Engine of the Year Awards 2018: BMW i8 erneut ausgezeichnet

Sonstiges | 7.06.2018 von 22

Die Engine of the Year Awards 2018 stehen ganz im Zeichen leistungsstarker und emotionaler Motoren: Nur in zwei Kategorien wurde ein Motor ausgezeichnet, der weniger …

Die Engine of the Year Awards 2018 stehen ganz im Zeichen leistungsstarker und emotionaler Motoren: Nur in zwei Kategorien wurde ein Motor ausgezeichnet, der weniger als 200 PS leistet, alle anderen Triebwerke stehen für ausgesprochen souveräne Kraftreserven. Vier Klassensiege und der Gesamtsieg mit dem Titel Engine of the Year 2018 geht an die italienischen Sportwagen-Experten von Ferrari, jeweils zwei Klassensiege gehen an Porsche und Tesla. Jeweils eine Kategorie für sich entscheiden konnten Audi, BMW, PSA und Volkswagen. Bemerkenswert ist auch, dass es 2018 für keinen einzigen Diesel-Motor zu einer Spitzen-Platzierung gereicht hat.

Für die BMW Group war es wie schon in den Vorjahren der Dreizylinder-Motor des BMW i8, der eine der begehrten Auszeichnungen nach München holt. In der Klasse von 1,4 bis 1,8 Liter Hubraum konnte BMW dabei gleich einen Doppelsieg feiern, denn die in anderen Baureihen von BMW und MINI eingesetzten Varianten des Dreizylinders B38 waren der härteste Gegner für den 231 PS starken i8-Antrieb. Der BMW i8-Motor profitiert dabei von einer speziellen Konfiguration, die die Vorteile des Plug-in-Hybrid-Antriebs ausnutzt und daher ohne spürbares Turboloch mit einem auf hohe Literleistung optimierten Setup betrieben werden kann.

Auch wenn es in keiner weiteren Klasse zum Sieg gereicht hat, dürfen sich die BMW-Motorenbauer noch über weitere starke Platzierungen freuen. Der V8-Biturbo-Motor S63 des neuen BMW M5 F90 musste sich in der Kategorie “New Engine” nur dem 6,5 Liter großen V12 des Ferrari 812 Superfast geschlagen geben und kam auch in der Hubraum-Klasse über 4,0 Liter auf einen starken dritten Platz. Einen zweiten Platz errang auch der Biturbo-Reihensechszylinder S55, der in BMW M3 und M4 sowie demnächst im M2 Competition zum Einsatz kommt. In der Hubraum-Klasse bis 3,0 Liter sammelte nur der Porsche Sechszylinder-Boxer aus dem 911 noch mehr Punkte als der S55.

In der Kategorie “Electric Powertrain” landet der Elektro-Antrieb von BMW i3 und i3s auf dem zweiten Rang hinter dem erheblich stärkeren Tesla-Antrieb. Auch in der Kategorie “Green Engine” holt Tesla den Sieg, aber bereits auf den Rängen 2 und 3 folgen die Antriebe von BMW i8 und BMW i3. Abgerundet werden die Podiums-Platzierungen von BMW durch den als Range Extender erhältlichen Zweizylinder-Motor des BMW i3, der in der Klasse bis 1 Liter Hubraum auf dem dritten Rang landet.

Übersicht: Die Sieger des Engine of the Year Awards 2018

International Engine of the Year 2018: Ferrari 3,9 Liter Biturbo-V8
Best New Engine 2018: Ferrari 6,5 Liter V12
Best Green Engine 2018: Tesla Model S & X vollelektrischer Antrieb
Best Electric Powertrain 2018: Tesla Model S & X vollelektrischer Antrieb
Best Performance Engine 2018: Ferrari 3,9 Liter Biturbo-V8
< 1,0 Liter Hubraum: VW 999 cm Turbo-R3
1,0 – 1,4 Liter Hubraum: PSA 1,2 Liter Turbo-R3
1,4 – 1,8 Liter Hubraum: BMW 1,5 Liter Turbo-R3
1,8 – 2,0 Liter Hubraum: Porsche 2,0 Liter Turbo-B4
2,0 – 2,5 Liter Hubraum: Audi 2,5 Liter Turbo-R5
2,5 – 3,0 Liter Hubraum: Porsche 3,0 Liter Turbo-B6
3,0 – 4,0 Liter Hubraum: Ferrari 3,9 Liter Biturbo-V8
> 4,0 Liter Hubraum: Ferrari 6,5 Liter V12

