BMW M-Chef: Markus Flasch folgt auf Frank van Meel

BMW M | 18.09.2018 von 11

Nach knapp vier Jahren an der Spitze der M GmbH übergibt Frank van Meel seinen Posten an Markus Flasch. Der neue Chef der BMW M …

Nach knapp vier Jahren an der Spitze der M GmbH übergibt Frank van Meel seinen Posten an Markus Flasch. Der neue Chef der BMW M GmbH übernimmt die Leitung des schnellsten Buchstabens der Welt zum 1. Oktober 2018. Markus Flasch war zuletzt als Entwicklungs-Leiter der BMW 8er-Reihe tätig, zuvor leitete er das Qualitätsmanagement der BMW Oberklasse-Baureihen.

Auch Frank van Meel bleibt in leitender Position für die BMW Group tätig und übernimmt ab 1. Oktober 2018 die Verantwortung für den Entwicklungsbereich Gesamtfahrzeug. Seinen Job als Chef der M GmbH hatte van Meel am 1. Januar 2015 angetreten, zuvor war er für Audi als Leiter der quattro GmbH tätig.

Unter der Leitung von Frank van Meel hat die M GmbH unter anderem den extrem sportlichen Allradantrieb M xDrive zur Serienreife entwickelt. Der in mehreren Modi, aber stets hecklastig arbeitende Allradantrieb mit vollvariabler Kraftverteilung debütierte im BMW M5 F90, er wird zeitnah aber auch in den drei Varianten des BMW M8 und den Performance-SUV BMW X3 M und X4 M für souveräne Traktion auf jedem Untergrund sorgen, ohne die früher für Allradantrieb typischen Fahrspaß-Kompromisse zu verlangen.

Unter der Führung von Frank van Meel wurde außerdem das Angebot der erreichbareren und alltagstauglicheren M Performance Automobile erheblich ausgebaut, weshalb letztlich auch der Absatz der M GmbH auf über 80.000 Einheiten gesteigert werden konnte.

Zeitgleich mit dem Wechsel an der Spitze der M GmbH vermeldet BMW auch einen neuen Leiter für den derzeit drittgrößten Einzelmarkt des Unternehmens verkündet. Neuer Leiter der Vertriebsregion Deutschland wird Sebastian Mackensen, der seit 2015 für die Marke MINI verantwortlich war. Der bisherige Leiter Peter van Binsbergen wird ab 1. Oktober 2018 das weltweite Aftersales-Geschäft der BMW Group verantworten.

11 responses to “BMW M-Chef: Markus Flasch folgt auf Frank van Meel”

  1. driv3r says:

    Na dann hoffen wir mal, dass der “Neue” auch neue Impulse setzen wird und mit Themen wie “Schaltgetriebe stirbt”, “ein eigenes M-Fahrzeug könnten wir bauen, machen wir aber nicht” und “ein Z4 M lohnt sich nicht” hoffentlich anders umgeht.
    (Realistisch gesehen wird die Arbeitsrichtung aber eher aus dem Vorstand diktiert werden… da wünscht man sich in München doch bitte die Narrenfreiheit, die Stuttgart-Untertürkheim Affalterbach gibt!)

    • Pro_Four says:

      …es ist sicher wünschenswert ein Fahrzeug mit Schalter, zumal er auch mehr Emotionen weckt. Bist du denn einer der sich auch “wirklich” einen Neuwagen zulegt oder zulegen kann und den zugehörigen Schalter, oder ist dies nur ein Wunsch eines Gebrauchtwagenkäufers?!

      • B3ernd says:

        Wow, solch überhebliche Worte von dir? Ich bin doch etwas verwundert……

        • Pro_Four says:

          …sagt wer?!

          • B3ernd says:

            Ich bin verwundert, da du seit Jahren was von RWD, R6, Sportlichkeit und Handschalter erzählst, fährst aber exakt das Gegenteil – einen x1 20d Automatik.

            • Pro_Four says:

              …dann Weiterwundern.

