Fisker Karma: Neustart als Karma Automotive mit BMW-Technik

BMW i, News | 12.11.2015 von 5

Der einst von Henrik Fisker designte Fisker Karma könnte demnächst mit BMW-Technik zu neuem Leben erwachen. Unter dem neuen Namen Karma Automotive plant die Marke ein Comeback …

Der einst von Henrik Fisker designte Fisker Karma könnte demnächst mit BMW-Technik zu neuem Leben erwachen. Unter dem neuen Namen Karma Automotive plant die Marke ein Comeback für das Jahr 2016 und will dabei offenbar auf Technik von BMW i zurückgreifen. In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung erklärt Karma Automotive, dass BMW einer Lieferung hochwertiger Komponenten für Plug-in-Hybride und Elektroautos sowie der dazugehörigen Batterietechnik zugestimmt hat.

Allem Anschein nach soll der Fisker Karma 2016 optisch beinahe unverändert wiederbelebt werden, die Technik der sportlichen Luxuslimousine mit Plug-in-Hybrid-Antrieb kommt dann aber aus München. Auch wenn derzeit viel über den Antriebsstrang aus dem BMW i8 spekuliert wird, erscheint der Einsatz von Hybrid-Technik aus Modellen wie dem BMW 330e oder dem BMW 740e aus unserer Sicht wahrscheinlicher.

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In seinem ersten Leben wurde der Fisker Karma von zwei an der Hinterachse platzierten Elektromotoren mit zusammen 408 PS angetrieben, als Range Extender kamen ein Vierzylinder-Benziner und ein entsprechender Generator zum Einsatz. Der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 20 kWh genügte für eine rein elektrische Reichweite von bis zu 81 Kilometern. Mit seinem tiefen Schwerpunkt und der ausgeglichenen Gewichtsverteilung bot der Fisker Karma ein durchaus dynamisches Fahrerlebnis, auch wenn das Gewicht mit rund 2,5 Tonnen sehr hoch ausfiel.

Tom Corcoran (CEO Karma Automotive): “Die Wanxiang Group gibt Karma Automotive die Möglichkeit, ein faszinierendes Auto zurück auf den Markt zu bringen. Die Partnerschaft mit BMW und deren Erfolgsgeschichte legen den Grundstein für die Zukunft. Wir werden weiterhin wunderschöne Autos mit hochmoderner Hybrid- und Elektro-Technik entwickeln.”

Bernhard Koehler (Mitbegründer Karma Automotive): “Ich bin hocherfreut und unheimlich stolz darauf, dass wir einen hochentwickelten und charakteristischen Antriebsstrang von BMW in unser Auto integrieren können. Die Produkte und natürlich die Kunden von Karma Automotive werden in hohem Maße von dieser fantastischen Partnerschaft profitieren.”

(Fotos: Fisker / Karma)

Karma Automotive from Karma Automotive on Vimeo.

5 responses to “Fisker Karma: Neustart als Karma Automotive mit BMW-Technik”

  1. Fagballs says:

    Gut gewählter Bildausschnitt, so könnte der Fisker Karma schon fast als BMW durchgehen 😉

    • M54B25 says:

      Und mit 2,5t auch als richtiger Neuzeit-BMW…

      Sorry aber wenn es Karma weiter nur um Exklusivität und Auffallen geht, sollen sie bitte exklusive John Deer Antriebstechnologien nutzen, um dieses Ziel zu erreichen.

      Zum Thema: i8 Technologie wird es nicht sein, das KnowHow zur Steuerungdes Antriebs beider Motoren und der Rekuperation wird BMW wohl nicht so schnell rausgeben, 330e oder 740e schon eher, da der E-Motor hier ja im Getriebe untergebracht ist und “nur” unterstützend wirkt. Let’s wait and see…

      • quickjohn says:

        Das Eingangsstatement ist leider – wie so oft – pure Polemik. BMW ist – das dürfte unbestritten sein – zur Zeit der Pacemaker in Richtung Gewichtsreduktion. Und das nicht nur bei den i-Modellen.

        Ich finde es schade daß BMW einem Projekt, das sich schon einmal als Rohrkrepierer bewiesen hat, zu einer – vermutlich weiteren – Bauchlandung verhelfen will.

        • M54B25 says:

          BMW X6 M50d – Leergewicht nach EU = 2260kg (Quelle: http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/x/x6/2014/technische-daten.html)

          BMW X5M – Leergewicht nach EU = 2350Kg (Quelle: http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/M/x5-m/2014/technische-daten.html)
          Und das nennst du Polemik, ich nenne es die traurige Wahrheit!

          “Der Pacemaker bei der Gewichtsreduktion” – das nenne ich mal eine schöne Umschreibung, dass BMW als erstes den Fehler erkannt hat, dass die Fahrzeuge zu schwer sind (siehe Beispiele oben).

          Als Benchmark-Marke hätte es gar nicht so weit kommen dürfen. Wer sitzt denn bitte in den Abstimmungsrunden, wo es um die Zieldefinition für ein neues Modell geht? Im Pflichtenheft zum X5/X6 (F15/F16) hätte jedem Ingenieur bei einer Parameterbestimmung von 2,2 bis 2,3 TONNEN Gewicht die Schamesröte ins Gesicht steigen müssen. Erst Mist bauen und dann “Pacemaker” sein, hier scheinst du das Ursache/Wirkungsprinzip gründlich missverstanden zu haben und damit auch meinen Opener.

          • El Barto says:

            Fairerweise muss man aber ergänzen, dass sich der F15 gewichtsmäßig zumindest nicht negativ von seinen Mitbewerbern abhebt:

            X5 30d: 2.150 kg
            Cayenne Diesel/Touareg 3.0 TDI: 2.185 kg
            GLE 350d: 2.175 kg
            RR Sport: 2.136 kg

            Der Q7 3.0 TDI (2.070 kg/2.135 kg als 7-Sitzer) hat ordentlich abgespeckt, das ist wirklich respektabel. Zumal ein GLS 350d mal eben 2.455 kg auf die Waage bringt.

            BMW wird bei der nächsten Modellgeneration von X5/X6 vermutlich auch auf mehr Leichtbau setzen. Mit M3/M4 und G10 ist man durchaus auf einem guten Weg.

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