Neuer F-Type 2020: Erster Jaguar mit BMW V8-Motor?

BMW M | 9.10.2018 von 39

Schon vor mehr als zwei Jahren gab es erste Gerüchte, nun wird die Motoren-Kooperation von BMW und Jaguar Land Rover offenbar konkreter. Wie das britische …

Schon vor mehr als zwei Jahren gab es erste Gerüchte, nun wird die Motoren-Kooperation von BMW und Jaguar Land Rover offenbar konkreter. Wie das britische Car Magazine berichtet, wird der neue Jaguar F-Type 2020 die erste Großkatze, die von einem BMW V8-Motor angetrieben wird. Ob die Kooperation eines Tages auch auf kleinere Motoren mit vier oder sechs Zylindern ausgeweitet wird, bleibt offen. Derzeit sieht es so aus, dass nur die V8-Varianten des F-Type künftig von BMW angetrieben werden.

Im Fokus des Jaguar-Interesses steht dabei allem Anschein nach der von der M GmbH entwickelte und in zahlreichen Modellen genutzte BMW S63 mit 4,4 Liter Hubraum. Der doppelt aufgeladene Motor leistet mindestens 560 PS, im aktuellen Topmodell BMW M5 Competition sind sogar 625 PS möglich – und damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein. Welche Leistungsstufe Jaguar im Umfeld des F-Type wünscht und thermisch realisieren kann, bleibt vorerst abzuwarten.

Die bisher weder von BMW noch von Jaguar Land Rover offiziell bestätigte Motorenkooperation hilft den Engländern und ihrem indischen Mutterhaus über ein Problem hinweg, das in Folge immer strengerer Emissionsgrenzwerte seit Jahren absehbar war: Der bisher genutzte Kompressor-V8 mit 5,0 Liter Hubraum ist merklich in die Jahre gekommen und benötigt tiefgreifende Modifikationen, um auch zukünftig weltweit eingesetzt werden zu können.

Für BMW wäre der Vorteil ebenfalls klar, denn natürlich sinken mit steigenden Stückzahlen die Kosten im Komponenten-Einkauf und in der Produktion. Ein weiterer Abnehmer für das V8-Biturbo-Triebwerk der M GmbH steht mit Wiesmann ebenfalls bereits fest, die Stückzahlen der exklusiven Automobilmanufaktur aus Dülmen werden aber auch nach dem Comeback des Geckos deutlich kleiner als die von Jaguar Land Rover sein – zumal der F-Type bei den Engländern nur eines von mehreren Modellen ist, bei dem der veraltete Kompressor-V8 ersetzt werden muss.

Der aktuelle Jaguar F-Type gilt als einer der schönsten Sportwagen unserer Zeit. Er ist als Coupé und Roadster erhältlich, die Motorenpalette reicht vom aufgeladenen Vierzylinder bis zum Kompressor-V8. Die zweite Generation soll ab 2020 spürbar leichter und dadurch noch agiler werden.

(Fotos: Jaguar)

39 responses to “Neuer F-Type 2020: Erster Jaguar mit BMW V8-Motor?”

  1. Marius says:

    Interessant. Ich war im August mit dem F-Type auf dem Nürburgring. Dort sagte einer der Instruktoren das Jaguar zur Zeit an einem R6 für den F-Type arbeite der in naher Zukunft verbaut werden soll.

    • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

      „Jetzt erscheint es gar nicht so abwägig das dies eventuell eine Abwandlung des B58 sein könnte“

      Im Austausch für GM-Automatikgetriebe lieferte BMW jahrelang den 6-Zylinder-Diesel, gedrosselt, an OPEL – für den Omega 2.5d.

      Vielleicht bekommt Jaguar ja die 6-Zylinder-286-PS-Benziner-Version, oder gleich die des neuen X5 45e.

    • Tigerfox says:

      Ist aber unwahrscheinlich. Wie der Text auch sagt, geht es erstmal nur um den V8. Jaguar-Land Rover hat erst vor kurzem für den XE und den neuen XF den Ingenium- Vierzylinder mit 2L als Benziner und Diesel entwickelt. Dieser findet nun auch schon im F-Type und in einigen LR und RR Verwendung, sowohl längs als auch quer. Der Benziner reicht von 200 bis 300PS, der Diesel von 150 bis 240PS, also beides sehr konkurrenzfähig.

