BMW 2er Coupé behält agilen Heckantrieb, 2er Cabrio entfällt

BMW 2er | 14.06.2018 von 64

Grund zum Aufatmen für Fahrspaß-Freunde: Der F22-Nachfolger, das nächste BMW 2er Coupé, behält den Hinterradantrieb. Das 2er Cabrio entfällt hingegen.

Die Umstellung der 1er-Reihe auf Frontantrieb 2019 hat auch den Freunden des BMW 2er Coupé Sorgen bereitet. Verabschiedet sich BMW aus dem kleinen, aber für Fahrspaß-Freunde besonders feinen Segment der kompakten Hecktriebler? Die Antwort steht mittlerweile fest und dürfte vielerorts für Erleichterung sorgen: Das BMW 2er Coupé kommt auch in seiner zweiten Generation mit Hinterradantrieb und nahezu ausgeglichener Gewichtsverteilung! Das traditionelle BMW-Konzept lässt sich damit auch weiterhin in der Kompaktklasse erleben und ist nicht zwingend an größere und daher auch teurere Fahrzeugklassen gekoppelt.

Technische Basis für das neue BMW 2er Coupé ist die CLAR-Architektur für Fahrzeuge mit Frontmotor und Hinterrad-Antrieb, die unter anderem auch vom nächsten BMW 3er G20 oder dem BMW Z4 G29 genutzt wird. Der zweitürige 2er übernimmt damit eine Sonderrolle innerhalb der kompakten BMW, denn das viertürige BMW 2er Gran Coupé F44 wird im Gegensatz zum klassischen Coupé auf der UKL 2-Architektur basieren und damit das gleiche Frontantriebs-Layout nutzen wie der BMW 1er F40 und die geräumigen Tourer-Varianten der 2er-Reihe.


Da das BMW 2er Coupé beim Heckantrieb bleibt, ist auch die Zukunft der Sportmodelle M240i und M2 gesichert. Während echte Nachfolger dieser Modelle auf Basis einer Frontantriebs-Architektur kaum vorstellbar wären, sind die großen Fahrspaß-Bringer im Kompaktformat nun auch im nächsten Jahrzehnt darstellbar. Klar ist auch, dass BMW die Sonderrolle des Coupés unabhängig von der Motorisierung mit einer besonders dynamischen Abstimmung betonen wird.

Keine Zukunft gibt es hingegen für das BMW 2er Cabrio. Die offene Variante der 2er-Reihe, die bisher wie das Coupé mit Hinterradantrieb und ausgeglichener Gewichtsverteilung angeboten wurde, entfällt nach unseren Informationen und erhält keinen Nachfolger. Die Rolle des offenen Kompakten sollen offenbar der BMW Z4 Roadster und das größere BMW 4er Cabrio übernehmen – beide werden in den nächsten Jahren auf ein Stoffverdeck umgestellt und sich vom bisher genutzten Metall-Klappdach verabschieden. Damit entfällt auch ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des BMW 2er Cabrio, das bisher der einzige offene Stoffdach-BMW unterhalb der 6er-Reihe war.

Mit der Neuordnung der BMW 2er-Reihe haben die Münchner eine Lösung gefunden, die sowohl der Finanz- als auch der Fahrspaß-Fraktion Freude bereiten sollte. Während BMW 2er Gran Coupé, Active Tourer und Gran Tourer die finanziell attraktive UKL-Architektur nutzen, dürfen sich alle Freunde des Hinterradantriebs auf das zweitürige Coupé freuen.

64 responses to “BMW 2er Coupé behält agilen Heckantrieb, 2er Cabrio entfällt”

  1. Thilo Langbein says:

    Keinerlei Kritik für den Wegfall des 2’er Cabrio? Journalismus ist das aber nicht mehr.

