BMW iX3 Concept: Bilder und Infos zum Elektro-X3 für 2020

BMW iX3: Der Elektro-X3 kommt 2020, schon jetzt liefert das Concept Car auf der Auto China in Peking 2018 eine seriennahe Vorschau auf Design und Technik.

Das BMW iX3 Concept für die Auto China 2018 in Peking ist weit mehr als eine weitere Studie. Es ist die seriennahe Vorschau auf eine Revolution im BMW-Programm, denn das Elektro-SUV auf Basis des BMW X3 G01 wird Ende 2020 in Serie gehen und den Startschuss für eine ganze Palette von Elektroautos geben. Als erstes Serien-Elektroauto von BMW wird der künftige iX3 auf der gleichen Architektur wie ein Fahrzeug mit konventionellem Antrieb per Verbrennungsmotor stehen – und damit zeigen, wie der Weg zu einem hochflexiblen Antriebs-Portfolio gestaltet werden soll.

Der BMW iX3 soll zeigen, wie die Mobilität der Zukunft in München gedacht wird: Niemand weiß, wie gefragt welcher Antrieb in einigen Jahren sein wird. Gerade deshalb ist die Möglichkeit zu einer flexiblen Reaktion auf die reale Kundennachfrage essenziell. Nur wer schnell auf Änderungen reagieren und stillstehende Bänder vermeiden kann, wird auch in Zukunft noch profitabel Autos bauen können – ohne darauf angewiesen zu sein, dass seine Vorstellungen von der Nachfrage der Zukunft möglichst genau eintreffen. Statt präziser Vorhersagen aus der Glaskugel setzt die BMW Group auf Flexibilität: Ein BMW X3 wird künftig als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid, aber auch als Elektroauto iX3 erhältlich sein. Welche Variante sich dabei dem größten Interesse erfreut, weiß niemand – aber dank flexibler Architektur und flexibler Produktion ist das auch kein Problem.

BMW iX3 Concept: So kommt der Elektro-X3 2020

Wie das Concept Car für Peking 2018 deutlich zeigt, wird der BMW iX3 auch das mitunter kontrovers diskutierte Design bisheriger i-Modelle hinter sich lassen. Er ist stattdessen erkennbar eine Variante des BMW X3 G01 – und ebenso erkennbar anders. Die unübersehbar miteinander verbundenen Nieren und die Frontschürze mit sichtbaren Aerodynamik-Elementen werden mit aerodynamisch optimierten Felgen kombiniert, am Heck ersetzen blaue Diffusor-Elemente die Endrohre konventionell angetriebener Fahrzeuge.

Im Großen und Ganzen bleibt der BMW iX3 trotz klarer Differenzierung unstrittig eine Variante des X3 – ganz ähnlich, wie es ein BMW X3 M als sportlichste Variante machen würde, nur mit einem völlig anderen Fokus. Auch wenn es die Studie nicht zeigt, dürfen wir von einer ganz ähnlichen Strategie im Interieur ausgehen: Auch hier wird sich der BMW iX3 in einigen Punkten von der Serie abgrenzen, ohne gleich wie ein völlig neues oder eigenständiges Fahrzeug zu wirken. Das i-Modell könnte auch hier einen ähnlichen Weg gehen wie die M-Modelle und sich trotz vieler Gemeinsamkeiten über einige markante Details unterscheiden.

Unter der zum Teil vertraut und zum Teil noch ungewohnten Hülle des BMW iX3 Concept steckt ein spannendes Technik-Paket, das genau wie das Design die Seriennähe der Studie verdeutlicht. Während manche Hersteller mit hochmotorisierten Showcars um Aufmerksamkeit ringen, geht es der BMW Group längst um eine andere Frage: Wie baut man ein Elektro-SUV, das tatsächlich in relevanten Stückzahlen verkauft werden kann. Weit über 500 PS sind dafür ebenso überflüssig wie Fahrleistungen auf Supersportwagen-Niveau, stattdessen rückt der Kaufpreis in den Fokus.

Das optimale Gleichgewicht aus Kundenbedürfnissen und Erreichbarkeit sehen die Verantwortlichen der BMW Group derzeit bei folgenden Eckpunkten: Im Unterboden des BMW iX3 steckt ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Netto-Kapazität von mehr als 70 Kilowattstunden, der für eine WLTP-Reichweite von 400 Kilometern genügt. Zur Erinnerung sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass die Verbräuche und Reichweiten gemäß WLTP deutlich praxisnäher ausfallen als beim bisher üblichen NEFZ. 400 Kilometer WLTP-Reichweite entsprächen laut alter NEFZ-Norm rund 500 Kilometern Reichweite. Zu 80 Prozent aufladen lässt sich der Akku des iX3 innerhalb von 30 Minuten, wenn dem Kunden eine Schnellladestation mit 150 kW Leistung zur Verfügung steht.