      Davon soll zumindest ein R6-Benziner abgeleitet werden, der den V6-Kompressor ersetzen soll, welcher auch leider schon in allen Modellen bis auf den F-Type verschwunden ist aufgrund der neuen Emissionsbestimmungen. Ob auch ein R6-Diesel geplant ist weiss ich nicht, dass ist ja durchaus was anderes. Man kann sich vorstellen, dass ein R6 auf dieser Basis durchaus auch zum S58 konkurrenzfähig sein könnte.

      Ich sehe den R4 aber bisher eher kritisch. Wer will in der Mittelklasse oder gar bei F-Type und XF schon auch noch bei 300PS einen R4 kriegen (ich weiss, Mercedes macht inzwischen das gleiche) und mehr Zylinder erst deutlich drüber?

  2. DanielS says:

    Gefällt mir.
    Back to the roots.
    “Motoren”-Werke…

    Habe ohnehin nie verstanden, warum BMW damals nicht Jaguar/ Land Rover gekauft/ behalten hat.
    Der XJ und der Range Rover hatten prima zur BMW Group gepasst.
    PSA fährt mit seinen Marken Peugeot und Citroën ja auch zweigleisig.
    Aber Rover is over.

    • quickjohn says:

      Kann man ganz schnell beantworten:

      – zum Einen gehörte Jaguar damals (ein Sanierungsfall) zu Ford die gerade mit dem Aufbau der PAG (premier automotive group) beschäftigt waren
      – zum Anderen hatte BMW sich mit Rover so verausgabt dass auch an ein Halten von LR (ebenfalls Sanierungsfall) nicht mehr zu denken war.

      Hätte BMW damals nicht so gehandelt wäre man wohl selbst zum Übernahmeobjekt geworden. Jedenfalls – BMW stünde nicht wo sie heute sind ….

  3. Pro_Four says:

    …Jaguar baut schon hammer schicke Karren, gerade Der F-Type sieht wahnsinn heiß aus.
    Die Kooperation finde ich schlüssig.

  4. quickjohn says:

    Das Ganze scheint mir ein wenig unrund.

    JLR verwendet den 5.0 V8 Kompressor ja in diversen Jaguar und LR-Modellen – und daneben auch noch leistungsschwächere V8 (mit vergleichbaren Emissionsproblemen).

    D.h. wenn schon, dann müßte man künftig alle V8 von BMW beziehen. Dies widerum mit Fragezeichen da BMW selbst an einer neuen V8 Generation arbeitet.

    Zusätzlich R6 und R4 von BMW? – da würde JLR dann allerdings die weisse Fahne hissen!
    Viele offene Fragen also …….

    • nani1983 says:

      Sorry, aber BMW arbeitet definitv NICHT an einem neuen V8!
      Die M GmbH hat Anfang 2018 durgegeben KEIN Interesse am V8 mehr zu haben ( leider ).
      Daher wurden alle Bemühungen zum B68 auf Eis gelegt.
      Der aktuelle N63 wird noch einige weitere TÜ erfahren bis er obsolet wird.
      Neue M5 Versuchsträger fahren mit R6!

      • Tigerfox says:

        Puh, Link bitte? Auch wenn ein moderner V8 mit meinem Konto nicht kompatibel ist, fänd ich es doch sehr schade und kann mir auch nicht vorstellen, dass BMW so schnell ohne V8 auskommt, nachdem man gerade mit dem Tod des V12 und dem neuen 8er den Bedarf noch erhöht hat. Auch wenn hier irgendwann reiner Elektroantrieb kommt oder leistungstarke Hybride, kann ich mir nicht vorstellen, dass mans den N63/S63 so lange weiterentwickeln kann.

        • nani1983 says:

          Link wofür?

          • Tigerfox says:

            Link für den Bericht oder das Interview, wo Du von BMWs Abkehr vom V8 gelesen hast?

            • nani1983 says:

              Ich hab nichts gelesen. Ich hab einen Freund in der BMW Motoren Applikation in Miramas. Da gibt es 1. Hand Info’s.
              Bei BMW dreht sich das Fähnchen oft recht flott mit dem Wind, jedoch bei der aktuellen politischen Lage in der BRD und der EU und der Abkehr der M GmbH ist das Projekt B68 aktuell sowas von tot …

              Ich fahre jetzt schon den dritten S63, zuerst im M5F10, dann im M6F06 und jetzt im zweiten M6F06, das in 10-15 Jahren da nur noch ein R6 verbaut sein wird finde ich auch traurig. Aber schau dir doch mal an was MB gemacht hat mit dem neuen R6 mit ISG, auch der S500 ist jetzt nur noch ein R6, zusammen mit dem ISG hat man bessere Fahrwerte als beim V8 und klar bessere Emissionswerte, und 95% der Kunden vermisst garnichts.

