nähern uns der Rennstrecke von Estoril. Wie schlägt sich der BMW M850i xDrive auf abgesperrter Strecke? Können der vollvariable, aber stets hecklastig arbeitende Allradantrieb, die Allradlenkung und der kräftige Antrieb jene Dynamik generieren, die man sich spontan von einem über 500 PS starken 2+2-Sitzer aus der M Performance Ecke erhofft?

Es wäre definitiv unfair, vom 8er eine ähnliche Weltklasse-Vorstellung wie vom zuletzt in Estoril gefahrenen M5 F90 zu erwarten, schließlich wird für diese Rolle 2019 der erste BMW M8 erscheinen. Aber wie nah kommt der Luxus-Sportler, wenn seine Hightech-Komponenten auf abtrocknender Strecke ans Limit geführt werden? DTM-Pilot Philipp Eng gibt im zweifellos viel kompromissloseren M5 Competition die Pace vor, wir versuchen dran zu bleiben.

Beeindruckend sind dabei zunächst die souveräne Traktion und das lange neutrale Fahrverhalten, das erst bei übertriebenem Einsatz in ein jederzeit gut beherrschbares Untersteuern übergeht. Wildes Übersteuern wird von der vollvariablen xDrive-Kraftverteilung selbst bei provokantem Vollgas am Kurvenausgang erstaunlich effektiv unterbunden, statt zu übersteuern zieht sich der 8er elegant aus der Affäre und macht es seinem Fahrer leicht, schnell zu sein. Ein Gentleman weiß eben, dass er niemals Angst machen oder seine guten Manieren vergessen sollte.

Nach ein paar Runden in Estoril ist die Rolle des neuen BMW 8er Coupé zumindest etwas klarer. Der M850i ist ganz sicher kein kompromissloser Supersportler, der er ohnehin nicht sein will. Auch wenn seine Dynamik einen 7er ebenso klar in den Schatten stellt wie den einen oder anderen Cruiser der Wettbewerber, vermittelt schon das stets auf Restkomfort bedachte Fahrwerkssetup nicht den unbedingten Willen nach maximaler Performance. Klar, der schon angesprochene M8 soll schließlich auch noch einen Auftrag erledigen.

Andererseits will auch auf der Landstraße nicht das ganz große Luxus-Feeling aufkommen, das andere Fahrzeuge dieser Klasse versprühen. Denn egal in welchem Fahrmodus, zur förmlich über Unebenheiten hinwegschwebenden Sänfte wird der 8er nie. Kein Zweifel, eine solche Charakteristik würde auch nicht zu einem BMW passen. Statt sich also eindeutig zwischen knallhartem Sport und kuschelweichem Komfort zu entscheiden, haben sich die Entwickler das Leben ganz bewusst etwas schwerer gemacht.

So spielen der M850i und der neue 8er insgesamt eine Rolle, die für das Modellportfolio von BMW alles andere als untypisch ist: Dynamischer und unterhaltsamer als viele andere, aber gleichzeitig uneingeschränkt alltagstauglich. Dass er dabei aus vielen Perspektiven unverschämt gut aussieht und sich klar vom Rest der Modellpalette abhebt, ist sicher kein Mangel. Die Quadratur des Kreises, also überragende Sportlichkeit bei gleichzeitig überragendem Komfort, ist dabei erwartungsgemäß nicht gelungen.

Das insgesamt etwas bessere BMW-8er-Gesamtpaket könnte vor diesem Hintergrund durchaus der günstigere 840d darstellen: Mit seinem 320 PS starken Biturbo-Diesel hat er genügend Punch für zügige Fahrten über Landstraße und Autobahn, gleichzeitig ist er viel effizienter unterwegs als der V8-bestückte M850i – und rein äußerlich kann man die beiden 8er-Varianten bei entsprechender Konfiguration kaum unterscheiden.

30 responses to “Fahrbericht BMW 8er G15: Die Suche nach dem runden Quadrat”

  1. DanielS says:

    “unverschämt gut aussehen”

    – das trifft für das Heck, konkret für dessen unteren Teil, ganz objektiv nicht zu!

