BMW 1er Limousine: F52 glänzt in Shanghai in Estorilblau

BMW 1er | 21.04.2017 von 24

Die BMW 1er Limousine hat das Potenzial zum Bestseller, obwohl sie in 192 von 193 Staaten der Erde nicht angeboten wird. Der Markt China jedoch, …

Die BMW 1er Limousine hat das Potenzial zum Bestseller, obwohl sie in 192 von 193 Staaten der Erde nicht angeboten wird. Der Markt China jedoch, für den die kompakte Stufenheck-Limousine entwickelt wurde, ist längst zum größten Automobilmarkt der Welt gewachsen und gerade für die Premium-Hersteller ein unverzichtbarer Wachstumstreiber. Um hier in Zukunft noch erfolgreicher sein zu können, wurde die BMW 1er Limousine speziell auf die Bedürfnisse einer immer größer werdenden Zielgruppe in den chinesischen Metropolen zugeschnitten.

Die Live-Fotos von BMWMotorShowBlog.com zeigen die Limousine auf der Shanghai Motor Show 2017, wo sie unter anderem in der auch uns Europäern vertrauten Farbe Estorilblau präsentiert wird. Die rund 4,56 Meter lange, 1,80 Meter breite und 1,45 hohe BMW 1er Limousine ist keine 8 Zentimeter kürzer als ein 3er, damit bewegen sich die Abmessungen des neuen F52 sogar näher an der klassischen Variante der Münchner Mittelklasse-Limousine als die von dessen eigener Langversion – der ebenfalls nur in China erhältliche 3er mit langem Radstand überragt seine Basis um immerhin elf Zentimeter.

Schaut man unters Blech, hat es sich mit der vermeintlichen Nähe zum 3er allerdings erledigt: Die BMW 1er Limousine basiert auf der auch im Rest der Welt genutzten UKL-Architektur für Fahrzeuge mit Frontantrieb und teilt sich ihre Grundstruktur folglich mit Autos wie X1, 2er Active Tourer, 2er Gran Tourer – und natürlich der X1 Langversion F49, die ebenfalls nur in China angeboten wird.

Wie gefragt das Segment kompakter Stufenheck-Limousinen im Reich der Mitte ist, hatte sich BMW bisher als unbeteiligter Beobachter ansehen müssen. Sowohl die Audi A3 Limousine als auch der Mercedes CLA haben sich in den letzten Jahren als Premium-Angebote des Segments etabliert und es ist sicher kein Zufall, dass auch das Mercedes Concept A Sedan ausgerechnet auf der Shanghai Motor Show seine Weltpremiere feiert.

Die Live-Fotos aus China zeigen die neue Alternative aus München als BMW 125i mit 231 PS starkem Turbo-Vierzylinder, darunter werden die Modelle 118i mit Dreizylinder und 136 PS sowie der Vierzylinder 120i mit 184 PS angeboten. Das auf den aktuellen Fotos in Estorilblau lackierte Topmodell beschleunigt in 6,8 Sekunden von 0 auf 100, der Basis-F52 mit fast 100 PS weniger benötigt laut Werksangabe 2,6 Sekunden länger. Ein Angebot der BMW 1er Limousine außerhalb Chinas ist leider definitiv nicht geplant.

(Fotos: BMWMotorShowBlog.com)

24 responses to “BMW 1er Limousine: F52 glänzt in Shanghai in Estorilblau”

  1. Fagballs says:

    Ich find den knuffig. Gefällt mir besser als CLA und A3 Stufenheck. Jetzt was in der Bauform mit Heckantrieb und ich bin dabei.

    • ThomasG says:

      Die Frage ist schon, ob er weltweit kommt. Aber als RWD wirst du den nie und nimmer sehen; dann hast du hinten nämlich keinen Platz mehr 😉

      • Fagballs says:

        Ich sitze ja auch nicht hinten :p

        Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass es als Alternative einen 2er Gran Coupé geben wird. Dann mit Heckantrieb und trotzdem so knuffig. Irgendwie glaube ich nämlich nicht, dass der F52 jemals außerhalb von China auf den Markt kommt. (Wobei mich dann glatt interessiert, ob man den nicht exportiert kriegt.)

