Paris 2018: Mercedes-AMG A 35 als Rivale des BMW M135i F40

BMW 1er | 5.10.2018 von 23

Der neue Mercedes-AMG A 35 zählt zu den Highlights am Daimler-Stand auf dem Autosalon Paris 2018. Die erste Sport-Version auf Basis der neuen A-Klasse ist …

Der neue Mercedes-AMG A 35 zählt zu den Highlights am Daimler-Stand auf dem Autosalon Paris 2018. Die erste Sport-Version auf Basis der neuen A-Klasse ist unterhalb des bisherigen A 45 positioniert und spielt mit ihren 306 PS in einer Leistungsklasse, die spätestens 2020 auch vom neuen BMW M135i F40 bespielt wird. Schon jetzt gibt es mit dem BMW X2 M35i ein erstes UKL-Modell mit 306 PS starkem Vierzylinder und Allradantrieb, das durchaus als Vorschau auf den M135i verstanden werden kann.

Im Fall des neuen Mercedes-AMG A 35 genügen die 306 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment, um den Kompaktsportler in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 und bis zur elektronisch limitierten Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h zu beschleunigen. Der vorn quer montierte Vierzylinder mit 2,0 Liter Hubraum wird von einem TwinScroll-Turbolader unter Druck gesetzt und ist serienmäßig mit dem Allradantrieb 4MATIC und einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden. Die Kraft wird je nach Fahrsituation variabel verteilt, die Bandbreite reicht dabei vom reinen Frontantrieb bis zur ausgeglichenen Verteilung im Verhältnis 50 zu 50.

Im Vergleich zur gewöhnlichen A-Klasse verfügt der AMG A 35 über zusätzliche Versteifungen des Vorderwagens, eine angepasste Lenkung, fünf zum Teil individuell anpassbare Fahrprogramme, ein modifiziertes Fahrwerk und eine Sport-Abgasanlage mit Klappensteuerung. Gegen Aufpreis werden adaptive Dämpfer verbaut, die eine Anpassung des Federungskomforts auf Knopfdruck ermöglichen.

Im Innenraum trägt der Mercedes-AMG A 35 wie alle neuen A-Klassen das Infotainment-System MBUX, das im Fall des neuen Basis-AMG über drei spezielle Anzeigestile verfügt und so besonders sportlich wirken soll. Wo sich die Performance des A 35 im heiß umkämpften Segment der rund 300 PS starken Kompaktsportler einsortiert, müssen die ersten Vergleichstests in einigen Wochen zeigen.

Tobias Moers (Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH): “Wir haben 2012 mit der Einführung des A 45 einen echten Benchmark im Kompaktsegment vorgelegt. Die Nachfrage nach unseren Kompaktmodellen hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Dieser Erfolg hat uns bestärkt, unser Portfolio weiter auszubauen und es auf eine breitere Basis zu stellen. Mit dem neuen A 35 erfüllen wir in jedem Detail unser Driving Performance Markenversprechen und bieten begeisternde Querdynamik auf dem Niveau des heutigen A 45.”

23 responses to “Paris 2018: Mercedes-AMG A 35 als Rivale des BMW M135i F40”

  1. Stefan says:

    Fakt ist, dass sich die Autos immer ähnlicher werden. Bei BMW kein Heckantrieb und kein 6 Zylinder mehr. Das finde ich schade.
    Bin gespannt ob der neue 1er im Innenraum an die A-Klasse rankommt

    • M. Power says:

      Sehe ich auch so, BMW wird eleganter/komfortabler und Mercedes sportlicher.
      Ausserdem gibt BMW immer mehr Eigenständigkeit auf (weniger RWD, Handschalter, 6 Zylinder…)

      • Pro_Four says:

        ….naja, so schlimm ist es doch nicht. der RWD ist doch schon ab 2er Coupé zu bekommen und das auch im nächsten. Die Fahrzeuge drunter, fährst du die wirklich? Und bei den R6 ist doch immer noch BMW der einzige der diese tollen Triebwerke anbietet, auch im 30d bleibt er.

        • M. Power says:

          Ja es ist noch nicht so schlimm, gebe ich dir recht. Aber ein BMW mit FWD geht für mich aus Prinzip schon nicht, es gibt genügend “Frontkratzer” auf dem Markt.
          Könnte mir vorstellen das der 1er nur ein Anfang ist und weitere Modelle folgen (ich hoffe es nicht…)

          • B3ernd says:

            Spätestens, wenn der fwd 1er zum Erfolg wird, werden weitere Modelle umgestellt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
            Die Geschichte zeigt doch genau das. Man hat anfänglich auch Zwangsallradler beobachtet und auf den Erfolg gewartet. Plötzlich gibt’s ein Modell mit Zwangsallrad nach dem anderen und rwd ist nicht mehr “dynamisch genug”.
            Die “Tugenden” kommen doch mittlerweile nur noch in homöopathischen Dosen zu tragen.

            • M. Power says:

              Ich befürchte auch das es so kommen wird, vor allem auch um weiter Kosten zu sparen. Nur warum soll ich dann noch einen BMW kaufen ? Wenn eh alles mehr oder weniger gleich ist wie bei den Mitbewerbern.

            • Capricornio says:

              Bis zur Compaktklasse wird das sicher so kommen, in den Segmenten oberhalb ist das in einem überschaubaren Zeitfenster bis zirka 2025/30 eher unwahrscheinlich.