Angetrieben wird das BMW iX3 Concept von einem über 200 kW (272 PS) starken Elektromotor, der an der Hinterachse platziert ist und auch nur die Hinterräder antreibt. Auf einen Allradantrieb verzichtet der iX3 – auch, weil der Li-Ion-Akku im Fahrzeug-Unterboden den Platz für eine Kardanwelle in Anspruch nimmt. Anders als i3 und i8 wird der BMW iX3 nicht auf den Hightech-Werkstoff Carbon setzen, wovon auch der Preis profitieren soll: Ziel ist es, den Elektro-X3 zu einem ähnlichen Preis wie vergleichbare X3 mit konventionellem Antrieb anbieten zu können.

Gebaut wird die Serienversion des BMW iX3 ab 2020 in China, denn dort sieht die BMW Group mittelfristig den größten Markt für Elektroautos. Je nachdem, wie sich die weltweite Nachfrage zu Beginn des nächsten Jahrzehnts tatsächlich entwickelt, ist eine Produktion des Elektro-X3 auch an anderen Standorten denkbar. Die aktuelle Planung ist aber darauf ausgerichtet, alle iX3 in China zu bauen und von dort in die übrigen Märkte zu exportieren.

49 responses to “BMW iX3 Concept: Bilder und Infos zum Elektro-X3 für 2020”

  1. Polaron says:

    Der iX3 scheint mit heißer Nadel gestrickt worden zu sein. Das Konzept wirkt auf mich im Vergleich mit der Konkurrenz (Jaguar, Audi, MB) eher enttäuschend.

    Mit der kolportierten Akku-Kapazität und dem nicht gerade idealen Luftwiderstand darf man wohl froh sein, unter Alltagsbedingungen mehr als 300 km Reichweite zu haben.

    In Anbetracht der i-Submarke und großspuriger Ankündigungen seitens BMW ernüchtert das vermeintliche Resultat doch etwas.

    • DropsInc. says:

      Wenn BMW eine X3 als Stromer ankündigt, und dort ein Stromer x3 zu sehen ist, was hat das mit großspurig zu tun?! Großspurig ist eins, deine Aussage.

      • Polaron says:

        Typische Reaktion eines verblendeten Fanboys. Danke.

        • DropsInc. says:

          Leg mal ne andere Platte auf…“ich sehe überall nur noch verblendete Fanboyz“

          • Polaron says:

            Bitte.

            Aber warum sollte ich? Die Platte passt ja hervorragend. 😉

            • Dailybimmer says:

              Und die Platte heisst?

              https://youtu.be/ZlSlfXR8dAw

            • DropsInc. says:

              Täusch dich da mal nicht. Wenn du etwas besser mitverfolgst, würdest du ganz entspannt erkennen, dass auch ich BMW gerne fahre (nicht den ersten) aber auch gerne mal auf anderen Hochzeiten tanze. Also das heilige Auto gibt’s demnach bei mir nicht. Es kommen nur einige Hersteller in Frage, und einige nicht. Also entschuldige falls du dich persönlich mit großspurig angesprochen gefühlt hast, dein Text kam nur so rüber. Keep Cool

          • Kommentator says:

            „ … suggeriert mir nen junges Alter“

            >> @Polaron ist doch schon lange hier dabei – SO jung kann er also schon mal gar nicht sein.
            Und er ist auch keiner, die hier alles nur ´aufmischen´ wollen – und dann wieder verschwinden.

            • Gregorij Jerkov says:

              In Gegensatz zu AFD Jammer Lauch mit Fantasie Auto in stupideste Puzzelung wo Konfigurator gibt her…:-) Pix or it didnt happen!

            • DropsInc. says:

              Wenn ich der FanBOY bin, warum sollte er dann der Jüngling sein? Ich habe mich an der Stelle Jung gefühlt:) nix für ungut. Auch wenn er hier ein Urgestein ist, muss ich dennoch nicht alles für gut empfinden. Das ist wie bei den alten auf Arbeit (das haben wir schon immer so gemacht, alles scheisse…) und mal ehrlich, alles oberhalb der Gürtellinie ist eine gute Debatte.

