BMW X3 M 2019: Erlkönig-Video zeigt F97 am Nürburgring

Der erste BMW X3 M wird auf seinen Marktstart im Frühjahr 2019 vorbereitet. Ein aktuelles Erlkönig-Video zeigt das neue Performance-SUV bei Testfahrten auf der Nürburgring …

Der erste BMW X3 M wird auf seinen Marktstart im Frühjahr 2019 vorbereitet. Ein aktuelles Erlkönig-Video zeigt das neue Performance-SUV bei Testfahrten auf der Nürburgring Nordschleife, die der intern F97 genannte G01-Ableger mit hoher Geschwindigkeit absolviert. Trotz Tarnung ist der BMW X3 M klar als Performance-Variante erkennbar, eindeutige Hinweise liefern dabei unter anderem die großen Lufteinlässe an der Front und natürlich die veränderte Heckschürze mit bereits erahnbarem Diffusor und natürlich einer Abgasanlage mit vier Endrohren.

Kraftstrotzendes Herz des neuen BMW X3 M F97 ist der brandneue M Reihensechszylinder S58, der voraussichtlich zwischen 450 und 475 PS an die vier Räder des Performance-SUV schicken wird. Dabei hilft der M-spezifische Allradantrieb M xDrive, der neben einer stufenlosen und vollvariablen Kraftverteilung zwischen den Achsen auch eine aktiv geregelte Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern bietet. Wie im Fall des M5 wird es verschiedene Betriebsmodi des Allradantriebs geben, um verschiedene Einsatzarten vom Alltag im Winter bis zur Rennstrecke optimal abdecken zu können.

Neben dem S58-Motor und dem Allradantrieb M xDrive sollen auch Fahrwerk und Bremse des BMW X3 M für Begeisterung sorgen. Das Ziel ist dabei klar definiert: Die erste Garchinger X3-Interpretation soll das dynamischste Mittelklasse-SUV am Markt sein – was angesichts von Konkurrenten wie Alfa Romeo Stelvio QV, Mercedes-AMG GLC 63 S 4MATIC+ und natürlich Porsche Macan Turbo kein leichtes Unterfangen darstellt.

Ergänzt wird die angestrebte Rennstrecken-Performance mit vielen Qualitäten für den Alltag, wobei das umfassende Assistenzsystem-Angebot des X3 G01 vollständig für das M-Modell übernommen wird. Natürlich gibt es auch beim Platzangebot keine Einschränkungen. Das adaptive Fahrwerk verspricht zudem hohe Langstreckentauglichkeit im Comfort-Modus und zeigt seine straffe Seite erst auf Knopfdruck.

Die aktuelle X3-Generation G01 wird auch dank des X3 M zur bisher mit Abstand vielseitigsten BMW-Baureihe überhaupt. Das Angebot umfasst ab 2020 nicht nur diverse Benziner und Diesel für den Volumenmarkt, sondern auch die beiden M Performance Automobile X3 M40d und X3 M40i, das sportliche Topmodell X3 M – und das in China gebaute Elektroauto BMW iX3, das völlig ohne lokale Emissionen unterwegs sein wird.

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

29 responses to “BMW X3 M 2019: Erlkönig-Video zeigt F97 am Nürburgring”

  1. Stefan says:

    War ja klar, dass BMW wieder Mercedes nachmacht. Kaum gibt es einen GLC 63 zieht BMW nach. Wie mit dem 2er Active Tourer die B Klasse und dem 6er Gran Coupe den CLS…

    • DropsInc. says:

      Genauso wie Mercedes den X6/X4 als GLS u. GLC Coupé aufgenommen haben? Ich glaube weniger an nachmachen, sondern einfach Märkte zu schließen um diese nicht der Konkurrenz zu überlassen. Das lernst du auch noch kleiner…Im übrigen, Nachmacher gabs im Kindergarten auch schon:) ätsch ? und genau deswegen ist es für BMW natürlich strengsten untersagt einen X3M zu fertigen, weil böse Zungen Nachmacher ausmachen. Niedlich

    • GaB38riel says:

      Ja genau, und das SUV-Coupe siehe X6 und X4 hat sich BMW ja auch von Mercedes abgeguckt!!einself

      • DropsInc. says:

        Genau das habe ich auch geantwortet. Wurde aber irgendwie nicht freigegeben:) Des Weiteren ist es doch eher eine Reaktion auf den Markt und Konkurrenz. Aber ist schon schwer zu verstehen, wobei ein M im Modell ja auch nicht BMW untypisch ist^^

      • Pro_Four says:

        …und den X1 ebenfalls 😉

    • Quer says:

      Und wann wird Mercedes den X2 1:1 kopieren, ich glaube die Kopierer laufen in Stuttgart bereits auf Hochtouren.