22 responses to “Engine of the Year Awards 2018: BMW i8 erneut ausgezeichnet”

  1. Thomas says:

    Ich weiß nicht, aber wenn du in den letzen 13 Jahren, 4 verschiedene BMW Motoren gefahren hast, welche eigentlich als relativ gut gelten und einer davon sogar den Engine of the Year Award gewonnen hat, 3 davon aber schon bei einer Laufleistung von 20.000km der totale Schrott sind, dann frage ich mich ob diese Veranstaltung überhaupt einen Stellenwert hat? Ist jetzt vielleicht ein bisschen Frust mit bei, aber BMW Motoren sind ab Produktionsende des M52 nur noch unteres Mittelmaß.

    • B3ernd says:

      Da sogar der 1.4 TFSI aus dem VW Konzern den Award gewonnen hat, kann ich auf diese Auszeichnung nichts mehr geben – sie ist schlicht nicht viel Wert.

    • M54B25 says:

      Komisch nur dass der S54 der ja nach dem M52 kam 6x seine Klasse und einmal Gesamtsieger wurde. Und zumindest hast du da bis 100tkm keine Probleme bei normaler M3 Bewegung – klar wenn du ihn wie ein Depp knüppelst gehen auch schon mal bei 60tkm die Pleulager hinüber. Aber so ist diese M52-danach-alles-Mist Aussage einfach zu einfach und unreflektiert.

      • Thomas says:

        Mir geht es nicht um irgendwelche Pleulagerschäden bei Sportmotoren! Es geht um Komplexität und Beherrschbarkeit der eigenen Technik. Ich war immer der Meinung, dass ich persönlich zu hohe Ansprüche habe und mir selbst etwas einrede. Aber nachdem ich berufsbedingt in den Genuss kam viele verschiedene Fahrzeuge zu fahren, habe ich feststellen dürfen, dass BMW nicht das Maß der Dinge ist! Zumindest kann ich bei einem runtergerittenen Skoda Roomster die Kilimaanlage einschalten, ohne dass der Motor das Vibrieren beginnt.

        • M54B25 says:

          Tja das mit der Klima hat zumindest der M54 mit einer Drehzahlanhebung gelöst – Klima an Leerlaufregelung 100 U/Min hoch, sollte das nicht gehen, stimmt was am Triebwerk nicht.
          Dafür kanllen Dir bei den meisten BMW Motoren keine Zahnriemen bei 80tkm weg (haben meist keine), ist der Krümmer nicht zu dicht am ZK dranne um die Verbrennungstemperatur zu stark in die Höhe gehen zu lassen, sind die Kolbenringe nicht von 1960 – und so weiter und so fort.

          Warum du jetzt auch gleich von Motoren auf “das Maß der Dinge” eines ganzen Autos kommt, erschließt sich mir an dem fragwürdigen Roomster-Beispiel jetzt auch nicht direkt. Wusste nämlich gar nicht, dass der Roomster RWD und R6 Motoren at least hat….