    • Benny says:

      Keinerlei Lob für den Erhalt des 2er Coupé mit RWD? Kommentare sind das aber nicht mehr. Oder wie? Wir berichten hier über neue Entwicklungen und vermeiden dabei meistens eine Wertung, weil eine Wertung immer sehr subjektiv ist. Es gibt Gründe für den Entfall des Cabrios, die kann man mögen oder auch nicht. Ob man sie mag oder nicht, überlassen wir dem Leser und schreiben es ihm nicht vor, sorry.

      • Thilo Langbein says:

        Ich erwarte mehr, als Pressemitteilungen und News nachzuplappern. Scheinbar zu viel – für euch. 🙁

        • Benny says:

          Zeig mir mal die Pressemitteilung, die wir hier nachplappern.
          Also wäre es Deiner Meinung nach “Journalismus”, wenn wir unter jeden Beitrag noch eine rein subjektive, persönliche Wertung des Autors schreiben würden? Weil die Leser nicht in der Lage sind, sich anhand der neutral vermittelten Nachrichten selbst eine Meinung zu bilden und man ihnen diese lieber möglichst genau vorgeben sollte?

          • Thilo Langbein says:

            Wir lassen es einfach bleiben. Viel Spaß weiterhin – als externe PR-Abteilung.

            • /// RickSupertrick says:

              Behaupten kann man viel und das auch recht einfach. Vielleicht wäre eine kleine Portion Respekt vor der Arbeit anderer angebracht, vor allem wenn man als trockener Konsument den Gegenbeweis zur BT Redaktion niemals antreten kann. Wenn dir das nicht gefällt oder du den Durchblick nicht hast, warum hast du dann nicht weggeblickt?

          • Ferro says:

            @BimmerToday:disqus
            Großes Lob für die Trennung von Berichterstattung und Meinung, da könnten sich einige Journalisten eine Scheibe von euch abschneiden 🙂

        • Mini-Fan says:

          News über/ von BMW kriegst du hier aus ERSTER -Hand. BEVOR die Presse sie kriegt.

      • Pro_Four says:

        …viel wichtiger ist doch der Erhalt des RWD und die dazugehörigen Vorteile. Gäbe es das 2er Coupe als FWD aber noch als Cabrio, wäre hier das Geheule auch wieder groß. Momentan werden die Taschentücher von einem zum anderen durchgereicht.

        Die negative Kritik an allen Ecken ist unserer Zeit leider aus irgendeinem Grund geschuldet. Ellebogengesellschaft und Hauptsache alles ist schlecht. Das kann man noch weiter “spinnen” 🙂

        Ich habe mich mal ausgiebig bei meiner NL mit Techniker und Verkäufer unterhalten und kann auch die ein oder andere Entscheidung nachvollziehen.

    • B3ernd says:

      Guter Journalismus ist grds. kritik-/wertungsfrei.

      • Thilo Langbein says:

        Na klar… und Hintergründe darf man erst gar nicht sauber recherchieren… ich lach’ mich tot.

        • Hans Wurst says:

          Welche Hintergründe fehlen Dir? Als aufmerksamer Leser finde ich hier alle wichtigen Infos. Obendrein ist die Motivation für die UKL-Architektur schon lange bekannt.
          Falls Du einfach nur frustriert bist, weil es kein kleines 2+2-sitziges Cabrio mehr gibt, kann ich Dich verstehen. Deine diesbezügliche Kritik geht aber in die falsche Richtung und an den falschen Adressaten.

          • Thilo Langbein says:

            Der Kunde soll teurere und/oder unpraktischere Alternativen kaufen. Sowas in der Art…. wäre eine kritische Auseinandersetzung gewesen. Aber gut.

            • Hans Wurst says:

              Steht doch aber alles im Text. Die Alternativen sind Z4 und 4er Cabrio. Dass ein 4er teurer ist, liegt auf der Hand, ist eine andere Klasse. Beim Z4 wissen wir das noch gar nicht. Der Preis muss ja auch in Relation zur gebotenen Leistung gesehen werden. Die detaillierten Faktoren kennen wir noch gar nicht, daher ist das meiste dazu spekulativ. Und welches Auto für wen mehr oder weniger praktisch ist, liegt doch auch bei jedem selbst und seiner individuellen Gewichtung verschiedener Aspekte.
              Nur zur Klarstellung: Ich mag das 2er Cabrio und bedaure auch, dass es wohl verschwindet. Das ist aber meine subjektive Meinung. Genauso wie die, dass der Z4 in einem wohl vergleichbaren Preissegment signifikant sportlicher sein wird und dennoch eine gewisse Alltagstauglichkeit behält und das somit für mich deutlich interessantere Auto ist als das 2er Cabrio.