        • B3ernd says:

          “Irgendwie glaube ich nämlich nicht, dass der F52 jemals außerhalb von China auf den Markt kommt. (Wobei mich dann glatt interessiert, ob man den nicht exportiert kriegt.)”

          Muhahaha……(sorry 😉 ) Das wurde zu FWD Wagen insgesamt auch mal gesagt. Heute sind die FWD Fahrzeuge die wichtigsten Fahrzeuge und Absatzbringer von BMW. Schlägt sich der FWD 1er gut in CHina, wird er definitiv den Rest der Welt erobern. AM Ende ist es eine einfache Rechnung. Ich attestiere auf langer Sicht sogar den Wegfall des 3er im klassischen Sinne. Warum? Weil es die Masse der Käufer nicht interessiert welche Achse angetrieben wird. Das hat auch BMW erkannt und stampft ein FWD Model nach dem anderen aus dem Boden.

          AM Ende ist BMW auch nur eine AG mit Anlegern, die am Ende des Jahres etwas sehen wollen.

          • Fagballs says:

            Hmm, in China gehen aber die Langversionen von 3er und 5er auch gut und trotzdem kommen die nicht nach Europa. Meine Vermutung: Weil BMW hofft durch die Abwesenheit dieser Modelle das nächstgrößere zu verkaufen. Heißt: Willst du in Dland nen 3er lang, nimm doch gleich nen 5er. Willst du 5er lang, nimm doch gleich nen 7er. Folgerichtig: Willst du 1er Limo, nimm doch gleich den 3er. Mit dem 3er macht BMW mehr Gewinn pro Auto, da bin ich mir sicher. Wenn der 3er wegfällt, dann nur zugunsten des noch teureren 4er GC.

            • B3ernd says:

              Die Langversionen sind eine reine Chinavorliebe. Es gibt keinen Markt, wo diese so oder so ähnlich gut verkauft würden. Zum Teil werden auch nur L Versionen angeboten(7er, S-Klasse, A8). Wagen wie A6, A4, 5er, werden auch in Normal angeboten, diese spielen aber kaum eine Rolle auf dem chinesischen Markt, welhalb die Standartversionen wohl bald verschwinden werden(wie bereits in der Oberklasse).

              Man darf eins nicht vergessen, CLA und A3 Limo sind in Europa ein voller Erfolg und weder der A4, noch die C-Klasse leiden darunter. BMW wird sich dieses Geschäft nicht entgehen lassen.

              “Wenn der 3er wegfällt, dann nur zugunsten des noch teureren 4er GC.”
              So ähnlich wird es passieren. RWD wird auf lange Sicht erst ab 4er zu haben sein. Ist natürlich rein spekulativ, scheint aber ein logischer Schritt, vor allem wenn die FWD Entwicklung bei BMW der letzten Jahre anschaut

          • Mark VIII says:

            Der 1er Limo wird aller Voraussicht nach nicht in Europa und schon gar nicht in D angeboten werden und das nicht etwa wegen der müßigen FWD/AWD-Diskussion, nein nur aus dem Grund, da klassische Stufenheck Modelle in D nun einmal mit gerade noch knapp 5% Marktanteil quer über alle Hersteller und Segmente hinweg bereits seit einigen Jahren ein Nischendasein fristen – im Gegensatz zu China, wo zwei von drei Fahrzeuge mit dem Karosserieaufbau Stufenheck geordert werden.

            Zitat: “Heute sind die FWD Fahrzeuge die wichtigsten Fahrzeuge und Absatzbringer von BMW….”

            Dem ist nachweislich NICHT so !
            Laut BMW Geschäftsbericht 2016 wurden exakt 592.593 1er, 2er, X1 neu zugelassen, macht “nur” 29,6% aller BMW Modelle (Kernmarke) aus, dabei schon eingerechnet der Anteil 2er Cab./Coup. zumal hier kein separater Ausweis zum 2er AT/GT im Geschäftsbericht erfolgt /bzw. X1-Allrad auf FWD-Architektur – sowie die Werte/Zielgruppe 1er FWD beim Nachfolgemodell des F20.

