BMW 2er Gran Tourer: “Nackter” 216d F46 mit Basis-Ausstattung

BMW 2er Tourer | 27.04.2015 von 9
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Wie jedes Auto aus München verfügt auch der BMW 2er Gran Tourer über eine lange Preisliste mit teuren Optionen und Sonderausstattungen, die das Fahrzeug deutlich …

Wie jedes Auto aus München verfügt auch der BMW 2er Gran Tourer über eine lange Preisliste mit teuren Optionen und Sonderausstattungen, die das Fahrzeug deutlich komfortabler und hochwertiger machen können. Allerdings steigt mit jedem Sonderwunsch auch der Preis, in einem voll ausgestatteten Gran Tourer stecken über 20.000 Euro an Sonderausstattung.

Die Realität vieler Kundenfahrzeuge unterscheidet sich entsprechend deutlich von den Bildern der Hochglanz-Prospekte, auch der von uns gefahrenen 220i mit M Sport-Paket und vielen Extras spiegelt kaum den Durchschnitt wieder. Deutlich realitätsnäher und voraussichtlich häufiger anzutreffen ist der BMW 216d Gran Tourer ohne Navigationssystem und übertrieben viel Sonderausstattung, den wir auf den folgenden Fotos vorstellen wollen:

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Beim ersten Blick in den Innenraum des Mediterran-Blau lackierten Gran Tourer fällt sofort das “kleine” Infotainment-Display auf. Die 6,5 Zoll große Variante kommt serienmäßig zum Einsatz und wird auch bei allen Fahrzeugen mit dem Basis-Navigationssystem (früher als Navi Business bezeichnet) genutzt, nur das teure Navigationssystem Plus (früher Professional) nutzt ein 8,8 Zoll großes Display.

Genau wie das Display präsentiert sich auch der BMW iDrive-Controller in abgespeckter Form, das Bedienelement ist deutlich kleiner und verfügt nicht über die vom großen Navi gewohnte Touch-Oberfläche. Ein dritter Unterschied zu besser ausgestatteten Fahrzeugen ist das Tacho-Instrument, das nur über ein kleines Display im unteren Bereich verfügt.

Hochwertiger wirkt das Exterieur des gezeigten BMW 216d F46, hier glänzen die 18 Zoll großen Leichtmetallräder Y-Speiche 484 und die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer. Der ausschließlich mit manuellem Getriebe erhältliche Einstiegs-Diesel ist in Deutschland zu einem Grundpreis von 30.400 Euro erhältlich.

Ergänzend zu unseren Fotos vom offiziellen BMW Zubehör für den 2er Gran Tourer lohnt sich auch ein Blick auf die Rückbank des gezeigten Fahrzeugs, denn in der zweiten Reihe sind drei Kindersitze gleichzeitig montiert. In der optionalen Siebensitzer-Konfiguration können sogar bis zu sechs Kindersitze sicher im Gran Tourer montiert werden.

9 responses to “BMW 2er Gran Tourer: “Nackter” 216d F46 mit Basis-Ausstattung”

  1. tomtom_one says:

    Auf jeden Fall sieht das Gehäuse vom Standard 6,5″ Display im 2er Tourer erheblich besser aus als z.B. im 1er und 3er.

  2. DasDubioseObjekt says:

    also ich finds klasse, dass BMW sein Sortiment erweitert und damit auch werdende Väter besser anspricht…Shitstorm in 3…2…1…

    • AE says:

      Aber auch das ist, meiner Meinung nach, eine Modeerscheinung und ist es klug, Autos zu bauen die sich an Zielgruppen richten die nur kurz existieren? Es ist mir schon öfter aufgefallen, dass man glaubt mit einem Kind heutzutage min. ein Van zu benötigen. Es ist nicht lange her (<20 Jahre), da hat eine 5er Limousine für 2 Kinder ausgereicht, warum auch nicht, genug Kofferraum ist da. BMW hat schon Autos für werdende Väter, nennen sich Touring (der als 3er interessanterweise ein identisches, maximales Kofferraumvolumen hat).

      Sind wir doch ehrlich, jemand der Sorte "jung, dynamisch", wie uns die Werbung erzählt, kauft so ein Auto nicht. Zielgruppe sind die Rentner, die nicht mehr in ihren 5er kommen und Leute, die keine Ahnung von Autos haben und meinen die Kiste wäre sportlich, weil BMW drauf steht.