              • bayern-express says:

                So, nur das das 2er Cabrio auch mal 4 Personen transportieren konnte, das zeigt du mir mal beim Z4, und bitte nicht mißverstehen, ich habe einen Z4 35is und ein 228i Cabi. Lieber verzichte ich auf den Z4 und das 4er Cabrio ist doch nur ein aufgeblasenes Mobbelchen.

                • Hans Wurst says:

                  Ich sage ja nur, dass alle Varianten ihre Vor- und Nachteile haben und bestimmt sprechen sie unterschiedliche Zielgruppen an. Dass BMW auf das 2er Cabrio verzichten will, finde ich auch nicht gut. Es trifft mich aber auch nicht so hart wie offenbar manch anderen hier.
                  Dann sag ich mal etwas, das einige Leute hier bestimmt auch nicht gerne hören: Andere Mütter haben auch schöne Töchter. 😉

            • Pepe Winterkorn says:

              Die Antwort ist ganz einfach! Der Aufwand und die Kosten für die Herstellung sind einfach zu hoch, im Verhältnis zu den Verkaufszahlen gesehen. Das sind ganz einfache markttypische Mechanismen, kein Unternehmen produziert ein Produkt bei dem die Marge nicht stimmt. Mach einfach mal eine Werksführung und lass dir im Karosseriebau zeigen welche Anlage ausschließlich für das Cabrio zuständig ist, dann verstehst du es vielleicht besser.

            • Daniel Förderer says:

              Oh nein, ein gewinnorientiertes Unternehmen im Premium Segment will – Moment – Gewinn machen! Nein! Doch! Oh!

            • Mini-Fan says:

              “teurer”?

              DAS hattest du einwenden können, wenn das 2er Coupé entfallen wäre – und der Kunde zum 4er greifen müßte.

        • Mini-Fan says:

          Die (betriebswirtschaftlichen) .”Hintergrunde”, warum das 2er Coupé weiterhin RWD behält (!) – DIE würden auch mich interessieren!

        • B3ernd says:

          Was hat das mit deiner gewünschten Kritik, respektive Wertung zu tun? Hintergründe sind nicht gleich Wertungen – du bringst hier einiges durcheinander. Eventuell hätte man die Hintergründe vertieft ausführen können – ok.
          Dennoch hat eine Wertung absolut nichts im Journalismus verloren. Denken soll der mündige Leser selbst.

  2. Pro_Four says:

    …tolle Entscheidung für das grandiose Coupe. Der M240er mit Performance Parts ist bereits bestellt, freu mich schon tierisch drauf.

  3. M. Power says:

    Das hört sich gut an, ein M240 oder gar einen M2 mit FWD hätte ich mir nicht vorstellen können.
    Ist ja toll das sich BMW doch noch an gewisse Traditionen hält.

    • B3ernd says:

      Nach dieser Entscheidung kann ich mir gut vorstellen, dass ein mgl. M2 Gen. II der einzige BMW M mit Rwd im Portfolio bleibt.
      Ich vermute schon beim kommenden M3/M4 AWD.

      • Moo says:

        Glaube ich nicht… 🙂

      • Hans Wurst says:

        Das klingt gar nicht so abwegig und macht den M2 noch attraktiver als er ohnehin schon ist. Wenn sich die Proportionen dann auch tatsächlich ein wenig der hier gezeigten Zeichnung annähern, wird es ein Knaller!