            Vor einiger Zeit wurde von BMW für das Jahr 2025 mal die Prognose von 35% (UKL/FWD) zu 65% (Heck/AWD) ausgegeben, klingt plausibel, wenn man die heutigen IST-Werte (wie oben genannt) als Grundlage ansetzt. In jedem Fall werden auch zukünftig nicht nur nach Stückzahlen die Cash Cows im Konzern sicher nicht durch die UKL-Modelle bestimmt.

            • B3ernd says:

              “Diskussion, nein nur aus dem Grund, da klassische Stufenheck Modelle in D nun einmal mit gerade noch knapp 5% Marktanteil quer über alle Hersteller und Segmente hinweg bereits seit einigen”

              EDIT:”noch knapp 5% Marktanteil quer über alle Hersteller und Segmente hinweg ” “Alle Hersteller” – ist doch egal wie es bei anderen ist. Nachweislich ist der Anteil bei BMW ein anderer.

              Die Zahlen widersprechen dir deutlichst.(siehe Link)

              Siehe Artikel. https://www.bimmertoday.de/2015/02/23/statistik-bmw-3er-absatz-2014-touring-dominiert-deutschland/

              Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%. Klar, das ist nur der 3er, auf alle Modelle dürfte es ähnlich aussehen. Der Limo ein Nischendasein in D zu attestieren, ist schlicht falsch.

              “”Heute sind die FWD Fahrzeuge die wichtigsten Fahrzeuge und Absatzbringer von BMW….”

              “Dem ist nachweislich NICHT so !
              Laut BMW Geschäftsbericht 2016 wurden exakt 592.593 1er, 2er, X1 neu zugelassen, macht “nur” 29,6% aller BMW Modelle (Kernmarke) aus, dabei schon eingerechnet der Anteil 2er Cab./Coup. zumal hier kein separater Ausweis zum 2er AT/GT im Geschäftsbericht erfolgt /bzw. X1-Allrad auf FWD-Architektur –”

              Der Mini ist ein BMW FWD Wägelchen – wird ja auch im Absatz zu BMW gezählt. Also eines der BMW FWD Zugpferde. Dazu kommen die FWD 2er FWD, die von Beginn an mit deutlichem Abstand zu den RWD Derivaten verkauft wurden.

              Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird.

              Auch hier würden mich deine Zahlen interessieren. BT sieht es anders als du und die Zahlen widersprechen dir ebenfalls. Im unten aufgeführten Link, ist ganz klar nachzulesen, dass der Löwenanteil aller 2er, die FWD Varianten sind und maßgeblich die Zugpferde der 2er Reihe – das Coupe ist hier klar in einer Nischenposition

              https://www.bimmertoday.de/2016/07/13/bmw-absatz-nach-baureihen-deutschland-juni-2016-halbjahr/

              Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist. Das Ergebnis kennen wir alle.

              • Mark VIII says:

                Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….”

                Ich sagte 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !

                Und noch ein Fehler bei deinem Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT (!) aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist nach dem LCI mittlerweile weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.

                Und nicht zu übersehen: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell.

                BMW hat doch bereits mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !

                Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta genannt, weltweit übrigens mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.

                Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”

                Antwort: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).

                Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “größzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.

                Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..

                Mag sein, die Mainstream oder traditionelle Markenfans denken generell so, ist mir eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.

                Mein Fazit:
                Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.

                Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.

              • Mark VIII says:

                @B3ernd:disqus
                Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….

                Ich sagte 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !

                Und noch ein Fehler bei deinem Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT (!) aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist nach dem LCI mittlerweile weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.
                Und nicht zu übersehen: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell.

                BMW hat doch bereits mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !

                Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta genannt, weltweit übrigens mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.
                Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”
                Antwort: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).
                Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “größzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.

                Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”

                Mag sein, die Mainstream oder traditionelle Markenfans denken generell so, ist mir eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.

                Mein Fazit:
                Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.
                Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.

              • Mark VIII says:

                @Löschung???

                Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….

                Ich sagte 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !

                Und noch ein Fehler bei deinem Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT (!) aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist nach dem LCI mittlerweile weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.
                Und nicht zu übersehen: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell.

                BMW hat doch bereits mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !
                Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta genannt, weltweit übrigens mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.
                Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”
                Antwort: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).

                Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “größzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.
                Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”

                Mag sein, die Mainstream oder traditionelle Markenfans denken generell so, ist mir eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.

                Mein Fazit:

                Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.
                Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.
                Modelle bestimmt.

              • Mark VIII says:

                Vorab: Disqus spinnt wieder einmal, der gleiche Kommentar wurde bereits aus unerfindlichen Gründen dreimal als SPAM gekennzeichnet !?
                !?
                Ein Grund mehr alle anderen Plattformen, die sich von Disqus verabschiedet haben zu gratulieren !

                Zurück zum eigentlichen Thema:

                Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….

                Ich sagte 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !

                Und noch ein Fehler bei deinem Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT (!) aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist nach dem LCI mittlerweile weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.
                Und nicht zu übersehen: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell.

                BMW hat doch bereits mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !

                Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta genannt, weltweit übrigens mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.

                Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”

                Antwort: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).
                Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “größzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.

                Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”

                Mag sein, die Mainstream oder traditionelle Markenfans denken generell so, ist mir eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.

                Mein Fazit:
                Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.
                Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.

              • Tim says:

                “Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist. Das Ergebnis kennen wir alle.”

                bitte mit Zitat belegen!

                zu dem anderen, sich selber ständig widerspechenden Stuss braucht man nichts schreiben

              • Mark VIII says:

                Dieser Artikel bringt es auf den Punkt. Die Limousine spielt in D eine Nebenrolle, bei manche Modellen trägt der Käufer das Risiko beim Wiederverkauf einen exorbitant hohen Wertverlust zu schultern (Beispiel Passat)

                https://www.welt.de/motor/article125816116/Die-Limousine-stirbt-aus-und-lebt-doch-weiter.html

                @B3ernd

                Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….

                Ich schrieb 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !
                Und noch eine Klarstellung zum Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist mit dem LCI weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.

                Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell mit hohem Wertverlust.

                BMW hat doch selbst mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !

                Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta im selben Segment wie der 1er Limo genannt, weltweit sogar mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.

                Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”

                Klarstellung: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).
                Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “großzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.

                Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”

                Mag sein, die Mainstream oder einige traditionelle Markenfans denken so, ist mir offen ausgesprochen eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) z.B. auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.

                Fazit:
                Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er, die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren und dennoch wird niemand ernsthaft behaupten können, der Erfolg Mercedes hänge weitgehend von seinen kleineren Modellreihen unterhalb der C-Klasse ab.

                Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.

              • Mark VIII says:

                Warum so kleinteilig denken ?
                Deine Werte (Link) sind eh veraltet und stammen aus 2014 NICHT wie behauptet aus dem Jahr 2016 !

                Die klassische Limousine ist in D überall auf dem Rückzug, in vielen Segmenten mittlerweile ein Nischenprodukt mit überproportional hohem Wertverlust.

                Das gilt insbesondere für Fahrzeuge unterhalb der Mittelklasse (siehe Jetta & Co.), daher würde BMW den 1er Limo in D nur als Ladenhüter anbieten können oder wie bereits angekündigt aufgrund einer vorgesehenen Ausdünnung der Modellpalette besser ganz darauf verzichten.

                Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”

                Die Mainstream oder einige Traditionalisten denken vielleicht so, ist mir eh wurscht …. by the way (anderes Thema) z.B. trauere ich auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher.

                Das Angebot der UKL Plattform macht bei BMW grundsätzlich Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er, die im Ausblick auf 2020 fast ausnahmslos auf FWD basieren.
                Dennoch wird niemand ernsthaft behaupten können, der Erfolg Mercedes hänge weitgehend von seinen kleineren Modellreihen unterhalb der C-Klasse ab.

                Dieses Angebot dient nicht selten der Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller mit der erhoften Wirkung langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind und auch zukünftig bleiben werden.