              Wenn doch irgendwann, kann ich aus eigener Erfahrung beruhigen, wer die neuen Volvo V60 bzw. S90/V90 schon einmal selbst gefahren hat, wird einen Heckantrieb nicht unbedingt vermissen, gut ausbalancierte Fahrwerke sind natürlich Voraussetzung und das beherrscht Volvo allemal.

              Natürlich wird das aus bekannten Gründen so nie in der deutschen Presselandschaft stehen dürfen:
              Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing !

              • DerOssi says:

                Spätestens ab 150PS und 350Nm Drehmoment ist jeder Fronttriebler schon überfordert… egal mit welchem Fahrwerk… die Physik austricksen geht nun mal nicht… ich hoffe, nie wieder Fronttriebler fahren zu müssen…

                • Capricornio says:

                  Noch einmal genau lesen !
                  Ich sprach von “gut ausbalancierten Fahrwerken”, dieses beinhalten auch Allrad .
                  Die Fahrwerke von Volvo stehen Minimum auf Augenhöhe mit den Besten der Branche, aber das können Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sowieso mangels Praxiserfahrung nicht beurteilen.

                  Mal sehen, ob nahezu alle neuen F40 mit der geänderten Antriebsart überfordert sein werden, die aktuelle A-Klasse ist es wenigstens nicht, auch das sind Praxiserfahrungen !

                • M54B25 says:

                  Hust – Ford Focus RS…

    • Pepe Winterkorn says:

      Der Innenraum des F40 richtet sich nach der aktuellen Designsprache (welche BMW aktuell in allen Kfz‘s verfolgt).

    • Chris says:

      Mit den E-Antrieben wird das Thema FWD eh hinfällig. Die sitzen immer hinten oder in beiden Achsen.

  2. Pro_Four says:

    …schicke Sitze, oberoberober hässliches Cockpit, diese aufgesetzten nebeneinander gesetzen Tablets, übel. Bin froh das BMW diesen Schmarrn nicht macht und noch eine schicke Hutze setzt.

    • DerOssi says:

      Schicke Sitze, ja, aber auch mega unpraktisch so eine integrierte Kopfstütze… da finde ich die M-Sport-Sitze vom neuen 3er wesentlich besser gelöst… sehen auch brutal gut aus finde ich, aber die Kopfstütze ist noch bewegbar/verstellbar, aber scheint optisch doch fast integriert zu sein… echt nice…

      • Pro_Four says:

        …nur rein optisch schauen die schon schick aus, was die taugen? keine Ahnung, muss man probieren. Bei den Kopfstützen -Sportsitze- meckert meine Frau immer, das man die nicht nach vorn und hinten verschieben kann, hochgesteckte Haare!!

    • Mini-Fan says:

      “Sport-Abgasanlage mit Klappensteuerung” –

      hat die EU diesen Schwachsinn für absolute Schwachköpfe immer noch nicht verboten???

      Ich war kürzlich in einer Mercedes Niederlasung. Ich war total geschockt.
      Auf dem Gelände standen ca. 100 Proletenkarren (aussschließlich!) dieser Marke, quer durch wirklich alle Klassen.
      Es war erschreckend für mich.

      Der “alte” Mercedes-Fan findet in diesem Programm vom Aussehen her kein einziges Modell mehr, das ihm gefallen könnte. Es sei denn, er ist selbst ein verkappter Prolet – und wollte immer schon mal die Sau rauslassen.

      • M54B25 says:

        Die Klappensteuerung muss mit dem Motorprogramm gekoppelt sein und darf dann erst ab einer bestimmten Drehlzahl aufgehen, so dass nach dem Gedünken der EU die Fahrgeräusche die AGA-Geräusche überlagern. So sind auch entsprechend angebundene Nachrüstanlagen weiterhin zulassungsfähig.

        Man könnte diese Regelung daher auch Lex-AMG nennen…

  3. Kuki70 says:

    Wie sieht denn der Motorraum aus? Irgendwie unordentlich und optisch improvisiert – klar eine Abdeckung macht es darunter auch nicht besser, aber das Auge isst mit – besonders bei einem sportiven Wagen. Bitte das mal vergleichen mit einem M140i oder M2.

  4. Dariama says:

    Und Alfa lacht sich ins Fäustchen…
    Die neue Gulietta soll ja als Hecktriebler mit längs eingebauten Motoren kommen. Kann die grundsätzliche Herangehensweise von BMW zwar nachvollziehen (weniger Kosten, mehr Platz), finde aber auch, dass man das besondere Etwas verliert und das Gefühl von Exklusivität flöten geht. Für mich steht ein M140i mit Handschalter halt so für BMW wie kein anderes AG-Modell. Kann ich mir gut als „Klassiker“ vorstellen.

    • M. Power says:

      Der M140i mit Handschalter ist echt cool und leider ein Auslaufmodell bei BMW.
      Hingegen holt Alfa auf, könnte in Zukunft eine echte Alternative zu BMW werden.
      Auch die Gulia finde ich ein tolles Auto.

    • Ferro says:

      Das mit der Giulia ist wohl leider überholt, die neusten Gerüchte besagen es handelt sich um ein Auto/Facelift auf der FWD Basis der alten Giulietta.

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