Profitabelster Autobauer der Welt: BMW vor Suzuki & Daimler

News | 3.04.2018 von 33

Ernst & Young hat die jüngsten Zahlen der Autobauer unter die Lupe genommen und ein Ranking der profitabelsten Autobauer der Welt 2017 erstellt. Den Platz …

Ernst & Young hat die jüngsten Zahlen der Autobauer unter die Lupe genommen und ein Ranking der profitabelsten Autobauer der Welt 2017 erstellt. Den Platz an der Sonne konnte dabei erneut die BMW Group erringen, die schon in der vorangegangenen Betrachtung an der Spitze stand. Mit einer Marge von 10,0 Prozent war die BMW Group erfolgreichster Autobauer unter den 16 volumenstärksten Anbietern der Welt. Grundlage des Rankings ist der operative Gewinn des Gesamtkonzerns, neben dem Kernbereich Automobil sind also beispielsweise auch Finanzdienstleistungen enthalten.

Auf dem zweiten Rang hinter BMW landet mit Suzuki ein Autobauer aus Japan, der 2017 auf eine beachtliche Marge von 9,8 Prozent kommt und damit fast alle größeren Konzerne hinter sich lassen konnte. Daimler landet mit 8,9 Prozent auf dem dritten Rang und rangiert damit einen Platz schlechter als im Vorjahr. Volkswagen liegt trotz den Belastungen des Diesel-Skandals bei einer Marge von 6,0 Prozent und landet damit auf dem achten Rang.

Würde man lediglich die Automobilsparte der Konzerne betrachten, sähe das Ranking ein wenig anders aus: Mit einer Marge von 9,6 Prozent läge Daimler an der Spitze, BMW würde mit 8,9 Prozent etwas schlechter abschneiden. Bei Volkswagen liegt die Marge der Automobilsparte mit 5,9 Prozent praktisch auf dem gleichen Niveau wie die des Gesamtkonzerns.

Insgesamt haben die 16 größten Autobauer der Welt ihren gemeinsamen Gewinn 2017 laut Ernst & Young um 12,4 Prozent auf 104 Milliarden Euro gesteigert. Die Analysten erwarten für die nächsten Jahre allerdings einen deutlich Rückgang dieser Zahlen, denn die Herausforderungen für die Automobilindustrie sind groß: Hohe Investitionen in Elektroautos seien zwingend notwendig, würden kurzfristig aber kaum für Gewinne sorgen.

Die BMW Group rechnet auch in den kommenden Jahren mit einer Marge im Korridor von 8 bis 10 Prozent. Einige der notwendigen Investitionen in die Elektromobilität hat das Unternehmen bereits abgehakt, außerdem sollen in den nächsten Monaten zahlreiche Luxus-Fahrzeuge mit tendenziell hohen Margen auf den Markt kommen: BMW 8er und M8, i8 Roadster, X7 und Rolls-Royce Cullinan sind völlig neu, die Neuauflagen von BMW X5 und X6 sowie das anstehende 7er Facelift sollen ebenfalls ihren Teil zu steigenden Verkaufszahlen im Luxus-Segment beitragen.

(Quelle: Ernst & Young via Abendzeitung)

33 responses to “Profitabelster Autobauer der Welt: BMW vor Suzuki & Daimler”

  1. Moo says:

    Ach herrlich 🙂 hat doch eine gewisse Dame unermüdlich vom Profitabilitätsproblem BMWs geredet 🙂

    • MARTIN Amberger says:

      Bei einem kleinen detail widerspreche ich Dir gern. Von Dame kann man bei all ihren Lügen nicht sprechen. Warte kurz, sie wird schreiben, dass die unternehmensberatung ernst & young keine ahnung hat und nur sie den Sachverhalt durchschaut.
      Eine weitere bittere meldung für die BMW – neider. Das geht schon über ein Jahrzehnt so und es gibt kein anzeichen, dass sich daran was ändert

      • Daniela Wolf says:

        Nein, sie wird schreiben, das die Neuverschuldung 8 Mrd.€ beträgt,
        BMW mehr Schulden als Umsatz aufweist und vom operativen Ergebnis nicht mal die Hälfte bleibt und davon über 75% an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

        • DropsInc. says:

          Profitierst du nicht an der Ausschüttung von sagenhaften 75%…ich weiß gar nicht warum du hier so rumgeiferst als Wertpapierbesitzerin seitens BMW. Bekommst du den Hals nicht gefüllt.:)

          • Daniela Wolf says:

            4,66% sind natürlich gut aber man spricht ab 5% von einer “hohen Attraktivität”

            • DropsInc. says:

              Aber aber^^ keine weiteren Fragen…nun haste dir selber ein Bein gestellt:)

              • Daniela Wolf says:

                nicht ganz bis Februar 2018 war es Prosieben Sat 1. / prozentual gemessen;

                bei BMW würden wir uns mit 6-7€ dem Zielkorridor von 8-10% annähern. Denn was ein Unternehmen abwirft wird so gleichermaßen weitergegeben; wäre das nicht ein Traum?