              Wenn du mal genauer Nachlesen würdest, dann würdest du erkennen, dass 1. der X1 ein Neuwagen war und 2. ich seit Juni einen M240i in der Bestellung habe, aber noch bis Ende Oktober mich gedulden muss. Somit ist/sind deine Aussagen zutreffend, außer der Handschalter(den gab es nicht mehr, hätte aber auch so den Automat genommen). Dafür bin ich den 323ti als Handschalter gefahren.

              • B3ernd says:

                Keine Sorge, deine Bestellung ist nicht an mir vorbeigegangen.
                Ändert nix daran, dass du viel gefordert und Wünsche geäußert hast(rwd, r6 usw.) dein Kaufverhalten(Leasing?) jedoch gegensätzlicher nicht sein konnte.

      • driv3r says:

        Was soll das denn bitte heißen? Meine private Fahrzeugnutzung und privates Kaufverhalten gehört hier wohl nicht hin und hat da auch gar keine Relevanz.
        Es geht um die strategischen Belange der M GmbH und welche Einflüsse der neue Geschäftsführer darauf hat und wo dieser Akzente setzt. Und der positive Resonanz auf Schaltgetriebe beim M2 (und auch der Aufschrei in Zuffenhausen als der 991 GT3 nur mit PDK kam) folgend darf man getrost davon ausgehen, dass es sehr wohl einen Markt für Handschalter gibt und für mich sollte eine sportlich ausgerichtete Marke wie die M GmbH so etwas im Angebot behalten. Und daneben auch mehr Freiheit zur Gestaltung wahrer Sportmodelle bekommen wie es eben in Stuttgart bewilligt wird. In München kreiert man gleich nen Doppelback-Frontkratzer-Vans, aber oben bekommt man keinen reinrassigen Sportler a la M1-Concept mal bewilligt? Unverständlich für mich bei “Freude am Fahren”.

        • Pro_Four says:

          …Schreiben und Dir das ins Gesicht zu sagen sind sicher immer 2 verschiedene Schuhe, dass hast du sicher schon selber bei dem einen oder anderem Text über Whats App oder SMS gespürt, sollte nicht so rüber kommen Vll. habe ich mich zu überspitzt ausgedrückt, aber die Entscheidung das der Handschalter bei fast allen Modellen wegfällt liegt doch eher am Kaufverhalten der Neuwagenkäufer die eher den Automaten wählen als den Schalter.

          Auch Ich bevorzuge eher den Schalter, nur ist es in den Städten bzw. der Masse an Fahrzeugen und das ständige Stop and Go an Ampeln mühselig mit einem Schalter.

          Vor ca. 15 bis 20 Jahren war es sicher auch etwas entspannter und dazu waren die Automaten nicht besondern ausgereift was heute anders ist.

          Ich hatte mich vor kurzem auf einer M Driver Tour mit einem der Organisatoren der Tour unterhalten und gefragt warum der Schalter ausstirbt. Eben aus dem Grund, der Käufer kaufte vor ca. 10 Jahren immer mehr und mehr einen Automaten, die Schalter waren nur noch “SA”.Auch die Presse macht ihr übriges, “Die Automaten sind mittlerweile so gut, wozu braucht man einen Schalter”.

          • manuelf says:

            Ja. So ist es.
            GT3 und M Fahrzeuge sind so auch nicht vergleichbar! Ein GT3 ist typischerweise kein Daily Driver. M Fahrzeuge dagegen schon. Daher rührt auch die geringe Takerate von Schaltern bei Ms.
            M2 evtl. eine leichte Ausnahme, da für viele auch reines Fun-Gerät/Zweitwagen.

  2. Filou says:

    Wenn man den Gerüchten im Supertest des neuen Z4 in der aktuellen SA Ausgabe Glauben schenken will, so besteht offenbar durchaus berechtigte Hoffnung auf einen echten Z4 M der dieses Prädikat verdient.
    Schon als M40i schlägt er sich trotz seines etwas hohen Gewichts sehr beachtlich…Optik hin oder her, aber fahrerisch weiß er zu überzeugen.

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