BMW 2er Gran Coupé: F44 wird ab 2019 im Werk Leipzig gebaut

BMW 2er | 27.09.2017 von 39

Mit dem BMW 2er Gran Coupé steht die Kompaktklasse aus München kurz vor einer spannenden Ergänzung. Schon ab 2019 wird das viertürige Coupé nach unseren …

Mit dem BMW 2er Gran Coupé steht die Kompaktklasse aus München kurz vor einer spannenden Ergänzung. Schon ab 2019 wird das viertürige Coupé nach unseren Informationen im Werk Leipzig vom Band laufen und dann die elegantere und dynamischere Alternative zur nur in China angebotenen 1er Limousine darstellen. Der Marktstart ist derzeit für Anfang 2020 geplant, dann dürfen auch die ersten deutschen Kunden mit der Auslieferung ihres BMW 2er Gran Coupé F44 rechnen.

Im Vergleich zum Stufenheck-1er für China soll das BMW 2er Gran Coupé vor allem auch einen deutlich hochwertigeren Innenraum erhalten, der den Premium-Anspruch der Marke klar unterstreicht. Aus technischer Sicht bewegt sich das viertürige Coupé allerdings relativ eng an der 1er Limousine, denn beide Modelle nutzen die BMW UKL-Architektur für Fahrzeuge mit Frontantrieb. Allrad-Freunde können auch eine xDrive-Variante mit Haldex-Kupplung bestellen, der markentypische Hinterradantrieb bleibt aber ein Wunschtraum.

Wir dürfen außerdem davon ausgehen, dass sich die Motorenpalette des BMW 2er Gran Coupé an der etwas dynamischeren Positionierung orientiert und auf die im 1er üblichen Einstiegsmotorisierungen verzichtet. Antriebe mit weniger als 150 PS erscheinen vor diesem Hintergrund unwahrscheinlich. Den Einstieg würden demnach die Modelle 218d und 220i darstellen, natürlich sind für Europa auch ein 220d und ein 225d so gut wie sicher.

Am oberen Ende der Motorenpalette werden Varianten des Vierzylinder-Turbos B48 stehen, die stets mit Allradantrieb kombiniert werden. Für das BMW 230i Gran Coupé sind mindestens 252 PS zu erwarten, auch ein BMW M235i Gran Coupé mit der voraussichtlich im neuen X2 M35i debütierenden Top-Ausbaustufe des B48 ist praktisch sicher.

Die in diesem Beitrag verwendeten Design-Skizzen waren zwar offiziell eine Vorschau auf die 1er Limousine, zeigen aber das Potenzial eines viertürigen Coupés in der Kompaktklasse sehr gut. Und während die 1er Limousine für China auf dem Weg zur Serie ziemlich entschärft wurde, dürfen wir im Fall des BMW 2er Gran Coupés tatsächlich auf einen betont-sportlichen Viertürer hoffen.

39 responses to “BMW 2er Gran Coupé: F44 wird ab 2019 im Werk Leipzig gebaut”

  1. Hank Moody says:

    Chinesen und Ossis fressen aber auch wirklich alles, was man ihnen vorsetzt.
    Wie wär’s mit ner Mauer?

  2. Polaron says:

    2er GC mit Frontantrieb? Das ist wohl das endgültige Aus für 2er Coupe/Cabrio mit Hinterradantrieb…

    • Ferro says:

      Keine Sorge, Coupe und Cabrio basieren auf der CLAR architektur und bleiben somit heckgetrieben
      Das Gran Coupe teilt sich (leider gottes) die UKL platform mit der neuen 1er Generation

      • Polaron says:

        Gab es bzgl. der Nachfolgemodelle schon mal eine Aussage des Konzerns hierzu?

        • Ferro says:

          keine klare Aussage, aber während die zukünftigen 2er coupe und cabrio die Gxx nomenklatur erhalten, bleiben die modelle mit frintantrieb vorerst bei Fxx. Keine Garantie aber ziemlich sicher.

  3. Ferro says:

    Auf Bimmerpost gibt’s schon die ersten Bilder vom Erlkönig. Meiner Meinung nach sehr vielversprechend. Aber solange BMW keinen Allrad mit Heckbetonung oder gar das M xdrive verbaut bleibt dieses Auto ein absolutes No Go für die Marke. Wenn ich Frontkratzer mit 4 Zylinder haben will kann ich mir auch einen Golf/A3/CLA kaufen, mit dem Unterschied dass Audi in TT RS und RS3 Heckbetonten Allrad verbaut.

