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Neues Rendering zum BMW Megacity Vehicle für 2013

  • Abgelegt: 10.08.2010
  • Autor: Benny
  • Kommentare: 3

Seit den Innovationstagen im Juni sind eine ganze Reihe von Details zum Megacity Vehicle der BMW Group, das ab 2013 im Werk Leipzig gebaut werden wird, bekannt. Auch die ersten Skizzen zum Design des MCV wurden seinerzeit veröffentlicht und natürlich gab es schon kurz danach erste Entwürfe zum endgültigen Design des Elektrofahrzeugs. Nun gibt es einen weiteren Photoshop-Entwurf zum Thema MCV, den Andrei Arvarvarii für TopSpeed.com erstellt hat.

Wir wissen allerdings, dass das MCV unter einer Sub-Marke von BMW erscheinen soll, weshalb es auch die charakteristischen Merkmale des BMW Designs tragen dürfte. Selbstverständlich wird es sich dabei um eine stark weiterentwickelte Variante handeln, denn auch das Design des MCV soll zum Ausdruck bringen, dass dieses Fahrzeug kein gewöhnlicher Stadtflitzer ist. Dennoch erwarten wir irgendeine Form von Nieren, die das Auto als BMW erkennbar machen – auch wenn es eigentlich keinen Bedarf für nennenswerte Lufteinlässe an der Front gibt.

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In England bewirbt BMW derzeit das Concept Car BMW ActiveE auf Basis des BMW 1er Coupés E82, das im Jahr 2011 ähnlich wie der MINI E an ausgewählte Kunden vergeben wird. Diese sollen dann Erfahrungen im Alltagsbetrieb sammeln und damit eventuelle Probleme im täglichen Einsatz des rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugs aufdecken, damit diese im Megacity Vehicle von 2013 nicht mehr für Ärger sorgen können.

Die Studie ActiveE bewirbt BMW in England offenbar mit dem Spruch, dass sie während der Fahrt völlig ohne CO2-Ausstoß unterwegs ist. Diese Aussage ist zwar formal korrekt, die in England für Werbung zuständige Behörde findet die Aussage allerdings irreführend, da beim Leser der Eindruck entstehen könnte, dass der BMW ActiveE jederzeit ohne Emissionsausstoß zu bewegen sei. Faktisch ist es natürlich so, dass die zum Laden der Batterien benötigte Energie in der Regel auf konventionelle Art erzeugt wird und bei dieser Energieerzeugung CO2 emittiert wird.

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Das Megacity Vehicle von BMW wird ab dem Jahr 2013 das erste Großserienfahrzeug sein, das zu großen Teilen aus dem besonders leichten Werkstoff Carbon besteht. Während die Fasern im neuen US-Werk in Moses Lake entstehen werden, weil man sie dort mit Energie aus Wasserkraft produzieren kann, erfolgt die Weiterverarbeitung an den deutschen Standorten Wackersdorf und Landshut.

Im Innovationspark Wackersdorf wurden gestern die Anlagen für die Produktion von Carbonfasergelegen in Betrieb genommen, die dort unter der Regie von SGL Automotive Carbon Fibers – einem Joint Venture von BMW und SGL Carbon – arbeiten werden. Die textilen Gelege aus Carbonfasern werden dann in Landshut zu Leichtbau-Karosseriekomponenten aus Carbon weiterverarbeitet. Zum Ausbau der dafür benötigten Produktionsanlagen erfolgte ebenfalls gestern der erste Spatenstich im Werk Landshut. Die fertigen Teile werden dann im Werk Leipzig zum Megacity Vehicle montiert.

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Erste Renderings auf Basis der Skizze zum Megacity Vehicle

  • Abgelegt: 19.07.2010
  • Autor: Benny
  • Kommentare: 12

Es war nur eine Frage der Zeit, bis erste Renderings die offizielle Skizze zum Design des BMW Megacity Vehicle (MCV) aufgreifen und in einen seriennahen Entwurf umwandeln. Schulte Design hat nun für MotorAuthority einen ersten gelungenen Versuch unternommen und die Formensprache der Skizze in ein mögliches Serienfahrzeug umgewandelt.

Auffällig sind die kleinen Luftöffnungen in der Front, die wir beim MCV mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich antreffen werden. Da das Fahrzeug keinen Verbrennungsmotor besitzt und die Kühlung des Elektromotors im Heck über Öffnungen an der Fahrzeugunterseite realisiert werden kann, sind an der Front praktisch keine Öffnungen nötig. Dadurch wird das Megacity Vehicle auch über einen hervorragenden cW-Wert verfügen, der weiter zur hohen Reichweite des Fahrzeugs beitragen wird.

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Über das für 2013 angekündigte Megacity Vehicle von BMW ist in den letzten Monaten viel diskutiert worden und eine der Fragen, die immer wieder zu hören ist, dreht sich rund um die Problematik von Unfällen. Da die Fahrgastzelle des MCV praktisch vollständig aus Carbon bestehen wird, mussten auch bei der Planung des Crashverhaltens ungewohnte Wege beschritten werden.