    • Martin 79 says:

      In diesem Punkt muss ich dir leider recht geben, denn das was BMW erst Ende 2020 ankündigt ,soll schon dieses Jahr von Audi kommen.
      Leider ist da nicht zu erkennen wo BMW sich da denn Vorteil zur Konkurrenz erarbeitet hat.
      Bei vergleichbarer Akkukapazitä ist leider in keiner Disziplin irgendein Vorteil zu erkennen.

      • Daniel Förderer says:

        Der E-Tron soll ab 80.000 Euro angeboten werden. Also mit ein bisschen Ausstattung kommen wir schnell auf 90 oder gar 100.000 Euro.
        Der aktuelle BMW X3 wird mit konventionellem Antrieb ab 44.000 Euro angeboten. Die Top Version M40i fängt bei 66.300 Euro an.
        Im Artikel steht “Ziel ist es, den Elektro-X3 zu einem ähnlichen Preis wie vergleichbare X3 mit konventionellem Antrieb anbieten zu können.”. Es ist also davon auszugehen, dass sich der Preis des iX3 unter 66.000 Euro bewegt.
        Der Audi ist also in einer anderen Preisklasse…

        • Meo says:

          Ein E-Tron kann und soll angeblich ja sehr vieles, was dann wirklich unterm Strich entsteht, werden wir sehen. Bin auch gespannt, aber meine Erwartungshaltung ist niedriger als die der Meisten.

      • Mini-Fan says:

        Zum Einbau eines 100 oder 120 kWh-Akkus gehört so viel oder so wenig Intelligenz wie zum Einbau eines 120 ltr-Tanks in einen Diesel-Pkw.
        Dinosaurier gab’s bei den Amis übrigens schon mal – in den 50er/ 60er/ 70ern.

      • Meo says:

        Wir lesen immer nur von den Konkurrenten was zukünftige Fahrzeuge bringen sollen oder können, ohne überhaupt nur irgend etwas Greifbares oder Konkretes zu Gesicht zu bekommen.
        Was zählen denn bitte deren große Ankündigungen, wenn man nicht mal ein Konzept oder Ähnliches gesehen hat? Auf das Gerede über Reichweite, Gewicht, Leistung etc. aus Richtung Konkurrenz würde ich rein gar nichts geben, da die noch nicht mal ernsthaft im Markt mitmischen!
        Wie gehabt, werft einen Blick auf die Zahlen im Bereich E-Mobilität, dann wisst ihr, wo BMW dankt project i steht und wo die anderen stehen.

        • bayern-express says:

          Meo, du bringst es auf den Punkt, weder bei Mercedes noch bei Audi gibt es irgend etwas greifbares, nur hübsche Bildchen und große Ankündigungen, dabei haben beide bis heute nicht ein vernünftiges E-Auto auf den Markt gebracht, geschweige denn, einen I3 präsentiert, der bereits über hundertausend mal gebaut wurde und damit viel Erfahrung zu BMW gebracht hat.

    • Mini-Fan says:

      Wenn man den angeblich hohen Luftwiderstand eines e-Autos kritisiert – dann muß man ihn in GLEICHER Weise auch bei “Verbrennern” kritisieren: Hier wie dort verringert er den Verbrauch/ die Reichweite – vor allem in der Ebene und bei “höheren” Geschwindigkeiten “über 130 km/h”.
      Bei anderen Fahrzuständen ist das Gewicht (deswegen keine höhere Akku-Kapazität!) ausschlaggebender.

      • DropsInc. says:

        Naja, haste nicht ganz unrecht. Da muss man sich eigentlich auch die Frage stellen, sollte ein SUV auch wirklich ein Stromer werden?

    • Mini-Fan says:

      großspurige Ankündigung

      BMW “liefert”, und dies wortwörtlich – im Gegensatz zu anderen.
      Und zwar seit 2013.
      Und zuletzt 100.000 elektrifizierte Fahrzeug p.a.

  2. Dailybimmer says:

    Langweilig.

  3. Gast mit Kindern says:

    Das ist aber ein hübscher KIA geworden…

    • Meo says:

      Immer das Selbe bla-bla, vor lauter Neid.
      Z. B. bei Audi sehen solche Leute auch immer einen Hyundai oder einen Ford, bzw, an Heck einen Opel oder einen Skoda, ganz einfach – wenn man so beschränkt denkt.

      • DropsInc. says:

        „Ich sehe überall nur noch KIA“ da hat BMW ordentlich in die BMW-Niere gehaun. Ich finds jetz auch nicht so schlimm, zumindest bei den Stromern nicht??Allerdings beim M2 erschließt sich mir es nicht ganz.