  2. M54B25 says:

    Auf bem Bild 14 – BMW-1er-Limousine-F52-Estorilblau-2017-Shanghai-14 – ist das ernsthaft die Heckklappenhalterung die in Serie geht? Könnte vom Design und den Abmessungen eher aus einem Dacia Logan stammen = quadratisch, praktisch, billig. Das konnte BMW auch schon mal wesentlich eleganter.

    Sonst nettes Design des Fahrzeugs aber der Innenraum schaut ziemlich schmal geschnitten aus – Fahrercockpit und hintere Sitzreihe sehen auf den Bildern sehr eng aus.

    • ThomasG says:

      Lass dir vom Mann, der die Fotos gemacht hat sagen: sind sie nicht. Hinten hast du durchaus gut Platz als 1,8 Meter Mann, auch wenn zwei Leute drin sitzen. Vorn: normales BMW Gefühl.

      • M54B25 says:

        Ok dann glaube ich das mal – aber wer ist denn schon nur 1,80m? Selbst unsere Teenie-Tochter hat schon fast diese Länge…

        Und was heisst vorne normales BMW-Gefühl? E36 Fahrerorientierte Höhle oder F01 Raumgleiter-Spaceframe?

        • ThomasG says:

          Der Chinese ist in der Regel kleiner; ich bin mit meinen 1,75 hier durchaus groß 😉
          Raumgefühl vergleichbar mit einem 1er – nicht übig, aber ausreichend.

  3. Mark VIII says:

    @3Bernd

    …… Disqus spinnt wieder einmal, der gleiche Kommentar wurde bereits aus unerfindlichen Gründen dreimal als SPAM gekennzeichnet !?
    Ein Grund mehr alle anderen Plattformen, die sich von Disqus verabschiedet haben zu gratulieren !…………
    ***********************************************************************************
    Zurück zum eigentlichen Thema:
    Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….
    Ich sagte 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !
    Und noch ein Fehler bei deinem Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT (!) aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist nach dem LCI mittlerweile weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.
    Und nicht zu übersehen: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell.
    BMW hat doch bereits mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !
    Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta genannt, weltweit übrigens mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.
    Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”
    Antwort: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).
    Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “größzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.
    Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”
    Mag sein, die Mainstream oder traditionelle Markenfans denken generell so, ist mir eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.
    Mein Fazit:
    Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.
    Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.
    Anteil der 3er Limos in D ist nach dem LCI mittlerweile weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.
    Und nicht zu übersehen: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell.
    BMW hat doch bereits mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !
    Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta genannt, weltweit übrigens mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.
    Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”
    Antwort: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).
    Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “größzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.
    Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”
    Mag sein, die Mainstream oder traditionelle Markenfans denken generell so, ist mir eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.
    Mein Fazit:
    Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.
    Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.

  4. Mark VIII says:

    @@3Bernd

    Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….

    Ich schrieb 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !
    Und noch ein Fehler bei deinem Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT (!) aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist nach dem LCI mittlerweile weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.

    Und nicht zu übersehen: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell.
    BMW hat doch bereits mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !

    Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta genannt, weltweit übrigens mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.

    Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”

    Antwort: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).
    Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “großzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.

    Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”

    Mag sein, die Mainstream oder einige traditionelle Markenfans denken so, ist mir offen ausgesprochen eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) z.B. auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.

    Fazit:
    Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.
    Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.

  5. Guest says:

    @@B3ernd

    Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….

    Ich schrieb 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !
    Und noch ein Fehler bei deinem Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT (!) aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist nach dem LCI mittlerweile weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.

    Und nicht zu übersehen: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell.
    BMW hat doch bereits mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !

    Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta genannt, weltweit übrigens mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.

    Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”

    Antwort: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).
    Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “großzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.

    Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”

    Mag sein, die Mainstream oder einige traditionelle Markenfans denken so, ist mir offen ausgesprochen eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) z.B. auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.

    Fazit:
    Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.
    Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.

    Hinweis zum Kommentar: einmalige Gastanmeldung (@Mark VIII) notwendig, da Disqus aus unerklärlichen Gründen diesen Kommentar mehrfach gelöscht hat !?