        • B3ernd says:

          Seit dem m2 ist der m4 auf meiner Liste auf Platz 2 gerutscht. Der m2 ist aktuell der einzige BMW, bei dem ich mir den Kopf verdrehe – ein geiles Gerät! Wenn der Nachfolger ein paar Kilo abwirft, wäre das perfekt.

          Leider wird die interne Modellpolitik verhindern, dass der m2 “zu” sportlich wird – der m4 muss der König bleiben.

      • M. Power says:

        Das kann sein, mal schauen was beim nächsten M3/M4 kommt.
        Allerdings wenn der AWD so genial ist wie beim M5, hätte ich kein Problem damit. Gut das Gewicht ist ein Nachteil, aber dafür bei der Traktion viel besser.

  4. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    BMW, mal ne Frage:

    WIEVIELE Cabrio-/Roadster-Baureihen hat die Marke Mercedes-Benz, welche ja in 8 Jahren 100 Jahre alt wird (!), heute in ihrem Portfolio?

    VIELLEICHT, weil dies (auch) imagebildend ist? – auch wenn es sich, ganz schwäbische Hausfrau, üwerhaubd nedde lohnd?

    C Cabr. – – E Cabr. – – SLC Roadster – – SL Roadster – – S Cabr. – – AMG GT Roadster
    NUR ???

    o.k., die haben es ja auch nötig, sind als Marke ja schließlich 10 Jahre jünger (!) als BMW.
    (ich finde den ersten SLK – mit gelochtem Kühlergrill – immer noch genial
    – soll der neue Z4 ja demnäcks auch haben
    – nach 22 Jahren
    – wenn auch mit „Blechdach ade – Scheide tut weh“)

    Dass das 2er Coupé – als Hecktriebler – weiterleben darf, WEM haben wird DAS zu verdanken?

    DEN Kunden, die einen fulminanten Erfolg des M2 (!), des einzigen noch existenten waschechten BMW, durch KAUF vorgenommen haben
    M240i und M2 als Sechszylinder, lebet hoch! Und lange!
    Und rettet BMW.
    (jedenfalls hat das – vermutete – AUS dieser beiden Modelledie Fans zum kaufen animiert)

  5. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    „Leider wird die interne Modellpolitik verhindern, dass der m2 “zu” sportlich wird – der m4 muss der König bleiben.“
    „Glaube ich nicht… :)“

    Glaube ich auch nicht,
    DENN der M4 ist nämlich ne fette, unproportionierte Sau, schon von der Modellbezeichnung her.

    ALSO:
    M2 & M4 = ergibt M3-E46

    Wenn das 2er Cabrio das 4er Cabrio und den Z4 kannibalisiert
    DANN kannibalisiert der M2 auch den M4

    DANN MUSS eben der – künftige – M2 Hinterradantrieb haben, ausschließlich.
    UND Handschalter bleiben.

    • Hans Wurst says:

      Deine Großschreibtaste klemmt. Oder brüllst Du uns absichtlich an?

    • GaB38riel says:

      Also als “fett´´ würde ich einen M4 nicht unbedingt bezeichnen…

    • Gregorij Jerkov says:

      Wen du willst hier foppen “Commendatore”?
      Geh wieder streiken!
      KAPIERT?

      • Mini-Fan says:

        Der “Commendatore” (Enzo Ferrari hatte diesen Titel auch!) steht im Rang über dem “des” “Cavaliere”. Da wird sich “Der Kommentator” bestimmt freuen – wenn er von dir diesen Orden verliehen bekommt.

        • Gregorij Jerkov says:

          Den hat er sich selbst verliehen bei seinem Streik Geluebde. Als ob du das nicht wuesstest.

  6. bayern-express says:

    Das viel zu fette 4er Cabrio und ein Roadster können doch das 2er Cabrio nicht ersetzen. Was denkt sich BMW dabei, dann hätten sie lieber auf den Z4 verzichtet, den hat kein Mensch vermisst. Modellpolitik ist zur Zeit unterirdisch.

