Posts Tagged BMW Assistenzsysteme

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Noch vor wenigen Jahren waren Autos, die ohne einen Fahrer aus Fleisch und Blut fahren konnten, vor allem futuristische Visionen in Filmen und Büchern. In den letzten Jahren hat sich allerdings sehr viel getan, was hochautomatisiertes Fahren ohne Fahrereingriffe schon heute zur technisch beherrschbaren Realität gemacht hat – wie nicht nur die Google Self Driving Cars in den USA unter Beweis stellen.

Auch die BMW Forschung und Technik GmbH sieht im automatisierten Fahren eine interessante Technologie für künftige Serienfahrzeuge, weil menschliche Fehler und daraus resultierende Unfälle von leistungsfähiger Technik verhindert werden können.

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Wer heute ein neues Auto kauft, legt nicht selten auf Dinge Wert, die noch vor wenigen Jahren als völlig nebensächlich angesehen wurden. Während praktisch alle heute erhältlichen Premium-Automobile über gute Motoren und Getriebe sowie ein fast allen Ansprüchen genügendes Fahrverhalten verfügen, gibt es auf dem Gebiet der Navigations- und Infotainment-Systeme noch deutlich spürbare Unterschiede.

Besonders gut erlebbar sind solche Unterschiede im direkten Vergleich, weshalb wir für einen möglichst umfassenden Blick über den Tellerrand Gesellschaft gesucht und gefunden haben: Gemeinsam mit Robert von Buzzriders.com und Enno von qarsi.de haben wir drei aktuelle Vertreter der Premium-Oberklasse zum Blogger-Infotainment-Vergleich 2012 nach Frankfurt gebracht, um die Technik an Bord etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir legen den Fokus in unserem Beitrag auf das Infotainment- und Kommunikations-Paket von BMW, Robert konzentriert sich auf den Mercedes und Enno erklärt das Audi-System im Detail.

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Rund die Hälfte der Jahr für Jahr im Straßenverkehr ums Leben kommenden Menschen sitzt nicht in einem Auto. Will man die Zahl der Verkehrstoten reduzieren, muss man also nicht nur immer schärfere Crashtests für Autos einführen, sondern sich auch verstärkt um jene Verkehrsteilnehmer kümmern, die keine schützende Fahrgastzelle um sich herum haben.

Großes Potenzial bietet hierbei die Vernetzung von Fahrzeugen und Verkehrsleitsystemen. Auf dem Weg zur “intelligenten Infrastruktur” haben nun 30 Partner aus Automobil- und Zulieferindustrie, Elektronik-, Kommunikations- und Softwarefirmen, Universitäten sowie Forschungsinstitute und Städte das Projekt UR:BAN (Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement) ins Leben gerufen, um gemeinsam an leistungsfähigen Assistenz- und Managementsystemen zu arbeiten.

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Elektronische Assistenten gehören seit Jahren bei jedem neuen Auto zum Standard und auch wenn man sich über den Sinn oder Unsinn einzelner Systeme streiten kann, ist für Sicherheitsexperten klar, dass die immer ausgereifteren Assistenzsysteme die Sicherheit auf den Straßen erhöhen. Bedingt durch Ablenkung, Müdigkeit, Krankheit oder auch den Konsum von Alkohol und anderen Drogen passieren tagtäglich Unfälle, die von elektronischen Helfern vermieden oder zumindest in ihrer Schwere gemildert werden können.

Der ADAC hat nun einen Vergleich der Notbrems-Assistenten durchgeführt, wie sie seit einiger Zeit in Fahrzeugen fast aller Klassen verbaut werden. Beim bunt gemischten Testfeld wurde offenbar keine Rücksicht auf die Fahrzeugklasse genommen, bewertet wurde ausschließlich die Leistungsfähigkeit des Systems im Fall eines nicht reagierenden Fahrers.

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Im Rahmen von BMW Connected Drive wird in München an einer ganzen Reihe von Systemen gearbeitet, die das Fahren mit dem Auto schon in absehbarer Zeit noch sicherer machen. Dass es sich dabei nicht nur um Zukunftsmusik handelt, zeigt das Beispiel BMW Dynamic Light Spot, das demnächst im BMW 7er Facelift F01 LCI seine Weltpremiere in einem Serienfahrzeug feiern wird.

