Bild-Vergleich: Audi Q8 2018 trifft BMW X6 F16

BMW X6 | 7.06.2018 von 15

Lange hat es gedauert, nun kommt mit dem neuen Audi Q8 auch das erste SUV-Coupé aus Ingolstadt auf den Markt. Wie spät Audi das Thema …

Lange hat es gedauert, nun kommt mit dem neuen Audi Q8 auch das erste SUV-Coupé aus Ingolstadt auf den Markt. Wie spät Audi das Thema aufgreift, wird bereits beim Blick auf einen einzigen Fakt deutlich: Nächstes Jahr kommt in Form des neuen BMW X6 G06 bereits die dritte Generation des Segment-Begründers aus München auf den Markt. Dieser Bild-Vergleich mit dem noch aktuellen Modell der Generation F16 ist daher nur eine Übergangslösung, bevor in einigen Monaten die dritte X6-Generation vorgestellt wird.

Mit einer Länge von 4,99 Meter ist der Audi Q8 rund 8 Zentimeter länger als der BMW X6 F16, gleichzeitig ist er rund einen Zentimeter breiter und höher. Unübersehbar ist, dass die Dachlinie weniger fließend und daher auch weniger Coupé-artig gestaltet wurde als im Fall des X6, der sich als viertüriges Coupé im X-Look präsentiert. Zu vermuten ist, dass die Fond-Passagiere des Audi Q8 als direkte Konsequenz des konventionelleren Design-Konzepts etwas mehr Kopffreiheit genießen.

Mit serienmäßigem Allradantrieb und optionalen Features von der Hinterradlenkung bis zur Luftfederung ist der Audi Q8 ähnlich aufgestellt wie der neue BMW X5 G05, der bereits als Technik-Vorlage für den kommenden X6 G06 gelten darf. Auch die zwei 12,3 Zoll großen Displays des BMW Live Cockpit Professional sind für den dritten X6 genau wie das Infotainment-System iDrive 7.0 gesetzt.

Der Audi Q8 hält mit dem Virtual Cockpit dagegen und präsentiert sich naturgemäß deutlich moderner als der bereits im Herbst seines Lebenszyklus befindliche X6 F16. Ergänzend zum 12,3 Zoll großen Instrumenten-Display hinter dem Lenkrad sind ein 10,1 Zoll-Display und ein 8,6 Zoll-Display in die Mittelkonsole integriert. Genau wie im X6 ist natürlich auch ein Head-up-Display an Bord, um wichtige Informationen ins direkte Blickfeld des Fahrers zu projizieren.

Der Marktstart des neuen Audi Q8 erfolgt im dritten Quartal 2018, zu den Preisen und Motoren für das Luxus-SUV haben sich die Ingolstädter noch nicht geäußert.

15 responses to “Bild-Vergleich: Audi Q8 2018 trifft BMW X6 F16”

  1. Oliver Beyer says:

    Was will uns Audi eigentlich mit dem Q8 sagen? Der ist ja wohl potthässlich. Und ein SUV Coupe ist das schon lange nicht. Wenn auch der X6 nur mit ganz viel Goodwill ein Coupe ist, dann ist der Audi das aber in keiner Weise. Da fragt man sich, wieso es den Q8 überhaupt braucht? Wegen eines um vielleicht 5 cm abgesenkten Daches?

    • B3ernd says:

      Audi bewirbt den Q8 nicht als “Q8 Coupe”, anders als “X6 Coupe”.

      “Da fragt man sich, wieso es den Q8 überhaupt braucht?” Wozu braucht man ein X6 Coupe?

      Wenn es nicht angeboten wird, wird auch gemeckert 😉

      • Oliver Beyer says:

        Die Frage nach der Existenzberechtigung stellt sich mir, weil der Unterschied zwischen Q7 und Q8 marginal ist. Dazu ist die Ähnlichkeit zwischen Q8 und Lamborghini Quoros frappierend. Macht für mich keinen Sinn, aber was soll’s. Audi ist eh nicht meine favorisierte Marke.

  2. B3ernd says:

    Der Q8 ist auf jeden Fall eigenständig und nicht nur ein X6 Abklatsch. Optisch macht er richtig was her und gefällt mir deutlich besser als der X6 – vor allem in der direkten Gegenüberstellung.

    • driv3r says:

      Dass der Q8 eigenständig ist und kein Abklatsch finde ich ebenso klug. Insbesondere mit Blick auf den chinesischen Markt, wo ja die Rückbank extrem wichtig ist und der Komfort hinten im Fahrzeug, dürfte die andere Dachlinie dafür sorgen, dass es sich deutlich bequemer einsteigen und sitzen lässt auf der Rückbank. Ebenso nett finde ich, dass man sich für rahmenlose “Coupé”-Seitenscheiben in den Türen entschieden hat.