    • Oliver Beyer says:

      Solche Einschätzungen sind NIE objektiv.

      • DanielS says:

        Ich WOLLTE provozieren, eine solche Antwort herausfordern.

        Aber es gibt eben Dinge wie z.B. den Goldenen Schnitt etc., die das menschliche Auge (üblicherweise) als “schön” oder ästhetisch oder gelungen ansieht. Eine laufende Gazelle oder eine Katze, ein Pferd oder (manche, muß man heutzutage sagen,) Frauen- oder Männerkörper werden in aller Regel als schön empfunden – sofern die Proportionen stimmen. Schön zu sehen an vielen altgriechischen oder altrömischen Skulpturen.

        • DanielS says:

          Also gut, ich korrigiere mich.
          Der M sieht von hinten subjektiv SCHEISSE auf.

          Von daher reiht er sich bei M2, M4, M5 gut ein.

        • Filou says:

          Ausgezeichnet beschrieben, denn genau so ist es.
          Im Detail bleibt Design sowie das Aussehen des Menschen subjektiv, dennoch gibt es sehr wohl, wie du sagst, von einer großen Mehrheit aller Menschen als attraktiv bezeichnete grundsätzliche Design- bzw. Aussehensmerkmale, allen voran die Proportion bei Mensch und Maschine. So wird ein Auto oder Iwagumi das nach dem “goldenen Schnitt” entworfen wurde oder ein menschliches Gesicht das bestimmten Proportionen entspricht, als attraktiv empfunden und das objektivierbar.

  2. Cjkologe . says:

    Ich finde ihn richtig richtig heiß!

    • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

      Männer voller Tatendrang – wie der ehem. Konzernlenker Eberhard v. Kuenheim – oder wie der bayrische König FJS, Pilot und csi-Fahrer – würden hier sicherlich das Kupplungspedal vermissen.

      o.k., ist ja noch ein Vorserienauto gewesen.

      DA kann man schon mal was „vergessen“.

  3. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    „Bollernde Fehlzündungen im Schubbetrieb verwöhnen die Insassen im Sport Plus-Modus.“

    VERWÖHNEN? – BELÄSTIGEN!!

    bmw, WAS soll der Scheissss?

    Das Wort sagt es: FEHL-am-Platz-ZÜNDUNGEN

    Oder:
    Sind wir hier bei den AMG-Proleten?
    Oder bei dem unfassbar dumm-primitiven Krawall des Jaguar F-Type, den der fast in jeder Lebenslage loslässt?? – eines solchen Autos total unwürdig

    • Cjkologe . says:

      Sorry, aber was ist aber bitte mit dir los? Wie du hier in die Luft gehst..

      Ich finde den m850i toll, aber respektiere Menschen die ihn nicht mögen.

      • M54B25 says:

        Lärmession ist eine bekannte Ursache für Krankheiten und körperliche Beeinträchtigungen bei einem Großteil der Bevölkerung in Ballungsgebieten. Warum diese dann auch noch künstlich erzeugt werden müssen, werde auch ich nicht verstehen. All diese R4 Pfurz-Knallköppe mit ihren TFSI Ballerbüchsen sind das Beste Beispiel dafür, was dann am Ende dabei rauskommt.

        Die AMGs verkaufen sich nicht unbedingt gut – die werden toll geleast für wenig Kohle so das dann auch eigentlich nicht potentielle Kaufadressaten an diese Kisten rankommen – siehe Todesfahrer vom Kuhdamm AMG A45 – mehr muss ich dazu wohl nicht ausführen!

        • DanielS says:

          Man könnte “Sounddesign” auch dazu nutzen, um den emittierten Lärm zu minimieren, dB-Spitzen zu kappen, einem Diesel sein Nageln völlig zu nehmen. Aber nein, das Gegenteil muß es sein.
          Nur weil in jedem Mensch ein Tier steckt (“der Kunde das so möchte”).