          • Thomas says:

            Die Leerlaufanhebung kaschiert nur die Probleme, löst sie aber nicht!
            Darüberhinaus geht es darum, dass man die Motoren trotz dem Austausch von wirklich allen Komponenten der Kraftstoffaufbereitung nicht ordentlich ans Laufen bekommt! Nur einer lief wirklich sauber und zog vom Leerlauf bis in den Begrenzer sauber hoch. Das war mein N43, aus dem E90 318i. Den interessierte es auch nicht, ob die Klimaanlage läuft oder nicht. Bis ihn dann bei ca. 70.000km ein Kettenschaden stoppte. Wo wir wieder beim Zahnriehmen wären. Kette war für mich immer ein positives Argument. Mittlerweile hätte ich aber lieber einen Riemen! Den kann ich vergleichsweise einfach und selber tauschen. Wann ist dir zuletzt ein Zahnriemen gerissen? Den Roomster habe ich als Beispiel genommmen, weil er mit das schäbbigste Auto war, das ich gefahren bin. Egal ob kalt oder warm, mit Klima oder ohne. An der Ampel hast du nicht gemerkt ob der Motor von dem “Schrotthaufen” noch lief oder nicht! Wenn der das kann, wieso funktionierte es nicht beim N53 und jetzt nicht beim N55?

            • M54B25 says:

              Du erzählst viel hast aber nicht so ganz die Ahnung wo von. Beim N43 der auf dem N42 basiert und ähnlich wie beim N46 hat BMW Probleme mit dem Kenntenspanner gehabt – das hatte mit der Kette selbst wenig zu tun. Zudem sind dann viele Leute noch mit dem falschen Öl in viel zu langen Intervallen gefahren – Folge Kettenlängung und dann in der Folge Schäden.

              Die Leerlaufanhebung beim M54 oder anderen Motoren “kaschiert” nix das ist ganz klar so gewollt und ist kein Problem. Die Klima zieht nunmal eine gehörige Portion Leistung daher ist im Leerlauf die Anhebung sinnvoll. BMW hat Anfang der 2000er z.B. beim M54 die Leerlaufdrehzahl von 800 beim M52TÜ auf 650 gesenkt – Verbrauchssenkende Maßnahmen. Da ist eine temporäre Erhöhung recht sinnvoll und per MS schnell relaisiert.

              • Thomas says:

                Was soll mir dein Erklärungsversuch aus dem ersten Absatz sagen? Mir ist egal, ob der Kettenspanner Schuld ist. Der Motor ist mit geringer Laufleistung ausgefallen. Das BMW die Intervalle streckt, ist mir egal, da ich bei meinen Autos alle 10.000km, oder 1x im Jahr einen Ölwechsel mit 0W-40 vornehme. Und die Drehzahlanhebung ist doch Kosmetik, weil der Leerlauf aufgrund von Abweichungen in der Gemischaufbereitung zustande kommt, die weitere Probleme nachsich ziehen.

                • M54B25 says:

                  Lesen und verstehen – BMW streckt keine Intervalle – die Fahrzeugbesitzer tun dies genau wie das falsche Öl zu verwenden – habe ich genau so geschrieben.

                  Uns was soll bitte die Aussage “weil der Leerlauf aufgrund von Abweichungen in der Gemischaufbereitung zustande kommt”??? Wodurch wird denn die Gemischaufbereitung bestimmt? im Leerlauf?

                  • Thomas says:

                    Doch, von früher 10.000km auf mittlerweile 30.000km.
                    Du meinst, die Leute überziehen die Wechselintervalle und füllen das falsche Öl ein.
                    Kannst du das irgendwie belegen? Ich denke nicht! Darüberhinaus hat das überhaupt nichts mit meinen 4 Fällen zutun.
                    Die Leerlaufadaption beeinflusst die Teillastadaption. Umgekehrt das gleiche Spiel.
                    Läuft der Motor im Leerlauf nicht wie er soll, hat das einen direkten Einfluss auf die Laufqualität bei geringer Last.
                    Typisch sind dann Probleme beim Übergang von Leerlauf zu Teillast und umgekehrt.
                    Macht sich z.B gern durch ein Durchsacken der Drehzahl beim auskuppeln bemerkbar …

                  • M54B25 says:

                    a) Ich muss da nix belegen die Foren sind voll davon, N42 und N46 nach Kettenlängung oder Kettenspanner naschauen

                    b) Wozu gibt es extra einen Leerlaufregler? Das hat nix mit Teillast oder Gemischaufbereitung im Fahrbetrieb zu tun.