  3. Ferro says:

    hätte nie gedacht dass ausgerechnet der X6 in einem Vergleich das elegantere Auto sein könnte.
    Ist zwar das größte Posermobil, aber gut aussehen kann er

  4. DerOssi says:

    Im Grunde mag ich Audi, aber was die da (seit längerem schon) mit diesem hässlichen und vorallem billig wirkenden Alu(optik)rahmen des Grills bei den SUV-Modellen anstellen, ist einfach schrecklich… von den schlimmen Auspuffblenden mal abgesehen… schon mal einen neuen S(!)Q5 von hinten gesehen?! …gräuslich…

  5. Stefan says:

    Selten so ein hässliches Auto gesehen wie den Audi. Erinnert mich an den Pontiac Aztek.
    Kein Wunder dass Audi nur noch mit Abstand die Nr 3 ist. Spätestens 2022 werden sie noch hinter Volvo zurückfallen.

  6. GaB38riel says:

    Ein hässliches Auto. Sieht aus wie ein aufgeblasener Q3… Ebenso verstehe ich den Sinn nicht, ist ja nicht mal ein richtiges SUV-Coupe. Sieht eher nach einem modernisierten Q7 mit weniger steilem Heck aus.

  7. Pro_Four says:

    ..optisch ist der Q8 die nächste Katastrophe. Q1 oder Q3 lässt grüssen. Front und Heck wirken total verspielt und erinnern eher an ein Matchbox . Eleganz hat hier nur der X6

  8. Fabi says:

    Finde beide Fahrzeuge haben was – unterscheiden sich halt in der Umsetzung/Philosophie – genauso wie BMW mit dem X2 einen anderen Weg als wie mit dem X4/X6 gegangen ist.

    Was mir nur auffällt – im direkten Vergleich (auch schon X5 alt – X5 neu), wie altbacken das F15/F16 Interieur nach “nur” 5 Jahren ist!!!! Insbesondere das Schubladen-/Steckfach-Design des Radio-/Klimabedienteil. Aber es scheint ja, dass BMW hier wieder auf nem guten Weg ist.

    • driv3r says:

      Mit ein Grund, weswegen BMW entschieden hat kein großes LCI zu machen, sondern stattdessen direkt auf das neue Modell zu wechseln.

  9. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    @disqus_AMQSIGdFK6:disqus

    @disqus_WjPil27Y1M:disqus

    „wie altbacken das F15/F16 Interieur nach “nur” 5 Jahren ist!!!!“

    „Mit ein Grund, weswegen BMW entschieden hat kein großes LCI zu machen, sondern stattdessen direkt auf das neue Modell zu wechseln.“

    Ganz sicher trifft DIESE Vermutung nicht zu!

    Vor allem Mal die Entscheidung, künftig und eher kurzfristig einen X7 anbieten zu wollen, mit dem der X5 ja nun mal EXTREM verwandt ist, hat absolut ausnahmsweise dazu geführt, dass nach so kurzer Bauzeit der X5 komplett neu aufgelegt und mitentwickelt wurde.
    Er hätte sonst nicht mehr ins Zeitraster gepasst.
    (Im Übrigen gab es bei BMW ja durchaus auch schon nachträglich verlängerte!! Laufzeiten, mit einem 2. LCI)

    Aber natürlich auch die neue CLAR-Architektur, auf der der neue X3 bereits aufbaut, hat dazu beigetragen. Auch wollte man den beiden teureren Kollegen X5 und X7 diese wohl nicht länger vorenthalten – mal ganz davon abgesehen, dass diese im Produktionsverbund sicherlich günstiger produziert werden können als der alte X5.

    Ja, und die Technik-Features des RR Cullinan bleiben ja dem X7 gerade nicht vorenthalten, und damit auch nicht dem X5.

    Und: die kommende Oberklasse-Offensive von BMW, mit deutlich mehr Allrad-Modellen, passt ja auch bestens dazu.

    • driv3r says:

      Die Lifecycle-Entscheidung für den X5 ist in erster Linie davon geprägt, dass man das Fahrzeug im Zuge des X3/X4-Modellwechsels plus dem neuen X7 als einziges mit der alten Plattform für weitere 3 Jahre hätte durch die Produktion schleppen müssen. Außerdem lässt sich mit der neuen Plattform auch das Thema WLTP/RDE wesentlich besser stemmen als die überarbeiteten Motoren irgendwie in die alte Plattform zu integrieren. – Wie ich sagte: Ein LCI wäre jetzt eh aus stilistischer Sicht längst fällig geworden und hätte in diesem Fall wahrscheinlich fast genau so viel Geld gekostet wie ein neues Modell auf der CLAR-Basis aufzulegen. Auch wenn der X5 jetzt zusammen mit allen wesentlichen Konkurrenten (Touareg, Cayenne, GLE) bis auf den Q7 zeitgleich auf den Markt kommt, was einen Sales-Vorteil etwas minimiert.

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