              BMW hat sehr viel gelernt über die Jahre vom N54 zum N55 und jetzt zum B58.
              Diese gesammelte Erfahrung sollte in den B68 fließen da der N63 ja außer den üblichen TÜ’s noch immer die erste generation V8 BT ist. Gerade das Kurbelgehäuse ist überhaupt nicht für die Anforderungen ausgelegt.

              • quickjohn says:

                Kann schon sein daß der Freund aus Miramas (gefährliche Preisgabe der Quelle im Übrigen!) Recht hat.

                Ich erinnere mich aber an ein Interview mit Fröhlich (leider ohne Link) vor ca. 1 Jahr. Darin sprach er davon daß man bei BMW bis vor kurzem (d.h. 2017) geglaubt hatte überhaupt keinen neuen V8 (B68?) – vor dem Übergang zum elektrischen Antrieb – mehr entwickeln zu müssen. Das habe sich aber geändert und man entwickle nunmehr einen 4,0 ltr. V8.

                Kann natürlich sein daß diese Aussage auch überholt ist. Wenn allerdings der N/S63 noch 10 Jahre gebaut wird – wie oben erwähnt – wird der Nachfolger gar keine Zylinder mehr haben/brauchen.

                • M3-Dreamer says:

                  Naja, B68 bzw. 4.0ltr.V8 bedeutet wohl Baukastenmotor, d.h. quasi 2 B48 auf einem gemeinsamen Kurbelgehäuse (analog zu AMG R4 und V8).
                  Mir wäre ein 4.0ltr.S63 V8, basierend auf dem Motor des M8 GTE, deutlich lieber und am liebsten auch im M3/M4. Beim S58 habe ich so meine Zweifel, dass der wesentlich mehr als die 450PS(460PS) des S55 bieten wird, verlockender ist es für die BMW AG doch die Mehrleistung für die jeweiligen Ausbaustufen dann aus dem an das AT8 angeflanschten eMotor zu generieren.
                  Nicht das dann ein XE SVR mit 4.0ltr.V8 von BMW in Konkurrenz zu einem M3 R6 steht!?

                • nani1983 says:

                  Genau, weil ja so wenig Leute dort arbeiten 😉

        • DanielS says:

          Tod des V12?
          Bitte link! Interessiert mich.
          Und was ist mit Rolls-Royce? Nur noch R6? Oder 100% Elektro?

        • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

          „Tod des V12“

          Bist du DA nicht zu voreilig – mit dieser Behauptung?

          UND:
          solange der 4,4-Liter-V8 lebt (und nicht zu einem 4,0-V8 schrumpft), solange gibt es auch keinen Grund, den Tod des 6,6-Liter / bzw. 6,75-Liter-V12 auch nur „herbeizureden“.

          Im Gegenteil:
          solange der 4,4 bleibt, darf man für den V12 Hoffnung haben, auch wenn der
          nicht zu 100 % die gleichen Konstruktionsmerkmale wie der V8 hat (Turbos im heißen Bereich – was BMW eingeführt hat – und was alle anderen inzwischen nachgemacht haben)

          NUR, weil die WLTP-Umstellung für Europa nicht pünktlich geklappt hat?

          ODER weißt Du mehr?
          Das 8er GranCoupe NICHT mit einem V12 zu bringen wäre eine WEITERE Fehlentscheidung von bmw.

          7er MIT V12.
          8er ganz OHNE??? – als reiner Sportableger des 7er.
          … doch NUR, wenn es ein 9er = 7er „mit Zusatzzahl“ a la Maybach MIT V12 geben wird – DANN wäre das nachvollziehbar.