      • DasDubioseObjekt says:

        Zum einen gebe ich dir Recht, ein 3er Touring reicht für eine vierköpfige Familie aus. Das kommt auch in etwa dem 5er Touring gleich, den meine Eltern zu meiner Geburt gekauft haben. Hätte es damals aber den 2er GT gegeben, hätten sie sich möglicherweise anders entschieden, da wir alle Musiker sind, Celli und Violinen müssen irgendwie verstaut werden. Bei einer fünfköpfigen Familie wie in meinem Fall wird es dann eng.
        Das maximale Kofferraumvolumen wird ja bekanntlich immer nur bis zur Fensterkante gemessen, d.h. im Fall 2er GT wird da viel Raum “nach oben” sein. Zum anderen muss ich daher sagen: ich freue mich über die Vielfalt der Modelle, die wirklich jedem ermöglicht, sich ohne Kompromisse (kein Dachträger für Fahrräder oder eben auch zu niedriger Einstieg, wie du erwähntest) für den richtigen BMW zu entscheiden.

      • Leser says:

        “Jung, dynamisch” wie die Werbung
        erzählt, gibt es in Wahrheit überhaupt nicht, die tatsächlichen Zulassungen
        hierzulande/oder in Europa sprechen eine gänzlich andere Sprache.

        Laut Jahresauswertung des Kraftfahrtbundesamtes
        liegt nur bei drei Herstellen (Alfa, Seat, Smart) das Durchschnittsalter der
        Neuwagen Halter/Käufer unter 50 Lebensjahren.

        Bei den meisten Marken/Herstellern sind die
        Neuwagen Kunden im Mittelwert irgendwo zwischen 52 bis 58 Lebensjahren alt.

        BMW reiht sich dort mit 53 LJ. seiner Neuwagen
        Kunden ein !

        Nur Jaguar und Lexus Kunden liegen im Segment
        vergleichsweise etwas höher.

        Mittelfristig wird dieser Wert aufgrund
        bekannter Entwicklung der Alterspyramide noch weiter ansteigen.

        Interessant auch der statistische Wert der
        Neuwagen Kunden bis 30 Lebensjahren, der bei fast allen Marken sehr gering
        ausfällt.

        Bei BMW sind es gerade man 3% aller Inland
        Neuzulassungen.

        Aus- und Weiterbildung, Beruf, Studium, frühzeitiger
        Beginn der privaten Altersvorsorge, eventuelle Familien Planung oder der
        (geplante) Erwerb von Wohneigentum lassen dieser jungen Altersgruppe zu aller
        meist überhaupt keinen Spielraum für den Kauf/Leasing eines Neuwagen, erst
        recht nicht wenn dieser spürbar über dem statistischen Mittelwert von 27k€
        liegt, den die Premiumanbieter mit ihren Angeboten ohnehin fast alle
        übertreffen.

        Nicht von ungefähr nimmt das Angebot an Car
        Sharing weiter zu, gerade für die zu meist jüngere Zielgruppe ein zusätzliche
        sinnvolle Möglichkeit einer flexiblen, wie bezahlbaren Mobilität.

        Die BMW Group hat diesen Trend rechtzeitig
        erkannt. Drive Now ist ein Premium Carsharing Anbieter von BMW, Mini und Sixt
        und ist einer der Big Player im Carsharing Bereich in Deutschland. Momentane
        Vertretungen sind in Berlin, München, Köln, Düsseldorf und sogar San Francisco.

    • Wooziee89 says:

      Ich muss auch sagen, je öfter ich den 2er sehe, desto besser finde ich ihn. Allerdings rede ich vom 2er AT und der ist halt typisches “Beuteschema” von älteren Leuten oder kleinen Familien. Der 2er GT soll nun noch die größeren Familien erschließen und das finde ich richtig. BMW ist und bleibt ein Volumenhersteller und da muss der Konzern neue Absatzmärkte erschließen.

  3. Chris35i says:

    Zum Glück ist das kleine “Infotainment-Display” endlich zur Serienausstattung geworden. Sowas gehört in ein Fahrzeug einer Premiummarke wie BMW einfach rein. Gleiches gilt eigentlich auch für Multifunktionslenkrad und Klimaautomatik. Diese sollten inzwischen bei einem Audi, BMW oder Mercedes Standard sein…

    • eimsbuschler says:

      nicht zu vergessen, der digitale Radioempfang (DAB+)… echt traurig, dass man das als extra dazubestellen muss!

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