          Schließlich kann man auch den Straftatbestand der Vergewaltigung nicht deshalb abschaffen, nur weil einige am liebsten alles v……n möchte, was ihm vor die Flinte kommt.
          Wie gesagt: Die eigene Freiheit endet dort, wo die der anderen beeinträchtigt würde.

        • nur mal so says:

          https://www.youtube.com/watch?v=pJdDjyaL3UU

          Zitat:”….Lärmession ist eine bekannte Ursache für Krankheiten und körperliche Beeinträchtigungen bei einem Großteil der Bevölkerung in Ballungsgebieten……”

          Ja, stimmt 100%ig !
          Und solche verranzten E46-Karren gehören dann schleunigst entsorgt.

          Dazu allumfassende Nachtruhe, maximal Schrittempo 4 km/h in allen Wohngebieten ab zehn Uhr abends !
          Dazu Ausweitung von Tempolimits und Fahrverboten, wenn immer “Zitat: körperliche Beeinträchtigungen durch Lärmemissionen die Gesundheit der Bevölkerung beeinträchtigen…!

          So wird ein Schuh draus, ohne Fanboy-Brille, gel ;-)))

          • M54B25 says:

            Nimmst du eigentlich deine Pillen regelmäßig? Liest sich leider nicht so 🙁

            • nur mal so says:

              Wow, ganze 7 Tage(!) brauchte unser Langsamdenker, um den Text überhaupt erst zu checken.

              War den allermeisten Lesern hier bereits im Vorwege klar, dass du stinkenden, alte Lärmkarren ideologisch verblendet in zwei Klassen aufteilst:

              Nämlich in „Gut und Böse“ –
              Böse sind alle Lärmkisten von VAG & Co.
              Gut sind alle krankmachenden Lärmkisten aus dem Hause BMW, egal wie versifft die Karren sind.
              Das erinnert an deinne politischen Vorbilder, die braunen Schmuddelkinder von der afd, die allzugerne bei ihrer Zielgruppe, den gescheiterten Kleingeistern, nach dem gleichen Muster verfahren !

              Die Realität sieht jedoch anders aus: gesundheitsschädlicher Lärm ist und bleibt Lärm, egal ob dieser von VAG oder speckigen “Bastel-BMW´s” oder sonstigen stinkenden Billigkarren verursacht wird.

              Oder gibt es für BMW Trolle eigene, spezifische Dezibel Messungen ?

              Wir haben schon verstanden, Schuld haben bei dir immer nur die anderen, (d)ein stinkend lärmendender „Bring Mich Werkstatt“ -E46 ist dir „heilig“ !
              Den Titel des Foren-Trolls kann dir keiner nehmen, Respekt !

              Fazit:

              Besudel dich in gewohnter Art und Weise ruhig weiter, auf Vollpfosten antworten wir hier nicht weiter, lernunfähige Trolle verdienen nur eines: Missachtung, sofortige Löschung ihrer schwurbeligen Ausreden über den jetzt scharf geschalteten Spam-Ordner, der alle “Antwortversuche” ungelesen löscht.

              • M54B25 says:

                Ui ich wusste es doch weder Pillen noch Rechtschreibung genommen! Aber Respekt – Dampf hast du nun erstmal abgelassen – zwar nur lauwarmen Wasserdampf sinnlos entweichen lassen – aber immerhin!

                • Fantanyl says:

                  Mir stellt sich da eher die Frage, was Sie sich regelmäßig so einwerfen. Gibt es “Rechtschreibung” am Bahnhof zu kaufen, oder meinen Sie Ritalin?

              • drochtersen_assel says:

                Grundsätzlich ist zwar unterschiedlich zu definieren, ab wann Lärm zur Belästigung wird, ja zum Gesundheitsrisiko bspw. durch hohem Blutdruck, Schlafstörungen folglich erhöhtem Herzinfarktrisiko.

                Diese Thematik betrifft natürlich nicht nur den Individualverkehr. Immer wiederkehrender Fluglärm bis in die späten Abend-/Nachtstunden und ab früh morgens ist hier mindestens ein gleichgroßes Problem vieler Anwohner in bestimmten urbanen Wohngebieten.