          • quickjohn says:

            Zitat:

            “Im Gegenteil:
            solange der 4,4 bleibt, darf man für den V12 Hoffnung haben, auch wenn der
            nicht zu 100 % die gleichen Konstruktionsmerkmale wie der V8 hat (Turbos im heißen Bereich – was BMW eingeführt hat – und was alle anderen inzwischen nachgemacht haben)”

            Da läuft aber doch jetzt Einiges in der Einschätzung schief – der BMW V12 ist mit 60° Bankwinkel versehen (deshalb auch keine Turbolader im V), der V8 hingegen mit logischen 90° Bankwinkel. Die Zylinderblöcke sind also völlig unterschiedlich.

            Aber dennoch – ich glaube eher noch an einen neuen V12 (2xB58) für RR, 7er, 9er, und X7 als einen neuen V8. Der letzte jemals gebaute V12 wird von BMW kommen.

            • M3-Dreamer says:

              Wenn es nochmal neue V8 oder V12 geben wird, dann nur als Baukastenmotoren mit dem Baukastenzylinder, also 2 B48 = B68 V8 und 2 B58 = B78 V12!
              Und da dann das Gleichteileprinzip greift und man eh einen V Unterbau braucht, würde ich sagen wenn überhaupt dann beide.

              Am reizvollsten wäre allerdings ein 4.0ltr.V8 auf Basis des S63, d.h. mit der Kurbelwelle des P63/1.

              • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

                V8 UND V12 – nochmal komplett neu?

                Verdieselt wird jedenfalls keiner der beiden jemals nochmal.
                Von daher ist eine Neuauflage -auf kleinerer Basis- nicht unbedingt notwendig.

                Oder, Alternative, wie hier schon behauptet oder befürchtet:
                vielleicht fallen ja langfristig doch BEIDE -gleichzeitig!- weg;

                das war´s dann aber – mit der Faszination.
                (man kann ja für 3-4 Jahre noch V12 „auf Vorrat“ für die Briten fertigen, wie damals beim alten R6 für den M3 / bzw. für den Alpina 3,2)

                bmw wird sich DANN aber endgültig einreihen lassen müssen bei allen anderen „2-Liter-Diesel-Herstellern“

            • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

              „Da läuft aber doch jetzt Einiges in der Einschätzung schief – der BMW V12 ist mit 60° Bankwinkel versehen (deshalb auch keine Turbolader im V), der V8 hingegen mit logischen 90° Bankwinkel“

              LETZERES, die optimalen 90 Grad beim V8, ist für niemanden hier was Neues!

              Und VORLETZTERES, das Vertauschen der heißen mit der kalten Seite, auch nicht – denn ich selbst hatte gar angeführt:
              “Turbos im heißen Bereich“ beim BMW-V8 (was beim 60-Grad-V12 platzmäßig eben nicht geht)

              Und bzgl. meiner „Einschätzung“ (bei der aber auch rein gar nichts „schief läuft“):

              ICH habe da eben offensichtlich (nur) eine ganz andere als Du – MEINE Meinung macht sich DARAN fest, WO beide Baureihen, V8 & V12 gefertigt werden – und WESHALB dies auch zwingend gemeinsam notwendig ist
              – Stichwort: Blutsverwandtschaft (Abstammung / Fertigungsstraße / Montage) geht
              vor Verwandtschaft nur im Geiste („optimaler“ Zylinderwinkel)

              WER da im Einzelnen die Motorenblöcke fertigt, ob BMW selbst oder Kolbenschmidt – DAS ist nachrangig. Genausowenig wie der Bankwinkel.
              Das ist nur EINE einmalige Sache.
              Die ANDERE ist aber die Montage und die weitere Bearbeitung.

              BMW hat nicht umsonst – mit Einführung des E65/66 – den V12 auf eine komplett neue und größere Basis gestellt: Gleichteileprinzip mit dem V8-Benziner.

          • Tigerfox says:

            Also, zum V12 im 8er hab ich das hier gelesen:

            https://www.motor1.com/news/268747/bmw-8-series-v12-ruled-out/

            Quintessenz: Der V12 kommt nicht, weil der die Gewichtsverteilung des 8er runiert. Ich kann mir auch ehrlich nicht vorstellen, welchen Platz der einnehmen soll, wenn schon der getunte N63 als M-Sport-Modell kommt und auch der M8 mit S63 kommen soll.