Im Fall der lokalen Gefahrenwarnung wurde in den letzten Wochen bereits ein Praxistest im Großraum Frankfurt durchgeführt, für den sämtliche mobilen Baustellenanhänger von den Autobahnbehörden mit einem Sender ausgestattet wurden, der den aktuellen Ort und Informationen über die Art der Behinderung übermittelt. So war es möglich, entsprechend ausgestattete Testfahrzeuge bereits vorab über potentielle Gefahrensituationen auf ihrer aktuellen Route zu informieren und eine unvorbereitete Konfrontation mit dem Hindernis zu vermeiden.

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Die Liste von Assistenzsystemen und kleinen Helfern wird selbst bei kleinen Autos mit jeder Generation länger und viele Dinge, die noch vor wenigen Jahren der Oberklasse vorbehalten waren, gehören mittlerweile selbst bei Klein- und Kleinstwagen zum guten Ton und sind teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben. Schon heute wären Neuwagen ohne ABS, ESP oder Airbags praktisch unverkäuflich und es ist davon auszugehen, dass auch die Liste derartiger Selbstverständlichkeiten immer länger wird.

Ein heißer Kandidat für einen solchen Helfer ist aus unserer Sicht die Spurverlassenswarnung, die den Fahrer mit Hilfe eines sanften Vibrierens darauf aufmerksam macht, wenn er die Spur unbeabsichtigt verlässt und somit eine potentiell gefährliche Situation verursacht. Besonders auf langen Strecken neigen viele Fahrer dazu, mit der Zeit empfänglicher für Ablenkungen wie das Handy zu sein oder schlicht gedanklich abzuschweifen.

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Für manchen Autofahrer klingt es nach einem Traum, für andere ist es ein Albtraum: Autos, die praktisch ohne Fahrer fahren können. Bis vor wenigen Jahren handelte es sich hier noch um ferne Zukunftsmusik, die vor allem in Hollywood-Filmen zu finden war, aber in den letzten Jahren haben viele Hersteller an entsprechender Technik gearbeitet und dabei enorme Fortschritte gemacht.

Auf abgesperrtem Terrain haben fast alle Anbieter schon Versuchsfahrzeuge getestet und Google betreibt in den USA sogar eine kleine Flotte von umgebauten Toyota Prius, die ohne Fahrer unterwegs sind und ihre Passagiere meistens unfallfrei ans Ziel bringen – allerdings nicht immer. Auch bei BMW hat die Anzahl der Assistenzsysteme in den letzten Jahren rasant zugenommen, was auch zu mehr Erfahrungswerten mit der immer leistungsfähigeren Sensorik an allen Ecken eines modernen Automobils geführt hat.

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Vor gesundheitlichen Problemen ist man leider niemals sicher, auch nicht am Steuer eines Automobils. Die Folgen einer kurzen Ohnmacht oder dergleichen können im Straßenverkehr allerdings dramatischer ausfallen als beispielsweise auf dem Sessel im Büro, weshalb BMW an einem System zur Reduzierung dieser Gefahr arbeitet.

Über den BMW Nothalteassistent haben auch wir schon berichtet, nun gibt es mal wieder offizielles Bildmaterial zu diesem weiterhin in der Entwicklung befindlichen System. Sobald das Fahrzeug erkannt hat, dass der Fahrer nicht mehr in der Lage ist, das Auto zu steuern, übernimmt die Elektronik das Steuer und lenkt das Fahrzeug sicher auf den Standstreifen. Gleichzeitig wird über das Telefon ein Notruf inklusive der GPS-Koordinaten abgesetzt, um schnelle medizinische Hilfe einzuleiten.

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Das Thema Fußgängerschutz hat in den letzten Jahren großen Einfluss auf das Design von Autos gehabt, denn seit beim Euro NCAP und anderen Crashtests auch die Folgen von Unfällen mit Menschen in die Bewertung einfließen, mussten alle Hersteller reagieren und die Gestaltung ihrer Fahrzeuge dementsprechend anpassen. Besonders wichtig ist hierbei genügend Platz zwischen der Motorhaube und Motorblock, denn im Idealfall soll die Motorhaube in der Lage sein, einige Zentimeter Knautschzone zu gewähren und einen Aufschlag des Kopfes auf die harte Oberseite des Motors vermeiden.

Noch besser als die Minimierung der Folgen eines Unfalls ist aber ohne Frage das vollständige Vermeiden eines Zusammenstoßes, weshalb man in München bereits an neuen Assistenzsystemen arbeitet. Diese sollen potentielle Gefahrensituationen erkennen, die Bremsen vorkonditionieren und den Fahrer auf die Gefahr aufmerksam machen.

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