    Quelle: http://www.2addicts.com/forums/showthread.php?t=1425466

    https://uploads.disquscdn.com/images/7069306cc6eb6fd1eac02544c36541c0555ba72dff7219b8cf752f1f07eca48f.jpg

    • Quer says:

      Komisch das der X1, 2er AkiveTourer sehr gut verkauft werden, wegen dem X1 wurde im Werk Regensburg die zweite Schicht eingeführt.
      Immer das blöde Argument da kann ich mir auch gleich einen Golf oder Audi kaufen, der Schmarrn wurde schon geschrieben als bekannt wurde das der X1 auf Frontantrieb umgestellt wird.

      • Ferro says:

        Damit entkräftest du das Argument aber nicht? Haben X1 und Co. denn auch gute Fahrdynamiken zu bieten? Ein Iphone verkauft sich auch wie geschnitten Brot obwohl ihm teils selbstverständliche Funktionalitäten fehlen. Beats Kopfhörer sind auch nur überteuerter Müll und trotzdem ein Erfolg. Ich bin jedenfalls nicht bereit mir dieses Fahrzeug zu einem Premiumpreis zuzulegen. Zudem die Ersparnis gegenüber Hecktantrieb auch nicht beim Kunden ankommen wird.

        • Till says:

          Ja, ich würde auch Autos mit Kopfhörern vergleichen, macht Sinn. Nicht. Selbstverständlich haben X1 und 2er Tourer eine gute Fahrdynamik zu bieten. „Gute“ Fahrdynamik bedeutet nicht gleich Hinterradantrieb. Das erfährt man natürlich erst, wenn man sich mal eine Weile vom Stammtisch fern hält, aufhört Ewiggestrigen nachzuplappern und die Zeit nutzt, um seinen Horizont zu erweitern.

          • DropsInc. says:

            So ein Kopfhörer hat auch eine gewisse Dynamik im Kopf. Vorallem wenn man diese verliert. Dann überträgt sich die Dynamik auf den tragenden der Kopfhörer.

          • Ferro says:

            Ich bin schon einen Großteil der bmw flotte gefahren und x1 und tourer schneiden mit Abstand am schlechtesten ab was das Fahrgefühl angeht also unterstell mir hier bitte keine Ahnungslosigkeit. Zudem mein Vergleich sehr wohl valide ist, da ich nicht Autos und Kopfhörer in ihren Eigenschaftenvergleiche sondern den Erfolg der Produkte in einem Konkurrenzfeld dass für weniger Geld gleiche oder bessere Qualität bietet. Man gelangt zu dem Schluss das sich eben nicht das bessere Produkt durchsetzt, sondern das besser vermarktete.

            • Till says:

              Was du beschreibst, ist ein rein subjektiver Eindruck. Und zwar deiner. Schön stammtischgerecht radikalisiert und obendrein völlig übersimplifiziert. Damit kannst du aber noch lange nicht festlegen, was für alle gilt oder wie andere das empfinden. Nochmal: Fahrdynamik beschreibt nicht ausschließlich, welche Räder angetrieben werden. Das ist nur ein Bruchteil des Fahrerlebnisses und vor allem ist das nur ein winziger Baustein, wenn es um die Qualität und die UX eines gesamten Fahrzeuges geht. Und nein, dein Vergleich ist noch immer nicht valide, alleine deshalb schon:

              […] dass für weniger Geld gleiche oder bessere Qualität bietet

              Genau da ist der Fehler. Das ist so falsch, dass es fast schon weh tut. Und unbelegt dazu. Man bekommt nicht einfach woanders „für weniger Geld gleiche oder bessere Qualität”. Das ist der Inbegriff von Schwachsinn. Aber eventuell fällst du dabei ja auf die (nach deiner Logik) schlechter vermarkteten Konkurrenzprodukte rein.

  4. Mini-Fan says:

    Er hat irgendetwas vom BMW 2002, auf den ersten Blick.
    Aber ich weiß nicht was…

    • Dailybimmer says:

      Uiy, die vielleicht schönste Bmw Zeichnung seit E38.

      • Mini-Fan says:

        BMW hatte früher, im Vergleich zu Mercedes, immer schon die sportlicher aussehenden, schöneren Autos.
        Egal, ob “Neue Klasse”, 02, E9 oder E3. Und deswegen muß ein 2er GranCoupé auch schnittiger sein als ein CLS oder ein CLA. Und im Falle des 2002 oder des 3.0 CSi hätte ich gegen ein bißchen Retro gar nichts einzuwenden. Und zum 2002 passt – weil authentisch – auch wieder ein Vierzylinder – z.B. als 235i mit einem e-unterstützten B48 mit 326 PS.