            zum Ende des M760i hab ich das hier gelesen, bin mir aber nun nicht mehr sicher, da es doch keine superseriöse Quelle ist und damals auch viele Motoren kurzfristig wegen WLTP nicht angeboten wurden. Es wäre wenig sinnvoll gewesen, den V12 nochmal wegen WLTP zu überarbeiten, um ihn dass im nächsten Jahr wieder einzustellen:

            https://www.motor1.com/news/234048/bmw-discontinue-v12-europe-2019/

            Grundsätzlich denke ich aber, dass der V12 keine Zukunft hat, v.a. wenn wir hjer schon tlw. die Zukunft des V8 infrage stellen. Mercedes hat angekündigt, den V12 einzustellen und die haben sicherlich mehr V12 abgesetzt als BMW oder Audi.
            Natürlich hab ich dabei nicht an die Luxusautos gedacht. Die kleinen Bentleys, den A8, 7er und 8er sowie die S-Klasse und die Maybachs kann man vielleicht noch mit stärkeren Versionen der vorhandenen V8 zufriedenstellen, aber für RR und den Mulsanne braucht es große, möglichst exakt 6,75l große V8 und V12. Der Motor des Mulsann ist sowieso ein spezielles Motörchen, aber vielleicht sichern die RR ja die Existenz von BMWs V12 noch länger. Oder man steigt auch auf einen großen V8 um. Über kurz oder lang sicher Elektro.

            Übrigens haben Jaguar, Aston Martin und auch BMW selbst gezeigt, dass man einen V12 auch ohne V8 entwickeln kann, da er ohnehin mehr mit zwei hintereinander gesetzten V6 (gleicher Bankwinkel von 60°) bzw. zwei zusammengesetzten R6 zu tun hat.

            • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

              Das ENDE des ZWÖLFZYLINDERS ??? – VW sagt jedenfalls NEIN!

              Ich hatte darauf gewartet, dass BMW (bei Weiterentwicklungen) auch beim V12 auf einen – technisch (bisher!) unvorteilhaften – 90-Grad-Winkel (ge)setzt (hätte);
              aber DIE gab es zuletzt ja gerade nicht, weshalb es das (fürs Erste) sicherlich dann auch war.
              ………. schließlich geht „W12“ (bei VAG) -technisch unvollkommen- ja auch.

              Selbst 180-Grad-V12, also unechte V12 sind akzeptiert. Und keiner beklagt sich!

              DENN:
              die -bei einem „weit geöffnetem“, also bei einem 90-Grad-V12 gegebene- Möglichkeit des Verlegens der heißen Seite nach INNEN, anfangs beim V8 als nicht unproblematisch angesehen, hat ja wohl auf der anderen Seite abgasbehandlungstechnisch massive Vorteile.

              Das DAMALS als kritisch gesehene Layout ist NUN ein gravierender VORTEIL!! – SOFERN nicht im strengen DAUEReinsatz.

              DIES wird also umso wichtiger, wenn dies mit Hybridtechnik kombiniert wird! – wegen des laufenden Auskühlens der Abgasanlage nach jedem längeren Verbrenner-Stopp.
              DAS sind dann ganz neue Probleme.

              FEST-geschrieben (bzgl. des Zylinderwinkels) ist ja schon lange nichts mehr – selbst der vor wenigen Jahren komplett neu entwickelte VOLVO-V8 hatte einen 60-!-Grad-Winkel (ohne Verwandtschaft zu irgendwas!),
              andere haben 72-Grad-Winkel, auch 75 Grad. Beim V12 auch 65 !! Grad (Ferrari).

              Alles ist möglich. Sogar ohne jede verwandtschaftliche Rücksichtnahme oder sofort erkennbare Sinnhaftigkeit.

              • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

                HIER noch die Quelle dazu …..

                …….. dass es den „W“12, wohl weiterhin geben, siehe ganz aktuell – in künftigen AUDI-HORCHs

                siehe:
                https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/audi-will-horch-wieder-aufleben-lassen-224.html

                Ultra-Premium-Offensive im VW-Konzern
                Audi will Horch wieder aufleben lassen
                (Stefan Grundhoff am 27. September 2018)

                WILL BMW noch „ULTRA-Premium“ sein??? – nach VW-Lesart?
                ODER nicht mehr?

                P.S.
                ….. und nochmal zum Ford-Aston-Martin-V12:

                DA wir es auch sonstwo schon hatten; ich hatte es jetzt nochmal nachgelesen / Aston Martin / aus Wikipedia:

                „Als Antrieb dient ein 5,9-Liter-V12 (5935 cm³), der technisch eng mit dem 3,0-Liter-Duratec-V6 der damaligen Konzernmutter Ford verwandt ist.
                Er wird im Ford-Motorenwerk in Köln gefertigt und bis heute in Aston-Martin-Modellen verbaut.“

              • Tigerfox says:

                Du musst nicht wie in einer mittelalterlichen Bibel die ersten Buchstaben jedes Absatzes groß schreiben.