  7. Tigerfox says:

    Auch wenn das hier als gesichert dargestellt wird, sage ich immernoch, was ich schon damals gesagt habe, als es erstmals hieß 1ef Frontantrieb, 2er Hinterradantrieb (Heckantrieb gibt es weiterhin nur bei Porsche oder Smart):

    Ich glaube das erst, wenn ich es sehe. Es macht überhaupt keinen Sinn. Den Schritt beim 1er zum Frontantrieb verstehe, so sehr ich ihn bedauere und auch meine, dass das kein solcher Selbstläufer ist, wie BMW sich das vorstellt, weil ein solcher 1er erstmal keinen Vorteil ggü. A3 und A-Klasse bietet.

    Aber wie soll sich dann noch ein 2er lohnen? Und dann jetzt auch nurnoch als Coupe? CLAR hin oder her, das geht nur, wenn der 2er dem 4er sehr ähnlich ist und dann isr er wieder nicht so günstig zu produzieren.

    Persönlich bin ich erstmal sowieso mit BMW Neuwagen durch, weil es das, was BMW für mich interessant macht, kaum noch bezahlbar neu gibt. Die letzten nicht M-Modelle mit Handschalter laufen gerade aus, Sechszylinder sind schon länger kaum noch bezahlbar und bald auch Hinterradantrieb kaum noch.
    Ich werde dann mal bisherige Generationen von 1er/3er und Z3/Z4 mit R6-Sauger fahren, bis es nicht mehr geht, vielleicht auch einen M135i/M140i oder ein M235i/240i Cabrio. Aktuell fahre ich einen 120d E87LCI, einen 120d/125d F20 würde ich mir auch noch gefallen lassen.

  8. /// RickSupertrick says:

    Eine Nachricht für die vielen großen Freunde mit viel Freude …. am Fahren.

  9. Fagballs says:

    Es wurde schon angesprochen, wenngleich in etwas unleserlicher Form, deswegen versuche ich es noch mal. Der große Konkurrent aus Stuttgart verwendet genau so Plattformen, welche mit Front- und welche mit Heckantrieb, und verkauft ungefähr eine ähnliche Menge an Autos. Wie schaffen die es, dass diese enorme Auswahl an Modellen (27 nach meiner Zählweise*) so profitabel ist, dass man hier nichts über eine Kürzung dieser Zahl nachdenkt, während das bei BMW schon bei aktuell 26 passiert? Und vor allem, was eigentlich der Anlass dieses Posts ist, wie schaffen die es 6 Cabrios (inkl Roadster) am Markt zu platzieren, wo BMW sich schon bei Nr 4 ziert. Wenn 2er und 6er wegfallen, bleiben 4er, Z4 und i8, dazu kommt dann der 8er, wenn es soweit ist. (Hihi, ich hab das Muster erkannt, es dürfen nur Vielfache von 4 ohne Dach fahren). Aber ich finde, das ist schon eine andere Dichte.

    Warum ist das so? Rein an den Stückzahlen kann es nicht liegen. Ich sehe trotz der vielen Modelle wenige Mercedes-Cabrios auf den Straßen. Vermutlich gehen die in Kalifornien besser als in Hessen 😉 Aber das muss BMW doch insgesamt genauso gehen, oder übersehe ich da was?

    * Ich zähle beispielsweise S-Klasse, S-Klasse lang und S-Klasse Maybach als ein Modell, AMG und M-Modelle zähle ich nicht mit. Aktuell klafft eine Lücke bei BMW, weil der alte 6er ausgelaufen ist und der 8er noch nicht am Start ist, ebenfalls ist Z4 und X7 noch nicht fertig. Bei Mercedes fehlt aktuell der CLS Shooting Brake

    • B3ernd says:

      Am Ende zählt nur der Absatz und Mercedes setzt mehr Cabrios ab, sodass es sich lohnt.
      Der ersten Gerüchte nach läuft das tt Cabrio und a5 Cabrio aus und wird durch ein A4 Cabrio ersetzt.
      Cabrio laufen nicht so gut – mit wenigen Ausnahmen.