        • Dailybimmer says:

          Aus einem Skoda oder Kia Kühlergrill lässt sich neuerdings auch eine Bmw Niere zaubern.

          • Mini-Fan says:

            Ein Kühlergrill hatte seit der Anfangszeit des Automobils mal eine gewisse Funktion. Und deswegen sah er auch so aus – wie ein Kühlergrill.
            Bei jedem nur ein kleines bisschen anders.
            Also darf die Ähnlichkeit doch eigentlich nicht verwundern.

            • Dailybimmer says:

              Wirklich schön sah der X3 wirklich nie. Designmässig das schwächste Glied in der X Familie, m.M.n.

        • Gregorij Jerkov says:

          Er baucht grossen Singleframe fur Luft Durchlassung.

      • Dailybimmer says:

        Ich finde Audi hat sich bei der Gestalltung des neuen Single Frame Grills bei Hyundai Tucson bedient.

  4. der_medicus says:

    Sehr unambitioniert das Ganze. Ein X ohne Allrad geht gar nicht. Und was soll der Blödsinn der mit Akkus vollgepackte Unterboden lasse keine Kardanwelle zu? Vorne wird doch genug Platz für einen zweiten E-Motor sein. Mann oh Mann was für eine schwache Sache.

    • Fagballs says:

      Die Begründung klingt nach Quatsch, aber X ohne Allrad gibt es doch schon reichlich, sei es als X3 mit Heck sDrive oder X1 und X2 mit Fron sDrive, in beiden Sorten wird nur eine Achse angetrieben. Und sind wir mal ehrlich, auch der Allradantrieb macht aus BMW X keinen Geländewagen, egal welchem.

      • DropsInc. says:

        Selbst der X5 hat auf Wunsch nen Sdrive…zumal die ganzen Lifstyle SUV definitiv keiner wegen dem Allrad kauft. Wenn überhaupt ein kleiner Teil.

    • Kommentator says:

      „Und was soll der Blödsinn der mit Akkus vollgepackte Unterboden lasse keine Kardanwelle zu? Vorne wird doch genug Platz für einen zweiten E-Motor sein.“

      WENN die Leistungsdichte der Akkus irgendwann (in Jahrzehnten) signifikant (d.h. Faktor 2-3) gestiegen sein sollte – und damit der Platzbedarf wieder sinkt – kann man das ja immer noch machen …

      An allerster Stelle steht heute die Haltbarkeit der Akkus. Zuerst muss man das Vertrauen der Kunden gewinnen.
      DANN hat man ja (wieder) Platz genug übrig – für (total) Unwichtiges für Städter, wie Allrad.

      272 PS lassen sich auch mit Hinterradantrieb sehr gut auf den Boden bringen.
      Ist ja kein Audi.

      • der_medicus says:

        Kein allradgetriebener Stromer benötigt ein Verteilergetriebe mit Kadarnwelle. Das funktioniert immer mit einem zweiten Elektromotor, spart dank weniger Reibung wertvolle Energie.
        Das SUV Design ist für ein E-Mobil wegen des hohen Luftwiderstandes sowieso zu hinterfragen. Ohne Allrad macht das noch weniger Sinn.
        Es gibt noch immer Berufsgruppen wie zB Landärzte für die Allrad eine conditio sine qua non darstellt. Aber jedem das seine.

  5. B3ernd says:

    Man hat mit der i Architektur etwas wirklich tolles und zukunftsweisendes. Warum steckt man plötzlich Akkus in eine Ottomotorarchitektur? Warum ein klobiger X3?

    Das ist genau das, was andere Hersteller machen. Warum nutzt man nicht den Vorsprung und das Know-how von BMW i? Gefühlt hat sich bmw mit i stark verschätzt und mittlerweile wird die bremse stark durchgedrückt. BMW i ist innovativ gestartet und aktuell durch und durch enttäuschend

    • Fagballs says:

      Meine Vermutung ist, dass der X3 schlicht mehr Platz im Unterboden hat als Non-X-BMWs.

    • Kommentator says:

      „Warum steckt man plötzlich Akkus in eine Ottomotorarchitektur?
      Warum ein klobiger X3?“

      >> vielleicht, weil BMW ´Antriebsvielfalt´ für unverzichtbar hält. Und da durch und durch konservativ ist.

