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Follow this categoryWas bisher einzelnen Modellen vorbehalten war, führt BMW ab Sommer 2013 in einigen weiteren Baureihen ein und lässt so deutlich mehr Kunden am neuesten Stand der Technik teilhaben: Durften in den letzten Monaten nur Fahrer eines BMW 7er Facelift vom Vorausschauassistent profitieren, steht diese Technik bald allen Fahrern eines BMW mit Achtgang-Automatik und Navigationssystem Professional zur Verfügung.
Der Vorausschauassistent zeigt dem Fahrer frühzeitig an, wenn er sich einem Tempolimit, einer Ortschaft, einem Kreisverkehr oder einer Kreuzung nähert und hilft so auch in fremder Umgebung dabei, den Fuß rechtzeitig vom Gas nehmen und dementsprechend etwas Kraftstoff einsparen zu können.
Noch vor wenigen Jahren waren Autos, die ohne einen Fahrer aus Fleisch und Blut fahren konnten, vor allem futuristische Visionen in Filmen und Büchern. In den letzten Jahren hat sich allerdings sehr viel getan, was hochautomatisiertes Fahren ohne Fahrereingriffe schon heute zur technisch beherrschbaren Realität gemacht hat – wie nicht nur die Google Self Driving Cars in den USA unter Beweis stellen.
Auch die BMW Forschung und Technik GmbH sieht im automatisierten Fahren eine interessante Technologie für künftige Serienfahrzeuge, weil menschliche Fehler und daraus resultierende Unfälle von leistungsfähiger Technik verhindert werden können.
Jahr für Jahr ereignen sich tausende Wildunfälle, weil Autofahrer die Tiere zu spät erkennen und dann nicht mehr angemessen reagieren können. Nachtsichtsysteme wie das seit 2005 angebotene und mittlerweile in dritter Generation verbaute BMW Night Vision lassen die warmen Hindernisse zwar früher erkennen, allerdings muss dafür im richtigen Moment auf das entsprechende Display geguckt werden.
Mit dem Dynamic Light Spot hat BMW im letzten Jahr eine Technik in den Serieneinsatz gebracht, die genau diesen Fokus-Wechsel weitgehend überflüssig macht: Erkennt die Wärmebildkamera einen Menschen auf Kollissionskurs, wird dieser bereits bei einer Entfernung von rund 100 Metern mit einem LED-Scheinwerfer aktiv angestrahlt. So wird die Aufmerksamkeit des Fahrers in jedem Fall auf das Hindernis gelenkt. Weitere Hinweise liefert das Head Up Display und falls der Fahrer nicht angemessen reagiert, folgt auch eine akustische Warnung.
Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, erhält praktisch zwangsläufig auch während der Fahrt wichtige Nachrichten auf seinem Smartphone. Während sich Telefonate mit heutigen Freisprechanlagen problemlos führen lassen, stellen SMS, E-Mails oder gar das Eintragen von neuen Terminen in den Kalender während der Fahrt noch immer ein Problem dar.
BMW ConnectedDrive erleichtert derartige Situationen erheblich und ermöglicht nicht nur die Anzeige von SMS und E-Mails im zentralen Infotainment-Display, die Nachrichten können auch vorgelesen und mit Hilfe einer Diktier-Funktion beantwortet werden. Außerdem können Nachrichten von Twitter und Facebook empfangen sowie aktuelle Infos aus dem Auto in die sozialen Netzwerke gesendet werden.
Schon im Juli 2012 berichteten wir im Rahmen der Vorstellung der jüngsten Generation von BMW iDrive darüber, dass künftig auch der besonders schnelle Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) in den Fahrzeugen der BMW Group nutzbar sein wird. Mit einer offiziellen Meldung weist BMW nun darauf hin, dass der entsprechende BMW Car-Hotspot LTE seit ein paar Wochen über das Zubehör-Programm bestellbar ist.
Wie beim bisherigen Car Hotspot handelt es sich auch beim BMW LTE Hotspot um ein Bauteil, das sich in jedem BMW mit Telefongrundplatte in der Mittelkonsole einsetzen lässt. So kann LTE nicht nur in neuen Autos genutzt werden, sondern auch in etwas in die Jahre gekommenen Gebrauchtwagen. Der Car Hotspot fungiert dabei stets als WLAN-Router, an ihn lassen sich dann bis zu acht Endgeräte von Smartphone über Tablet bis Notebook mit dem Internet verbinden.