        • Tim says:

          um so bedauerlicher die fwd-basis, zweifelsfrei den platzverhältnissen geschuldet.

          • Ferro says:

            Angeblich soll der Abstand zum 3er gewahrt werden, auch wenn sich mir nicht erschließt wer zwischen 2er Gran Coupe und 3er Limo schwanken würde. Der direkte Konkurrent wäre doch eher der 1er

            Nebenbei bemerkt: Gerade im Bezug auf die voranschreitende Umstellung auf fwd, kann ich eine flächendeckende Elektrifizierung kaum erwarten.

  5. /// Rick Supertrick says:

    Never ever kommt der so .,.,

  6. MFetischist says:

    Immer mehr Modelle, die völlig unnütze Lücken “bedienen”. BMW verabschiedet sich endgültig von seinem einstigen Anspruch, Premiumfahrzeuge zu bauen. Volumen und Premium gehen halt nur bis zu einem gewissen Spagat zusammen.

      • MFetischist says:

        Ironie ist nicht jedem zugänglich.

        Auch die Kiste wird nur das IPhone SE im Portfolio. Noch funktioniert’s.

      • Mini-Fan says:

        Es gibt auch Leute, die kaufen einen BMW nur deswegen, weil sie ihn SCHÖN finden. Und dagegen ist eigentlich auch gar nichts einzuwenden. Jedem das Seine.

        • Tim says:

          das ist schon richtig, und so ist ein fwd-bmw eben nicht das meine. obwohl unser r52 cooper s sich grandios kurven lässt und ich es in einem 2er at/gt gelten lasse, finde ich es in bmw nicht-vans sehr sehr bedauerlich (bes. den aktuellen 1er werd ich sehr vermissen!!!)

          • Mini-Fan says:

            Ich sehe es so:
            BMW will heute schon versuchen bzw. die Weichen zu stellen, um sein Überleben – sagen wir in 10 oder 15 Jahren – zu sichern.
            Nach den kläglich gescheiterten Versuchen von BMW mit Rover, Chrysler und PSA (bei Erfolg wäre dem künftigen 1er der FWD wohl erspart geblieben!) macht BMW seinen FWD (mit UKL2) nun selbst & alleine.
            Und damit sich UKL2 rentiert, muß der 1er mithelfen.

            BMW hat schließlich das Problem, vielleicht in der Summe dieselben Entwicklungskosten wie der gesamte VW-Konzern zu haben. Mit dem Unterschied, daß BMW diese Kosten auf 2 Mio. Fahrzeuge p.a. umlegen muß, der VW-Konzern aber auf 10 Mio.
            Und nicht jeder ist bereit für den Nimbus BMW oder Mini einen Aufpreis zu zahlen…
            (Ja, der Piëch war schon pfiffig – wenngleich auch ein linker Hund)

            Zurück zum Thema RWD:
            Der kommt vielleicht “ganz automatisch” wieder – durch die Hintertür: falls sich die rein-elektrischen Fahrzeuge durchsetzen. Es braucht ja schließlich nicht jeder Grundschullehrer 400 PS und (Elektro-) Allrad unterm Hintern. Siehe i3 heute schon.

            Allerdings ist der RWD kein Selbstzweck (auch wenn ihn Audi mit Jahrzehnten Verspätung ihn entdeckt – und Porsche es schon immer gewusst hat).
            Er muß für BMW einen Vorteil bieten. Vor allem wenn es ein monetärer ist.

            • Tim says:

              hatte kürzlich das Mißvergnügen, im Urlaub einen a3 mieten zu müssen (nach nem 116i in den beiden Vorjahren): entsetzliches Fahrverhalten (und überhaupt ne scheiss Karre, MMI absolut unbrauchbar, Motor lachhaft, scharrende Vorderräder megapeinlich, usw…!).
              selbstverständlich ist es für den Einzelkämpfer BMW überlebensnotwendig, die wirtschaftlichen Ressourcen optimal einzusetzen, zumal angesichts der weiter erforderlichen Investitionen in Sachen e-Mobilität.
              allerdings ist die Rendite auch mit rwd-1er derzeit vorbildlich und ich bin nicht sicher, ob massenhaft fwd bei BMW Einzug halten muss, damit dies so bleibt.
              möglicherweise hast du aber auch komplett recht!

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