                Selbst die Anwohner im UNESCO-Weltkulturerbe “Mittleres Rheintal” in St, Goarshausen leiden über massivem Lärmpegel durch den Schienenverkehr der DB.
                Sogenannte “Flüstergleise” schaffen hier nur wenig Abhilfe.

                Allerdings -und da bin ich im vollen Umfang Ihrer Beurteilung bei Ihnen- ist es immer wieder höchst amüsant wie “Auto-Marken-Fan-Trottel” und nur so kann der objektive Leser den Kommentator @m54b25:disqus werten, generellen Verkehrslärm von ihrer ganz persönlich subjektiven Sichtweise “ihrer bevorzugten Automarke” abhängig auslegen.
                Mehr offen zur Schau getragenen Banalität ist kaum denkbar !

                P.S. Vermutlich werden Sie diesen Kommentar gar nicht lesen können, da Ihr Spam-Ordner (wie angekündigt) zur Löschung scharf geschaltet wurde, aber wat mutt, dat mutt sagt man bei uns im Kehdinger Land.

                Schönen Abend noch 😉

                • M54B25 says:

                  Ich finde es sehr interessant, dass mir hier mehrfach unterstellt wird den Sound von BMW über den anderer Hersteller zu stellen. Ich kann davon rein gar nichts in meinem initialen Beitrag finden?!?

                  Ganz im Gegenteil finde ich es extrem beschämend, dass BMW mittlerweile auch Sound-Generatoren in seine Diesel-Fahrzeuge oder auch in einige M- oder Performance-Modelle einsetzt. Nur darum ging es nicht. Es ging um die Zulässigkeit von Sounds und dort sind die von mir genannten Fahrzeuge einfach “verhaltensauffällig”.

                  Wenn dies jetzt banal sein sollte, warum wurde es denn nicht schon vorher thematisiert? Vermutlich, weil die selbst-ernannte Forums-Elite ihre Troll-Listen führen muss…

                  • drochtersen_assel says:

                    Es geht nicht um den “Sound”, was immer das auch für ein subjektives, nicht näher definiertes Geräusch sein möge ?

                    Als Selbstständiger, mit Verantwortung für Firma und Mitarbeiter in meiner 12.000 qm2 großen Obstplantage im herrlichen Kehdinger Land gibt es ständig irgendwelche “Sounds”, manchmal nur durch herunterfallende Äpfel, krächzende Raben oder peinlicher weise vorbeifahrende “frisierte” Möchtegern pseudo-Autofahrer-Proleten.

                    Daher mein Rat, schnell noch mal die Reset Taste drücken:
                    Es geht um Ihre allererste Aussage
                    Zitat:
                    “Lärmession ist eine bekannte Ursache für Krankheiten und körperliche Beeinträchtigungen bei einem Großteil der Bevölkerung in Ballungsgebieten…”

                    Diese Aussage ist per se absolut von Ihnen richtig beschrieben und ohne jedwede Beanstandung !

                    Doch durch Ihre weitere äußerst fragwürdige Kommentierung wird diese richtige Kernaussage absurdum geführt, denn Lärmbelästigung ist unabhängig vom Fahrzeughersteller.

                    BMW Möchtegern-Proleten verdienen genau dieselbe Verachtung wie alle anderen “pseudo Krachmacher”, egal aus welcher Motivation diese gescheiterten Typen ihr Handeln zu rechtfertigen versuchen !

        • Mercedes-Benz AMG LH44 says:

          AMG verkauft sich nicht gut?

          Deswegen haben die ja nur fast doppelt soviel Autos verkauft als BMW-M

          75.000( BMW M)

          138.000( Mercedes-Benz AMG)

          • M54B25 says:

            Lesen ist ganz offensichtlich keine Deiner Stärken – ich schrieb explizit davon, dass AMG seine Fahrzeuge hervorragend per Leasing an den Poser-Proll bringt.

            • Mercedes-Benz AMG LH44 says:

              Woher nimmst du diese Behauptung?

