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Follow this categoryDas Thema Leichtbau spielt derzeit im Automobilbau eine große Rolle und allem Anschein nach wird sich daran auch zukünftig nichts ändern. Auch wenn die Fahrzeugmodelle von Generation zu Generation nur sehr selten leichter werden, steckt viel Arbeit dahinter, das Gewicht nicht noch weiter ausufern zu lassen.
Die Ursachen für den stetigen Gewichtszuwachs sind vielfältig und sind mit den offensichtlichen Dingen wie zusätzlicher Sicherheit, immer mehr serienmäßiger Ausstattung und Komfort-Features sowie gewachsenen Außenmaßen noch lange nicht erschöpft. In Folge der größeren Motoren muss beispielsweise auch der Antriebsstrang immer robuster ausgelegt werden, um die mit den Jahren doch sehr deutlich gewachsenen Drehmomente verkraften zu können.
Schon seit es Verbrennungsmotoren gibt stellen sich Ingenieure die Frage, wie man die reichlich vorhandene Abwärme nutzen und den Motor so effizienter mit seinem Kraftstoff umgehen lassen könnte. Während man sich bisher außerdem die Frage stellen musste, wie man Motorbauteile vor dem Überhitzen schützen kann, wird es in Zukunft noch eine weitere Frage zu beantworten geben: Wo kann ich mit wenig Aufwand viel Temperatur erzeugen?
Während man bisher rund zwei Drittel der im Kraftstoff gespeicherten Energie nicht nutzen konnte und somit effektiv nur ein Drittel tatsächlich für den Vortrieb verwendete, glaubt man sich nun an der Schwelle zu einer deutlich effizienteren Nutzung der fossilen Brennstoffe.
Es ist kein Geheimnis, dass BMW unter dem Titel Project i nicht nur an Ideen für zukünftige Fahrzeuge auf vier Rädern arbeitet, sondern auch unkonventionelle Ansätze zumindest überlegt werden. Neben völlig neuen Konzepten wie einem Dreirad für den Stadtverkehr war dabei auch immer wieder von Zweirädern die Rede, die sich im teilweise chaotischen Großstadtverkehr einfach besser fortbewegen können.
Die heute von BMW vorgestellte Studie BMW C1-E könnte durchaus ein Kind derartiger Überlegungen sein, denn ähnlich wie beim MINI E handelt es sich im Grunde genommen um ein bereits vorhandenes Fahrzeug, dem dann der Verbrennungsmotor genommen und durch einen Elektromotor ersetzt wurde.
Das Thema Hybrid- und Elektromobilität ist derzeit eines der wichtigsten in der Automobilindustrie und diverse japanische Hersteller haben viele Lorbeeren für ihre Pionier-Arbeit gesammelt, auch wenn das erste käuflich zu erwerbende Hybrid-Auto bekanntlich der Audi 80 Duo war.
Auch die BMW Group forscht seit einigen Jahren an dem Thema und hat mittlerweile mit dem MINI E schon einige hundert Elektroautos auf die Straßen der Welt gebracht. Obwohl der rein elektrisch betriebene MINI noch nicht regulär verkauft wird sondern nur per Leasing für ein Jahr zu erwerben ist, stellt er sowohl für die Kunden wie Peter Trepp als auch für die BMW Group ein wichtiges Produkt dar, denn beide Seiten können viele Dinge über den Einsatz von Elektroautos im Alltagsbetrieb lernen.

Bisher war im Zusammenhang mit Project i stets davon die Rede, dass erste Produkte aus diesem Projekt in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts zu erwarten seien.
Nun schließt eine solche Äußerung logischerweise jeden Tag zwischen dem 1. 1. 2010 und dem 1. 1. 2015 ein, aber üblicherweise rechnet man bei derartigen Ankündigungen dann doch eher mit einer Premiere im Jahr 2014.
BMW-Chef Norbert Reithofer hat nun aber im Gespräch mit CarAndDriver geäußert, dass wir schon im Jahr 2012 mit einem Elektro-Auto der BMW Group rechnen können – und damit doch ein gutes Stück eher, als wir bisher dachten.
Anders als Mercedes-Benz, dass sich in den letzten Wochen Anteile am Elektroauto-Bauer Tesler gesichert hat, möchte BMW die Entwicklung seiner Elektromotoren eigenständig vorantreiben.
Die Batterien werden aber von einem noch festzulegenden Partner zugeliefert, man beschränkt sich in München also auf den Elektromotor. Dieser stehe im Zentrum des Fahrzeugs, daher wollem na diese Kompetenz selber aufbauen. Bei den Batterien haben asiatische Firmen momentan einen großen Entwicklungsvorsprung, der kaum aufzuholen sein dürfte.
Verwendung finden sollen die neuen Motoren vor allem in Fahrzeugen von Project i, also den angedachten Megacity Vehicles mit zwei und vier Rädern.
Wie wir mittlerweile aus mehreren vertrauenswürdigen Quellen erfahren haben, werden die Motoren der Fahrzeuge, die aus dem nicht von den allgegenwärtigen Sparmaßnahmen betroffenen Project i resultieren, zumindest teilweise von der BMW Motorrad-Abteilung stammen.
Dabei ist im Moment noch nicht ganz klar, ob es sich ‘nur’ um modifizierte Motoren aus den Motorrädern handeln wird oder ob man völlig neue Motoren entwickelt, dabei aber auf das Know-How im Bau kleiner Motoren von BMW Motorrad zurückgreifen wird.
So oder so können wir uns auf Hubräume im Bereich von einem Liter für die Basismotorisierungen einstellen. Es ist aber durchaus möglich, dass wir auch bei Project i noch leistungsstärkere Motoren sehen werden. Hierfür kämen zum Beispiel die derzeit entwickelten Dreizylinder in Frage, die bei einem geringen Hubraum von rund 1,3 Litern mindestens 110 PS leisten sollen.
Bereits vor einigen Tagen hatten wir darüber berichtet, dass BMW in relativ naher Zukunft die Wärmeenergie der Abgase zur Verbrauchsreduzierung nutzen will.
Nun gibt es bei Reuters einen interessanten Artikel, der uns deutlich mehr Details zu dieser Technik liefert. Auch der Verbrauchsvorteil ist gegenüber den damaligen Aussagen von 5% auf bis zu 13% angewachsen, was das Thema noch interessanter macht.
Auch die Befürchtungen vieler Menschen bezüglich der angeblich verwendeten radioaktiven Materialien werden zerstreut, denn BMW ist in der Tat dabei, diese Technik ohne Radioaktivität umzusetzen.
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- jens3: Jemand eine Idee warum es für den Touring keinen 528i gibt (dachte erst, dass sei ein Tippfehler)
- jens3: nette Idee so ein Bildervergleich Danke !
- eggi: Naja hoffentlich macht es BMW beim nächste 3er besser. Auf lange sicht wird gewichtsreduktion sowieso...
- Benny: Rein marketingtechnisch muss man im NCAP 5 Sterne holen als Premiumhersteller, alles andere wäre ein Fest...
- eggi: Nungut das mag alles gut und richtig sein. Trotzdem frag ich mich was war am e60 so schlecht das man 100 kilo...





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