  6. Mark VIII says:

    https://www.welt.de/motor/article125816116/Die-Limousine-stirbt-aus-und-lebt-doch-weiter.html

    Dieser Artikel bringt es auf den Punkt. Die Limousine spielt in D seit langem eine Nebenrolle, bei manche Modellen trägt der Käufer das Risiko beim Wiederverkauf einen exorbitant hohen Wertverlust zu schultern (Beispiel Passat).

    @B3ernd:disqus

    Zitat: “Es waren 2016 26% für 3er Limos. und 58% für Touring Modelle – nur in Deutschland. Also weit weg von deinen 5%….

    Ich schrieb 5% Marktanteil der Limos in D quer über alle Hersteller und alle Segmente – ein feiner, substanzieller Unterschied, der insbesondere bei Stufenheckmodellen kleinerer Fahrzeugklassen begründet ist !
    Und noch eine Klarstellung zum Link: diese Werte stammen aus 2014 – NICHT aus 2016 – der Anteil der 3er Limos in D ist mit dem LCI weiter spürbar geschrumpft, zumal ein Teil der potentiellen 3er Limo Kunden auf den 4er GC umgestiegen sind, der in 2014 erst wenige Monate nach Serienstart verfügbar war.

    Mit anderen Worten: Wenn selbst von der wichtigsten, absatzstärksten Modellreihe der BMW Group (dem 3er) heuer nur noch zirka 20% der Kunden sich für eine Limousine in D entscheiden, obgleich diese global klar die meistverkaufte Variante ist, ist folgerichtig unschwer erkennbar, eine Fahrzeug Klasse tiefer wäre ein Stufenheckmodell in D ein absolutes Nischenmodell mit hohem Wertverlust.

    BMW hat doch selbst mehrfach angekündigt, die Modellpalette zukünftig auszudünnen, hier macht eine Limousine unterhalb der Mittelklasse auf einem Markt mit dem heutigen Kaufverhalten wie in D absolut keinen Sinn !

    Zum Vergleich sei hier bspw. der VW Jetta im selben Segment wie der 1er Limo genannt, weltweit sogar mehr verkauft als der Golf, in D ein Ladenhüter.

    Zitat: Warum du den 1er überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht, da der 1er aktuell nur als Hatchback mit RWD verkauft wird….”

    Klarstellung: Weil der Nachfolger des F20 als FWD vorgesehen ist und bereits im Potential der 29,6% FWD von mir eingerechnet ist, da ansonsten der Eindruck entstehen könnte, ich wolle das Potential der FWD BMW Modelle künstlich kleiner rechnen, als es zukünftig tatsächlich ist (PROG bis 2025 bei 35%).
    Das gleiche Prozedere gilt für den 2er Cab./Cou., da im Geschäftsbericht kein separater Ausweis erfolgt, habe ich diese “großzügiger Weise” einfach dem FWD Potential (29,6%) hinzu addiert, ebenso die Allrad Fahrzeuge des X1, die “nur” auf der FWD Architektur basieren.

    Zitat: Ich darf auch daran erinnern, dass es vor 10 Jahren hieß, dass FWD einem BMW nicht würdig ist…..”

    Mag sein, die Mainstream oder einige traditionelle Markenfans denken so, ist mir offen ausgesprochen eh wurscht, da ich kein Traditionalist bin und by the way (anderes Thema) z.B. auch keine durchzugsschlappen Sauger früherer Tage hinterher trauere.

    Fazit:
    Die UKL Plattform macht prinzipiell Sinn, Mercedes verkaufte sogar 2016 von seiner A und B-Klasse rund 60 Tausend Einheiten mehr, als BMW vom 1er/2er (die zukünftig fast ausnahmslos auf FWD basieren.
    Diese Modelle dienen nicht selten zur Generierung neuer Kunden, Quereinsteiger anderer Hersteller und langfristiger Markenbindung, wenngleich die höheren Segmente (klassisch Heck/AWD) bei genannten Herstellern weitaus bedeutender sind.

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