      Man muss ja nicht jeden Mist (der anderen) mitmachen, schon gar nicht, BEVOR ein Markt dafür da ist:

      – BMW hat den Sprung zum Diesel ERST umgesetzt, als klar war, dass man damit die technische Marktführerschaft sicher von Beginn an erzielen wird, über Jahre!
      – das galt auch für die Weiterentwicklung des Diesel; als der 320d als Direkteinspritzer herauskam, hatte dieser 136 PS bei 2.0 Liter Hubraum – ein Mercedes E 290 turbodiesel hatte hingegen nur 129 PS, bei 2.9 Liter Hubraum.

      – BMW hat sich NIE die Finger am Wankel verbrannt – und viel Geld verbrannt, wie ALLE anderen Autohersteller weltweit – und hohe Lizenzgebühren bezahlt.
      – BMW hat den V12 erst eingeführt, als klar war, dass man damit über Jahre Marktführer sein wird- und richtig Geld damit verdienen wird.

      Und „klobig“ = SUVig mögen es die Kunden ja derzeit immer noch weltweit am meisten.
      Keine andere Karosserieform verspricht mehr Erfolg.

  6. BertBert says:

    Also die Überlegung dahinter , dass man die klassische Doppelniere “opfert”, müsste mir mal jemand erklären.
    Ein über viele Jahrzehnte markenbildendes optisches quasi-Alleinstellungsmerkmal gegen einen Grill zu tauschen, der sehr sehr viel generischer und und diesem Fall, wie das schon einige Vorredner bemerkt haben, doch arg nach KIA aussieht, das macht für mich auf den ersten Blick wirklich gar keinen Sinn.

  7. Kommentator says:

    Ich finde GUT, dass BMW sich mit dem iX3 wenigstens auf den Hinterradantrieb – als ehem. Markenkern – konzentriert, auch wenn es dieses Mal nur sowas wie ´technische Notwendigkeit´ ist.

    Chinesische Städte haben eine Ausdehnung von 100 km – und selbst wer jeden Tag soweit pendeln sollte, der sollte (bei dem sicherlich sehr viel dichteren Ladenetz dort) mit (real) 250-300 km Reichweite immer gut hinkommen.

    Deshalb halte ich die Basis-Ladekapazität („3.0e / 400 km / nach WLTP) für unnötig groß (und kostenintensiv / und daher für unnötig weniger effizient), also für WENIGER gut.

    Vielleicht gibt es ja doch noch ein echtes „Basismodell“ als ´2.0e´ oder ´2.5e´.

    Denn das Ziel soll ja wohl erklärtermaßen sein, in den Massenmarkt vorzustoßen, wie auch Tesla – künftig.

    So gesehen ist das ´konservative´ Styling das einzig richtige, als GUT. Dass es eine optische Unterscheidbarkeit gibt zu den ´Standard´-X3-Modellen, das ist ebenfalls gut.

    Und wie vor Wochen schon mal gesagt – bzgl. des i4 – vielleicht bringt die „offene“ Niere ja auch insofern was, dass zum Ladevorgang ein „Andocken“ vorne, 50 cm über dem Boden, eine nicht unpraktische (weitere) Möglichkeit wäre
    – für Leute, die einen festen Stellplatz haben – und die nicht ´scharf´ drauf sind, nachts nicht mehr ruhig schlafen zu können, wegen Vandalismus an Ladesäulen.

    • Polaron says:

      “Technische Notwendigkeit” ist meiner Ansicht nach viel zu freundlich ausgedrückt.

      Ich stelle mir die Frage, warum die Konkurrenz jetzt (Jaguar I-Pace) oder in Kürze (MB und Audi) einen Allradantrieb (ohne Kardanwelle) realisieren kann, aber BMW halt scheinbar nicht einmal in 2020.

      Ich bleibe dabei: Was von den technischen Spezifikationen her durchsickert, ist im Vergleich mit der Konkurrenz nur zweitklassig und höchstens durchschnittlich. Für eine Firma, die sich selbst gerne als Vorreiter und Impulsgeber der Automobilbranche sieht, ist das mehr als dürftig.

      BMW ist dabei, der neue Ankündigungsweltmeister in Sachen E-Mobilität zu werden. Es wirkt fast so, dass BMW in einen Entwicklungsrückstand geraten ist und man nun versucht, mit Studien und Ausblicken auf die Zukunft die Kundschaft und Aktionäre bei Laune zu halten. Die Marktentwicklung hat man offensichtlich ziemlich falsch eingeschätzt.