      Mich reizen Cabrios überhaupt nicht. Egal was ich bisher gegahren bin – neues Mini Cabrio, 4er oder A5 – irgendwie knarzt immer irgendwo etwas. Die Verwindungssteifigkeit ist nicht so dolle.

      • Fagballs says:

        Also mich reizt es, weil ich im Sommer so luftig fahren ganz charmant finde. Was sollen die ganzen Panorama Schiebedächer, wenn man einfach das ganze Dach weg machen kann und alles Licht rein lassen. Finde ich total relaxt. So ein Auto muss man auch nicht durch die Kurven hetzen, so ein Auto ist zum entspannten cruisen gedacht, das stört mich auch die verminderte Verwindungssteifigkeit nicht.

        Aber Fakt ist, Cabrios laufen nicht. Die Renaissance, die der 206CC eingeleutet hat, ist wieder vorbei. SUVs sind jetzt das Ding und wenn nichts ganz wildes passiert, sind sie gekommen, um zu bleiben. Cabrios sind eine Randerscheinung, das ist mir total klar, das sind Zweit und Drittautos, weswegen die Stahldächer jetzt auch wieder abgeschafft werden. Ein Auto mit Stoffverdeck bleibt im Winter und bei Wetter einfach in der Garage, das Stoffverdeck ist nur da, um vor spontanem Regen zu schützen. Und weil es damit ein Premiumprodukt ist, gibt es auch fast nur noch bei Premiumanbietern Cabrios. (Einzige Ausnahme, die mir einfällt: Miata/Fiata) Jaguar, Range Rover, Mercedes, BMW, Audi, Ende.

        Mich hat eigentlich nur gewundert, dass so jede große Baureihe von Mercedes ein Cabrio bekommt und dazu noch drei Roadster, während bei BMW wohl mittelfristig nur die beiden 4er und 8er eine Stoffmütze bekommen. Ist der Verkaufserfolg so unterschiedlich? Wenn ja, wieso?

    • mb81 says:

      Wer sagt Dir denn, dass Daimler mit den Cabrios profitabel ist? -> nächste Gen abwarten…
      Wer sagt Dir denn, dass Daimler in der nächsten Generation nochmals so viele Cabrios anbietet? -> nächste Generation abwarten
      Falls sie das so weiterführen, dann verstehe ich es auch nicht.
      Doch ich glaube, dass auch Daimler einige Cabrios einstampfen wird.
      Übrigens stampft Audi ja auch den TT ein…

      • driv3r says:

        Schaut man sich die KBA-Zahlen aus dem letzten Jahr an wird deutlich, dass MB allein vom C-Cabriolet so viele Fahrzeuge abgesetzt hat wie Audi oder BMW insgesamt Cabriolets verkauft haben.
        Dass sowohl Audi als auch BMW mit A3 respektive 2er Cabriolet (die ja auch noch deutlich günstiger sind als ein C-Cabrio) keinen Absatz finden verstehe ich wenig und lässt sich nicht nur durch wenig Nachfrage im Markt begründen. In meinen Augen pushen sowohl Audi als auch BMW die offenen Modelle wenig in Werbung.

        Insbesondere BMW hat die 2er Reihe natürlich in Verruf gebracht, in dem die frontangetriebenen Vans auch die Zahl 2 bekommen haben. Einen größeren Spagat zwischen frontangetriebenem Van und hinterradangetriebenem, sportlich ausgelegtem Coupé Cabriolet kann man ja in einer Baureihe gar nicht vereinen. Welcher Kunde soll da noch verstehen für was die “2” eigentlich steht? Praktikabilität oder Sportlichkeit? Eigentlich sollen die geraden Zahlen bei BMW ja für die sportlicheren Modelle stehen. Naja.