Seit Sommer 2012 verbaut BMW im 7er Facelift (F01 LCI) eine neue Generation des Bediensystems iDrive, die über komplett neue Hardware verfügt und in sämtlichen Ebenen und Menüs mit 3D-Darstellung glänzt. Die entsprechenden Effekte werden in Echtzeit berechnet und erlauben es beispielsweise, die Kipp-Bewegungen des iDrive-Controllers auf dem zentralen Infotainment-Display praktisch gleichzeitig anzuzeigen und dem Nutzer so noch deutlicher zu machen, welche Optionen er gerade hat und welche Eingaben das System erkannt hat.
Neben der Geschwindigkeit profitiert also auch die intuitive Bedienbarkeit des Systems von dem Update, das mittlerweile auch in anderen Baureihen bis hinab zum 3er zum Einsatz kommt.
Infotainment spielt in heutigen Autos für viele Kunden eine zentrale Rolle. Die ständig komplexer werdenden Systeme sind aber nicht für jeden Betrachter auf den ersten Blick verständlich und leicht zu bedienen, weshalb die meisten Hersteller mehrere Möglichkeiten zur Eingabe und Steuerung der Technik anbieten.
Die Varianten reichen dabei von Touchscreens über die mittlerweile weit verbreiteten Dreh-Drück-Steller wie den iDrive-Controller bis hin zu leistungsfähigen Spracheingabe-Systemen, die sich besonders leicht und ablenkungsfrei bedienen lassen – wenn der Fahrer die nötigen Befehle kennt und das System die gesprochenen Worte zuverlässig erkennt. Bei Audi gibt es bereits seit einiger Zeit die Möglichkeit, bestimmte Funktionen des Infotainment-Systems auch mit einem Touchpad zu steuern, worauf BMW im Juli 2013 mit der weltweiten Einführung des in China schon heute erhältlichen BMW iDrive Touch-Controllers reagieren wird.
Wer heute ein neues Auto kauft, legt nicht selten auf Dinge Wert, die noch vor wenigen Jahren als völlig nebensächlich angesehen wurden. Während praktisch alle heute erhältlichen Premium-Automobile über gute Motoren und Getriebe sowie ein fast allen Ansprüchen genügendes Fahrverhalten verfügen, gibt es auf dem Gebiet der Navigations- und Infotainment-Systeme noch deutlich spürbare Unterschiede.
Besonders gut erlebbar sind solche Unterschiede im direkten Vergleich, weshalb wir für einen möglichst umfassenden Blick über den Tellerrand Gesellschaft gesucht und gefunden haben: Gemeinsam mit Robert von Buzzriders.com und Enno von qarsi.de haben wir drei aktuelle Vertreter der Premium-Oberklasse zum Blogger-Infotainment-Vergleich 2012 nach Frankfurt gebracht, um die Technik an Bord etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir legen den Fokus in unserem Beitrag auf das Infotainment- und Kommunikations-Paket von BMW, Robert konzentriert sich auf den Mercedes und Enno erklärt das Audi-System im Detail.
Rund die Hälfte der Jahr für Jahr im Straßenverkehr ums Leben kommenden Menschen sitzt nicht in einem Auto. Will man die Zahl der Verkehrstoten reduzieren, muss man also nicht nur immer schärfere Crashtests für Autos einführen, sondern sich auch verstärkt um jene Verkehrsteilnehmer kümmern, die keine schützende Fahrgastzelle um sich herum haben.
Großes Potenzial bietet hierbei die Vernetzung von Fahrzeugen und Verkehrsleitsystemen. Auf dem Weg zur “intelligenten Infrastruktur” haben nun 30 Partner aus Automobil- und Zulieferindustrie, Elektronik-, Kommunikations- und Softwarefirmen, Universitäten sowie Forschungsinstitute und Städte das Projekt UR:BAN (Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement) ins Leben gerufen, um gemeinsam an leistungsfähigen Assistenz- und Managementsystemen zu arbeiten.
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