                • DropsInc. says:

                  Ähm meine Gutste, es gibt im DAX immer Dividendenkönige, einer davon ist BMW. Von mir etwas unglücklich ausgedrückt, kurzum, das Ergebnis ist doch beachtlich. Ähm ein Traum? Im wahrsten Sinne des Wortes, wird es auch weiterhin bleiben. So nun muss ich aber der Wertschöpfungskette weiter Murmeln aufhängen.

        • Mini-Fan says:

          Was soll die Relation “Gesamtschulden zu Jahresumsatz” aussagen?
          Richtig: Genau gar nichts!
          Vorliegend doch nur, daß BMW nicht mal mit dem gesamten Umsatz eines Jahres in der Lage wäre, seine ganzen Schulden zu bezahlen.
          Also quasi pleite…

          Haben diese Pseudo-“Wissenschaftler” von der BWL mal wieder eine Kennzahl erfunden, diese Schwätzer.

          • Daniela Wolf says:

            Mini ich kann daran nichts ändern; der Verschuldungsgrad von Firmen wird eben so ermittelt.
            Bei den Ländern ist es ähnlich wie du weißt, man nimmt hier eben nur eine andere Kennziffer.

            und ja ich schäme mich für die aufgetürmten 71% Deutschlands.

    • Daniela Wolf says:

      Moo bitte schärfe deine Augen !

      ” Kein anderer Hersteller hat es im vergangenen Jahr geschafft, die Münchner beim Verhältnis von Umatz und operativem Ergebnis – zu überflügeln ”

      was bleibt von 8,7 Mrd.€ bei rund 100 Mrd.€ Umsatz Moo ?
      Sag es mir Moo ! ^^

      Und glaub mir eins, der Anblick tut weh.

    • Daniela Wolf says:

      Und ja die Marge sinkt kontinuierlich. ^^

  2. /// Rick Supertrick says:

    Wie sich die Zeiten schnell ändern. Bis vor Kurzem war doch Porsche der profitabelste Autobauer?

    • Hoisei says:

      Porsche gehört doch zur VAG

    • Daniela Wolf says:

      ohne Posche, Skoda, Audi und Co, läge die Automobilsparte von VW alleine bei einer bereinigten Marge von 3,9%.

    • Daniela Wolf says:

      > 14% bereinigt bei Porsche, aber die haben weniger Umsatz.
      > vielleicht erkennst du jetzt wie lächerlich es ist, so die Profitabilität zu ermitteln.

      • Hoisei says:

        Warum fragen die eigentlich nicht gleich dich wenn die sowas ausrechnen?

      • Mini-Fan says:

        Finde ich gar nicht – daß das lächerlich ist.

        Auch muss Porsche nicht etwa schon deswegen eine höhere Rentabilität ausweisen, weil sie “weniger Umsatz” haben. Warum? Da gibt es doch keinen Zusammenhang.
        Doch höchstens dafür, die Profitabilität des VW-Konzerns gegenüber der Marke VW zu erhöhen.

        Wenn man mal die Aktionäre ganz außen vor läßt, müsste ein Unternehmen gar KEINEN Gewinn machen – die Gehälter etc. sind ja bereits bezahlt. Ein Unternehmen “konsumiert” nichts.

        Allerdings finde ich die Frage interessant, wieviele Menschen von dem Unternehmen leben.
        Und natürlich auch, mit wieviel ein AN zum Umsatz oder Gewinn “seines” Unternehmens beiträgt.

        Außerdem, in Bezug auf die Größe eines Unternehmens:
        Ein 1-Mann-Betrieb lebt, wenn er, im Vergleich zu den Zahlen oben, einen lächerlichen Umsatz von nur 2 Mio. hat, bei 10.6% Rendite doch schon sehr ordentlich?!

        • Daniela Wolf says:

          Absolut korrekt ! Und genau deshalb finde ich es für Arbeiter X nicht angemessen ihn solch ein Risiko aufzubürgen. Wenn eine Firma X 50 000, 100 000 oder mehr Angestellte beschäftigt, hat sie die Pflicht, diese vor finanzieller Belastung der Firma abzuschirman, v.a wenn es aktuell rund läuft.