                Gibt es von irgendeinem Hersteller einer V12 mit 90° und heißem V? Ich kenne keinen. Eher geht der Trend auch bei V6 hin zu den günstigeren 60°, die 90° hat man ja eben nur wegen der engeren Verwandschaft zu den V8 gewählt. Wobei ich auch nicht wüsste, warum man nicht beim V8 erwiesenen Vorteile eines heißen V auf einen V6 mit 90° übertragen sollte. Oder brauchen V6 bei 90° immer eine Ausgleichswelle, die den Platz einnimmt?

              • quickjohn says:

                Zitat:
                „Selbst 180-Grad-V12, also unechte V12“

                Wie schon gesagt – es kommt schonend ausgedrückt – offenbar Einiges Durcheinander!

                Hier wird wohl Verwechslung mit dem Boxer-Konzept betrieben. Der Unterschied: beim Boxer (immer 180-Grad) sitzt jedes Pleuel auf einem sep. Hubzapfen, beim V-Motor jeweils 2 Pleuel auf dem gleichen Hubzapfen (Kurbelwellenkröpfung).

                Gleichmäßige Zündabstände beim V-Motor erreicht man entweder aus der Kombi Bankwinkel und Zylinderzahl oder nur durch einen aufwendigen Hubzapfen-Versatz.

      • Quer says:

        Komisch das diese Zeitung von einem neuen V8 schreibt der in das 8er Coupé eingebaut wird.

        https://autofilou.at/motorensymposium-der-neue-44-liter-v8-benziner-des-bmw-m850i/

        • Tigerfox says:

          Lesen! Da geht es um die neue Ausbaustufe des N63TÜ mit 530PS, die im M850i eingesetzt wird.
          Es ist nachwievor der gleiche Motor, der mal mit 408PS angefangen hat und nun immer weiterentwickelt wird, aber dann auch gerade in vielen Modellen Pause macht, weil es so lange dauert, ihn an die neuen Emissionsbestimmungen anzupassen.
          Interessant wird noch, ob es einen M8 gibt und ob dort der S63 mit 625PS aus dem M5 Competition, eine neue Ausbaustufe mit etwas mehr PS oder ein ganz neuer Motor reinkommt. Ich tippe auf zweiteres, da man ja sogar hier im Artikel liest, dass der S63 noch genug Reserven hat.

    • Tigerfox says:

      Wie oben beschrieben, JLR braucht nur den V8 von BMW, man hat gerade neue, konkurrenzfähige R4 entwickelt, von denen auch ein R6 kommen soll.

    • DanielS says:

      Glaubst du, daß BMW an einem neuen V8 arbeitet?
      Ich eher nicht.
      Obwohl ein B68 durchaus sinnvoll sein könnte (ja, auch ein B57! )
      Und im MB GTE muß ja sowieso ein 4.0 ltr rein.

  5. Tigerfox says:

    Toll für BMW, so lohnt sich die Weiterentwicklung des V8 mehr und die Produktion bleibt länger gesichert.

    Aber irgendwie führt es auch zur Verarmung des Angebots. Aston Martin hat ja schon seine V8-Motoren, die ja nun auch erste Sahne waren, aufgegeben und kauft welche von Mercedes, ansonsten gibt es AFAIK nurnoch Italiener, die alle samt von Ferrari entiwckelt werden (egal ob für Ferrari selbst oder für Maserati) und Audi/Porsche.

    • quickjohn says:

      Erste Sahne? – die Aston V8 stammten doch von Jaguar bzw. aus der ehemaligen Ford-Hinterlassenschaft.
      So wie auch der V12 den Aston einst von Ford übernommen (2 gekoppelte V6) hat und immer noch ‘verzweifelt’ weiterentwickelt.