              Ja es werden viel Autos gewerblich zugelassen,aber ist das bei BMW( wo der 3er das türkische prollmobil schlechthin ist) etwas anderes??

              Nein also!

              Wobei ich natürlich gerne mal die Leasingzahlen von der Daimler-Benz AG sehen würde,um deine Behauptung nachvollziehen zu können!?

              Kannst ja mal bei der Mercedes-Benz Bank anrufen und nach einer Einsicht fragen.

            • Fantanyl says:

              Wer hier wohl als allererstes noch Kats und Töpfe leerräumen, wenn es für einen E63 statt E36 reichen würde?

              • M54B25 says:

                Der Satz ergibt grammatikalisch keinen Sinn – daher lohnt es sich auch nicht sich damit inhaltlich auseinander zu setzen.

                • Fantanyl says:

                  Doch, tut er. Meinen Sie etwa die Ellipse des Wortes “würde”? Es ist in doppeltem Maße beschämend, wenn ausgerechnet Sie sich auf Orthographie und Grammtik zurückziehen. Versuchen Sie’s einfach nochmal!

      • DanielS says:

        Das hat mit “mögen” nichts zu tun.
        Jeder meint, zu seinem eigenen fragwürdigen “Genuß” und Lasten von anderen Radau machen zu dürfen (ja, nahezu 100% aller Harley’s müssten aus dem Verkehr gezogen werden!), im Straßenverkehr.
        Und wo die Freiheit der anderen beschränkt wird – da hört die eigene Freiheit auf!

        • Filou says:

          Im Endeffekt scheiterte die bisher liberale Einstellung seitens der Politik gegenüber Klappenauspuffanlagen, wobei seitens der Konzerne auch nur eine Grauzone ausgenutzt wurde, letztlich an der mangelnden geistigen Reife zahlreicher oftmals junger Fahrzeugführer. Dass nun solche Konsequenzen die Folge sind, war nur eine Frage der Zeit. Niemand wurde bzw. wird gezwungen mit offenen Klappen lärmend durch geschlossene Ortschaften zu fahren und seine Mitmenschen zu belästigen. Dass man per Knopfdruck allerdings jedem Fahrer die Wahl ließ, war nur einmal mehr Beweis dafür, dass einige nicht reif für solche Fahrzeuge sind und sie ausschließlich als Kompensationsmittel missbrauchen.

      • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

        Nur mal ruhig bleiben.
        Ein BMW HAT !!! mit soften, wohltönenden Klängen zu verwöhnen – so war es immer!

        Wir WERDEN das Elektroautozeitalter erleben – schneller als (hier) so manchem lieb ist.

        WENN dann der „Verbrenner“ noch eine Akzeptanz haben soll, dann MUSS er leise sein! So leise wie möglich.
        Und DA haben die Hersteller eine VERANTWORTUNG – sogar sich selbst und ihrer Geschäftsidee gegenüber.

        Ich ärgere mich im Übrigen genauso (nein, sogar viel mehr!) über einen M2 (sicherlich geräuschmäßig „getunt“), der auf dem Supermarktplatz von Bremsschwelle zu Bremsschwelle hetzt – und Krawall für 50 !! normale Autos macht.
        (und wenn ich dann noch sehe, WAS da oft so drin sitzt, na dann, DANN frage ich mich, ob DAS noch „meine“ Marke ist ……… )

        Ich kann nur sagen:
        „ Sie wissen nicht, was sie TUNEN“

        Hier gerne noch ein anderes Beispiel:
        Wer mal (z.B.) in Kambodscha war, dem fällt sofort eines auf:

        Massen von Rollern, Mopeds usw., 50 Stück vor der Ampel – die fahren alle im Pulk auf einmal los – UND: man fühlt sich nicht belästigt!
        DA fragt sich der verunsicherte Europäer: „Wieso können DIE so super leise Zweiräder bauen?“

        Ganz einfach: WEIL sie das WOLLEN !!! – WEIL Lärm DORT verpönt ist!

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