      • DropsInc. says:

        Na dafür gibt’s schon den gla :)) ist doch auch Wurst. Warum auch allen anderen den Markt überlassen. Stell dir vor, einer findet eine Karosserieform toll, möchte es aber lieber bei seiner Lieblings-Marke kaufen. Tarra

    • Meo says:

      Das ganze Segment wurde doch überhaupt durch den X3 begründet und dann erst mal von Mercedes in Form des GLK, heute GLC genannt, kopiert – später dann Audi mit dem Q5. Also wenn man keine Ahnung hat…

    • driv3r says:

      Jeder Hersteller sieht sich an wo Lücken im Portfolio sind und jeder Hersteller überlegt sich wo es sich lohnt in eine Marktlücke zu gehen. Das ist auch der Grund warum nicht jeder Hersteller in jede Lücke geht. Also ist da von “kopieren” zu sprechen immer schwierig. Und es gibt ja auch Beispiele wo bestimmte Modelle vom Markt nicht angenommen werden.

  2. Gregorij Jerkov says:

    The flying Prick

    • Mini-Fan says:

      “Flying brick” (fliegender Ziegelstein) war tatsachlich die Bezeichnung für die BMW-Motorrâder der K-Reihe (K75/ K100/ K1 etc.) – vor 30 Jahren.
      Der 3- bzw. 4-Zylinder war längs – und liegend – eingebaut. Ideal für den verbauten Kardanantrieb, da keine Umlenkung der Kraft von der Kurbelwelle um 90 Grad erforderlich war. Außerdem hatte die K dadurch einen ähnlich niedrigen Schwerpunkt wie die Boxer-Modelle.
      Und der K75-Reihen-Dreizylinder ist ein Paradebeispiel dafür, wie “geil’ sich ein 3-Zyl. anhören kann:
      Bei hohen Drehzahlen (bis 8500 /min) einen luftgekühltem Porsche-6–Zyl.-Boxer nicht unähnlich…
      Hier schlägt sich die Brücke zum heute von BT getesteten 218i ActiveTourer.
      Kommentator hat Recht!

      • Gregorij Jerkov says:

        ??

      • Tecnologia Paraguay says:

        Aber du wirst doch zugeben müssen, das die K Baureihe mit den Ölbrennermotoren der letzte Husten war. Die Dinger führen sich grauselig und sahen aus als hätte man Studenten im 1. Semester die Aufgebe gegeben, mal etwas hässliches zu konstruieren. Sie wurden von der Generation 50+ gefahren, da bei ihnen noch die Qualität im Kopf war, die BMW Motorräder bis dato hatten. Ich habe die lange in die Werkstatt bekommen und es waren einfach nur schlimme Mopeds. Wenn einem schon nach 100 Km die Hände vor lauter Vibrationen trotz Gummigelagertem Lenker einschlafen……mal bitte realistisch bleiben.

        • DanielS says:

          Welches Motorrad hat denn bitte keinen “Ölbrennermotor”?

          • Tecnologia Paraguay says:

            Ich meinte damit die Menge Motoröl, die nach jedem Start erst mal durch den Auspuff gehauen wurde, weil das Motoröl schön an der Zylinderwandung in den Brennraum geflossen ist.

  3. Filou says:

    Bin mal auf die ersten Vergleiche gespannt, wie sich der S58 gegen das Drehmomentmonster M177 in dem Schiff schlägt.

    • Pro_Four says:

      …mehr Drehmoment ist aber nicht gleich schneller, ausgewogen sollte es sein. Sieht man auch gut am “normalen” M5 gegen den C63S, der M5 ist da meist schneller obwohl der C63 100NM mehr an die Kette schmeißt.

      • Mini-Fan says:

        Weniger Drehmoment kann man absolut durch eine kürzere Hinterachsuntersetzung und höhere Maximaldrehzahl ausgleichen. Erst recht natürlich durch ein geringeres Fahrzeuggewicht.