Die wichtigste Änderung gegenüber “normalen” Autos von heute stellt die Teilung des Fahrzeugs in die Module “Life” und “Drive” dar. Dabei handelt es sich gewissermaßen um eine Abkehr vom Prinzip der selbsttragenden Karosserie, denn Fahrgestell und Karosserie sind wie bei frühen Automobilen getrennt.

Dieser Schritt bietet eine ganze Reihe von Vorteilen: Zunächst lässt sich die Bodengruppe, also das Drive-Modul, auch mit anderen Karosserien verbinden und die Adaption verschiedener Fahrzeugkonzepte ist somit besonders einfach. Außerdem bleibt das aus Carbon bestehende Life-Modul bei normalen Unfällen an Front oder Heck weitestgehend unbeschädigt und trägt nur bei Seitenaufprällen oder extrem schweren Unfällen Schäden davon.

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SGL & BMW legen Grundstein für neues Werk in Moses Lake

  • Abgelegt: 8.07.2010
  • Autor: Benny
  • Kommentare: 8

Zusammen mit SGL Carbon hat die BMW Group vor einiger Zeit das Joint Venture SGL Automotive Carbon Fibers gegründet, in dessen Rahmen die Fasern für die CFK-Fahrgastzelle des Megacity Vehicle hergestellt werden sollen. Da bei Project i das gesamte Fahrzeugleben nachhaltig gestaltet werden soll und die CFK-Herstellung sehr energieintensiv ist, war die Wahl des Standorts für ein neues Werk relativ einfach: Dank zahlreicher Wasserkraftwerke kann die Produktion in Moses Lake im US-Bundesstaat Washington komplett mit regenerativer Energie dargestellt werden.

Gestern war die Grundsteinlegung für das neue Werk und man kann wohl sagen, dass es sich dabei um eine kleine Revolution in der Automobilbranche handelt. Ab 2013 wird erstmals ein Großserienfahrzeug mit einer Fahrgastzelle komplett aus Carbon vom Band laufen und die dafür benötigten Carbon-Fasern werden aus Moses Lake kommen, bevor sie im bayrischen Wackersdorf weiterverarbeitet werden. Das neue Werk wird zunächst rund 100 Millionen US-Dollar kosten und 80 neue Arbeitsplätze schaffen.

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Anlässlich der Innovationstage rund um die Mobilität der Zukunft hatten wir die Gelegenheit, ausführlich mit dem Projektleiter des in letzter Zeit recht häufig genannten Project i zu sprechen. Ulrich Kranz steht an der Spitze eines Teams, das sich derzeit mit den möglichen Formen zukünftiger Mobilität befasst und unter anderem an der Entwicklung des Megacity Vehicle (kurz MCV) arbeitet.

Dabei soll es sich um ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug mit rund vier Metern Außenlänge handeln, das genügend Raum für vier Personen bietet und dank des Elektromotors lokal völlig emissionsfrei fahren kann. Das Megacity Vehicle, dessen endgültiger Name noch nicht feststeht, wird mit einem umfassenden Leichtbaukonzept erstellt und ist von Grund auf für die Verwendung eines Elektromotors konzipiert. Im Gegensatz zu Fahrzeugen, die ursprünglich für einen Verbrennungsmotor gedacht waren – als Beispiele seien der MINI E und der BMW ActiveE genannt – bietet ein solches Purpose Vehicle deutliche Vorteile. Der Bauraum bei Umbauten (Conversions) ist nur bedingt für die Aufnahme von Batterien, E-Motor und Leistungselektronik geeignet und gewichtsintensive Änderungen sind aus Sicherheitsgründen unvermeidlich.

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Auf den BMW Innovationstagen hatten wir erstmals Gelegenheit, uns mit dem Design des vielbesprochenen Megacity Vehicle zu befassen. Designchef Adrian van Hooydonk höchstpersönlich erklärte uns, was das MCV für eine Herausforderung darstellt: Einerseits soll das Fahrzeug als BMW erkennbar sein, andererseits soll es aber auch neue Elemente in sich tragen, denn es wird ja unter einer Submarke von BMW veröffentlicht und benötigt daher eine gewisse Eigenständigkeit.

Außerdem muss das Fahrzeug auch mit seinem Design die Botschaft transportieren, dass es sich hier um etwas Neues und etwas Besonderes handelt. Um beispielsweise den Leichtbau zu betonen, wurde auch großer Wert auf optische Leichtigkeit gelegt. Da uns Adrian van Hooydonk auch gleich noch zwei Skizzen präsentierte, können wir die Elemente dieser Leichtigkeit auch gut nachvollziehen: Durch die extrem lang gezogene Frontscheibe sowie die optisch unterbrochene C-Säule wirkt die gesamte Karosserie extrem leicht und luftig – was ja dank des massiven Einsatzes von Carbonfasern auch der Fall sein wird.

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