        Daimler wird eine kleine Korrektur bei den Cabriolets vornehmen, das sei mal so sicherem Wissen gesagt. 😉 Aber die Korrektur wird minimal ausfallen und die breite Palette an offenen Modellen wird – auch aus unternehmenspolitischen Gründen – weiter offeriert werden. MB setzt da auch auf den markenbildenden Charakter solcher Modelle. Anders als BMW, die wirklich bis zum Verderben in den letzten Jahren vom Controlling getrieben werden und deren Markenkern für mich schon länger immer weniger mit Qualität und “Freude am Fahren” zu tun hat. Ich stimme da den anderen zu, dass das einzig wahre Spaßmodell, dass auch noch die ursprüngliche Kompetenz der Marke BMW zeigt, der M2 ist.

        Verstehe ich die vermutete Entscheidung wirtschaftlich? Ja, natürlich, wenn man das Zahlenbingo im Controlling richtig hart betreibt. Verstehe ich die Entscheidung aus markenpolitischer Sicht? Nein. Schon lange verstehe ich nicht mehr was München da so reitet.

        • quickjohn says:

          “…. Insbesondere BMW hat die 2er Reihe natürlich in Verruf gebracht ……”
          Also ich habe beim Fahren noch nie daran gedacht das mein M240i Cabrio irgendetwas mit den 2er-Tourern zu tun haben könnte – was es ja auch nicht hat.
          Die beiden M240i-Modelle leben vielmehr den BMW-Markenkern in Reinkultur. Wer also da etwas von ‘Verruf’ faselt kann nur ein Scheibtisch-Täter sein.
          Das künftige 4er Cabrio wird natürlich alles andere als fett sein – dafür wird das Stoffverdeck schon sorgen. 1er und 2er Cabrio waren m.E. die Alternative zu den Blechdach 3er und 4er-Cabrios. Und letzterer Irrweg ist nun zu Ende.
          Noch eines zum Schluß – beim Zähler der Offen-Versionen wird mal wieder in die übliche Premium-Falle getappt. Der weltweite größte Premiumhersteller hat mit Mini und RR-Cabrios auch hier die Nase vorn – 7 zu 6 wenn ich nicht irre. Das Doppel-Zählen von M und AMG schenken wir uns jetzt mal.

          • driv3r says:

            Das mit dem Schreibtisch-Täter überlese ich einfach mal geflissentlich. Wer wen anderes nicht kennt, sollte mit derart Vorverurteilung einfach vorsichtig sein. Aber der persönliche Angriff der User untereinander scheint ja hier üblich zu sein. Schade, traurige Diskussionskultur für ein BMW-Forum.

            Ich sprach – wenn du meinen Beitrag richtig liest – nicht davon, dass ein M240i kein typischer BMW ist, sondern vielmehr davon, dass allein aufgrund des höheren Absatzes der Vans im Gegensatz zu den Coupés und Cabriolets sich die 2 bei der Allgemeinheit wohl eher als “praktisch” denn “sportlich” verewigen wird. Und das ist insbesondere schade, weil es eben Coupé und Cabriolet gibt, die auch die 2 tragen aber eine völlig andere – eben BMW typische – Philosophie haben. Um die Stärke von Coupé / Cabriolet zu erhöhen, wäre es aus meiner Sicht markenpolitisch sinnvoll gewesen den Vans eine andere Nummer zu geben. Oder sie mit einem anderen Präfix zu kennzeichnen, wie es bei den X- und Z-Modellen der Fall ist.

            Wenn du schon alle offenen Modelle aufzählst, dann ist ein 7 zu 7. Wer den i8 Roadster zählt, muss auch einen AMG GT mitzählen. Und wer ein Mini Cabriolet mitzählt, muss auch das smart Cabriolet mitzählen. Im Übrigen ist ja bekanntlich weder Größe noch Vielfalt zwangsläufig ein Indiz dafür, dass es besonders gut oder besonders schlecht läuft, denn ansonsten müssten die “Offenen” ja bei BMW besser vom Hof gehen als bei der Konkurrenz.

          • B3ernd says:

            Quickjohn, dein Getippsel ist unerträglich arrogant und großkotzig. Lern Lesen, dann müsstest du dich nicht so aufspielen.

            Du tust in jedem deiner gestelzten Kommentare so, als hättest du die Weisheit mit Löffeln gefressen und andere User sind dumm.

            Widerlich!

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