Genf 2018: Live-Fotos zeigen neuen Audi A6 C8 mit S line

BMW 5er | 7.03.2018 von 27

Der jüngste Rivale für BMW 5er und Mercedes E-Klasse stammt aus Ingolstadt: Die neue Audi A6 Limousine der Generation C8 feiert auf dem Genfer Autosalon …

Der jüngste Rivale für BMW 5er und Mercedes E-Klasse stammt aus Ingolstadt: Die neue Audi A6 Limousine der Generation C8 feiert auf dem Genfer Autosalon 2018 ihre Weltpremiere, der Marktstart ist für Juni 2018 geplant. Für die Premiere in Genf hat sich der Audi A6 C8 in einen sportlichen Anzug geworfen: Unsere Live-Bilder zeigen die Business-Limousine mit S line Sportpaket und entsprechend modifizierten Schürzen.

Der riesige Singleframe-Grill wird so noch stärker betont, er dominiert die Front noch stärker als beim Vorgänger und gleicht der Lösung von A8 und A7. Am Heck verzichtet der neue Audi A6 C8 auf ein durchgehendes Leuchtenband und unterscheidet sich dadurch eindeutig von A8 und A7, auf ein modernes Lichtdesign müssen A6-Kunden deshalb aber nicht verzichten. Die Chrom-Elemente in der Heckschürze sollen Endrohre andeuten, sind aber letztlich nur eine Design-Spielerei.

Weiterhin gewöhnungsbedürftig ist die neue Audi-Nomenklatur zur Unterscheidung der Motoren. Am Heck des hier gezeigten Audi A6 C8 steht der vielversprechende Schriftzug “50 TDI quattro”, doch wer dahinter eine Leistungsstufe auf dem Niveau des 400 PS starken BMW M550d xDrive erwartet, irrt gewaltig – unter der Haube steckt “nur” ein 3.0 TDI V6-Motor mit 286 PS, der folglich gegen 530d und E 350 d antritt.

Alternativ zum 50 TDI schickt Audi einen 540i-Gegner mit 340 PS starkem 3.0 TFSI Motor ins Rennen. Beide Triebwerke sind serienmäßig mit dem Allradantrieb quattro ausgerüstet. Zusätzliche Motoren sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen, darunter natürlich auch die wichtigen Stückzahl-Bringer mit 2.0 TDI-Motor und Frontantrieb.

Die Generation C8 wird der erste Audi A6 sein, der optional mit einer Hinterradlenkung bestellt werden kann. Die BMW 5er-Fahrern längst vertraute Technik soll den A6 deutlich agiler als seine Vorgänger machen, ohne ihn auf langen Strecken mit hoher Geschwindigkeit nervös wirken zu lassen. Dank neuem Dämpfungskonzept verspricht Audi zudem ein “intensives und zugleich fein differenziertes Feedback von der Straße” – man darf gespannt sein, was sich davon tatsächlich erleben lässt.

Der Innenraum des neuen Audi A6 C8 orientiert sich eng an A8 und A7, mehrere große Displays und Touchscreens verlangen die Umstellung auf ein völlig neues Bedienkonzept. Immerhin sind zahlreiche moderne Assistenzsysteme an Bord, um den Fahrer zu entlasten und ihm damit die Umgewöhnung auf das neue MMI-System etwas zu erleichtern.

27 responses to “Genf 2018: Live-Fotos zeigen neuen Audi A6 C8 mit S line”

  1. mb81 says:

    Einzig die Farbe gefällt…

  2. Hoisei says:

    Da bin ich doch froh das ich BMW Fan bin…

  3. Pro_Four says:

    …Audi bekommt auch beim neuen A8 die Seitenlinie (Falte) nicht in die Türgriffe gezogen, gefällt mir überhaupt nicht. Ansonsten sehe ich da wieder mal den seit gefühlten 15Jahren gleichen Audi. Und wie groß soll denn der Grill noch werden? Da regt man sicher über den X7 Concept auf, wie groß denn die Nieren sind und dann wirde der bei Audi immer größer und größer.

  4. Dailybimmer says:

    Schaut aus wie ein grosser Audi A3/A4. Billig!

  5. /// Rick Supertrick says:

    Audi hat definitiv den größten ….

    …. Kühler

  6. Ringrichter says:

    Was für ein hässliches Auto. Da hat der Autoschneider einige Bügelfalten zuviel ins Blech geschlagen. Ich glaube, das wird kein Erfolg, völlig uninspiriert.

  7. Daniela Wolf says:

    und erstmal den Autismus gekickt!

  8. Dailybimmer says:

    Bild schreibt Audi möchte mit dem neuen A6 zu Mercedes E Klasse und Bmw 5er anschließen. Audi scheint in letzter Zeit überhaupt sehr viel zu wollen. Der dritte Rang bleibt für Audi extra reserviert.

  9. B3ernd says:

    Mildhybrid Serie, 48 Volt Boardnetz teilweise Serie, Assistenten die teilweise keiner hat oder nur eine Klasse höher anbietet. Damit muss sich die Konkurrenz messen lassen…..technisch eine Stufe vor 5er und E Klasse. Optisch ein Audi – so what – beim BMW Einheitsbrei beschwert sich auch niemand.