                    Aber ich merke schon – (un)gesundes Halbwissen ist Deine Stärke…

                  • Thomas says:

                    Bevor du anderen Halbwissen unterstellst, solltest du dir an deine eigene Nase fassen. Du hast mich schon mehrmals attackiert und am Ende kam was dabei rum?
                    “Leerlaufregler“ im klassischen Sinn gibt es seit dem Ende des M54 nicht mehr. Und du unterstellst mir Halbwissen? Du bist gut darin Wikipedia und ein paar Forenbeiträge zu zitieren. Wenn du genug praktische Erfahrung gesammelt hast, kannst du gerne wiederkommen.

                  • AB.Leser says:

                    “ER – der hier allseits bekannte “Schlauberger” fährt “alt E46”. Restwert unbedeutend – späterer Yountimer “höchst ungewiss”, sinniert dafür von Motoren aus der Mottenkiste.

                    Mein Tipp: ruhig, entspannen, Gegenrede in die Tonne treten… Beispiel gefällig ? @Marcelus2 der “Ami Spinner” (früher bei weltonline, ams. autobild unterwegs…) beißt bei seiner Ideologie heute noch vor Frust in die Tischkante…..;.)))

                  • M54B25 says:

                    Wow jetzt habe ich die Hose voll – das war ja mal ein verbaler Tiefschlag.

                    Attackieren ist ja eine nette Umschreibung dafür. dass du dich angepisst fühlst, weil Dir mal jemand klar aufzeigt, dass du keine Ahnung hast.

                    Zu deinen Unterstellungen – Wo habe ich Forenbeiträge oder Wikipedia zitiert? Dreck labern und Unwahrheiten verbreiten kannst du jedenfalls hervorragend.

                  • Thomas says:

                    Ich fühle mich keineswegs „angepisst“. Es belustigt mich eher, dass mir jemand Inkompetenz vorwirft und im gleichen Atemzug seine Eigene damit aufzeigt.
                    Ich habe dir erklärt, dass Leerlauf- und Teillastadaption eine Wechselwirklung haben. Wenn du Klugscheißern willst, solltest du dich im Vorfeld gründlich mit der Thematik auseinandersetzen, denn du weißt anscheinend nicht mal welche Komponenten an der Leerlaufregelung eines aktuellen BMW Motors beteiligt sind.

                    Deine infantilen Sprüche kannst du dir stecken. Außer Schießpulver zur Konfliktförderung haben die nämlich keine Substanz.
                    Ein schönes Restwochenende noch.

                  • M54B25 says:

                    Könntest Du mir bitte die infantilen Sprüche belegen? Genauso bitte die Unterstellungen der Forums- und Wiki-Zitate – aber lenk ruhig ab und erzeuge neue alternative Fakten.

                    Und zum Thema aktuelle Motoren – wer hat denn mit dem N43 angefangen? Ich wusste nicht, dass wir jetzt über einen B48TÜ oder ein ähnliches Kaliber reden wollen – sorry ich vergaß du bist der Themawechselkönig. Aber das Reden würde ich mit Dir eh nicht machen, dafür fehlt Dir schlicht der Teil zwischen den beiden Ohren, der dafür notwendig wäre.

                    Schöner Wochenstart!

  2. Dancing Bear says:

    Jungs, ihr wisst genau, dass der großteil der motoren (ob bmw oder nicht) irgendwo eine schwachstelle hat. das ist nunmal so. es ist nur jetzt etwas sehr billig, wo nur ein bmw motörchen den award gewonnen hat, den award als schwachsinn hinzustellen aber im gegenteil die motoren zu feiern. dieser award war dann schwachsinn als der S54 ihn reihenweise abräumte. bmw baut nur noch für poser. fahrmaschinen bauen andere.

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