BimmerToday Deutschland
Die ganze Welt von BMW
Wie ihr wisst, schreibe ich normalerweise nicht über kleinere Tuning-Pakete der zahlreichen BMW-Veredler, heute mache ich aber wie schon beim G-Power Hurricane CS eine Ausnahme.
Der Grund ist simpel und hört auf den Namen schwarz. Neben den fraglos schicken Felgen von AC Schnitzer sehen wir nämlich auch die ersten guten Bilder des neuen Roadsters in dieser Außenfarbe.
Dabei fällt einmal mehr auf, was für einen hervorragenden Anblick der E89 auch im geschlossenen Zustand bietet:
Bei Bimmerfile.com findet sich derzeit ein interessanter Artikel, der uns einigen Einblick in die technischen Details des neuen Motors der BMW M GmbH gibt, den wir in BMW X5 M und BMW X6 M sehen werden.
Neben dem Text gibt es auch einige erläuternde Grafiken, die den Inhalt besser verständlich machen. Wer eher auf weniger Details, dafür aber auf bewegte Bilder Wert legt, dem kann ich auch ein Video von BMW TV über den neuen Motor, der intern auf den Namen S63 hört, ans Herz legen.
Der nun folgende Text hier ist aber deutlich detaillierter und sollte damit, zumindest für Technikverliebte, auch interessanter als das kurze Video sein.
Bisher haben wir den BMW Z4 im Wesentlichen in drei Farben sehen können – auf Pressefotos glänzte Tiefseeblau Metallic, in Chicago war der neue Roadster in Spacegrau Metallic ausgestellt und beim Media Launch sah man die Farbe Orionsilber Metallic.
Nun gibt es aber weitere Bilder, die uns mit Karmesinrot und Titansilber Metallic immerhin zwei neue Farben zeigen. Außerdem tauchen auch Spacegrau und Tiefseeblau wieder auf.
In Anbetracht der näherrückenden Premiere bei zahlreichen BMW-Händlern am kommenden Samstag ist davon auszugehen, dass wir in den nächsten Tagen noch jede Menge weitere Bilder vom BMW Z4 zu sehen bekommen.

Die Läufe fünf und sechs der Tourenwagen-WM WTCC könnten doch mehr Einfluss auf den Ausgang der Saison haben als bisher angenommen.
Denn obwohl Seat erstmals in diesem Jahr keines der Rennen gewinnen konnte, hat BMW nun Protest gegen die Diesel-Flotte aus Spanien eingelegt.
Dabei geht es vordergründig um die Frage nach dem maximalen Ladedruck. Dieser ist nämlich nun per Reglement auf 2,5 Bar festgeschrieben. BMW geht davon aus, dass Seat sich nicht an diese Beschränkung gehalten hat.
Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein, wie die FIA die Situation bewertet und ob die Ergebnisse aus Marokko am grünen Tisch verändert werden. Über die Einstufung der Diesel-Seats hatte es schon im Vorjahr Beschwerden gegeben.
Einfluss auf die Ergebnisse aus Brasilien und Mexiko würde eine solche Entscheidung aber nicht haben, weil BMW dort nicht protestiert hat.
Welchen Einfluss das Fahrzeuggewicht in der Tourenwagen-WM hat, konnte man heute besonders deutlich bei den beiden WTCC-Läufen in Marrakesch sehen.
Beide wurden von Chevrolet gewonnen, deren beste Platzierung in den vorangegangenen Runden in Brasilien und Mexiko ein achter Platz von Nicola Larini war. Heute nun konnte man beide Läufe für sich entscheiden, nachdem man insgesamt 60 Kilogramm leichter als die Konkurrenz gemacht worden war.
Für BMW gab es mal wieder nichts zu lachen. Im ersten Lauf war Jörg Müller auf Platz acht bester BMW-Pilot. Von der umgekehrten Startreihenfolge der Top-Acht in Lauf zwei konnte er insofern profitieren, dass es immerhin für den vierten Platz reichte.
Auf den Plätzen sechs und acht gab es immerhin zwei weitere BMWs in den Punkten, wobei der Privatfahrer Franz Engstler auf Platz acht besonders hervorhebenswert ist.
Insgesamt war aber auch dieses dritte WTCC-Wochenende aus BMW-Sicht eines zum Vergessen. Wir dürfen gespannt sein, ob man wenigstens in zwei Wochen im französischen Pau an der Spitze mitfahren kann. In Anbetracht der bisherigen Kräfteverhältnisse scheint das aber eher unwahrscheinlich.
Es ist schon erstaunlich, wenn ein großer deutscher Hersteller sich entscheidet, von nun an keine Konkurrenz mehr zu den beliebten Coupés der Premium-Mittelklasse anzubieten.
Sollen Audi A5 und BMW 3er Coupé plötzlich diese Marktanteile unter sich ausmachen? Will Mercedes auf diesem Markt nur zugucken?
Glaubt man der neuen Stuttgarter Nomenklatur handelt es sich beim Mercedes-Benz E-Klasse Coupé ja in der Tat um einen Ableger der E-Klasse, vergleichbar mit dem BMW 6er, der ja als Coupé-Ableger der 5er-Reihe verstanden werden will.

Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC startet an diesem Wochenende erstmals auf dem afrikanischen Kontinent, aber die Ergebnisse aus Marrakesch sind auch nicht besser als die vom Saisonstart in Südamerika.
Die vor dem dritten Rennwochenende geänderte Gewichts-Regelung hat vor allem Chevrolet genützt, die nun plötzlich an der Spitze mitfahren können – kein Wunder bei einem Minder-Gewicht von 60 Kilogramm gegenüber Seat und BMW.
Zwischen BMW und Seat gab es hingegen wenig Veränderungen, nach wie vor fährt selbst der langsamste Werks-Seat schneller als der schnellste Werks-BMW.
Unter diesen Voraussetzungen sind die Plätze 8 und 9 für Franz Engstler im privaten BMW und Jörg Müller schwereren Werks-BMW durchaus akzeptabel, wenn sie auch keineswegs dem Anspruch von BMW genügen können.
Auch mit Blick auf die harte Gangart der Konkurrenz, die mit lächerlichen Strafen kaum geahndet wird, wären selbst wenige Punkte aus den morgigen Rennen schon eine Überraschung.
Die seit 1983 bestehende Tuning-Schmiede G-Power ist schon häufiger mit ihren Kompressor-Umbauten ohnehin schneller BMWs aufgefallen.
In Kombination mit dem V10-Hochleistungstriebwerk aus BMW M5 und BMW M6 ergeben sich rund 750 PS und damit einhergehend beinahe unglaubliche Fahrleistungen.
200 km/h sind bereits nach weniger als 10 Sekunden erreicht, maximal erreicht der G-Power M6 Hurricane CS eine Geschwindigkeit von über 370 km/h und ist damit das schnellste derzeit erhältliche BMW Coupé.
Einige Bilder des blauen M6 mit zahlreichen optischen Modifikationen gibt es hier:

Vom US-Markt gibt es nach wie vor keine guten Nachrichten und nicht einmal Anzeichen für eine Entspannung der Lage. Neben den US-Autobauern leiden auch alle anderen Hersteller unter dem schwachen Markt.
Auch die BMW Group bildet hier keine Ausnahme und musste im April mit 19.362 Einheiten ein kräftiges Minus von 38,4% gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen.
Die Premium-Konkurrenz von Mercedes konnte mit 15.910 Einheiten in absoluten Zahlen weniger Fahrzeuge verkaufen, was aber ‘nur’ einem Minus von 30,7% entspricht.
Die VW-Tochter Audi musste mit 9,3% ein deutlich geringeres Minus in Kauf nehmen, in absoluten Zahlen ist Audi mit 7.010 verkaufen Fahrzeugen aber noch deutlich hinter den anderen beiden deutschen Premiummarken.
Von den europäischen Märkten sind noch keine April-Zahlen verfügbar. Sobald es diese gibt, werden wir natürlich darüber berichten.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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