        @Daily
        Der absolute Maximaldrehmomentwert hat keinerlei Aussagekraft – bei den künstlich gekappten Drehmomentkurven der heutigen Turbomotoren schon gar nicht.

      • Filou says:

        Wie Mini-Fan richtig schreibt, spielen natürlich noch einige weitere Faktoren eine Rolle. Dennoch bin ich gespannt wie der neue S58 mit dem schweren Brocken umgeht. Beim S55 hätte ich im Vergleich zum M 177 bezüglich seiner Souveränität da so meine Bedenken gehabt, im Hinblick auf das gegenüber M3/4 deutlich höhere Fahrzeuggewicht.

  4. Dancing Bear says:

    Großartig. Darauf hat die Welt gewartet. X1-X7 und dann hier und da noch ne M-Variante. Dass man diese nicht bei M Performance aufhören lässt statt ihnen diesen Buchstaben inkl. Technik zu geben, verstehe ich nicht aber was sind schon Buchstaben. Fett müssen sie sein und das sind sie.

    • Pro_Four says:

      …oh man, sicher baut man die Dinger nicht um mal “zu sehen” wie es laufen wird, sondern weil weltweit die Kunden danach fragen.

      • DropsInc. says:

        Was? Kunden fragen nach BMW und M-Modelle? Hör doch uff, sowas braucht nun wirklich keiner :))) *i-off*

      • Dancing Bear says:

        Es ist so, dass man “das Feld den anderen nicht überlassen will”. So ist es immer. Man macht den Wahnsinn der anderen nach und die Kunden? Die fragen garnichts nach, die kriegen die Karotte Anal verabreicht. Mal mit dem dünnen Ende, mal mit dem dicken zuerst. Heutiges Marketing befriedigt nicht die Bedürfnisse der Kundschaft, es kreiert Bedürfnisse, die eigentlich keine sind und auch zuvor nicht da waren.

  5. bayern-express says:

    Lieber Stefan,

    wer brachte als erstes M3 und M5 auf den Markt, da waren die Mercedes noch mit der Klopapierrolle auf der Hutablage unterwegs,
    das selbe bei X6M und X5M. Oder noch offensichtlicher, der Modellwechsel in der A-Klasse vom Van zum 1er-Konkurrenten. Wenn einer kopieren kann, dann wohl doch Mercedes.

    • Mini-Fan says:

      wer brachte überhaupt Sportlichkeit und “Freude am Fahren” in sämtliche Klassen von BMW 1500 oder BMW 2oo2 an aufwärts in alle (!) Fahrzeugklassen?

    • driv3r says:

      Vor dem X5M gab es schon einen ML55 AMG und später ML63 AMG, um nicht zu sagen Mercedes hat das Segment des SUVs mitbegründet 1996-1997.

  6. Dailybimmer says:

    Da gefällt mir aber ein Porsche Macan GTS deutlich bessser, weil er cooler aussieht. Muss ich leider gestehen.

  7. Renaco says:

    Wahnsinn, sicher für viele interessant, selbst Alpina macht ja den X3 noch sportlicher.
    Absurd ist trotzdem, da gibt es X3 und X5/6 nun in M-Versionen, aber für M3/M5 Touring gibt es angeblich keinen Markt.
    Bei den Touring Modellen wäre der Fahrzeugschwerpunkt auch noch M-Tauglicher, denn ein SUV bleibt ein Tanzbär, gerade weil ich selbst einen Fahre weiß ich es nur zu genau.
    Nun verpasst BMW sehenden Auges bei zwei imageträchtigen kundengruppen den Touring Umsatz, beim Plug-in-Hybrid und beim “M” Luxus Sportmarkt.
    Alleine in meinem Umfeld wären ca. 7 RS4/6 Avant liebend gerene mit BMW M-Touring Modellen ersetzt und ungefähr 4 Plug-in Hybrid Tourings statt Mercedes Modelle im Einsatz. Dies nur in meinem kleinen Umfeld.
    Dabei geht es vielen gar nicht mal so um den praktischen Nutzen, denn denen gefällt einfach ein “Vollheck” viel besser als eine Limousine, bzw. diese Personen würden niemals eine “Limousine”, bzw. ein Stufenheck besitzen.

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