  8. Kommentator says:

    Frage, an @Polaron :

    Haben die „anderen“ (also z.B. Vorreiter Jaguar) etwas wirklich NEUES (Radnabenmotoren etwa) vor, in Serie zu bringen?
    DANN ist ja ein Allrad aufpreisfrei darzustellen. Und auch ohne Kardanwelle.

    Jaguar ist ja bekanntermaßen – da in chin. bzw. indischer Hand – nicht verpflichtet, Gewinn zu machen, mit seinem ab 75.000 Euro teuren reinen E-Modell, ab Herbst 2018. Und ein „Massenmarkt“ wird sich DAMIT sicher nicht erobern lassen.
    Der iX3 wird sicherlich deutlich günstiger angeboten werden.

    BMW muss da andere „Rück“sichten nehmen. Nämlich z.B. darauf, dass ein (i)X3 ja – sinnvollerweise – mit vielen verschiedenen Antriebsformen angeboten werden soll und muss.
    Schließlich wird der Verbrenner – mit synthetischen Kraftstoffen –sowieso sein Revival erleben, weshalb er also stets weiterentwickelt werden sollte.

    Im Übrigen weiß ich nicht, inwieweit man heute schon von „Marktentwicklung“ reden kann (die BMW verschlafen hätte). In Europa und USA jedenfalls nicht.
    NUR dort, wo ZWANGSREGULIERT und ZWANGSSUBVENTIONIERT wird, dort läuft es.

    Ich freue mich – für Jaguar – übrigens, dass Tesla ab Herbst eine SEHR ernstzunehmende Konkurrenz erwächst. Gegen diese künftigen „Billig“autos aus USA. Besonders billig in Sachen Verarbeitung, wie vor 2 ½ Jahren auf der IAA zu sehen.
    Deshalb auch deren Fernbleiben in 2017. 2015 gab es nur böse Gespräche mit Tesla-Ingenieuren am IAA-Stand, die ´an die Decke´ gingen, wenn man derartiges auch nur geäußert hatte …

    BMW soll doch ruhig den Markt durch Jaguar noch etwas „testen“ lassen …
    Hoffentlich werden sie bei Jaguar nicht „TATArig“ dabei.

    Jaguar sucht eben noch seine „neue“ Daseinsberechtigung. Wie auch Volvo. DEREN einzige Chance.

  9. Flo S_01 says:

    Der iX3 hat m.M.n. ein gelungenes Design, weil es eher dezent und unauffällig ist. Endlich ein Elektroauto, das normal ausschaut und nicht “alternativ”. i3 z.B. wurde kein Erfolg, weil das Design zu auffällig ist.

    • Dailybimmer says:

      Demzufolge könnte man jedes Bmw Modell in Zukunft auch als E Version anbieten, weil sich in die neue Bodengruppe alle Antriebskonzepte ( Benziner.Diesel, hybrid, elektro) unterbrigen lassen. Sprich, es bedarf dazu keinen hässlichen i3 als Erkennungsmerkal für e Mobilität bei Bmw.

  10. Fagballs says:

    Warum hat der jetzt zwei Tankklappen?

    Mir gefällt er, mir gefällt auch der normale X3 und der hier hebt den durch bestimmte Designelemente in die Zukunft. Natürlich ist es schade und unverständlich, warum die Nieren verbunden wurden. Das sieht nicht cooler aus, als wenn man sie getrennt ließe und trotzdem füllt, weil da vorn kein kühlbedürftiger Motor sitzt.

    Davon ab gefällt mir der Ausblick, mit der Technologie für jede Baureihe eine Elektrovariante auf den Markt zu bringen. Bleibt zu hoffen, dass dann nicht mehr immer 2-3 Jahre ins Land ziehen, ehe es soweit ist.

    Was ich nicht verstehe ist, dass es keine Zwischenstufe zwischen “40 und 400” km Reichweite gibt. 400 ohne Range Extender ist für Quer durch Deutschland immer noch zu wenig, für Pendler aber viel (Würde ich in einer Woche nicht verbrauchen, wenn ich nur zur Arbeit fahre damit). 40 hingegen reicht für manche Pendler nicht mal für Hin- und Rückweg, bei manchen nicht mal eine Strecke. Also warum gibt es kein PHEV mit 100km Reichweite, um mal eine schöne gerade Zahl zu nehmen?

    Ein 200kW SUV, damit kriegt man die Massen sicher zur Elektromobilität 😉

  11. Boba Fett says:

    Jetzt kopiert man schon den Kia und Skoda Grill? die werden sich über die Hommage freuen?

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