    Was jedoch unverständlich ist, ist die Typenbezeichnung “50tdi”. BMW hat es ja eigentlich schon mit der Typenbezeichnung vorgemacht und mit “50d” “40d” usw. Modellen den Weg geebnet. Der Kundschaft scheint es zu gefallen. 30i hört sich ja auch irgendwie cooler an, als 20i und 50tdi ist halt viel mehr als 3.0tdi.

    Andererseits ist Hubraum immer uninteressanter und die jüngere Generation verbindet mit “Quad – und Triturbo” einen Technologievorsprung und wahre Ingenieurskunst.

    Der Wagen wird seine Käufer finden. Gerade das moderne Design und Touchscreens (mein Fall ist es nicht) werden weltweit gefragt und anders als BMW trauen sich Benz und Audi hier neue Wege. Dagegen wirken BMW Innenräume wie aus den 90er Jahren. Schaut man sich die BMW Concepts an, ist es nur eine Frage der Zeit bis Touchoberflächen den idrive Knopf ablösen

    • DropsInc. says:

      Das ist doch Quark…Cockpits sehen aus wie 90er? Habe gestern ne Probefahrt mit dem 6GT beendet. Einwandfrei. Fahrerorientiert, Drehdrückregler und ein Wohlfühlraum seinesgleichen. Dort bist du in der Lage intuitiv zu aggieren. Auf Fotos wirkt es in der Tat bekannt, aber setz dich mal rein und du wirst merken exzellente Verarbeitung auch beim neuen 5er. Du bedienst BMW ohne den Blick von der Straße zu nehmen, und genau das ist das, warum die Kunden gerne zu BMW gehen. Der Touchwahn ist mir nicht geheuer.

    • DerOssi says:

      Die Typenbezeichnungen klassifizieren zukünftig die Leistungsbereiche… “45“ steht für den Leistungsbereich von 169 bis 185 kW z.B. …in China fahren die Autos schon länger mit diesen Bezeichnungen rum…

      Bei den Innenräumen bin ich ähnlicher Meinung (das ist wahrscheinlich mittlerweile bekannt 🙂 ) …90er ist vielleicht etwas übertrieben, allerdings sehr modern wirken sie jedoch gegenüber MB und Audi auch gerade (noch) nicht… das ändert sich hoffentlich mit dem G20…

      Was den Dreh-Drück-Steller angeht, gebe ich u.a. DropsInc Recht… Audi begeht hier meines Erachtens leider einen großen strategischen Fehler, den Steller wegrationalisiert zu haben… hoffentlich kommt der wieder…
      In einem älteren Artikel zu BMW habe ich gelesen, dass BMW noch weit in die Zukunft am Dreh-Drück-Steller als alternative Eingabemöglichkeit festhalten will… so sollte auch Audi schleunigst umschwenken… das wird sonst zurückbrennen…

      • B3ernd says:

        Was die Nomenklatur darstellt, ist mir bewusst. Ich finde es dennoch merkwürdig.
        Klar, 90er Jahre war übertrieben. Aber BMW sehe ich da aktuell einfach auf Platz 3. Wer sich mal in eine S-Klasse setzt und dann in einen 7er, sollte einen Unterschied merken. Es ist kein großer, beim Benz wirkt m.M.n. alles wertiger.

        Beim Touchgedöhns war ich anfänglich sehr skeptisch. Es lenkt anfangs deutlich mehr ab. Aber auch hier gewöhnt man sich dran. Mittlerweile drücke ich intuitiv und treffe (fast) immer. Ich muss kaum mehr häufiger auf die Straße blicken, als bei richtigen Knöpfen. Wer natürlich nur den Drehknopf kennt und 1 mal ein Touch bedient hat, wird deutlich stärker abgelenkt sein.

        BMW bietet aktuell recht viel an – Gestensteuerung(eher schlecht als Recht), Spracheingabe(klappt prima) und i Drive-Knopf. Auf lange Sicht wird es m.M.n. die Spracheingabe werden. Man kann auf den Blick auf die Straße gerichtet, Licht, Radio usw verstellen.

        • DerOssi says:

          Ich kenne beide Welten sehr gut… bin sehr lange Passat mit nur Touchgedöns gefahren und mittlerweile dreh-drücke ich… und finde dies viel angenehmer und ablenkungsfreier… gerade beim herumzoomen und Navi-Karte verschieben verlangt Touch viel mehr Konzentration und langes “den Finger auf dem Display halten”… aber klar, ist wie so vieles wahrscheinlich auch sehr Geschmackssache…

          Allerdings die Lösung von BMW, zukünftig Touch mit iDrive zu kombinieren könnte man als Königsweg bezeichnen… für jeden quasi was dabei… und das finde ich super…

          Sprachsteuerung, naja… ich bin redefaul und möchte nicht ständig mit dem Auto quatschen müssen… und wenn mehrere Leute mitfahren immer um Ruhe bitten… zur Eingabe von Navi-Adressen, Online-Suchen etc. okay… aber Temperatur ändern, Radio verstellen usw. meines Erachtens völlig übertrieben…

          Und Gestensteuerung… sinnlos 🙂

  10. Jojo says:

    Der,A6 gefällt mir prima. Die Allradlenkung wird der burner. Der Innenraum gefältelt mir besser als Mercedes und BMW. Lediglich das Lenkrad taugt nichts.BMW traut sich nicht etwas Neues zu bringen. Es wird nur sachte etwas geändert.

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