      • Tigerfox says:

        Ok, da hast Du natürlich recht (das mit den zwei gekoppelten V6 wusste ich noch nicht, kommt aber hin), auch wenn Aston und Jaguar da ihre eigenen Zylinderköpfe draufgemacht haben.
        Aber man muss doch sagen, dass Aston im Laufe der Zeit einiges aus den Motoren rausgeholt hat, 447PS aus dem 4,7l-V8 und 603PS aus dem 6l-V12 (beides im Vantage und letzteres auch im Vanquish), beides Sauger – da ist ersteres schon in etwa auf dem Niveau von Maserati, BMW, Audi und Mercedes, nur die letzte Ausbaustufe des 4.2FSI von Audi im RS4/5 bietet deutlich mehr Literleistung und ansonsten können nur Ferrari und Lamborghini deutlich mehr bieten.
        Sind auf jeden Fall Motoren, die mich deutlich mehr interessieren als die heutigen BiTurbos.

        • DanielS says:

          nicht etwa 2 gekoppelte R6 von Jaguar selbst??

          • quickjohn says:

            Def. nein, die Grundversion dieses V12 (2xV6) wurde von Ford entwickelt – wie auch der V6 selbst. Letztlich landete der V12 bei Aston und wurde dort natürlich auch weiterentwickelt.

            • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

              „die Grundversion dieses V12 (2xV6) wurde von Ford entwickelt – wie auch der V6 selbst“

              SO ist es.
              Die Motoren stammten aus dem Mondeo V6. Und fanden sich später in dem wunderschönen (aber leider saufenden) Jaguar X-type-Allrad.

              War bei mir mal in der sehr engen Wahl.
              Die Motoren fanden sich später auch im S-type.

              • Tigerfox says:

                Muss auch sagen, so schön der erste XF, der aktuelle XJ und jetzt der XE und der neue XF auch sind, der alte XJ, besonders der S-Type und selbst der Nobel-Mondeo X-Type sahen einfach wunderschön aus, altbacken natürlich. Der Motor wurde auch noch im XF und in vielen Ford in den USA eingesetzt.

                Der Aston-V12 hat mit dem Jaguar AJ6 R6 und dem Jaguar V12 rein garnichts zu tun, beide liefen ja auch mit seinem Erscheinen und dem Erscheinen des AJ8 aus.

                • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

                  „Der Aston-V12 hat mit dem Jaguar AJ6 R6 und dem Jaguar V12 rein gar nichts zu tun“

                  Ja, SO ist das.
                  (habe ICH andererseits auch NIE behauptet!)

                  Beim kleinen X-type hätte ich (beinahe) über die gesamte Ford-Mondeo-Technik weggesehen – ODER dies beinahe sogar als Vorteil (wartungs- und ersatzteilmäßig) gesehen!

                  Die Zukunft von Jaguar war ja keineswegs gesichert; immer wieder Weiterveräußerungen ……….

                  Aber 3 Liter Mehrverbrauch gegenüber BMW, nein – bei schlechteren Manieren.

  6. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    Die EU-NEUzeit hat HEUTE begonnen, das beschlossene AUS des Verbrennungsmotors.

    Wer weiß, ob aus der Sicht von morgen bereits gestern das Mittelalter geendet hat:

    DENN, Zitat von heute:
    ….. „sollte die EU zu scharfe CO₂-Grenzwerte für Autos beschließen, sind bei VW laut Volkswagen-Chef Diess etwa 100 000 Arbeitsplätze in Gefahr.“
    ………
    Volkswagen-Chef Herbert Diess hat vor massiven Jobverlusten gewarnt, sollte die EU zu scharfe Klimaauflagen für Autos beschließen.
    “Die Transformation in der Geschwindigkeit und mit den Auswirkungen ist kaum zu managen”
    ………..
    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    “So eine Industrie kann schneller abstürzen, als viele glauben wollen”, warnte der Vorstandsvorsitzende des größten europäischen Autokonzerns. Als vertretbar nannte er eine Verschärfung der Klimaziele um maximal 30 Prozent.

    Und JETZT kommt´s raus, Zitat:

    Vielmehr führten die neuen Ziele dazu, “dass sich die Industrie in Deutschland auf das vorbereitet, was unweigerlich kommt, nämlich das Aus des Verbrennungsmotors und alternativer Antrieb”. Damit helfe die
    EU eher, “die Industrie fit für die Zukunft zu machen”.

    SAGT die SPD. UNWEIGERLICH das ENDE. Der spd – oder der Autoindustrie?

    Dann brauchen wir HIER über V8 und V12 überhaupt NIE mehr zu reden.
    Gute N-8, V12.

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