BMW iNext World-Flight: Erste Eindrücke von der Premiere

BMW i | 12.09.2018 von 6

Für die Weltpremiere des BMW iNext haben sich BMW und Lufthansa Cargo einen ganz besonderen Ort ausgesucht: Der Bauch einer Boeing 777F Frachtmaschine …

Für die Weltpremiere des BMW iNext haben sich BMW und Lufthansa Cargo einen ganz besonderen Ort ausgesucht: Der Bauch einer Boeing 777F Frachtmaschine wurde zur Bühne für den BMW iNext, der so im gleichen Raum um die Welt reisen kann. Am Sonntag begann der BMW iNext World-Flight in der Münchner Heimat des Vision Cars, inzwischen ist der Raum für die Weltpremiere längst in Nordamerika angekommen. Den Abschluss bildet ein Zwischenstopp in China, bevor die Studie wieder zurück nach München geflogen wird.

Über das uns gezeigte Fahrzeug dürfen wir an dieser Stelle noch nicht berichten, weil die abschließende Weltpremiere in China noch nicht stattgefunden hat. Dennoch wollen wir die Gelegenheit nutzen und zumindest einige Eindrücke von der Präsentation vermitteln, denn einen solchen Ort für die Weltpremiere eines Autos hat die Welt noch nicht gesehen.

Die Fotos, die wir jetzt schon zeigen dürfen, liefern noch keine Hinweise auf das BMW iNext Vision Car, aber die ungefähre Form war bereits auf den Teaser-Fotos und -Videos der letzten Woche gut zu sehen. Auch ohne Fahrzeug liefern die Fotos einige Hinweise, denn natürlich ist kein Gegenstand ohne Grund an Bord der Frachtmaschine – das eine oder andere Accessoire könnte also plötzlich vertraut wirken, wenn nach dem Peking-Stopp auch die Features und das Design des Vision Car auf Fotos gezeigt und ausführlich besprochen werden dürfen.

Generell lässt sich sagen, dass die Vision Cars der BMW Group nicht mit den Concept Cars zu verwechseln sind. Nimmt man das Beispiel des heutigen BMW i8, gab es zunächst den durchaus konkreten, aber in vielen Details serienfernen BMW Vision EfficientDynamics, später das BMW i8 Concept und noch etwas später das Serienfahrzeug. Letzteres dürfen wir im Fall des BMW iNext 2021 erwarten. Ob es in der Zwischenzeit noch ein seriennahes Concept Car geben wird, bleibt abzuwarten.

6 responses to “BMW iNext World-Flight: Erste Eindrücke von der Premiere”

  1. M. Power says:

    Ich weiss nicht so recht was ich davon halten soll. Ist vielleicht eine coole Idee einen Flieger für die Präsentation zu benutzen.
    Nur besonders “EfficientDynamics” ist das wohl nicht… Da werden wir BMW Kunden von immer strengeren Vorschriften schikaniert um etwas weniger CO2 zu produzieren, aber BMW fliegt um die ganze Welt mit einem iNext Modell. Dabei wird wohl ein x-faches an CO2 augestossen, was ja nicht gerade konsequent ist.
    Aber eben, mit uns Autofahrer kann man es ja machen… Schiffe, Flugzuge, Kohlekraftwerke etc etc können weiterhin Abgase ausstossen ohne ständig als Sündenbock dazustehen.

    • Martin says:

      Ich weiss nicht ob das nicht doch effizienter ist alles im Flieger zu haben als von zig Zulieferern mit LKW einen an- und Abbau in irgendeiner Messehalle zu machen…. zumal der Wagen ja so oder so per Flieger in die verschiedenen Länder gebracht wird.
      Aber wie gesagt…. sind nur Vermutungen.. ich kenne dazu keine Zahlen.

    • JohnVI says:

      Der Gedanke ging mir auch gleich durch den Kopf. Wie lange der iNext wohl am Markt sein muss um die Emissionen wieder einzusparen.
      Aber hab neulich auch mal gelesen, dass die 15 größten Containerschiffe soviel Schwefeloxide in die Luft freisetzen wie alle PKW der Welt zusammen. Wenn man das bedenkt ist die ganze Dieseldiskussion ein ganz schlechter Witz. Ob ein Auto 5l mehr oder weniger verbraucht ist global gesehen völlig irrelevant. Aber es ist halt einfacher dem Auto den Krieg zu erklären…

      • M. Power says:

        So ist es, denk nur mal an alle Schiffe die im Hamburger Hafen liegen. Die Hilfsmaschinen laufen die ganze Zeit um Strom zu erzeugen, aber Hamburg sperrt gewisse Strassen für Dieselautos. Ein riesen Witz…!
        Wenn die Politik es wirklich Ernst meinen würde mit dem Umweltschutz, würde die besser in Stromversorgung von Land investieren. Dann können die Schiffe die Maschinen abstellen, dass würde sehr viel bringen. Aber eben, dass kostet wieder zu viel.
        Aber eben, das gleiche mit der Fliegerei: keine Steuern/Abgaben auf dem Treibstoff und darum viel zu günstig. Die Autofahrer hingen zahlen sich dumm und dämlich.

    • DropsInc. says:

      Ich kann mir gut vorstellen, dass der Bezug einer B777 F und einem effizienten PKW hergestellt werden soll, denn…

      Drei Zahlen und ein Buchstabe, die einem der effizientesten und umweltfreundlichsten Frachter der Welt seinen Namen geben.
      Mit seiner herausragenden technischen Performance und Zuverlässigkeit stößt der Frachter in neue Dimensionen vor.
      Das Flugzeug ist in der Lage, zehneinhalb Stunden mit 103 Tonnen Nutzlast in der Luft zu bleiben. Dabei schafft es eine Strecke von 9.045 Kilometern. Das entspricht der Luftlinie Frankfurt – Hongkong.

      Zumal ist es auch Werbung für Lufthansa, denn die ist Stolz auf Ihre B777 F. Im kommerziellen Flugbetrieb ist dieses Muster bei LH nämlich nicht eingesetzt, wird sich evtl. mit der B777 X ändern…

      Nur eine Vermutung meinerseits….

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