          >> Firmen sollten in erster Linie Schulden abbauen.
          >> Deutschland baut Schulden ab ( danke Schäuble ca. 1000 € pro Sekunde )
          unter dem G20 Fiasko ” linke Gewalt existiert nicht ” Scholz von der tollen SPD sind es nur noch 89 €

          >> andere CFOs täten manchen Firmen gut.

          • Kommentator says:

            Jeder Deutsche hat doch statistisch gesehen „gerade mal“ 11.000 Euro pro Kopf allein in den Süden Europas „verliehen“ – ohne gefragt worden zu sein

            – die er nie mehr wieder zurückbekommt – weshalb er diese dann als zusätzliche Steuern irgendwann selbst an seinen Papa Staat (zurück)bezahlen darf. Der Bürger hat schließlich gebürgt dafür. Mit seiner Deutschen Staatswürgerschaft.

            DAFÜR schieben wir das ganz dicke Ende weiter raus. Aber Scholzbubi warnt ja jetzt schon vor Belastungen aus spätestens in 2022 dann wieder normalisierten Zinssätzen.

            Und ´warnen´ heißt: „Gründe suchen für weitere Steuererhöhungen!“ – armer Soli, Du musst noch ein bisschen bei uns bleiben …

            Der Bundeshaushalt ist ja von 2017 auf 2018 nur um gerade mal 14 !! % gestiegen. Toll. Was die sich alles leisten!

            (muss man diese Ausgaben auch gegenfinanzieren, etwa durch Einnahmen?)

    • Mini-Fan says:

      Aber Porsche zählt nicht zu den 16 umsatzstärksten Autoherstellern – die von EY untersucht würden.
      Außerdem…

  3. Dailybimmer says:

    Die angeblichen Profitabilitätsprobleme bei Bmw sind nun geklärt, was kommt von der Laberbacke die hier offensichtlich im falschen Fanblock sitzt als nächstes? Q2 Bericht? Q3 Bericht? Absatzzahlen März 2018?

    • Daniela Wolf says:

      Daily – bereinigte Marge BMW Q4 2017 : 8,3 % und ich bin auf Q1 2018 gespannt.

      • Kommentator says:

        Liebe Daniela,

        sei doch nicht so gehässig – es ist ja ganz in Ordnung, dass Du dich (anders als andere) der Sache hier immer mit Kennziffern näherst.

        Aber lass doch mal etwas Freude in Dein Leben! – z.B. könntest Du dich in der wenn auch knappen Freizeit bewerben …

        … als „MISS GUNST“.

        • Daniela Wolf says:

          Die Freude vergeht schnell, wenn man nur an Periodshaming, Fatshaming, Slutshaming, sexual harassement #MeToo usw. errinert wird.

          Und dann springt dir der Daily wieder mal mitten ins Gesicht. 😛

          • DropsInc. says:

            Du siehst dich aber nicht in der Opferrolle? Oder doch?

            • Daniela Wolf says:

              nene nur wenns nach so manchem Kollegen ginge, könnten es auch 6-7 € im Jahr sein.^^

          • Kommentator says:

            Für Daniela leicht abgewandelt würde @daily dennoch sagen:

            „Deine beiden(!) f(r)eschen Mäuler sollte man stopfen“

            … in Anlehnung an:

            Dailybimmer > moehre • vor einem Tag

            ´Euer beiden freschen Mäuler sollte man stopfen.´

            • Daniela Wolf says:

              Mach dir nichts draus; Dailys bester Kommentar war immer noch, als er andere hier aufforderte mich ” zurechtzu****** ” ; das waren noch Zeiten!

              • Kommentator says:

                „ … als er andere hier aufforderte mich ” zurechtzu****** ” ; das waren noch Zeiten!“

                Und heute haben wir ´verbotene Liebe´ und ´Schlechte Zeiten – schlechte Zeiten´.
                Und: man darf NUR noch denken, was andere sagen.

                Nun zu Deinen Kollegen:

                … nachdem ich mal in der FiBu-Vorlesung von einem Prof. zu hören bekam:

                „es ist im Ergebnis nicht egal, ob Sie zuerst 5 % Bonus und dann 3 % Skonto abziehen oder umgekehrt“ (und ich ihn in der Pause dann mal leise unter 4 Augen gefragt hatte, ob er sich da nicht vielleicht irre, da dies ja multiplikative Faktoren wären)

                … und da dies von den vielen zig Studenten dies niemandem sonst aufgefallen war
                … so lässt dies doch – umso mehr – schlimme Rückschlüsse auf die späteren ´Absolventen´ zu.

                Da lobe ich mir doch die MSC-zertifizierten Feinschmecker-Fischstäbchen von Daniela.

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